DE1076933B - Tuerfalzdichtung - Google Patents
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- B60—VEHICLES IN GENERAL
- B60J—WINDOWS, WINDSCREENS, NON-FIXED ROOFS, DOORS, OR SIMILAR DEVICES FOR VEHICLES; REMOVABLE EXTERNAL PROTECTIVE COVERINGS SPECIALLY ADAPTED FOR VEHICLES
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Description
Die Erfindung· bezieht sich auf eine Türfalzdichtung·
in Form eines Kantenbesatzes, welcher ein mit der dünnen Falzleiste der Tür, insbesondere einer Kraftfahrzeugtür,
zu verbindendes Dichtungsprofil aufweist, welches mit Hilfe von ausgebogenen Haltelappen
einer Trägerleiste an der dünnen Falzleiste befestigt wird.
Es sind bereits Türfalzdichtungen bekannt, die aus einem Dichtungsprofil bestehen und auf der Falzleiste
mittels in Abständen voneinander vorgesehenen Klammern befestigt werden, wobei die aus federelastischem
Material gefertigten Klammern einerseits gegen die Falzleiste und andererseits gegen das Dichtungsprofil
vorspringende Haltelappen besitzen. Hierbei ist die Vormontage der Klammern am Dichtungsprofil sowie
die Montage des letzteren an der Falzleiste umständlich und zeitraubend. Auch ist der erreichbare Haftsitz
begrenzt und von mancherlei Zufällen beeinträchtigt. Ferner sind die verwendeten Klammern
materialmäßig teuer.
Die Erfindung bezweckt daher, eine Türfalzdichtung in Form eines Kantenbesatzes auszubilden, die
dem Bekannten gegenüber eine bessere Haftung besitzt, die getrennte Montage der Haltemittel und des
Dichtungsprofils ermöglicht und billig herzustellen ist.
Dies wird erfindungsgemäß in vorteilhafter Weise dadurch erreicht, daß eine in bekannter Weise über die
Falzleiste zu schiebende, das elastische Dichtungsprofil mit Hilfe von ausgebogenen Lappen haltende
Trägerleiste außerdem Anschweißzungen zur Befestigung an der Falzleiste aufweist.
Eine solche aus normalem Karosserieblech gefertigte Trägerleiste hat den Vorteil, daß sie zunächst
auf der Falzleiste der Rohkarosserie angeheftet werden kann. Hierbei besteht die Möglichkeit, Ungleichmäßigkeiten
der Wandstärke der Falzleiste völlig auszugleichen. Es ist ein fester Sitz der Tragleiste auf
der Falzleiste hergestellt. Anschließend wird das Dichtungsprofil aufgebracht. Dieses ist mit Hilfe der von
der Tragleiste ausgebogenen Haltelappen befestigt. Weitere Vorteile ergeben sich aus der Schweißverbindung
der Trägerleiste mit der Rohkarosserie insofern, als eine Rostschutzbehandlung1 der Karosserie
sich auch auf die Trägerleiste erstreckt, ohne Rücksichtnahme auf die Art des später aufzumontierenden
Dichtungsprofils, was zur Befestigung der Trägerleiste an der Karosserie nicht erforderlich ist. Auch
kann eine einfache Auswechselung lediglich des Dichtungsprofils gewählt werden, ohne daß die Trägerleiste
entfernt oder versetzt zu werden braucht.
Eine vorteilhafte Bauform der Trägerleiste ist erfindungsgemäß dadurch gegeben, daß diese im Querschnitt
U-förmig ist oder zumindest einen U-förmigen Teil aufweist, deren quergeschlitzte Schenkel wechsel-Türfalzdichtung
Anmelder:
Gebr. Happich G. m. b. H.,
Wuppertal-Elberfeld, Neuenteich 62-76
Wuppertal-Elberfeld, Neuenteich 62-76
Gerhard Herr, Wuppertal-Vohwinkel,
und Kurt Cziptscbirsch, Wuppertal-Elberfeld,
sind als Erfinder genannt worden
weise zwischen den Schlitzen als Anscliweißzungen oder Haltelappen ausgebildet sind.
Dies ermöglicht ein vereinfachtes Anschweißen mit einander gegenüberliegenden, ungehindert durch
Haltelappen gegen die Anschweißzungen tretenden Schweißelektroden. Auch ist die Biegsamkeit einer
derart ausgestalteten Leiste sehr günstig.
Eine weiterhin vorteilhafte Ausgestaltung ist erfindungsgemäß dadurch gegeben, daß die das elastische
Dichtungsprofil haltenden Lappen durch gekürzte, abgewinkelte, zwischen den Anschweißzungen liegende
Schenkelabschnitte der Trägerleiste gebildet sind.
Eine federnde Halterung des Dichtungsprofils ist vorteilhafterweise dadurch verwirklicht, daß die das
elastische Dichtungsprofil haltenden Lappen durch abgebogene, an ihrem Ende mit einem Haken versehene Verlängerungen der Schenkelabschnitte der
Trägerleiste gebildet sind.
Eine einfache, lösbare und doch sichere Verankerung des Dichtungsprofils ist dadurch erreichbar, daß
gemäß der Erfindung im Innern des Dichtungsprofils von den Haltelappen der Trägerleiste hintergriffene
Längsrippen angeordnet sind.
Zwecks Ausrichtbarkeit des Dichtungsprofils gegenüber einer welligen Falzleistenkante ist ferner von
Vorteil, daß erfindungsgemäß die im Innern des Dichtungsprofils angeordneten Längsrippen im Scheitelpunkt
des Profils angesetzt sind und auf ihrer dem Falz abgewandten Fläche mit Riefen zum Eingriff
des Hakenendes der Haltelappen versehen sind.
In der Zeichnung sind mehrere beispielsweise Ausführungsformen der Erfindung veranschaulicht. Es
zeigt
Abb. 1 eine Längsansicht einer durch gekürzte und abgewinkelte Schenkel die Haltelappen bildenden
Trägerleiste,
Abb. 2 einen Querschnitt gemäß Linie A-B der Abb. 1,
Abb. 3 eine Draufsicht,
90S 758/233
Abb. 4 einen Querschnitt des zugehörigen Dichtungsprofils,
Abb. 5 einen Querschnitt des montierten Dichtungsprofils,
Abb. 6 eine andere Ausführungsform, bei der die Haltelappen von abgebogenen Verlängerungen der
Schenkelabschnitte gebildet sind, in Längsansicht,
Abb. 7 einen Querschnitt dieser Leiste,
Abb. 8 eine Draufsicht,
Abb. 9 einen Querschnitt durch das zugehörige Dichtungsprofil und
Abb. 10 einen Querschnitt durch den fertig montierten Kantenbesatz;
Abb. 11 zeigt eine andere Ausführungsform, bei
der einerseits die Haltelappen an einem gekürzten Schenkel, andererseits aus einem verlängerten Schenkel
gebildet sind,
Abb. 12 einen entsprechenden Querschnitt durch diese Trägerleiste,
Abb. 13 eine Draufsicht auf dieselbe,
Abb. 14 einen Querschnitt durch das hierbei verwendete Dichtungsprofil und ·
Abb. 15 einen Querschnitt durch den fertig montierten Kantenbesatz.
Bei der in Abb. 1 bis 5 dargestellten Ausbildung ist eine über die Falzleiste 1 zu schiebende, das Dichtungsprofil
2 tragende U-förmige Trägerleiste 3 vorgesehen, deren Schenkel 4,5 in Abständen quergeschlitzt
sind. Hierbei ergeben- sich wechselweise zwischen den Schlitzen 6 liegende Anschweißzungen 7
und Haltelappen 8. Letztere sind gekürzt und abgewinkelt, so daß dieselben hakenförmig aus der Falzleistenebene nach außen vorstehen.
Das hierzu verwendbare Dichtungsprofil 2 besteht aus einem Gummi- oder Kunststoffprofil, in dessem
Inneren längsverlaufende, von den Haltelappen 8 hintergriffene Längsrippen 9 ausgebildet sind. Die Flanken
10 des Profils schließen, wie aus Abb. 5 ersichtlich, am Grunde des Falzes dicht aufliegend ab. Das
Dichtungsprofil kann, wie leicht erkennbar, durch Aufdrücken auf die Trägerleiste 3 haltbar befestigt werden,
wobei die Haltelappen 8 die Längsrippen 9 hintergreifen.
Eine nach Abb. 6 bis 8 ausgebildete U-förmige Trägerleiste 3' besitzt Haltelappen 8', die von abgebogenen
Verlängerungen 11 der im Abstand geschlitzten Schenkel ihres U-Proftls ausgebildet sind.
Diese Verlängerungen 11 sind an ihrem freien Ende zu Haken 12 geformt, welche einwärts gegen die
Trägerleiste 3' gerichtet sind. Abwechselnd mit derartigen Verlängerungen 11 befinden sich an der Trägerleiste
3' ebenfalls Anschweißzungen 7.
Zufolge der den Verlängerungen 11 eigenen Federung ist vorzugsweise das entsprechende, in Abb. 9
dargestellte Dichtungsprofil 2' mit Innenrippen 13 versehen, die im Scheitelteil des Dichtungsprofils angesetzt
sind und auf ihrer der Falzleiste 1 abgewandten Fläche mit Riefen 14 zum Eintritt des Hakenendes
der Haltelappen versehen sind. Hierdurch ist es ermöglicht, das Dichtungsprofil mehr oder weniger weit
auf die Trägerleiste aufzudrücken, so daß eine Ausrichtung gegenüber einer welligen Falzleistenkante
erreicht wird.
Man kann aber auch gemäß den Abb. 11 bis 15 eine
aus beiden oben beschriebenen Ausbildungen zusammengesetzte Trägerleiste herrichten. Eine solche ebenfalls
U-förmige Trägerleiste 3" ist wiederum durch Schlitze 6 abwechselnd in Anschweißzungen 7 und in
Haltelappen unterteilt. Letztere sind aber dann auf der einen Seite der Leiste durch gekürzte und abgewinkelte
Schenkelabschnitte 8 und auf der anderen Seite der Trägerleiste von abgebogenen Verlängerungen
11 gebildet und mit Haken 12 versehen.
Das entsprechende Dichtungsprofil 2" (s. Abb. 14) besitzt in seinem Inneren sowohl eine längsverlauf ende
Profilrippe 9 als auch eine im Scheitelteil des Dichtungsprofils 2" angesetzte und auf ihrer der Falzleiste
abgewendeten Fläche mit Riefen 14 versehene Rippe 13. Bei dieser Ausbildung ist, wie Abb. 15 zeigt, auch
bei winkligen oder abgesetzten Türfalzleisten eine Anpassung durch mehr oder weniger weites Aufschieben
des Dichtungsprofils 1 ermöglicht.
Anstatt die Trägerleiste in fortlaufender, größerer Länge herzustellen und zu verwenden, kann man diese
auch in Abschnitte geeigneter Länge zerlegen und diese Abschnitte in der Art der bekannten Klammern
in Abständen anordnen.
Die Leiste kann nicht nur zur Halterung eines glatten Dichtungsprofils verwendet werden, sondern
auch mit Vorteil für solche, die einseitig mit einer am Grundprofil sitzenden Abdichtungslippe 15 bzw.
15' (vgl. Abb. 4 und 9) versehen sind, dienen.
Claims (6)
1. Türfalzdichtung in Form eines Kantenbesatzes an Türen mit dünnen Falzleisten, insbesondere
Kraftfahrzeugtüren, dadurch gekennzeichnet, daß eine in bekannter Weise über die
Falzleiste (1) zu schiebende, das elastische Dichtungsprofil (Z1 2', 2") mit Hilfe von ausgebogenen
Lappen (8, 11) haltende Trägerleiste (3, 3', 3") außerdem Anschweißzungen (7) zur Befestigung
an der Falzleiste (1) aufweist.
2. Türfalzdichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Trägerleiste (3, 3'', 3") im
Querschnitt U-förmig ist oder zumindest einen U-förmigen Teil aufweist, deren quergeschlitzte
Schenkel (4, 5) wechselweise zwischen den Schlitzen (6) als Anschweißzungen (7) oder Haltelappen
(8,11) ausgebildet sind.
3. Türfalzdichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die das elastische
Dichtungsprofil haltenden Lappen durch gekürzte, abgewinkelte, zwischen den Anschweißzungen (7)
liegende Schenkelabschnitte (8) der Trägerleiste (3', 3") gebildet sind.
4. Türfalzdichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die das elastische
Dichtungsprofil haltenden Lappen durch abgebogene, an ihrem Ende mit einem Haken (12) versehene
Verlängerungen (11) der Schenkelabschnitte (8') der Trägerleiste (3', 3") gebildet sind.
5. Türfalzdichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß im Innern des
Dichtungsprofils (2) von den Haltelappen (8) der Trägerleiste (3) hintergriffene Längsrippen (9) angeordnet
sind.
6. Türfalzdichtung nach Anspruch 5. dadurch gekennzeichnet, daß die im Innern des Dichtungsprofils
angeordneten Längsrippen (13) im Scheitelpunkt des Profils (2' bzw. 2") angesetzt sind und
auf ihrer dem Falz abgewandten Fläche mit Riefen (14) zum Eingriff des Hakenendes (12) der Haltelappen
(11) versehen sind.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
© «OS 758/233 2.
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