DE1076955B - Magnetkopf fuer bandfoermige Magnetogrammtraeger mit Nutz- und Pilottonaufzeichnung - Google Patents
Magnetkopf fuer bandfoermige Magnetogrammtraeger mit Nutz- und PilottonaufzeichnungInfo
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- G11B5/00—Recording by magnetisation or demagnetisation of a record carrier; Reproducing by magnetic means; Record carriers therefor
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- G11B5/187—Structure or manufacture of the surface of the head in physical contact with, or immediately adjacent to the recording medium; Pole pieces; Gap features
- G11B5/23—Gap features
-
- G—PHYSICS
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- G01D—MEASURING NOT SPECIALLY ADAPTED FOR A SPECIFIC VARIABLE; ARRANGEMENTS FOR MEASURING TWO OR MORE VARIABLES NOT COVERED IN A SINGLE OTHER SUBCLASS; TARIFF METERING APPARATUS; MEASURING OR TESTING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
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Description
DEUTSCHES
Bei den heute üblichen Magnettonaufzeichnungsverfahren mit bandförmigem Aufzeichnungsträger (Kurz
»Träger«) wird vielfach ein Pilotton als Steuerton zur späteren Synchronisierung von Bild und Ton längs
zur Laufrichtung und die Nutzmodulation quer zur Laufrichtung des Trägers auf ein nicht perforiertes
Band aufgezeichnet. Die bekannten Anordnungen genügen den an sie gestellten Anforderungen in der
Praxis nicht, weil der Störspannungsabstand bei der Wiedergabe der Nutzmodulation allzusehr von den
Intensitätsschwankungen der Pilottonaufzeichnung abhängig ist und häufig durch diese unerträglich verschlechtert
wird.
Der betriebsmäßig am Hörkopf gemessene Störspannungsabstand beträgt gegenwärtig trotz Anwendung
ausgesuchter Pilottonköpfe und magnetisch einwandfreier Justierung etwa 40+1 db. Dieses
Resultat liegt relativ weit unter der üblichen Studioqualität und ist darauf zurückzuführen, daß der Ton-Hörkopf
bei der Wiedergabe neben der ihm zugedachten Nutzmodulation auch magnetische Felder der Pilottonfrequenz
und ihrer Oberwellen, insbesondere der 3. Oberwelle, unerwünscht abtastet. Um diese Störfrequenz
dem Nutzmodulationskanal fernzuhalten, werden bisher als Kompromiß Filterketten verwendet;
dabei geht aber zumindest die 1. Oktave, d. h. die tiefsten Frequenzen, verloren. Besonders nachteilig
wirkt sich dieses Abschneideverfahren bei Fernsehstudiodarbietungen mit Toneinblendungen von pilotsynchronen
Filmen aus, denen das zwischenzeitliche Fehlen der tiefen Frequenzen bei gleichen Mitwirkenden
fällt sehr unangenehm auf.
Häufig werden Tonaufzeichnungen, die eigens pilotsynchron zum Bild hergestellt wurden, auch im
Tonrundfunk verwendet. Dabei können bisher die beiden Grundforderungen: Störabstand
> 50 db und eine naturgetreue Wiedergabe bis zu den tiefsten Frequenzen hin, nicht gleichzeitig verwirklicht werden.
Grundsätzlich kann gesagt werden, daß bisher die Nutztonwiedergabe und die Tonkopien von einer
Aufzeichnung nach dem Pilottonverfahren einer Dynamikeinbuße unterworfen sind.
Andererseits können die im Pilottonkanal unerwünscht abgetasteten Teile der Nutzmodulation unter
bestimmten Umständen Synchronisierungsstörungen verursachen. Beim Aufsprechen können die Nulldurchgänge
der Pilotfrequenz auch von Teilen der Nutzmodulation ausgefüllt werden. Liegt nun diese
Frequenz in der Nähe der Pilotfrequenz, so ist sie ebenfalls in der Lage, die Synchronisierungseinrichtung
zu stören, insbesondere den Rhythmus derselben zu beeinflussen.
Zur Vermeidung dieser Nachteile ist bei einem Magnetkopf für bandförmige Magnetogrammträger
Magnetkopf
für bandförmige Magnetogrammträger
mit Nutz- und Pilottonaufzeichnung
mit Nutz- und Pilottonaufzeichnung
Anmelder:
Rundfunksender Radio Bremen,
Bremen, Heinrich-Hertz-Str. 13
Bremen, Heinrich-Hertz-Str. 13
Gunnar Putnaerglis und Gerhard Queda, Bremen,
sind als Erfinder genannt worden
sind als Erfinder genannt worden
mit Nutz- und Pilottonaufzeichnung erfindungsgemäß der Kopfspiegel an der Stelle, an der sich die Pilottonaufzeichnung
befindet, unterbrochen und an dieser Stelle mindestens in der Breite der Pilottonaufzeichnung
ein nichtmagnetisierbares Material angeordnet.
Zu diesem Zweck kann der Kopfspiegel in Aufzeichnungsrichtung mit einer schmalen Einfräsung mindestens
in der Breite der Pilottonaufzeichnung versehen sein, die mit einem nichtmagnetisierbaren Material
ausgefüllt ist. Der Magnetkopf kann aber auch aus zwei senkrecht zum Magnetogrammträger angeordneten,
magnetisch und elektrisch gleichen Teilmagneten bestehen, deren Wicklungen gleichsinnig parallel geschaltet
sind, deren Spalte axial zueinander stehen und bei denen die Trennfuge mindestens der Breite der
Pilottonaufzeichnung entspricht.
Der neue Magnetkopf hat den Vorteil, daß die Entstehung von Störgeräuschen in dem Magnetkopf bei
der Abtastung der Nutzmodulation durch ein unerwünschtes gleichzeitiges- Abtasten der Pilottonaufzeichnung
praktisch ausgeschlossen ist, da die aktive Fläche des Magnetkopfes für die Nutzmodulation an
der Stelle der Pilottonaufzeichnung für diese unwirksam ist. Es wird also bereits durch den Magnetkopf
verhindert, daß die Pilottonfrequenz mit abgetastet wird. Beim Aufsprechen verhindert das nichttnagnetisierbare
Material in der aktiven Fläche des Kopfes die Aufzeichnung der Nutzmodulation in der für den
Pilotton vorgesehenen Spur.
Die Abbildungen zeigen schematisch in verschiedenen Ansichten Ausführungsbeispiele des neuen
Magnetkopfes, der sowohl als Sprechkopf als auch als Hörkopf gleich gut geeignet ist.
Die Abb. 1 zeigt in Seitenansicht und Grundriß einen Ringkopf 1 mit dem Luftspalt 2. Der Ringkopf 1
909 758/240
ist am Luftspalt 2 in der Mitte mit einer in Aufzeichnungsrichtung
verlaufenden schmalen Einfräsung 3 versehen, deren Breite 4 mindestens der Breite der
Pilottonaufzeichnung entspricht. Die Einfräsung 3 ist mit einem passenden Stück aus nichtmagnetisierbarem
Material ausgefüllt.
Die Lange der Einfräsung 3 bzw. der nichtmagnetisierbaren
Einlage muß mindestens der ganzen Länge der Bandkontaktfläche entsprechen. Es genügt, wenn die
Höhe der Einfräsung bzw. der Einlage die drei- bis fünffache Breite der Pilotspur hat. Die Einfräsung
kann als Hinterfräsung ausgeführt sein, wie es die Abb. 1 zeigt, oder sie kann die Form eines Längsschlitzes
haben.
Es soll in diesem Zusammenhang erwähnt werden, daß bei unsymmetrischer Lage der Pilotspur auf dem
Tonband auch die Einfräsung 3 und die nichtmagnetisierbare Einlage entsprechend unsymmetrisch in dem
Magnetkopf angeordnet sein müssen.
Befinden sich auf dem Magnetogrammträger zwei oder mehrere Pilottonspuren, so müssen an dem
Magnetkopf zwei oder mehrere Einfräsungen mit nichtmagnetisierbaren Einlagen an den Stellen der
Pilottonspuren angebracht werden.
Die Abb. 2 zeigt für einen Magnetkopf nach Abb. 1 das Pegeldiagramm, in dem die Spannung U über der
Zeit t, die in diesem Falle der Länge des Bandes 5 entspricht, aufgetragen ist. Bei der Spannung U muß
man die Nutzspannung Umo^, hervorgerufen durch die
Nutzmodulation 6, und die Störspannung Ufr, hervorgerufen
durch die Pilottonaufzeichnung 7, unterscheiden. Die Dynamik ist von dem Verhältnis Spannung
der Nutzmodulation Umodm zur Störspannung Un abhängig.
Der neue Magnetkopf hat sich in der Praxis gut bewährt. Bei einem gemäß Abb. 1 ausgeführten Magnetkopf
ergab sich ein Störspannungsabstand bis zu 55 db, d. h., die Dynamik der Aufzeichnung entsprach
dem gleichen Wert. Es wurde nur noch eine geringe Reststörspannung bemerkt.
Die Abb. 3 zeigt beispielsweise einen Magnetkopf 8, der aus zwei senkrecht zum Band angeordneten,
magnetisch und elektrisch gleichen Teilmagneten 9 besteht, die durch die Trennwand 10 magnetisch und
elektrisch voneinander getrennt sind. Die Breite der Trennwand 10 muß mindestens der Breite der Pilottonaufzeichnung
7 entsprechen. Neben der Trennwand 10 ist noch eine magnetische Abschirmung 11 zwischen
den beiden Teilmagneten 9 angeordnet, um das Übersprechen von einem Teilmagnet auf den anderen Teilmagnet
zu vermeiden. Die Pilottonaufzeichnungen 7 sind noch von Reststörfeldern 12 umgeben, die durch
Streuung bedingt sind.
In weiterer Ausgestaltung der Erfindung wird vorgeschlagen, die getrennten Wicklungen 13 und 14 der
beiden Teilmagnete 9 gleichsinnig parallel zu schalten, wie beispielsweise Abb. 4 zeigt. Dadurch werden die
noch im Modulationskanal abgetasteten Reststörfelder 12 der Pilottonaufzeichnung, die oberhalb —50 db
liegen, weitgehend im Magnetkopf selbst kompensiert. Die Pilottonfrequenz induziert nämlich, sofern sie
symmetrisch zur Nutzmodulation, d. h. in Bandmitte als Quermodulation, aufgezeichnet ist, in jeder der
beiden Wicklungen 13 und 14 gleich große Störspannungen, jedoch mit entgegengesetzter Polarität, so daß
sich die beiden Anteile der Störspannung bereits im Magnetkopf aufheben. Die Nutzmodulation wird
durch diese Kompensationsschaltung nicht beeinflußt, wenn die Spalte der Teilköpfe, also der Teilmagnete 9,
axial zueinander stehen.
Die Kompensation der Störfelder 12 kann auch außerhalb des Magnetkopfes durch Zusammen- oder
Gegenschaltung von für jeden Teil des Kopfes getrennt vorgesehenen Netzwerken, beispielsweise von
Entzerrern oder Verstärkern, erfolgen.
An Stelle der vorstehend beschriebenen ein- oder zweiteiligen Magnetköpfe kann zum mechanischen
Ausblenden der; Pilottonfrequenz auch ein drei- oder mehrspuriger Magnetkopf verwendet werden, wenn
dafür gesorgt wird, daß die Pilottonspur auf einem der Trennstege liegt und die Breite dieses Trennsteges
mindestens der Breite der Pilottonaufzeichnung entspricht.
Claims (4)
1. Magnetkopf für bandförmige Magnetogrammträger mit Nutz- und Pilottonaufzeichnung, dadurch
gekennzeichnet, daß der Kopfspiegel an der Stelle, an der sich die Pilottonaufzeichnung befindet,
unterbrochen und an dieser Stelle mindestens in der Breite der Pilottonaufzeichnung ein nichtmagnetisierbares
Material angeordnet ist.
2. Magnetkopf nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Kopfspiegel in Aufzeichnungsrichtung
mit einer schmalen Einfräsung mindestens in der Breite der Pilottonaufzeichnung
versehen ist, die mit einem nichtmagnetisierbaren Material ausgefüllt ist.
3. Magnetkopf nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch mindestens zwei senkrecht zum Magnetogrammträger
angeordnete magnetisch und elektrisch gleiche Teilmagnete, deren Wicklungen
gleichsinnig parallel geschaltet sind, deren Spalte axial zueinander stehen und bei denen die Trennfuge
mindestens der Breite der Pilottonaufzeichnung entspricht.
4. Magnetkopf nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß für jeden Teilmagnet getrennte
Netzwerke vorgesehen sind, die zur Kompensation der Störspannung geeignet zusammengeschaltet
sind.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
© 909 758/240 2.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DER23123A DE1076955B (de) | 1958-04-14 | 1958-04-14 | Magnetkopf fuer bandfoermige Magnetogrammtraeger mit Nutz- und Pilottonaufzeichnung |
Applications Claiming Priority (1)
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|---|---|---|---|
| DER23123A DE1076955B (de) | 1958-04-14 | 1958-04-14 | Magnetkopf fuer bandfoermige Magnetogrammtraeger mit Nutz- und Pilottonaufzeichnung |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1076955B true DE1076955B (de) | 1960-03-03 |
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ID=7401320
Family Applications (1)
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| DER23123A Pending DE1076955B (de) | 1958-04-14 | 1958-04-14 | Magnetkopf fuer bandfoermige Magnetogrammtraeger mit Nutz- und Pilottonaufzeichnung |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1076955B (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE2832899A1 (de) * | 1977-07-27 | 1979-02-08 | Singer Co | Verfahren und vorrichtung zur audio-visuellen wiedergabe von informationen |
-
1958
- 1958-04-14 DE DER23123A patent/DE1076955B/de active Pending
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE2832899A1 (de) * | 1977-07-27 | 1979-02-08 | Singer Co | Verfahren und vorrichtung zur audio-visuellen wiedergabe von informationen |
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