DE1076799B - Verfahren zum Herstellen des Magnetsystems nebst Stator- oder Rotorkoerper einer magnetelektrischen Maschine mit teilzylinderfoermigen, mit Kunstharzlack ueberzogenen Oxydmagneten - Google Patents
Verfahren zum Herstellen des Magnetsystems nebst Stator- oder Rotorkoerper einer magnetelektrischen Maschine mit teilzylinderfoermigen, mit Kunstharzlack ueberzogenen OxydmagnetenInfo
- Publication number
- DE1076799B DE1076799B DEA31177A DEA0031177A DE1076799B DE 1076799 B DE1076799 B DE 1076799B DE A31177 A DEA31177 A DE A31177A DE A0031177 A DEA0031177 A DE A0031177A DE 1076799 B DE1076799 B DE 1076799B
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- magnets
- stator
- rotor body
- synthetic resin
- housing
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Pending
Links
Classifications
-
- H—ELECTRICITY
- H02—GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
- H02K—DYNAMO-ELECTRIC MACHINES
- H02K1/00—Details of the magnetic circuit
- H02K1/06—Details of the magnetic circuit characterised by the shape, form or construction
- H02K1/22—Rotating parts of the magnetic circuit
- H02K1/27—Rotor cores with permanent magnets
- H02K1/2786—Outer rotors
- H02K1/2787—Outer rotors the magnetisation axis of the magnets being perpendicular to the rotor axis
- H02K1/2789—Outer rotors the magnetisation axis of the magnets being perpendicular to the rotor axis the rotor consisting of two or more circumferentially positioned magnets
- H02K1/2791—Surface mounted magnets; Inset magnets
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Power Engineering (AREA)
- Permanent Field Magnets Of Synchronous Machinery (AREA)
Description
- Verfahren zum Herstellen des Magnetsystems nebst Stator-oder Rotorkörper einer magnetelektrischen Maschine mit teilzylinderförmigen, mit Kunstharzlack überzogenen Oxydmagneten Bekannt ist das Einkleben oder Einkitten von Dauermagneten, z. B. Oxydmagneten, in magnetelektrische Maschinen. Hierbei sind die Magnete vor dem Einkleben an ihren Oberflächen bearbeitet.
- Auch die Befestigung anderer bearbeiteter Teile elektrischer Maschinen untereinander mittels Kunstharz ist an sich bekannt.
- Die Erfindung bezieht sieh auf ein Verfahren zum erstellen des Magnetsystems nebst Stator- oder Rotorkörper einer magnetelektrischen Maschine mit teilzylinderförmigen, mit Kunstharzlack überzogenen Oxydmagneten, bei denen die einen Polflächen der Magnetsysteme mit dem Stator- oder Rotorkörper durch je zwei benachbarte Magnete gemeinsam an der Gehäusewand haltende flächige Klammern verbunden und die entgegengesetzten Polflächen unmittelbar als Polschuhe verwendet sind, nach Patent 1 0381 171. Das Neuartige besteht darin, daß an dem Stator- oder Rotorkörper, z. B. dem Schwungradgehäuse, die teilzylinderförmigen Oxydmagnete in unbearbeitetem Zustand durch zwischen ihnen angeordnete flächige Klammern befestigt und gegebenenfalls auch Schwungmassen in den Zwischenräumen mechanisch befestigt werden und dann das ganze Magnetsystem nebst Gehäuse mit einem auch in die Fugen, Ecken und Winkel eindringenden zugfesten Kunstharzlack überzogen werden, z. B. durch Tauchen, Aufpinseln oder Spritzen. Durch die Verwendung unbearbeiteter Oxydmagnete wird Arbeit erspart und gleichzeitig die Bruchgefahr, die beim Bearbeiten von Oxydmagneten auftritt, beseitigt. Da bei Verwendung von Oxydmagneten größere Zwischenräume zwischen Stator und Rotor zulässig sind als bei Metallmagneten, tritt auch kein Schaden in der Magnetwirkung auf. Das nachträglich aufgebrachte Kunstharz schützt ferner nicht nur in bekannter Weise die Oxydmagnete gegen Ausbröckeln, sondern klebt gleichzeitig auch die Magnete am Gehäuse und an den Klammern fest, dringt aber in die Fugen zwischen den unbearbeiteten Magneten und der magnetischen Gehäusewand nur so weit ein, wie die Magnete an der Gehäusewand nicht dicht anliegen, so daß der magnetische Rückschluß gut bleibt. Das Ausfüllen der Fugen und Lücken, besonders an den Kanten zwischen Magneten und Gehäuse bzw. Klammern genügt nach Versuchen, um die Magnete festzulegen. Die Verklebung der Magnete mit dem Gehäuse und den Klammern und Schwungmassen ist besonders einfach und schnell herstellbar, und es ergibt sich eine wesentliche Arbeits- und Zeitersparnis. Das Aufbringen des Kunstharzes kann durch Aufpinseln, Aufspritzen oder mit besonders guter Wirkung durch Eintauchen des Gehäuses nebst darin befestigen Magneten in eine Kunstharzmasse in besonders einfacher Weise erfolgen. Die Zeichnung zeigt ein Ausführungsbeispiel der Erfindung. Es zeigt Fig. 1 Grundriß eines Schwungradgehäuses mit eingesetzten und angeklammerten teilzylinderförmigen Oxydmagneten und eingenieteten Schwungmassen, Fig. 2 einen Teilschnitt dazu.
- Nach Fig. 1 und 2 sind in ein Schwungradgehäuse 1 aus Eisen teilzylindrische in Querrichtung magnetisierte Oxydmagnete 2 eingesetzt, die durch mittels Niete 5 am Gehäuse befestigte federnde Blechklammern 3 gehalten sind. Die Magnete weisen an den Seiten schräge Flächen 7 .auf, auf die die an den Enden ebenen Klammern 3 drücken. In den Klammern 3 sind an zwei Stellen Schwungmassen 4 aus Messing, Blei, Zink od. dgl. angeordnet, die durch Niete 6 gleichzeitig mit den Klammern 3 befestigt sind.
- Die Oxydmiagnete 2, z. B. aus Bariumoxyd, sind nur roh gepreßt, aber nicht bearbeitet, uni ihre Pole wechseln auf der Innenseite und Außenseite ab, wobei das Gehäuse 1 den Rückschluß bzw. das Joch für die Magnete bildet. Ungenauigkeiten der Oxydmagnete auf ihren Polflächen sind praktisch unschädlich, weil die Magnetkraft solcher Magnete auch bei größeren Zwischenräumen zwischen Stator und Rotor, als bei Metallmagneten üblich, kaum merklich abnimmt.
- Nach Fertigstellung des Gehäuses nebst eingebauten Magnetsystemen mit Schwungmassen wird das ganze System mit einem zugfesten Kunststofflack 8, z. B. Epoxylack, überzogen, z. B. durch Aufspritzen oder Pinseln, vorzugsweise aber durch Eintauchen in den Kunststofflack, so daß der Lack nicht nur eine zugfeste Haut auf den keramischen Magneten bildet und diese gegen Ausbröckeln schützt, sondern auch zum Teil in die Fugen zwischen Magneten, Klammern und Gehäuse und in die Winkelräume eindringt und die Magnete, Klammern, Schwungmassen und das Gehäuse verklebt und dadurch besonders festlegt. Diese Verklebung genügt gemäß Versuchen vollständig. In die Fugen zwischen Magneten und Gehäuse dringt der Lack nur wenig ein, so daß der magnetische Rückschluß zwischen den Magneten und dem magnetischen Gehäuse besonders gut bleibt.
- Das Eintauchen in den Kunststofflack ist besonders einfach und sehr wirksam.
- Nach dem Trocknen ergibt sieh ein besonders festes und dauerhaftes und hochwirksames Magnetsystem, das besonders als Schwungscheibe von Zünd-Lichtmaschinen für Kraftfahrzeuge, für Kleindynamos u. dgl. gut verwendbar ist. Die Einrichtung ist jedoch auch für einen äußeren Stator und ebenso für Wechselstrommaschinen oder Gleichstrommaschinen verwendbar. Die neue Einrichtung ist außerdem schnell und billig herzustellen. Die Magnete benötigen keine Polschuhe und arbeiten mit Polschuhen eines nicht dargestellten Ankers zusammen.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Verfahren zum Herstellen des Magnetsystems nebst Stator- oder Rotorkörper einer magnetelektrischen Maschine mit teilzylinderförmigen, mit Kunstharzlack überzogenen Oxydmagneten, bei denen die einen Polflächen der Magnetsysteme mit dem Stator- oder Rotorkörper durch je zwei benachbarte Magnete gemeinsam an der Gehäusewand haltende flächige Klammern verbunden und die entgegengesetzten Polflächen unmittelbar als Polschuhe verwendet sind, nach Patent 1038 171, mit Verkleben der Magnete mit dem Gehäuse. dadurch gekennzeichnet, daß an dem Stator- oder Rotorkörper, z. B. dem Schwungradgehäuse, die teilzylinderförmigen Oxydmagnete in unbearbeitetem Zustand durch zwischen ihnen angeordnete flächige Klammern befestigt und gegebenenfalls auch Schwungmassen in den Zwischenräumen mechanisch befestigt werden und dann das ganze Magnetsystem nebst Gehäuse mit einem auch in die Fugen, Ecken und Winkel eindringenden zugfesten Kunstharzlack überzogen werden, z. B. durch Tauchen, Aufpinseln oder Spritzen. In Betracht gezogene Druckschriften Deutsche Auslegeschrift Nr. 1038 171; Patentschrift Nr. 8346 des Amtes für Erfindungs-und Patentwesen in der sowjetischen Besatzungszone Deutschlands; USA.-Patentschrift Nr. 2 814 744.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEA31177A DE1076799B (de) | 1959-01-22 | 1959-01-22 | Verfahren zum Herstellen des Magnetsystems nebst Stator- oder Rotorkoerper einer magnetelektrischen Maschine mit teilzylinderfoermigen, mit Kunstharzlack ueberzogenen Oxydmagneten |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEA31177A DE1076799B (de) | 1959-01-22 | 1959-01-22 | Verfahren zum Herstellen des Magnetsystems nebst Stator- oder Rotorkoerper einer magnetelektrischen Maschine mit teilzylinderfoermigen, mit Kunstharzlack ueberzogenen Oxydmagneten |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1076799B true DE1076799B (de) | 1960-03-03 |
Family
ID=6927433
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEA31177A Pending DE1076799B (de) | 1959-01-22 | 1959-01-22 | Verfahren zum Herstellen des Magnetsystems nebst Stator- oder Rotorkoerper einer magnetelektrischen Maschine mit teilzylinderfoermigen, mit Kunstharzlack ueberzogenen Oxydmagneten |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1076799B (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE2813300A1 (de) * | 1977-03-29 | 1978-10-05 | Novi Pb Sa | Rotor fuer schwungmagnetzuendungen sowie verfahren und vorrichtung zu seiner montage |
Citations (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE8346C (de) * | A. Graf BUONACCORSI DI PISTOJA in Wien Frau L. STEFFEN in Wien und J. DRUCKER in Brünn | Gewinnung von Zuckerkalk aus Melasse nach dem Substitutionsverfahren | ||
| US2814744A (en) * | 1955-04-08 | 1957-11-26 | Lear Inc | Assembly of electro-mechanical apparatus |
| DE1038171B (de) * | 1957-01-28 | 1958-09-04 | Auto Union Berlin G M B H | Magnetelektrische Maschine mit Permanentmagneten aus Oxydmaterial |
-
1959
- 1959-01-22 DE DEA31177A patent/DE1076799B/de active Pending
Patent Citations (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE8346C (de) * | A. Graf BUONACCORSI DI PISTOJA in Wien Frau L. STEFFEN in Wien und J. DRUCKER in Brünn | Gewinnung von Zuckerkalk aus Melasse nach dem Substitutionsverfahren | ||
| US2814744A (en) * | 1955-04-08 | 1957-11-26 | Lear Inc | Assembly of electro-mechanical apparatus |
| DE1038171B (de) * | 1957-01-28 | 1958-09-04 | Auto Union Berlin G M B H | Magnetelektrische Maschine mit Permanentmagneten aus Oxydmaterial |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE2813300A1 (de) * | 1977-03-29 | 1978-10-05 | Novi Pb Sa | Rotor fuer schwungmagnetzuendungen sowie verfahren und vorrichtung zu seiner montage |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE19942029B4 (de) | Permanentmagnetrotor für einen bürstenlosen Elektromotor | |
| WO2013164164A2 (de) | Positionierung eines dauermagneten in einem rotor oder stator | |
| EP3032724B1 (de) | Sekundärteil mit Schablone | |
| DE1613340A1 (de) | Elektrische Rotationsmaschine mit Axialpolen | |
| DE1288186B (de) | Magnetischer Nutverschluss fuer elektrische Maschinen | |
| DE1958942A1 (de) | Traegheitsarmer Elektro-Induktionsmotor | |
| DE1076799B (de) | Verfahren zum Herstellen des Magnetsystems nebst Stator- oder Rotorkoerper einer magnetelektrischen Maschine mit teilzylinderfoermigen, mit Kunstharzlack ueberzogenen Oxydmagneten | |
| DE2056640A1 (de) | Verfahren und Vorrichtung zur Her stellung eines Stators fur Elektromotoren oder andere elektrische Maschinen | |
| DE1613069C3 (de) | Schwingankermotor mit einem zylin dnschen permanentmagnetischen Anker | |
| DE1222159B (de) | Ausfuehrung eines Spaltrohres zur Abdichtung des Staenderraumes im Gehaeuse eines kleinen Pumpenmotors | |
| DE421771C (de) | Spritzwasserdichter, elektrischer Fahrzeugbeleuchtungsgenerator | |
| DE102015219689A1 (de) | Magnet-Reluktanzrotor | |
| DE1064617B (de) | Verfahren zur Herstellung geklebter Blechpakete und Verstaerkungsschiene fuer ein gemaes diesem Verfahren hergestelltes Blechpaket | |
| DE916780C (de) | Lamellierter Kern eines magnetischen Kreises | |
| DE1286196B (de) | Befestigung eines Laeuferblechpaketes fuer elektrische Maschinen, insbesondere fuer Kleinmotoren, auf einer rundzylindrischen Laeuferwelle | |
| DE547551C (de) | Ankerpolsystem fuer magnetelektrische Kleinmaschinen | |
| DE1488732B2 (de) | Kollektorloser gleichstrom kleinstmotor | |
| DE1463819C (de) | Wicklungsbefestigung fur eine elektrische Maschine | |
| DE824077C (de) | Befestigung des Blechpaketes elektrischer Maschinen | |
| DE1924473A1 (de) | Dauermagnetsystem als Stator fuer elektrische Kleinmotoren | |
| DE7240583U (de) | Kollektor mit Lamellen fur rotierende elektrische Maschinen | |
| DE716096C (de) | Elektromotor mit Trommelanker | |
| DE1920447U (de) | Gehaeuseloser elektromotor. | |
| DE2200122A1 (de) | Feldanordnung fuer dynamoelektrische Maschine und Verfahren zu ihrer Herstellung | |
| DE2503227A1 (de) | Joch eines elektromotors |