DE1076767B - Abschluss fuer einen Hohlleiter - Google Patents
Abschluss fuer einen HohlleiterInfo
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- H01P1/264—Waveguide terminations
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Description
Die Erfindung.bezieht sich auf einen Abschluß für
einen Hohlleiter, der Hochfrequenzleistung einer vorgegebenen Frequenz führt, mit einem Kurzschlußkreis
quer zum Hohlleiter und einem Teil aus Widerstandsmaterial, das sich quer zum Hohlleiter in Front des
Kurzschlußkreises, erstreckt, wobei das Teil aus Widerstandsmaterial aus einem dünnen elektrischen
Widerstandsfilm in Form eines einzigen Belages besteht, der sich auf einer Isolierstoffplatte befindet, und
der eine elektrische Leitfähigkeit hat, die sehr viel größer ist als die des Isoliermaterials, wobei die Platte
derart angeordnet ist, daß der Widerstandsfilm annähernd einen Abstand einer Viertelwellenlänge bei
der vorgegebenen Frequenz von dem Kurzschlußkreis hat und vorzugsweise in seiner Ebene innerhalb des
Wellenleiters bewegbar ist.
Abschlüsse deser Art sind an sich bekannt.
Der erfindungsgemäße Hohlleiter dieser Art ist dadurch gekennzeichnet, daß der Belag einen schmalen
Streifen bildet, der eine Breite hat, die klein gegenüber den Querschnittabmessungen des HotiHeiters ist.
Indem man die Platte in ihrer eigenen Ebene bewegbar macht, kann die effektive Impedanz, die der
Filmstreifen dem auftreffenden Feld bietet, eingestellt werden.
Bei Anwendung der Erfindung auf einen Abschluß für einen rechteckigen Hohlleiter liegt der elektrische
Vektor zweckmäßig parallel zu den schmalen Innenflächen des Hohlleiters, und der Widerstandsstreifen
erstreckt sich dann quer zu dem Hohlleiter zwischen dessen breiteren Innenflächen.
Eine derartige Ausbildung bietet beträchtliche Vorteile gegenüber den vorbekannten Arten angepaßter
Abschlüsse für rechteckige Hohlleiter, in denen ein Widerstandsfilm den ganzen Querschnittsbereich des
Hohlleiters bedeckt, da ein. wesentlich niedrigerer Widerstand pro Flächeneinheit des Films verwendet
werden kann. Ebenso ist es möglich, einen Filmbelag bekannten Widerstandes pro Flächeneinheit zu benutzen,
unabhängig davon, welcher Gesamtwiderstand des Streifens erforderlich ist; denn die Breite des
Streifens kann derart eingerichtet werden, daß er die notwendige effektive Impedanz erhält. Auf diese Weise
wird eine Standardisierung des Herstellungsprozesses erleichtert. Bei einem derartigen Abschluß für einen
rechteckigen Hohlleiter ist die Impedanz, die dem Feld dargeboten wird, ein Maximum, wenn sich der
Streifen in der Mitte des Hohlleiters befindet, und der Widerstand zwischen den beiden Enden des Streifens
sollte größer gemacht werden als die Wellenimpedanz. Bewegt man den Streifen quer zu einer Seite des
Hohlleiters, so kann die effektive Impedanz hierdurch vermindert werden und so der Wellenimpedanz des
Hohlleiters angepaßt werden.
Anmelder:
The Decca Record Company Limited,
London
London
Vertreter: Dipl.-Ing. F. Weickmann
und Dr.-Ing. A. Weickmann, Patentanwälte,
München 2, Brannstr. 8/9
Beanspruchte Priorität:
Großbritannien vom 29. Januar 1958 und 22. Januar 1959
Großbritannien vom 29. Januar 1958 und 22. Januar 1959
Deryck Arthur John Walliker, London,
ist als Erfinder genannt worden
ist als Erfinder genannt worden
Zum Abschluß eines kreisförmigen Hohlleiters kann die genannte Platte eine kreisförmige Platte sein und
der Streifen sich quer diametral zur Platte erstrecken. Die Platte kann in dem Hohlleiter um ihre Achse
drehbar angeordnet sein, um die effektive Impedanz des Abschlusses zu verändern.
Vorzugsweise ist der Film aus aufgedampftem Metall gebildet. Es wurde gefunden, daß ein Nickel-Chrom-Film
besonders geeignet ist; ein derartiger Nickel-Chrom-Film kann ohne weiteres auf Glas, Keramik
oder Kieselerde in einer reproduzierbaren Weise niedergeschlagen werden und bildet dann einen stabilen
Film, der einen niedrigen Widerstands-Temperaturkoeffizienten
in Temperaturbereichen hat, die üblicherweise vorkommen, und der einen außerordentlich
hohen Grad von Stabilität gegenüber atmosphärischen Wechseln hat, beispielsweise gegenüber Wechseln
in der Luftfeuchtigkeit. Solch ein aufgedampfter Metallfilm wird vorzugsweise auf eine Glasplatte aufgebracht,
und es kann eine dünne Glasplatte verwendet werden. Für eine Frequenz in der Größenordnung von
10 000 Megahertz kann solch eine Glasplatte in der Größenordnung von 2/iOOo bis V1000 cm dick sein, um
die Effekte des Glases, das eine höhere Dielektrizitätskonstante als Luft hat und daher die Wirkungsweise
des Abschlusses beeinflußt, zu vermindern. Es wurde gefunden, daß eine derartige Anordnung eine sehr
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kompakte Form eines Hohlleiterabschlusses bildet, der eine relativ breite Bandbreite hat und die auf Grtmd
der Einstellbarkeit der Lage des Films innerhalb des Hohlleiters ohne weiteres eingestellt werden kann, um
eine Anpassung an eine geforderte Impedanz vorzunehmen.
Der Film befindet sich vorzugsweise auf der Oberflächenseite
der Platte, auf die die einfallenden Wellen treffen. Hierdurch kann die kapazitive Impedanz, die
auf Grund der Diskontinuität an der anderen Plattenfläche entsteht, kompensiert werden, wenn man die
Platte in bezug auf den Kurzschlußkreis geeignet lagert. Um diese Impedanz zu vermindern, wird vorzugsweise
die Platte so dünn wie möglich gemacht, oder es wird alternativ der ganze Bereich zwischen
dem Widerstandsstreifen und dem Kurzschlußkreis mit dem Plattenmaterial gefüllt. In dem letztgenannten
Fall kann der Widerstandsstreifen, um ihn bewegbar zu machen, von einer dünnen Platte getragen werden,
die gegen die dicke Platte, die den Raum zwischen der dünnen Platte und dem Kurzschlußkreis ausfüllt, anstößt.
Die Verwendung einer derartigen dicken Platte hat den Vorteil, daß auf Grund der hohen Dielektrizitätskonstanten
des Plattenmaterials gegenüber Luft die Länge des Abschlusses vermindert ist, da der Abstand
des Kurzschlußkreises von dem Film geringer ist als in einem luftgefüllten Hohlleiter. Weiterhin ist
eine derartige Anordnung von besonders fester Konstruktion und erlaubt mit größerer Genauigkeit den
Filmstreifen in bezug zu dem Kurzschlußkreis einzustellen.
Die Verwendung eines Widerstandsfilmstreifens auf einer relativ dicken Glasunterlage ist nicht notwendigerweise
beschränkt auf eine Konstruktion, in der der Streifen quer zur Breite des Hohlleiters bewegbar ist.
Der Kurzschlußkreis kann einen axial beweglichen Plungerkolben aufweisen, und die isolierende Platte,
die den Widerstandsfilni trägt, kann in diesem Falle auf dem Plungerkolben befestigt sein. Austauschbare
Platten, deren Widerstandsschichten in verschiedenen transversalen Lagen angeordnet sind, können vorgesehen
sein, um die effektive Impedanz des Abschlusses einzustellen.
Einige Ausführungsbeispiele der Erfindung sind beschrieben, wobei auf die Zeichnung Bezug genommen
ist.
Fig. 1 zeigt eine perspektivische Ansicht, teilweise im Schnitt, von einem Abschluß für einen Rechteckhohneiter;
Fig. 2 zeigt einen longitudinalen Schnitt eines Hohlleiterabschlusses,
der eine Abänderung der Ausführungsform nach Fig. 1 ist;
Fig. 3 zeigt eine perspektivische Ansicht, teilweise im Schnitt, eines Abschlusses für kreisförmige Hohlleiter;
Fig. 4 zeigt in perspektivischer Ansicht, teilweise im Schnitt, einen anderen Abschluß für einen rechteckigen
Hohlleiter.
Fig. 1 zeigt einen rechteckigen Hohlleiter ΙΟ, in den
Leistung in einer E01-Mode eingespeist ist, und zwar
in Richtung des Pfeiles A. Der elektrische Vektor dieser Ausbreitungsmode ist, wie bekannt, senkrecht
zur breiteren Fläche des Hohlleiters, also parallel zu den schmaleren Flächen gerichtet. Der Hohlleiter ist
durch einen festen Kurzschlußkreis abgeschlossen, der durch eine leitende Platte 11, die sich quer zu einem
Ende des Hohlleiters über dessen gesamten Querschnitt erstreckt, gebildet ist. In Front dieser Platte,
und zwar in einem Abstand, der effektiv dem Viertel einer Wellenlänge bei der Betriebsfrequenz entspricht,
ist eine Platte 12 aus isolierendem Material, vorzugsweise aus Glas, angeordnet, die in Richtung der
Pfeile B verschiebbar ist, also parallel zu den breiteren Flächen des Hohlleiters. Hierzu sind Schlitze in
den schmaleren Flächen des Hohlleiters vorgesehen. Auf der Vorderseite der Platte 12, auf der Seite der einfallenden
Leistung, ist ein schmaler Widerstandsstreifen 13 erzeugt, und zwar als ein dünner Film auf der
Platte durch Niederschlag verdampften Nickel-Chroms. Die Breite des Streifens ist klein im Vergleich zu den
Querschnittsabmessungen des Hohlleiters 10. Ein derartiger dünner Film kann ohne weiteres auf Glas in
reproduzierbarer Weise durch Verdampfen des Nickel-Chroms im Vakuum niedergeschlagen werden und gibt
einen stabilen Film, der einen sehr geringen Temperaturkoeffizienten des elektrischen Widerstandes hat, und
zwar in einem Temperaturbereich, wie er üblicherweise angewendet wird und der auch außerordentlich
stabil gegen atmosphärische Wechsel ist, z. B. gegen Wechsel der Luftfeuchtigkeit. Da man einen sehr
schmalen Streifen des Widerstandsfilms verwendet, kann dieser Film einen niedrigen Widerstandswert pro
Flächeneinheit aufweisen. Dies erleichtert den Niederschlag eines Films bekannter elektrischer Eigenschaft.
Der Streifen wird hinreichend schmal gemacht, um die erforderliche effektive Impedanz zu ergeben. Indem
man die Platte 12 in ihrer eigenen Ebene bewegbar macht, kann man die effektive Impedanz, die durch
den Filmstreifen der einfallenden Welle dargeboten wird, wenn erforderlich, einstellen, um sie der Wellenimpedanz
des Hohlleiters anzupassen. Vorzugsweise wird der Widerstand des Streifens nur etwas höher
gemacht als die Wellenimpedarrz des Leiters, so- daß
die notwendige Anpassung durch nur kleine Bewegungen des Streifens aus der Mitte des Hohlleiters erhalten
werden kann. Da man den Widerstandsfilm auf der Vorderseite der Platte 12 anbringt, kann man die
kapazitive Impedanz, die auf Grund der Diskontinuität an der anderen Fläche der Platte entsteht, ohne weiteres
durch geeignete Einstellung der Platte in bezug auf den Kurzschlußkreis kompensieren. Diese Impedanz
wird dadurch minimal gemacht, daß man die Platte 12 so dünn wie nur möglich bei einer Anordnung
nach Fig. 1 ausbildet, so daß der Abstand zwischen der isolierenden Platte 12 und dem Kurzschlußkreis
11 im wesentlichen ein Viertel einer Leiterwellenlänge in Luft ist. In einem typischen
Fall wird bei einer Frequenz der Größenordnung 10 000 Megahertz die Platte 12 nur 2/iood bis V1000 cm
dick.
Fig. 2 stellt eine Abänderung der Konstruktion nach Fig. 1 dar. Gleiche Bezugszeichen bezeichnen im
wesentlichen gleiche Teile. Bei der Anordnung nach Fig. 2 ist jedoch der ganze Raum innerhalb des Hohlleiters
zwischen der Platte 12 und dem Kurzschlußkreis 11 mit einer dicken Platte aus isolierendem Material
14 angefüllt. Das Material dieser Platte ist vorzugsweise ähnlich dem Material, das zur Herstellung
der Platte 12 verwendet wird. Um die Einstellung der Lage des Streifens 13 zu erleichtern, ist dieser Filmstreifen
auf einer dünnen Platte 12, wie oben beschrieben, niedergeschlagen, und die Platte ist quer beweglich.
Auf diese Weise kann die Lage des Streifens verändert werden, ohne daß es notwendig ist, die
dicke Platte 14 zu bewegen. Die Verwendung einer solchen dicken Platte 14 hat den Vorteil, daß auf
Grund der hohen Dielektrizitätskonstanten im Vergleich zu Luft die Gesamtlänge des Abschlusses vermindert
wird im Vergleich zu einer Anordnung nach Fig. 1. Eine derartige Anordnung ist übrigens von
stabilerer Konstruktion und erlaubt eine größere Genauigkeit
der Einstellung des Streifens 13 in bezug zum Kurzschlußkreis.
Fig. 3 zeigt einen angepaßten Abschluß für einen kreisförmigen HofaWeiter 20, der an einem Ende durch
einen Kurzschlußkreis 21 in Form einer leitenden Platte, die sich quer zum Hohlleiter über dessen gesamten
Querschnitt erstreckt, geschlossen ist. Eine Viertelwellenlänge in Front des Kurzschlußkreises 21
befindet sich eine dünne Glasplatte 22., auf der sich ein
schmaler Streifen 23 eines niedergeschlagenen Nickel-Chrom-Films befindet, der sich quer über eine Fläche
der Platte erstreckt. Diese Platte kann in dem Hohlleiter drehbar angeordnet sein, oder es kann auch die
ganze Abschluß einheit einschließlich des Hohlleiters 20 um die Achse des Hohlleiters in bezug auf die Polarisation
der einfallenden Leistung drehbar gemacht werden. Eine solche Drehung des Streifens 23 in bezug
zum elektrischen Vektor verändert die effektive Impedanz, und daher bildet die Einrichtung nach
Fig. 3 einen einstellbaren angepaßten Abschluß in einer Weise ähnlich wie die Anordnung nach Fig. 1.
In Fig. 3 ist eine Konstruktion mit einer dünnen Glasplatte 22 dargestellt, bei der der Streifen 23 sich
auf der Seite der Platte befindet, die den einfallenden Signalen zugewandt ist. Der gesamte Raum zwischen
dem Streifen 23 und dem Kurzschlußkreis 21 kann mit isolierendem Material gefüllt sein. In diesem
Falle kann der Streifen 23 auf einen zylindrischen Block niedergeschlagen sein, dessen Länge einer
Viertelwellenlänge in dem Hohlleiter entspricht. Dieser Block ist dann im Hohlleiter drehbar.
In einigen Fällen braucht es nicht notwendig zu sein, eine Quereinstellung der Lage des Filmstreifens
gegenüber dem Hohlleiter vorzusehen. In diesem Falle kann, wie dies in Fig. 4 gezeigt ist, ein dünner Widerstandsfilm
in der Form eines schmalen Streifens 30, beispielsweise ein aufgedampfter Nickel-Chrom-Film,
auf einer Oberfläche einer dicken Glasplatte 31 gebildet sein, die eine Länge des Hohlleiters füllt und
die an ihrer rückwärtigen Fläche eine leitende Platte 32 trägt, die einen Kurzschlußkreis quer zum Hohlleiter
bildet. Der Streifen 30 erstreckt sich in der Richtung des elektrischen Vektors und hat eine Breite,
die klein ist im Vergleich zu den Querschnittsabmessungen des Hohlleiters. Die Glasplatte 31 wird
derart dick gemacht, daß der Abstand zwischen dem Kurzschlußkreis und dem Streifen 30 effektiv eine
Viertelwellenlänge beträgt. Bei der Anordnung nach Fig. 4 ist der Block 31 in seiner axialen Lage im
Wellenleiter einstellbar gemacht. Hierzu ist eine einstellbare Stange 33 zur Bewegung des Blocks 31 längs
der Hohlleiterachse vorgesehen. Es ist ohne weiteres einzusehen, daß durch die Wahl eines geeigneten
Widerstandes für den Streifen 30 ein sehr kompakter angepaßter Abschluß für einen Hohlleiter erhalten
wird, wenn man die Konstruktion nach Fig. 4 anv.-endet.
Bei der Anordnung nach Fig. 4 können, falls notwendig, austauschbare Blödes 31 vorgesehen sein,
auf denen sich der Widerstandsstreifen 30 in verschiedenen transversalen Lagen befindet, um, falls dies
erforderlich ist, die effektive Impedanz des Abschlusses
einzustellen.
Claims (14)
1. Abschluß für einen Hohlleiter, der Hochfrequenzleistung einer vorgegebenen Frequenz
führt, mit einem Kurzschlußkreis quer zum Hohlleiter und einem Teil aus Widerstandsmaterial,
das sich quer zum Hohlleiter in Front des Kurzschlußkreises erstreckt, wobei das Teil aus Widerstandsmaterial
aus einem dünnen elektrischen Widerstandsfilm in Form eines einzigen Belages besteht, der sich auf einer Isolierstoffplatte befindet
und der eine elektrische Leitfähigkeit hat, die sehr viel größer ist als die des Isoliermaterials, wo^-
bei die Platte derart angeordnet ist, daß der Widerstandsfilm annähernd einen Abstand einer Viertelwellenlänge
bei der vorgegebenen Frequenz von dem Kurzschlußkreis hat und vorzugsweise in seiner Ebene innerhalb des Hohlleiters bewegbar
ist, dadurch gekennzeichnet, daß der Belag einen schmalen Streifen bildet, der eine Breite hat, die
klein gegenüber den Ouerschnittsabmessungen des Hohlleiters ist.
2. Abschluß für einen Hohlleiter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Platte
aus Glas besteht.
3. Abschluß für einen Hohlleiter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Platte
aus Keramik besteht.
4. Abschluß für einen Hohlleiter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Platte
aus Kieselerde besteht,
5. Abschluß für einen Hohlleiter nach einem der vorhergehenden Ansprüche zum Abschluß eines
rechteckigen Hohlleiters, dadurch gekennzeichnet, daß der elektrische Vektor der Hochfrequenzschwingungen
im Hohlleiter parallel zu den schmalen Innenflächen des Hohlleiters gerichtet ist, daß
der Widerstandsstreifen sich quer zum Hohlleiter zwischen dessen breiten Innenflächen erstreckt und
daß die Isolierstoffplatte quer zum Hohlleiter in einer Richtung parallel zu den breiten Innenflächen
des Hohlleiters bewegbar ist.
6. Abschluß für einen Hohlleiter nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß die Platte aus isolierendem Material eine Dicke hat, die klein ist gegenüber dem Abstand
zwischen dem Widerstandsstreifen und dem Kurzschlußkreis.
7. Abschluß für einen Hohlleiter nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß der Widerstandsstreifen
auf der Oberflächenseite der Isolierstoffplatte aufgebracht ist, auf die die einfallende
Welle trifft.
8. Abschluß für einen Hohlleiter nach Anspruch 6 oder 7, dadurch gekennzeichnet, daß eine
dicke Platte aus Isolierstoffmaterial den Raum zwischen der dünnen, die Widerstandsschicht
tragenden Isolierstoffplatte und dem Kurzschlußkreis ausfüllt.
9. Abschluß für einen Hohlleiter nach einem der Ansprüche 1 bis 4, zum Abschluß eines Hohlleiters
mit kreisförmigem Querschnitt, dadurch gekennzeichnet, daß die Isolierstoffplatte kreisflächenförmig
ist und der Streifen sich diametral über die Platte erstreckt.
10. Abschluß für einen Hohlleiter nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Isolierstoffplatte
um ihre Achse in dem Hohlleiter drehbar ist.
11. Abschluß für einen Hohlleiter nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet,
daß er einem rechteckigen Hohlleiter angepaßt ist.
12. Abschluß für einen Hohlleiter nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß der Kurzschlußkreis
einen axial bewegbaren Plungerkolben
aufweist und daß die isolierende Platte, die den Widerstandsstreifen trägt, an diesem Plungerkolben
befestigt ist.
13. Abschluß für einen Hohlleiter nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß der Widerstandsstreifen aus aufgedampftem Metall gebildet ist.
14. Abschluß für einen Hohlleiter nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, daß der Wider-
Standsstreifen aus aufgedampftem Nickel-Chrom gebildet ist.
In Betracht gezogene Druckschriften:
USA.-Patentschrift Nr. 2 151 118; britische Patentschrift Nr. 732 683;
S out worth, G. C, »Principles and Applications
of Waveguide Transmission«, New York, 1950/1954, S. 377.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| GB1221078X | 1958-01-29 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1076767B true DE1076767B (de) | 1960-03-03 |
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Country Status (2)
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| FR (1) | FR1221078A (de) |
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