DE1076465B - Handspann-Dreibackenfutter - Google Patents
Handspann-DreibackenfutterInfo
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- DE1076465B DE1076465B DEF25946A DEF0025946A DE1076465B DE 1076465 B DE1076465 B DE 1076465B DE F25946 A DEF25946 A DE F25946A DE F0025946 A DEF0025946 A DE F0025946A DE 1076465 B DE1076465 B DE 1076465B
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- Germany
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- drive ring
- jaw chuck
- jaw
- lever
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- Pending
Links
Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B23—MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- B23B—TURNING; BORING
- B23B31/00—Chucks; Expansion mandrels; Adaptations thereof for remote control
- B23B31/02—Chucks
- B23B31/10—Chucks characterised by the retaining or gripping devices or their immediate operating means
- B23B31/12—Chucks with simultaneously-acting jaws, whether or not also individually adjustable
- B23B31/16—Chucks with simultaneously-acting jaws, whether or not also individually adjustable moving radially
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Gripping On Spindles (AREA)
Description
DEUTSCHES
Die Erfindung bezieht sich auf ein Handspann-Dreibackenfutter mit durch einen Treibring verstellbaren
Grundbacken.
Durch die immer größer werdenden Drehmomente der Hochleistungsdrehbänke und durch die immer
höher werdenden Drehzahlen ergibt sich die Notwendigkeit, die Spannkraft von Drehbankfuttern über
das bisher übliche und bekannte Maß hinaus zu steigern. So betragen die auf die Backen wirkenden
Fliehkräfte bei Handspannfuttern normaler Größe von etwa 250 mm Durchmesser und bei einer Drehzahl
von 5000 U/min etwa das Dreitausendfache des Backengewichtes. Dies bedeutet praktisch, daß bei
einer normalen Außenspannung eine Fliehkraft von mehreren Tonnen, je nach dem Backengewicht, der
Spannkraft entgegenwirkt.
Die bisher üblichen Bauformen der Handspannfutter erzeugen aber keine ausreichend hohe Spannkraft,
die neben der Aufnahme der Fliehkräfte noch eine ausreichend große Mitnahmewirkung für das Werkstück
erzielen kann. Zumindest ist eine solche hohe Spannkrafterzeugung ohne Aufwendung eines übermäßig
hohen Schlüsseldrehmomentes bzw. besonderer Schmiermaßnahmen nicht möglich. Die Erzeugung
besonders hoher Backenkräfte ist bei den üblichen Futtern deshalb nicht zu erreichen, weil bisher für
den Backenantrieb schlanke Keile, z. B. Spannspiralen, Kettenkeile oder als Spannkurven ausgebildete,
exzentrisch liegende Kreisbögen verwendet werden. Solche schlanken Keilwinkel haben aber den Nachteil
eines schlechten Wirkungsgrades.
Es sind zwar schon Futter mit durch einen Treibring verstellbaren Grundbacken, die mit dem Treibring
gelenkig durch Laschen verbunden sind, vorgeschlagen worden. Mit diesen Futtern lassen sich aber
auch noch nicht genügend hohe Backenkräfte erzielen, da hier nur eine einfache Kraftübertragung stattfindet
und die schräg zur Spannrichtung liegenden Laschen nur einen Teil der auf sie übertragenen Kraft
an die Spannbacken weitergeben.
Um die oben beschriebenen Nachteile zu vermeiden, wird erfindungsgemäß vorgeschlagen, bei Handspann-Dreibackenfuttern,
die durch einen Treibring verstellbare Grundbacken aufweisen, die mit dem Treibring gelenkig durch Zwischenglieder verbunden
sind, die Zwischenglieder als im Grundkörper gelagerte Hebel auszubilden. Diese mit einer großen
übersetzung ausgestatteten Spannhebel schwingen beim Spannvorgang quer zur Drehachse.
Bei der praktischen Ausführung wird der Treibring mit Radialnuten versehen, in denen mit den
Hebelenden verbundene Gleitsteine geführt sind. Die Hebel werden vorteilhaft auf in dem Grundkörper
befestigten Bolzen gelagert und mit exzentrisch zu Handspann-Dreibackenfutter
Anmelder:
Paul Forkardt
Kommanditgesellschaft,
Düsseldorf, Rosenstr. 44-46
Hans Blättry, Düsseldorf,
ist als Erfinder genannt worden
ist als Erfinder genannt worden
den Bolzen angeordneten Zapfen für die in den Grundbacken geführten Gleitsteine versehen. Hierdurch
erreicht man eine sehr große Übersetzung durch den Hebel.
Der Antrieb des Treibrings kann durch eine handbetätigte Schnecke oder durch eine Spindel od. dgl.
erfolgen. Die Selbsthemmung des Futters liegt mithin nur in der Schnecke, d. h. an der Eintrittsstelle
des Schlüsseldrehmomentes.
Die Anordnung der beiden Gleitsteine je Hebel sichert an allen kraftübertragenden und zentrierenden
Stellen eine ausreichend groß bemessene Flächenberührung. Die Backen stützen sich über den
Gleitstein, den Hebel und den Drehbolzen unmittelbar im starren Futterkörper ab, eine Anordnung, die
wesentlich für eine hohe Dauergenauigkeit ist.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel eines Dreibackenfutters gemäß der Erfindung dargestellt,
und zwar zeigt
Fig. 1 einen Querschnitt und
Fig. 2 die Draufsicht teilweise im Schnitt.
In dem Futterkörper 1 ist ein Treibring 2 gelagert, der an seinem Außenumfang mit einer Schneckenverzahnung
3 versehen ist, in die eine Schnecke 4 eingreift. Die Schneckenwelle ist in bekannter Weise
mit einem Vierkant 5 versehen, um das Futter mit Hilfe eines Schlüssels zu betätigen.
In dem Futterkörper 1 sind in bekannter Weise drei Grundbacken 6 geführt, die mit Aufsatzbacken 7
versehen werden können. Unterhalb der Grundbacken 6 sind Bolzen 8 im Futterkörper 1 befestigt.
Auf jedem Bolzen 8 ist ein Hebel 9 gelagert, der einen Zapfen 10 trägt, der von einem Stein 11 umgeben ist.
Dieser Stein kann sich in einer kurzen Nut der Grundbacke 6 verschieben. Das andere Ende des Hebels
9 trägt einen Zapfen 12 mit einem Stein 13, der in der Nut 14 des Treibringes 2 gleiten kann.
909 757/140
Wenn die Schnecke 4 betätigt wird, so wird hier- . '-durch
der Treibring 2 gedreht. Über die Steine 13' werden dann die Hebel 9 verschwenkt, wodurch auch
die Zapfen 10 mit Steinen 11 entsprechend geringfügig verschwenkt werden. Durch die Verschiebung
der Steine 11 findet dann eine Verschiebung der Graridb, acken <} und damit der Auf satzbacken 7 statt.
£>a die Zapfen 10 gegenüber den Bolzen 8 eine geringe
Exzentrizität aufweisen, erreicht man eine sehr große Übersetzung und damit eine hohe Spannkraft
des Futters.
Der Futterkörper 1 wird in üblicher Weise durch Schrauben IS mit der Maschinenspindel verbunden.
Die in Fig. 2 angedeuteten, gestrichelten Kreise lfi
deuten Wuchtlöcher für den Futterkörper an.
Claims (4)
1. Handspann-Dreibackenfutter mit durch einen Treibring verstellbaren Grundbacken, die mit dem
Treibring gelenkig durch Zwischenglieder verbunden" : syfd, dadurch gekennzeichnet, daß die
Zwischenglieder als im Grundkörper (1) gelagerte Hebel (9) ausgebildet sind.
2. Dreibackenfutter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Treibring (2) mit Radialnuten
(14) versehen ist, in denen mit den Hebelenden verbundene Gleitsteine (13) geführt sind.
3. Dreibackenfutter nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Hebel (9) auf in
dem Grundkörper (1) befestigten Bolzen (8) gelagert und mit exzentrisch zu den Bolzen angeordneten
Zapfen (10) für die in den Grundbacken (6) geführten Gleitsteine (11) versehen sind.
4. Dreibackenfutter nach den Ansprüchen 1 bis 3,
dadurch gekennzeichnet, daß der Treibring (2) in bekannter Weise durch eine handbetätigte Schnecke
(4), Spindel od. dgl. verstellbar ist.
In Betracht gezogene Druckschriften:
Schweizerische Patentschrift Nr. 82091;
USA.-Patentschrift Nr. 1 321 739,
Schweizerische Patentschrift Nr. 82091;
USA.-Patentschrift Nr. 1 321 739,
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
© 909 757/140 2.
Priority Applications (3)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEF25946A DE1076465B (de) | 1958-06-12 | 1958-06-12 | Handspann-Dreibackenfutter |
| CH7195559A CH370615A (de) | 1958-06-12 | 1959-04-13 | Handspann-Dreibackenfutter |
| FR795389A FR1225301A (fr) | 1958-06-12 | 1959-05-22 | Mandrin de serrage à trois mâchoires avec serrage à la main |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEF25946A DE1076465B (de) | 1958-06-12 | 1958-06-12 | Handspann-Dreibackenfutter |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1076465B true DE1076465B (de) | 1960-02-25 |
Family
ID=7091828
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEF25946A Pending DE1076465B (de) | 1958-06-12 | 1958-06-12 | Handspann-Dreibackenfutter |
Country Status (3)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH370615A (de) |
| DE (1) | DE1076465B (de) |
| FR (1) | FR1225301A (de) |
Families Citing this family (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE10214315C1 (de) * | 2002-03-28 | 2003-11-20 | Schunk Gmbh & Co Kg | Spannfutter |
Citations (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| CH82091A (de) * | 1917-06-09 | 1919-09-01 | Hinwil A G Maschf | Spannfutter |
| US1321739A (en) * | 1919-09-13 | 1919-11-11 | Abner Labounty | Chuck. |
-
1958
- 1958-06-12 DE DEF25946A patent/DE1076465B/de active Pending
-
1959
- 1959-04-13 CH CH7195559A patent/CH370615A/de unknown
- 1959-05-22 FR FR795389A patent/FR1225301A/fr not_active Expired
Patent Citations (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| CH82091A (de) * | 1917-06-09 | 1919-09-01 | Hinwil A G Maschf | Spannfutter |
| US1321739A (en) * | 1919-09-13 | 1919-11-11 | Abner Labounty | Chuck. |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| CH370615A (de) | 1963-07-15 |
| FR1225301A (fr) | 1960-06-30 |
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