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DE1076465B - Handspann-Dreibackenfutter - Google Patents

Handspann-Dreibackenfutter

Info

Publication number
DE1076465B
DE1076465B DEF25946A DEF0025946A DE1076465B DE 1076465 B DE1076465 B DE 1076465B DE F25946 A DEF25946 A DE F25946A DE F0025946 A DEF0025946 A DE F0025946A DE 1076465 B DE1076465 B DE 1076465B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
drive ring
jaw chuck
jaw
lever
base
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEF25946A
Other languages
English (en)
Inventor
Hans Blaettry
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Forkardt Deutschland GmbH
Original Assignee
Paul Forkardt GmbH and Co KG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Paul Forkardt GmbH and Co KG filed Critical Paul Forkardt GmbH and Co KG
Priority to DEF25946A priority Critical patent/DE1076465B/de
Priority to CH7195559A priority patent/CH370615A/de
Priority to FR795389A priority patent/FR1225301A/fr
Publication of DE1076465B publication Critical patent/DE1076465B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23BTURNING; BORING
    • B23B31/00Chucks; Expansion mandrels; Adaptations thereof for remote control
    • B23B31/02Chucks
    • B23B31/10Chucks characterised by the retaining or gripping devices or their immediate operating means
    • B23B31/12Chucks with simultaneously-acting jaws, whether or not also individually adjustable
    • B23B31/16Chucks with simultaneously-acting jaws, whether or not also individually adjustable moving radially

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Gripping On Spindles (AREA)

Description

DEUTSCHES
Die Erfindung bezieht sich auf ein Handspann-Dreibackenfutter mit durch einen Treibring verstellbaren Grundbacken.
Durch die immer größer werdenden Drehmomente der Hochleistungsdrehbänke und durch die immer höher werdenden Drehzahlen ergibt sich die Notwendigkeit, die Spannkraft von Drehbankfuttern über das bisher übliche und bekannte Maß hinaus zu steigern. So betragen die auf die Backen wirkenden Fliehkräfte bei Handspannfuttern normaler Größe von etwa 250 mm Durchmesser und bei einer Drehzahl von 5000 U/min etwa das Dreitausendfache des Backengewichtes. Dies bedeutet praktisch, daß bei einer normalen Außenspannung eine Fliehkraft von mehreren Tonnen, je nach dem Backengewicht, der Spannkraft entgegenwirkt.
Die bisher üblichen Bauformen der Handspannfutter erzeugen aber keine ausreichend hohe Spannkraft, die neben der Aufnahme der Fliehkräfte noch eine ausreichend große Mitnahmewirkung für das Werkstück erzielen kann. Zumindest ist eine solche hohe Spannkrafterzeugung ohne Aufwendung eines übermäßig hohen Schlüsseldrehmomentes bzw. besonderer Schmiermaßnahmen nicht möglich. Die Erzeugung besonders hoher Backenkräfte ist bei den üblichen Futtern deshalb nicht zu erreichen, weil bisher für den Backenantrieb schlanke Keile, z. B. Spannspiralen, Kettenkeile oder als Spannkurven ausgebildete, exzentrisch liegende Kreisbögen verwendet werden. Solche schlanken Keilwinkel haben aber den Nachteil eines schlechten Wirkungsgrades.
Es sind zwar schon Futter mit durch einen Treibring verstellbaren Grundbacken, die mit dem Treibring gelenkig durch Laschen verbunden sind, vorgeschlagen worden. Mit diesen Futtern lassen sich aber auch noch nicht genügend hohe Backenkräfte erzielen, da hier nur eine einfache Kraftübertragung stattfindet und die schräg zur Spannrichtung liegenden Laschen nur einen Teil der auf sie übertragenen Kraft an die Spannbacken weitergeben.
Um die oben beschriebenen Nachteile zu vermeiden, wird erfindungsgemäß vorgeschlagen, bei Handspann-Dreibackenfuttern, die durch einen Treibring verstellbare Grundbacken aufweisen, die mit dem Treibring gelenkig durch Zwischenglieder verbunden sind, die Zwischenglieder als im Grundkörper gelagerte Hebel auszubilden. Diese mit einer großen übersetzung ausgestatteten Spannhebel schwingen beim Spannvorgang quer zur Drehachse.
Bei der praktischen Ausführung wird der Treibring mit Radialnuten versehen, in denen mit den Hebelenden verbundene Gleitsteine geführt sind. Die Hebel werden vorteilhaft auf in dem Grundkörper befestigten Bolzen gelagert und mit exzentrisch zu Handspann-Dreibackenfutter
Anmelder:
Paul Forkardt
Kommanditgesellschaft,
Düsseldorf, Rosenstr. 44-46
Hans Blättry, Düsseldorf,
ist als Erfinder genannt worden
den Bolzen angeordneten Zapfen für die in den Grundbacken geführten Gleitsteine versehen. Hierdurch erreicht man eine sehr große Übersetzung durch den Hebel.
Der Antrieb des Treibrings kann durch eine handbetätigte Schnecke oder durch eine Spindel od. dgl. erfolgen. Die Selbsthemmung des Futters liegt mithin nur in der Schnecke, d. h. an der Eintrittsstelle des Schlüsseldrehmomentes.
Die Anordnung der beiden Gleitsteine je Hebel sichert an allen kraftübertragenden und zentrierenden Stellen eine ausreichend groß bemessene Flächenberührung. Die Backen stützen sich über den Gleitstein, den Hebel und den Drehbolzen unmittelbar im starren Futterkörper ab, eine Anordnung, die wesentlich für eine hohe Dauergenauigkeit ist.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel eines Dreibackenfutters gemäß der Erfindung dargestellt, und zwar zeigt
Fig. 1 einen Querschnitt und
Fig. 2 die Draufsicht teilweise im Schnitt.
In dem Futterkörper 1 ist ein Treibring 2 gelagert, der an seinem Außenumfang mit einer Schneckenverzahnung 3 versehen ist, in die eine Schnecke 4 eingreift. Die Schneckenwelle ist in bekannter Weise mit einem Vierkant 5 versehen, um das Futter mit Hilfe eines Schlüssels zu betätigen.
In dem Futterkörper 1 sind in bekannter Weise drei Grundbacken 6 geführt, die mit Aufsatzbacken 7 versehen werden können. Unterhalb der Grundbacken 6 sind Bolzen 8 im Futterkörper 1 befestigt. Auf jedem Bolzen 8 ist ein Hebel 9 gelagert, der einen Zapfen 10 trägt, der von einem Stein 11 umgeben ist. Dieser Stein kann sich in einer kurzen Nut der Grundbacke 6 verschieben. Das andere Ende des Hebels 9 trägt einen Zapfen 12 mit einem Stein 13, der in der Nut 14 des Treibringes 2 gleiten kann.
909 757/140
Wenn die Schnecke 4 betätigt wird, so wird hier- . '-durch der Treibring 2 gedreht. Über die Steine 13' werden dann die Hebel 9 verschwenkt, wodurch auch die Zapfen 10 mit Steinen 11 entsprechend geringfügig verschwenkt werden. Durch die Verschiebung der Steine 11 findet dann eine Verschiebung der Graridb, acken <} und damit der Auf satzbacken 7 statt. £>a die Zapfen 10 gegenüber den Bolzen 8 eine geringe Exzentrizität aufweisen, erreicht man eine sehr große Übersetzung und damit eine hohe Spannkraft des Futters.
Der Futterkörper 1 wird in üblicher Weise durch Schrauben IS mit der Maschinenspindel verbunden. Die in Fig. 2 angedeuteten, gestrichelten Kreise lfi deuten Wuchtlöcher für den Futterkörper an.

Claims (4)

PATENTANSPRÜCHE:
1. Handspann-Dreibackenfutter mit durch einen Treibring verstellbaren Grundbacken, die mit dem Treibring gelenkig durch Zwischenglieder verbunden" : syfd, dadurch gekennzeichnet, daß die Zwischenglieder als im Grundkörper (1) gelagerte Hebel (9) ausgebildet sind.
2. Dreibackenfutter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Treibring (2) mit Radialnuten (14) versehen ist, in denen mit den Hebelenden verbundene Gleitsteine (13) geführt sind.
3. Dreibackenfutter nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Hebel (9) auf in dem Grundkörper (1) befestigten Bolzen (8) gelagert und mit exzentrisch zu den Bolzen angeordneten Zapfen (10) für die in den Grundbacken (6) geführten Gleitsteine (11) versehen sind.
4. Dreibackenfutter nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Treibring (2) in bekannter Weise durch eine handbetätigte Schnecke (4), Spindel od. dgl. verstellbar ist.
In Betracht gezogene Druckschriften:
Schweizerische Patentschrift Nr. 82091;
USA.-Patentschrift Nr. 1 321 739,
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
© 909 757/140 2.
DEF25946A 1958-06-12 1958-06-12 Handspann-Dreibackenfutter Pending DE1076465B (de)

Priority Applications (3)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEF25946A DE1076465B (de) 1958-06-12 1958-06-12 Handspann-Dreibackenfutter
CH7195559A CH370615A (de) 1958-06-12 1959-04-13 Handspann-Dreibackenfutter
FR795389A FR1225301A (fr) 1958-06-12 1959-05-22 Mandrin de serrage à trois mâchoires avec serrage à la main

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEF25946A DE1076465B (de) 1958-06-12 1958-06-12 Handspann-Dreibackenfutter

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1076465B true DE1076465B (de) 1960-02-25

Family

ID=7091828

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEF25946A Pending DE1076465B (de) 1958-06-12 1958-06-12 Handspann-Dreibackenfutter

Country Status (3)

Country Link
CH (1) CH370615A (de)
DE (1) DE1076465B (de)
FR (1) FR1225301A (de)

Families Citing this family (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE10214315C1 (de) * 2002-03-28 2003-11-20 Schunk Gmbh & Co Kg Spannfutter

Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
CH82091A (de) * 1917-06-09 1919-09-01 Hinwil A G Maschf Spannfutter
US1321739A (en) * 1919-09-13 1919-11-11 Abner Labounty Chuck.

Patent Citations (2)

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CH82091A (de) * 1917-06-09 1919-09-01 Hinwil A G Maschf Spannfutter
US1321739A (en) * 1919-09-13 1919-11-11 Abner Labounty Chuck.

Also Published As

Publication number Publication date
CH370615A (de) 1963-07-15
FR1225301A (fr) 1960-06-30

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