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DE1075865B - Prüf standsbremse - Google Patents

Prüf standsbremse

Info

Publication number
DE1075865B
DE1075865B DENDAT1075865D DE1075865DA DE1075865B DE 1075865 B DE1075865 B DE 1075865B DE NDAT1075865 D DENDAT1075865 D DE NDAT1075865D DE 1075865D A DE1075865D A DE 1075865DA DE 1075865 B DE1075865 B DE 1075865B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
brake
strain gauge
test stand
stator
brake stator
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DENDAT1075865D
Other languages
English (en)
Inventor
Diesfeld Kiel und Heinz Bielfeld Eckernforde Franz
Original Assignee
J P Sauer &. Sohn GmbH Eckernforde
Publication date
Publication of DE1075865B publication Critical patent/DE1075865B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01LMEASURING FORCE, STRESS, TORQUE, WORK, MECHANICAL POWER, MECHANICAL EFFICIENCY, OR FLUID PRESSURE
    • G01L3/00Measuring torque, work, mechanical power, or mechanical efficiency, in general
    • G01L3/16Rotary-absorption dynamometers, e.g. of brake type
    • G01L3/22Rotary-absorption dynamometers, e.g. of brake type electrically or magnetically actuated

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Force Measurement Appropriate To Specific Purposes (AREA)

Description

  • Prüfstandsbremse Bekannt sind Bremsdynamometer, bei denen der Bremsenstator pendelnd in Kugellagern gelagert ist und bei denen die Drehmomente mittels eines einarmigen, horizontal liegenden Drehmomentenhebeis, an welchem mit Widerstandsdrähten versehene Dehnungsmeßstreifen angeordnet sind, gemessen werden, indem eine Kompensationsmeßbrücke die mechanischen Größen in elektrische Meßwerte umwandelt Durch die Venvendung von meistens sehr großen Kugellagern zur pendelnden Lagerung des Bremsenstators tritt eine Beeinflussung der exakten Messung ein; denn da diese Lager nur statische Belastung erhalten, arbeiten sich die Kugeln in die Außen- und Innenringflächen ein. Speziell bei Dieselmotoren und Zweitaktern tritt diese Erscheinung nach kurzer Zeit in starkem Maße auf. Ferner übt die Reibung in den Kugellagern einen. ungünstigen Einfluß insofern aus, als der Drehmomenthebel bei Entlastung nicht ganz in seine Nullage zurückkehrt und das Anzeigeinstrument somit nicht richtig anzeigen kann. Außerdem muß der Drehmomentenhebelarm verhältnismäßig lang sein, weil die Dehnungsmeßstreifen auf ihm angeordnet sind; letztere können auch nicht justiert und auch nicht vorgespannt werden. Schließlich ist der Drehmomentenhebelarm, welcher die Dehnungsmeßstreifen trägt, konisch ausgebildet, so daß der Querschnitt des Dehnungsmeß.streifenträgers nicht gleichmäßig ist, wodurch die volle Empfindlichkeit nicht ausgenutzt werden kann.
  • Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, eine Prüfstandsbremse zu schaffen, welche diese Nachteile vermeidet. Die Lösung wird dabei in der Weise herbeigeführt, daß ihr Bremsenstator schwimmend gelagert ist und daß an sich bekannte Dehnungsmeßstreifen in Drehmomentgebern angeordnet sind.
  • Vorzugsweise sind je zwei Dehnungsmeßstreifenträger in Reihe miteinander mechanisch zu einem Paar verbunden und - in einem gemeinsamen Gehäuse untergebracht, wobei das Ganze den Drehmomentengeber bildet.
  • Mit Hilfe von Muttern und Tellerfedern lassen sich die Dehnungsmeßstreifenträger und damit auch die Meßstreifen selbst vorspannen. Vorzugsweise werden die Dehnungsmeßstreifenträger durch die Muttern und Tellerfedern so stark vorgespannt, daß ihre Vorspannung höher als der maximale Wert liegt. Hierdurch werden eine einwandfreie Nullstellung und gleichzeitig eine einwandfreie Dämpfung der Apparatur gewährleistet.
  • Die hydraulische Lagerung besteht aus auf dem Fundamentrahmen angeordneten Hydraulikzylindern, deren Flüssigkeitspolster oben durch Membranen abgeschlossen sind, und aus an den Lagerschilden des Bremsenstators angeordneten Bolzen, welche auf den von den Flüssigkeitspolstern getragenen Membranen ruhen. Dabei sind die einem Lagerschild zugeordneten Hydraulikzylinder durch Ausgleichsleitungen miteinander verbunden. Die dämpfende Wirkung dieser Anordnung gewährleistet eine ruhige Anzeige, weil die durch die Prüflinge hervorgerufenen ErschütteX rungen abgefangen werden. Diese hydraulische Lagerung wird dadurch möglich, daß die Ausschläge des Bremsenstators äußert gering und praktisch als weglos anzusprechen sind, wenn beispielsweise zur Be stimmung des Meßstreifenträgers ~~~ 5. 1O-£§ = L = 5 104 gewählt wird.
  • Am Bremsenstator ist oben und unten je ein vertikaler Drehmomenthebel in Form eines Gabelstückes angeordnet. Dieses umschließt eine in der Mitte eines die vorgespannten Dehnungsmeßstreifenträger verbindenden Bügels angeordnete Rolle, so daß der eine Dehnungsmeßstreifen gezogen wird, während auf den anderen Dehnungsmeßstreifen ein Druck ausgeüht wird.
  • Die Zeichnung stellt ein Ausführungsbeispiel der erfindungsgemäßen Prüfstandsbremse schematisch dar, und zwar zeigt Fig. 1 eine Draufsicht, Fig. 2 einen Teilschnitt nach der LinieI-I gemäß Fig. 1, Fig. 3 einen Teilschnitt nach der Linie Il-II gemäß Fig. 1 und Fig. 4 einen Schnitt durch den Drehmomentengeber und seine Halterung.
  • Auf einem Fundamentrahmen 1 sind vier Hydraulikzylinder 2 angeordnet, welche oben durch von Flüssigkeitspolstern 3 getragene Membranen 4 abgeschlossen sind. Auf diesen ruht mit seinen beiden Lagerschilden 5 unter Zwischenschaltung von Bolzen 6 der Bremsenstator 8 Die Flüssigkeitspolster 3 der einem Lagerschild 5 zugeordneten Hydraulikzylinder2 sind durch je eine usgleichs-Rohrleitung9 miteinander verbunden. Je zwei Dehnungsmeßstreifen sind auf ihren TrägernlOa und 10b in Buchsen 11 untergebracht, die ihrerseits mit Hilfe von Schraubenbolzen 12 in dem Halter 13 (oben) bzw. in dem Fundamentrahmen 1 (unten) befestigt sind. Die paaflveise angeordneten Dehnungsmeßstreifen sind mitsamt ihren Trägern 10 a und 10 b mit Hilfe von Muttern t4 und der Tellerfedern 15 in den Buchsen 11 vorgespannt. Die Dehnungsmeßstreifenträger 10a und 10b sind durch einen Bügel 16 miteinander verbunden, in dessen Mitte eine Rolle 17 angeordnet ist.
  • Diese ist von einem am Bremsenstator 8 befestigten Gabelstück 18 umschlossen und überträgt je nach der Drehrichtung das Drehmoment des hydraulisch ge lagerten Bremsenstators 8 auf die Drehmomentgeben Die Anwendungs- und Wirkungsweise der erfindungsgemäßen Prüfstandsbremse ist folgende: Der Rotor wird mit dem Prüfling in an sich be kannter Weise über die Kupplung 7 verbunden. Vor der Messung wird die ECompensationsmeßbrücke so abgeglichen, daß das Anzeigeinstrument auf Null steht. Sobald der Prüfling läuft, wird das Drehmoment in an sich bekannter Weise auf den Bremsenstator 8 übertragen, welcher mittels der Gabelstücke 18, Rollen 17 und Bügel 16 die Dehnungsmeßstreifen be und entlastet. Da die Längenänderung der Dehnungsmeßstreifen in der Größenordnung von 5 104 liegt, so tritt eine sichtbare Winkeländerung des Bremsenstators 8 iiberhaupt nicht auf. Infolgedessen braucht die Lagerung nicht in eine Drehbewegung zulassenden Kugel- oder Wälzlagern zu erfolgen, sondern kann auf gegen Erschütterungen weniger empfindlichen Teilen, vorzugsweise auf einem Hydraulikzylinder, vorgenommen werden.
  • Infolge der Vorspannung, welche den Dehnungsmeßstreifenträgern gegeben wird, ist die Dämpfung sehr groß ebenso wie die Empfindlichkeit des Meßsystems. Mechanische Waagen werden zwar mit zunehmender Dämpfung unempfindlicher; bei den erfindungsgemäßen Drehmomentgebern bleibt aber die Empfindlichkeit trotz hoher Dämpfung erhalten. Die Vorspannung bewirkt ferner, daß der Bremsenstator8 und damit die Anzeige immer einwandfrei auf Null zurückgehen; infolgedessen ist die Nullage immer konstant.
  • Die Umwandlung der mechanischen Meßgrößen in elektrische Meßwerte, welche an einem Anzeige instrument abgelesen werden können, hat den weiteren Vorteil, daß man bei gefährlichen Versuchen mit dem Anzeigeinstrument beliebig weit fortgehen kann; bei Verwendung mechanischer Meßgeräte wäre in solchen Fällen eine Meßkabine erforderlich.

Claims (5)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Prüfstandsbremse, bei welcher zur Messung der Drehmomente in eine Kompensationsmeßbrücke eingeschaltete Dehnungsineß streifen angeordnet sind, auf welche der Bremsenstator in dehnendem oder verkürzendem Sinn wirkt, wobei die mechanischen Größen in elektrische Meßwerte umgewandelt werden, dadurch gekennzeichnet, daß ihr Bremsenstator hydraulisch gelagert ist und daß an sich bekannte Dehnungsmeßstreifen in Drehmomentgebern angeordnet sind.
  2. 2. Prüfstandsbremse nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß je zwei in Reihe liegende Dehnungsmeßstreifenträger mechanisch zu einem Paar verbunden und in einem gemeinsamen Gehäuse untergebracht sind.
  3. 3. Prüfstandsbremse nach den- Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß dieDehnungsmeßstreifenträger (10 a> 10 b? durch Muttern (14) und Tellerfedern (15) derart vorgespannt sind, daß ihre Vorspannung höher als der maximal zu messende Wert ist.
  4. 4. Prüfstandsbremse nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die hydraulische Lagerung aus auf dem Fundamentrahmen (1) angeordneten Hydraulikzylindern (2), deren Flüssigkeitspolster (3) oben durch Membranen (4) abgeschlossen sind, und aus an den Lagerschilden (5) des Bremsenstators (8) angeordneten Bolzen (6) besteht, welche auf den von den Flüssigkeitspolstern (3) getragenen Membranen (4) ruhen, wobei die einem Lagerschild (5) zugeordneten Hydraulikzylinder (2) durch Ausgleichsleitungen (9) miteinander verbunden sind.
  5. 5. Prüfstandsbremse nach den Ansprüchen 1 und 4, dadurch gekennzeichnet, daß am Bremsenstator (8) oben und unten je ein vertikaler Drehmomenthebel in Form eines Gabelstückes (18) angeordnet ist, welches eine in der Mitte eines die zwei in Buchsen (11), welche mit Hilfe von Schraubenbolzen (12) in einem Halter (13) bei Anordnung im oberen Teil bzw. im Fundamentrahmen (1! bei Anordnung im unteren Teil befestigt sind, untergebrachten und mit Hilfe von Muttern (14) und Tellerfedern (15) paarweise vorgespannten Dehnungsmeßstreifenträger (los, 10 b) verbindenden Bügels (16) angeordnete Rolle (17) umschließt.
    In Betracht gezogene Druckschriften: Französische Patentschrift Nr. 993 088.
DENDAT1075865D Prüf standsbremse Pending DE1075865B (de)

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1075865B true DE1075865B (de) 1960-02-18

Family

ID=599586

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DENDAT1075865D Pending DE1075865B (de) Prüf standsbremse

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE1075865B (de)

Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR993088A (fr) * 1949-06-02 1951-10-26 Perfectionnement aux systèmes de mesures de couples employés sur les dynamomètres

Patent Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR993088A (fr) * 1949-06-02 1951-10-26 Perfectionnement aux systèmes de mesures de couples employés sur les dynamomètres

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