DE1075761B - Regeleinrichtung fuer elektrische kochplaten - Google Patents
Regeleinrichtung fuer elektrische kochplatenInfo
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Description
DEUTSCHES
An elektrischen Kochplatten geht man dazu über, an Stelle der Energieregelung mit Hilfe eines Stufenschalters
eine temperaturabhängige Regelung der Heizleistung zu verwenden. Für geschlossene Kochplatten,
also für Kochplatten, die an der von dem Kochgut zu berührenden Stirnseite vollständig geschlossen
sind, ist eine Temperaturregelung, die eine optimale Anpassung an den Kochvorgang ermöglicht,
durchführbar. Man verwendet hierzu eine einen Bimetallstreifen und Kontakte enthaltende Fühlerdose,
die die Temperatur an einer an der Kochplatte befindlichen Meßstelle abfühlt. Eine solche
Temperaturregelung ist an Kochplatten mit Rohrheizkörpern, bei denen die Fühlerdose nur die Temperatur
an dem Boden des Kochgerätes abfühlen kann, nicht anwendbar. Es müssen nämlich im Bereich
»Kochen« bei einer gleichbleibenden Temperatur von 100° C je nach Bedarf verschieden große Leistungen
eingesteuert werden. Die Größe dieser Leistungen ist unabhängig von dieser Kochtemperatur. Versuche zur
Erzielung einer Temperaturregelung in der Richtung, daß eine Fühlerdose mit dem Boden des Kochgerätes
zusammenwirkt, sind fehlgeschlagen. An Kochplatten mit Rohrheizkörpern oder an ringförmigen
Kochplatten ist es erforderlich, die Temperaturregelung mit einer Energieregelung zu vereinigen.
Es ist bekannt, einen den Kochtopf berührenden Temperaturfühler mit Kontakten zu verwenden, die
bei Erreichen der Kochtemperatur von Dauerheizung auf Impulsheizung umschalten, wobei die Häufigkeit
bzw. die Dauer der Impulse von Hand einstellbar ist.
Es wird also ein selbsttätiger Übergang von Dauerheizung auf einstellbare Kochleistung erzielt.
Dabei ergibt sich aber der Nachteil, daß — z. B. beim Leerkochen oder bei Verarmung des Kochgutes
an einer bei der Umschalttemperatur verdampfenden Flüssigkeit — eine schädliche Überheizung auftreten
kann.
Die Erfindimg betrifft eine Regeleinrichtung für elektrische Kochplatten, insbesondere mit Rohrheizkörpern,
mit einer zur Berührung mit dem Kochgerät bestimmten Fühlerdose, die einen Temperaturfühler,
vorzugsweise einen Bimetallstreifen, und von ihm gesteuerte Kontakte enthält, welche die
Leistungszufuhr derart steuern, daß der Kochplatte unterhalb einer unteren Temperaturgrenze (z. B.
Kochtemperatur) eine ununterbrochene Leistung, oberhalb dieser einstellbare Energieimpulse zugeführt
werden.
Der erwähnte Nachteil der bekannten Einrichtung wird erfindungsgemäß durch vom Temperaturfühler
gesteuerte weitere Kontakte vermieden, die selbsttätig bei Temperaturerhöhung auf eine obere Tem-Regeleinrichtung
für elektrische
Kochplatten
Kochplatten
Anmelder:
Siemens - Electrogeräte -Aktiengesellschaft,
Berlin und München,
München 2, Oskar-von-Miller-Ring 18
München 2, Oskar-von-Miller-Ring 18
Dipl.-Ing. Theo Wiedemann, Traunstein (Obb.),
ist als Erfinder genannt worden
ist als Erfinder genannt worden
peraturgrenze (beispielsweise 110° C) die Zufuhr der Energieimpulse stillegen, bei Unterschreitung dieser
Grenze die Zufuhr der Energieimpulse wieder veranlassen.
Es ist dadurch eine selbsttätig wirkende obere Temperaturgrenze bei ,der Zufuhr der Energieimpulse
gegeben. Sie ist zweckmäßig für den Kochbetrieb, da beim Kochen das Kochgut eine Temperatur
von 100° C nicht überschreitet. Ein übermäßiges Zuführen der Energieimpulse würde ein zu schnelles
Leerkochen oder ein Anbrennen des Kochgutes im Kochgerät zur Folge haben. Vorzugsweise sind bei
der Regeleinrichtung gemäß der Erfindung von Hand zu betätigende Kontakte vorgesehen, durch die die
selbsttätig wirksame obere Temperaturgrenze für die Leistungsimpulse aufgehoben werden kann. Das Aufheben
dieser oberen Temperaturgrenze ist von besonderer Bedeutung, wenn an Stelle des Kochbetriebes
ein Bratbetrieb durchgeführt wird, der erhöhte Temperaturen erfordert.
In der Zeichnung sind zwei Kochplatten der Erfindung dargestellt. In den Fig. 1 und 2 ist die Regeleinrichtung
gemäß der Erfindung an einer schematisch gezeichneten Kochplatte wiedergegeben.
In beiden Ausführungsbeispielen ist 1 eine elektrische Kochplatte mit der Heizwicklung 2, Die
Kochplatte ist insbesondere eine Kochplatte mit Rohrheizkörper; es kann auch eine ringförmige Kochplatte
sein. In der Mitte der Kochplatte befindet sich eine Fühlerdose 3, die zur Berührung mit dem Kochgerät,
z. B. einem Kochtopf, bestimmt ist. Die Fühlerdose 3 steht unter Wirkung von Hochhebefedern 4,
die die Fühlerdose gegen den Boden des Kochgerätes anpressen. Ist kein Kochgerät auf die Kochplatte
aufgesetzt, so verhindern geeignete Anschläge ein
909 730/398
übermäßiges Hervortreten der Fühlerdose über die Stirnseite der Kochplatte. Im Innern der Fühlerdose
3 befindet sich ein Temperaturfühler. Vorzugsweise ist der Temperaturfühler von einem Bimetallstreifen
5 gebildet, der unmittelbar an der Wand der Fühlerdose anliegt, die zur Berührung mit dem
Kochgerät bestimmt ist. An Stelle des Bimetallstreifens kann auch ein elastischer, mit einem Ausdehnungsgas
oder einer Ausdehnungsflüssigkeit gefüllter Hohlkörper oder eine Anordnung von zwei
Stoffen verschiedener thermischer Ausdehnung, z. B. eine Kombination eines Invarstreif ens mit einem großer
Längenausdehnung, dienen. Im Innern der Fühler dose sind mehrere Kontakte angeordnet, die vom Bimetallstreifen
5 gesteuert werden. Da aber eine derartige Anordnung von Schaltkontakten im Wärmebereich
der Kochplatte auf die Dauer erfahrungsgemäß leichter zu Störanfälligkeit neigt als ein im Kochplattenbereich
angeordneter hydraulischer oder pneumatischer Fühler, der weiter entfernt liegende Kontakte
steuert, ist letzteren Anordnungen im allgemeinen der Vorzug zu geben. Bei der Kochplatte der Fig. 1 sind
die Kontakte 6 bis 9 vorgesehen, wobei die Kontakte 6, 7 und die Kontakte 8, 9 je ein Kontaktpaar
bilden. Bei der Kochplatte der Fig. 2 sind in der Fühlerdose die Kontakte 10 bis 13 angeordnet. Die
Kontakte 10, 11 bzw. 11, 12 bzw. 12, 13 bilden je
ein Kontaktpaar. Außerhalb der Kochplatte befindet sich ein Impulsregler 14. Der Impulsregler hat einen
Bimetallstreifen 15, der unter Einwirkung zweier Heizwicklungen 16, 17 steht. Der an dem Bimetallstreifen
15 befindliche Kontakt 18 wirkt mit einem verstellbaren Gegenkontakt 19 zusammen. Zur Regeleinrichtung
gehört noch ein Betätigungsgriff 20, dessen Gestänge 21 in erster Linie zur Beeinflussung des
Gegenkontaktes 19 dient. Dies geschieht z. B. über eine Kurvenscheibe 22. Durch das Gestänge 21 wird
zugleich ein doppelpoliger Ein- und Ausschalter 23 gesteuert. Schließlich wirkt das Gestänge 21 noch auf
einen Kontakt 24 ein.
An der Regeleinrichtung hat der Bimetallstreifen 5 eine unveränderliche Einstellung der Ansprechtemperatur,
insbesondere auf etwa 100° C. Es handelt sich dabei um die Temperatur, die von der Fühlerdose 3
an dem Boden des Kochgerätes abgefühlt wird. Besonders zweckmäßig ist es, die Ansprechtemperatur
auf 95° C festzulegen, also wenige Grade unterhalb des Beginnens des Kochens. Die Leistungszufuhr ist unter
Verwendung der Kontakte 6, 7 bzw. 10, 11 derart gesteuert, daß der Kochplatte unterhalb der durch
die unveränderliche Einstellung des Bimetallstreifens 5 gegebenen Temperaturgrenze ununterbrochen
Energie, oberhalb dieser Temperaturgrenze einstellbare Energieimpulse zugeführt werden. Diese Temperaturgrenze
wird im folgenden als Umschalttemperaturgrenze bezeichnet. An der Regeleinrichtung ist
noch eine weitere Temperaturgrenze vorgesehen, die oberhalb der Umschalttemperaturgrenze liegt. Auch
hier handelt es sich um eine Temperatur, die von der Fühlerdose an dem Boden des Kochgerätes abgefühlt
wird. Hierzu werden weitere Kontakte, und zwar bei der Kochplatte der Fig. 1 die Kontakte 8, 9 und bei
der Kochplatte der Fig. 2 die Kontakte 11, 12 verwendet, die ebenfalls von dem Bimetallstreifen 5 gesteuert
werden. Diese Kontakte haben die Wirkung, daß sie selbsttätig bei Temperaturerhöhung oberhalb
der Umschalttemperaturgrenze bei Erreichen einer in ihrer Größe festgelegten Temperaturgrenze die Zufuhr
der Energieimpulse stillegen, bei Unterschreiten dieser Temperaturgrenze die Zufuhr der Energieimpulse
wieder gestatten. Diese Temperaturgrenze, die im folgenden als obere Temperaturgrenze bezeichnet
wird, wird zweckmäßig bei etwa 110° C festgelegt. Außerdem sind an der Regeleinrichtung zweckmäßig
die von Hand zu betätigenden Kontakte 24 vorgesehen, durch die die selbsttätig wirksame obere
Temperaturgrenze für die Zufuhr der Energieimpulse aufgehoben werden kann.
Die beiden Kochplatten der Zeichnungen werden für sich weiter erläutert:
An der Kochplatte der Fig. 1 befinden sich in kaltem Zustand der Kochplatte das Kontaktpaar 6, 7 in
geschlossenem und das Kontaktpaar 8, 9 in geöffnetem Zustand. Wird die Kochplatte durch Verstellung
des Betätigungsgriffes 20 über den doppelpoligen Schalter 23 eingeschaltet, so fließt ein Strom über das
Kontaktpaar 19, 18, den Bimetallstreifen 15, das Kontaktpaar 6, 7 und die Heizwicklung 2. Solange das
Kontaktpaar 6, 7 geschlossen ist, wird der Kochplatte eine ununterbrochene Leistung zugeführt. Dies geschieht
so lange, bis durch den Bimetallstreifen 5 eine Trennung der Kontakte 6, 7 herbeigeführt wird.
In diesem Augenblick ist die Umschalttemperaturgrenze erreicht. Bei geöffneten Kontakten 6, 7 fließt
nunmehr der Strom der Kochplatte über die Heizwicklung 16 des Impulsreglers 14. Durch Beheizung
des Bimetallstreifens 15 setzt das Arbeiten des Impulsreglers ein, indem er der Kochplatte die Leistung
in Form von Impulsen zuführt. Die Größe der Energieimpulse und damit die mittlere Leistung läßt sich
durch Verstellung des Betätigungsgriffes 20 steuern. Die Energieimpulse ergeben die Fortkochleistung.
Erreicht der Topf boden die Temperatur von 110° C, also die obere Temperaturgrenze für die Zufuhr der
Leistungsimpulse, was z. B. bei Leerkochen auftreten kann, so schließt der Bimetallstreifen 5 infolge seiner
Weitererwärmung selbsttätig das Kontaktpaar 8, 9. Hierdurch wird bei geschlossenem Kontakt 24 die
weitere Heizwicklung 17 mit großem Widerstand des Impulsreglers eingeschaltet. Die Heizleistung dieser
Heizwicklung ist so groß, daß sie das Arbeiten des Impulsreglers unterbricht. Es wird die Zufuhr der
Energieimpulse zur Kochplatte stillgelegt. Sobald die obere Temperaturgrenze, bei der sich die Kontakte
8, 9 geschlossen haben, unterschritten wird, öffnen sich die Kontakte 8, 9, und der Impulsregler
fängt wieder an zu arbeiten.
Will man an Stelle des Kochbetriebes einen Bratbetrieb durchführen, so sind erhöhte Temperaturen
für das Bratgut erforderlich. In diesem Falle wird durch Verstellen des Betätigüngsgriffes der Kontakt
24 geöffnet. Durch Öffnen dieses Kontaktes wird die selbsttätig wirksame Temperaturgrenze für die Zufuhr
der Energieimpulse aufgehoben. Trotz des Schließens des Kontaktpaares 8, 9 erhält die Heizwicklung
17 keinen Strom, so daß der Impulsregler weiter arbeiten kann. Der Kochplatte wird bei dem
Bratbetrieb unabhängig von der Temperatur Leistung eingesteuert.
An der Regeleinrichtung ist die Handbetätigung zweckmäßig derart eingerichtet, daß durch Verstellen
des Betätigungsgriffes 20 zunächst der Kochbereich und danach der Bratbereich einstellbar ist.
Innerhalb des Kochbereiches kann eine stufenlose Regelung der Energiezufuhr erfolgen, indem die Zufuhr
von kleinster bis größter Leistung einstellbar ist. Auch im Bratbereich ist die stufenlose Regelung der
Energiezufuhr zweckmäßig, indem die Zufuhr von kleinster bis größter Leistung einstellbar ist. Eine
vorteilhafte Ausbildung der Handbetätigung der
Regeleinrichtung besteht darin, daß beim Verstellen des Handgriffes zunächst die Kochplatte doppelpolig
eingeschaltet wird, alsdann durch Weiterverstellen des Handgriffes der Kochbereich und danach der
Bratbereich eingestellt wird.
Man kann auch in dem Bratbereich eine Temperaturgrenze vorsehen, die oberhalb der selbsttätig wirksamen,
von Hand aufhebbaren oberen Temperaturgrenze (110° C) liegt. Zum Beispiel kann dies dadurch
erfolgen, daß ein weiterer, vorzugsweise von einem Bimetallstreifen gebildeter Temperaturfühler
und zugehörige Kontakte vorgesehen werden, die in dem Bereich oberhalb der selbsttätig wirksamen, von
Hand aufhebbaren oberen Temperaturgrenze die Zufuhr der Energieimpulse bei Erreichen einer erhöhten
Temperaturgrenze unterbrechen. Dieser zusätzliche Bimetallstreifen nebst Kontakten ist in der
Kochplatte der Fig. 1 nicht dargestellt. Ein anderer Weg zur Festlegung einer erhöhten Temperaturgrenze
bei Bratbetrieb ist bei der Erläuterung der Kochplatte der Fig. 2 angegeben.
Die Kochplatte der Fig. 2 stimmt im wesentlichen mit der Kochplatte der Fig. 1 überein, so daß die
in Fig. 2 dargestellte Regeleinrichtung im wesentlichen die gleiche Wirkungsweise hat. Die Kochplatte
der Fig. 2 besitzt einen zusätzlichen Kontakt 13, der
durch eine Leitung zwischen die Heizwicklung 17 und den von Hand zu betätigenden Kontakt 24 herangeführt
ist. Befindet sich die Kochplatte in nicht eingeschaltetem Zustand, so sind die Kontakte 10, 11 in
geschlossener und die Kontakte 11, 12 bzw. 12, 13 in offener Stellung. Wird die Kochplatte über den
Schalter 23 eingeschaltet, so erfolgt ununterbrochene Energiezufuhr über die Kontakte 10, 11. Der Impulsregler
tritt nicht in Tätigkeit. Hat das Kochgerät eine solche Temperatur erreicht, daß die an dem Boden
des Kochgerätes abgefühlte Temperatur 95° C beträgt, so werden durch den Bimetallstreifen 5 die
Kontakte 10, 11 geöffnet. Nach Überschreiten dieser XJmschalttemperaturgrenze wird der Kochplatte die
Leistung in Form von Impulsen über den Impulsregler 14 zugeführt. Die Energieimpulse dienen zur
Durchführung des Fortkochzustandes. Falls die Temperatur an dem Boden des Kochgerätes sich auf
1100C erhöht, also die obere Temperaturgrenze erreicht,
werden durch den Bimetallstreifen die Kontakte 11, 12 geschlossen, wodurch die Heizwicklung
17 des Impulsreglers unter Strom gesetzt wird. Die Beheizung durch die Heizwicklung 17 bewirkt, daß
der Impulsregler zu arbeiten aufhört. Durch Öffnen ■des Kontaktes 24 kann die obere Temperaturgrenze
für die Zufuhr der Energieimpulse aufgehoben werden. Das Öffnen des Kontaktes 24 erfolgt, wenn an
Stelle des Kochbetriebes der Bratbetrieb durchgeführt wird. Durch das Vorhandensein des Kontaktes 13 ist
noch eine weitere Temperaturgrenze gegeben, die oberhalb der selbsttätig wirkenden, von Hand aufhebbaren
oberen Temperaturgrenze liegt. Treten beim Braten zu hohe Temperaturen auf, so schließt der
Bimetallstreifen 5 durch Weiterbewegung die Kontakte 11, 12, 13, wodurch die Heizwicklung 17 unabhängig
von der Offenstellung des Kontaktes 24 Strom erhält. Der Impulsregler hört dadurch zu arbeiten
auf, wodurch die Energiezufuhr zur Kochplatte unterbrochen wird.
Claims (7)
1. Regeleinrichtung für elektrische Kochplatten, insbesondere mit Rohrheizkörpern, mit einer zur
Berührung mit dem Kochgerät bestimmten Fühlerdose, die einen Temperaturfühler, vorzugsweise
einen Bimetallstreifen, und von ihm gesteuerte Kontakte enthält, welche die Energiezufuhr derart
steuern, daß der Kochplatte unterhalb einer unteren Temperaturgrenze (z. B. Kochtemperatur)
eine ununterbrochene Leistung, oberhalb· dieser einstellbare Energieimpulse zugeführt werden, gekennzeichnet
durch vom Temperaturfühler (5) gesteuerte weitere Kontakte (8, 9 bzw. 11, 12), die
selbsttätig bei Temperaturerhöhung auf eine obere Temperaturgrenze (beispielsweise 110° C) die Zufuhr
der Energieimpulse stillegen, bei Unterschreitung dieser Grenze die Zufuhr der Energieimpulse
wieder veranlassen.
2. Regeleinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß als Temperaturfühler ein an
sich bekannter elastischer, mit einem Gas oder einer Flüssigkeit gefüllter Hohlkörper vorgesehen
ist.
3. Regeleinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß als Temperaturfühler eine an
sich bekannte xA.nordnung aus zwei Bauteilen verschiedener
thermischer Ausdehnung, z. B. eine Kombination eines Invarstabes mit einem Metall
großer Längenausdehnung, vorgesehen ist.
4. Regeleinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß von Hand betätigbare Kontakte
(24) vorgesehen sind, durch die die obere Temperaturgrenze für die Zufuhr der Energieimpulse
in an sich bekannter Weise aufhebbar ist.
5. Regeleinrichtung nach Anspruch 1 und 4, dadurch gekennzeichnet, daß ein weiterer, vorzugsweise
von einem Bimetallstreifen gebildeter Temperaturfühler und zugehörige Kontakte vorgesehen
sind, die in dem Bereich oberhalb der selbsttätig wirkenden, von Hand aufhebbaren oberen Temperaturgrenze
die Zufuhr der Leistungsimpulse bei Erreichen einer erhöhten Temperaturgrenze unterbrechen.
6. Regeleinrichtung nach Anspruch 1 und 4, dadurch gekennzeichnet, daß der die Art der
Energiezufuhr umschaltende Temperaturfühler (5) selbst mit Hilfe von Kontakten (12, 13) in dem
Bereich oberhalb der selbsttätig wirkenden, von Hand aufhebbaren oberen Temperaturgrenze die
Zufuhr der Leistungsimpulse bei Erreichen einer erhöhten Temperaturgrenze unterbricht.
7. Regeleinrichtung nach Anspruch 1 und 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Handbetätigung der
Regeleinrichtung derart eingerichtet ist, daß durch Verstellen des Betätigungsgriffes (20) zunächst in
an sich bekannter Weise der Kochbereich und danach der Bratbereich einstellbar ist, wobei innerhalb
des Kochbereiches, gegebenenfalls auch innerhalb des Bratbereiches, eine stufenlose Regelung
der Energiezufuhr erfolgt.
In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 449 179;
USA.-Patentschrift Nr. 2 410 013.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
© 909 730/398 2.60
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1075761T | 1956-07-18 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1075761B true DE1075761B (de) | 1960-02-18 |
Family
ID=599517
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19561075761D Pending DE1075761B (de) | 1956-07-18 | 1956-07-18 | Regeleinrichtung fuer elektrische kochplaten |
Country Status (2)
| Country | Link |
|---|---|
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| DE (1) | DE1075761B (de) |
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