DE1074700B - Verschränkungskontaktträger in Isolierplatten - Google Patents
Verschränkungskontaktträger in IsolierplattenInfo
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- H01H—ELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
- H01H11/00—Apparatus or processes specially adapted for the manufacture of electric switches
- H01H11/04—Apparatus or processes specially adapted for the manufacture of electric switches of switch contacts
- H01H11/06—Fixing of contacts to carrier ; Fixing of contacts to insulating carrier
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- H01H19/00—Switches operated by an operating part which is rotatable about a longitudinal axis thereof and which is acted upon directly by a solid body external to the switch, e.g. by a hand
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Description
DEUTSCHES
Die Erfindung bezieht sich auf Verschränkungskontaktträger in Isolierplatten bei Nockenschaltern
mit Spiralfedern zur Verringerung des Übergangswiderstandes an der Verbindungsstelle.
Zweck der Erfindung ist es, den Kontakt so in der Isolierplatte zu befestigen und ihn so auszubilden, daß
eine schnelle, einfache Montage möglich ist, die den Kontakt sicher befestigt, ferner nur ein geringer
Raumaufwand vorhanden ist und immer eine gute Kontaktgabe gewährleistet ist.
Es sind mit Verschränkung ausgestattete Kontaktträger bekannt. So besteht eine bekannte Ausführung
für die Kontaktbefestigung bei einem Nockenschalter darin, daß auf -einer Seite die Isolierplatte an den
Kontaktträger Auflager zum Einstecken von Kontaktzungen
vorgesehen sind. Bei dieser Ausführung wird die Fertigung aber nicht vereinfacht, indem die Befestigung
nur durch das Einstecken in die Isolierplatte erfolgt. Bei der bekannten Ausführung soll auch der
Spannungsabfall bei der Kontaktgabe verringert werden, nicht aber die Herstellungskosten gesenkt.
Es ist auch bekanntgeworden, die Kontaktzunge mit einer Feder in unmittelbarer Nähe des Auflagers zu
belasten. Auch diese Ausführung hat den Nachteil, daß sie einen relativ hohen Fertigungsaufwand bedingt.
Aufgabe der Erfindung ist es, diese Nachteile zu vermeiden und den Kontakt so in der Isolierplatte zu
befestigen, daß der Kontakt selbst als Stanzteil ausgebildet ist und die Befestigung form- und kraftschlüssig
erfolgt, wobei Spiralfedern zu Verringerung des Übergangswiderstandes in der Nähe der Verbindungsstelle
vorhanden sein sollen.
Die Lösung der Aufgabe nach der Erfindung besteht darin, daß der Kontakt als Verlappung auf einer
Seite der Isolierplatte Schlitze zum Einstecken von Kontaktzungen besitzt, innerhalb der Isolierplatte
einen 'verwindbaren, schmaleren elastischen Mittelteil hat und auf der anderen Seite der Isolierplatte Lappen
-für Anschlußschrauben oder Aufsteckkupplungen aufweist, wobei die Kontaktzungen mit Federn in unmittelbarer
Nähe des Einsteckschlitzes des-Verlappungskontaktes belastet sind.
Nach diesem Merkmal wird ein gleichzeitig form- und kraftschlüssig wirkender Verlappungskontaktträger
ausgebildet, der in der Mitte einen verschränkbaren schmalen elastischen Teil besitzt. Durch diese
Ausbildung wird beim Verschränken eine elastische Spannung durch die Dehnung hervorgerufen, die den
Kontakt fest in die Isolierplatte hält, dabei den Vorteil hat, daß die Montage sehr schnell geht und der
Kontakt billig herstellbar ist. Weitere Vorteile bestehen noch darin, daß eine sichere Kontaktgabe zwischen
dem Verlappungskontakt und der Kontaktzunge durch
Verschränkungskontaktträger
in Isolierplatte!!
Anmelder:
Walter Holzer, Meersburg (Bodensee), Schützenrain
Walter Holzer, Meersburg (Bodensee), ist als Erfinder genannt worden
einen gewissen einstellbaren Kontaktdruck erreicht wird, der durch eine Feder hervorgerufen wird, die
sich in unmittelbarer Nähe des Einsteckschlitzes des Verlappungskontaktes befindet. Dabei ist es weiterhin
wesentlich, daß der Verlappungskontakt der Gegenkontakt für die folgende Kontaktzunge ist. Es genügt
also bei einer derartigen Ausführung, wenn man die für den Nockenschalter erforderliche Isolierplatte mit
Schlitzen versieht. Man kann jetzt beliebige Kontaktanardnungen einfach durch Hereinstecken und Verdrehen
des Verlappungskontaktes mit der Kontaktzunge erreichen.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der Zeichnung dargestellt, dabei gehen aus der Zeichnung
und der Beschreibung hierfür noch weitere Erfindungsmerkmale hervor. Es zeigt
Fig. 1 den Verlappungskontakt als Stanzteil in der Vorderansicht und in Draufsicht vor der Verlappung,
Fig. 2 den Kontakt der Fig. 1, wie er in einer Isolierplatte durch Verlappung befestigt ist, in der Drauf- sieht,
Fig. 3 den Kontakt der Fig. 1, wie er in einer Isolierplatte befestigt ist, in einem Schnitt und mit einem
Kupplungsteil unten gesehen,
Fig. 4 eine Kontaktzunge, wie sie im Verlappungskontakt befestigt wird, in der Vorderansicht,
Fig. 5 und 6 eine Kontaktzunge mit dem Verlappungskontakt und der Belastungsfeder und Möglichkeiten
der Anordnung der Kontakte.
Nach Fig. 1 (s. Draufsicht) ist der Verlappungskontakt als flaches Blechteil 2, 5, 6 in einen Schlitz 9,
10, 11 (s. Fig. 2) der Isolierplatte 1 hiiieingestecki-.
Dieser Verlappungskontakt besitzt einen ersten Lappen 2 mit Anschlußschraube 3 und Schlitz 4 zum Einstecken
einer weiter unten beschriebenen Kontaktzunge. Ferner besitzt der Verlappungskontakt ein Mittel-
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stück 5 und einen daran anschließenden zweiten Lappen. Dieses Mittelstück ist in Folge seines kleineren
Querschnittes gegenüber dem des ersten und zweiten Lappens elastisch dehnbar. Der zweite Lappen 6 hat
die gleiche Form wie der erste Lappen 2 und besitzt ebenfalls eine Anschlußschraube 7. In den Schlitz 4
wird eine Kontaktzunge 8 eingesteckt, wie aus Fig. 4 und 5 ersichtlich ist. Die Befestigung des Verlappungskontaktes
in die Isolierplatte erfolgt durch Verschränken (s. Fig. 2 und 3). Der Schlitz in der Isolierplatte
besteht aus einer Bohrung 9, an die sich rechts und links Schlitze 10, 11 anschließen. Durch
die Verschränkung, wie sie insbesondere aus Fig. 3 hervorgeht, bilden der erste und zweite Lappen Auflagen
auf der Isolierplatte, die gegeneinander versetzt sind, und der in seiner Länge etwas gedehnte Mittelteil
bzw. Mittelstück 5 erzeugt eine elastische Spannung, welche den Kontakt form- und kraftschlüssig
mit der Isolierplatte 1 verbindet. Gemäß Fig. 3 ist auf den zweiten Lappen 6 eine Anschlußkupplung 12 aufgesteckt.
Die Kontaktzunge 8 besitzt zweckmäßig einen vorderen abgekröpften Teil 13, an dem ein Kontaktstück
14 befestigt ist. An der Anschluß schraube 3 ist die Anschlußleitung 15 befestigt. Eine Spiralfeder
16 drückt die Kontaktzunge 8 gegen eine Kante des Kontaktes im Schlitz 4, so daß auch bei Bewegung der
Kontaktzunge 8 immer eine gute Kontaktgabe gewährleistet ist. Gemäß Fig. 5 dient die Kante 17 bzw. die
Fläche zur Stromleitung. An der Kontaktzunge 8 kann ein Nocken 18 angebracht werden, der mit der Nockenscheibe
19 mit der Achse 20 eines Drehschalters zusammenarbeiten kann.
In Fig. 6 bezeichnen die gleichen Zahlen die gleichen Teile. Bei dieser Ausführung ist an einen Nockenschalter
gedacht, wobei sich die Nocken um eine Achse innerhalb des Viereckes drehen, um nacheinander
die Kontakte zu betätigen. Man erkennt aus dieser Figur, daß mit einem geringen Fertigungsaufwand
komplizierte Schaltungen rasch und sicher hergestellt werden können.
Weitere Möglichkeiten bestehen noch darin, daß man, sowohl auf den ersten Lappen 2 wie auf den
zweiten Lappen 6, eine größere Zahl von Anschlußkupplungen oder ähnlichem aufstecken kann, so daß
es möglich ist, ohne Lötverbindungen in sehr kurzer Zeit eine größere Zahl von Kontaktanordnungen durch
Verwendung einer geschützten Isolierplatte herzustellen.
Claims (1)
- Patentanspruch:Verschränkungskontaktträger in Isolierplatten bei Nockenschaltern mit Spiralfedern zur Verringerung des Übergangswiderstandes an der Verbindungsstelle, dadurch gekennzeichnet, daß der Kontakt als Verlappung auf einer Seite der Isolierplatte (1) Schlitz (4) zum Einstecken von Kontaktzungen (8) besitzt, innerhalb der Isolierplatte einen verschränkbaren, schmalen elastischen Mittelteil (5) hat und auf der anderen Seite der Isolierplatte (1) Lappen (2, 6) für Anschlußschrauben (3, T) oder Aufsteckkupplungen (12) aufweist, wobei die Kontaktzungen (8) mit Federn (16) in unmittelbarer Nähe des Einsteckschlitzes (4) des Verlappungskontaktes belastet sind.In Betracht gezogene Druckschriften:
Deutsche Patentschriften Nr. 858 269, 816 435;
französische Patentschrift Nr. 1 067 107.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen·© 909 728/393 1.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1074700B true DE1074700B (de) | 1960-02-04 |
Family
ID=598687
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT1074700D Pending DE1074700B (de) | Verschränkungskontaktträger in Isolierplatten |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1074700B (de) |
Citations (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE816435C (de) * | 1947-09-12 | 1951-10-11 | Philips Nv | Wippenschalter |
| DE858269C (de) * | 1951-07-24 | 1952-12-04 | Busch Jaeger Luedenscheider Me | Elektrischer Nockenschalter, dessen Kontakthebel durch eine Nockenscheibe in axialerRichtung gesteuert werden |
| FR1067107A (fr) * | 1951-11-26 | 1954-06-11 | Busch Jaeger Lu Denscheider Me | Commutateur électrique rotatif |
-
0
- DE DENDAT1074700D patent/DE1074700B/de active Pending
Patent Citations (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE816435C (de) * | 1947-09-12 | 1951-10-11 | Philips Nv | Wippenschalter |
| DE858269C (de) * | 1951-07-24 | 1952-12-04 | Busch Jaeger Luedenscheider Me | Elektrischer Nockenschalter, dessen Kontakthebel durch eine Nockenscheibe in axialerRichtung gesteuert werden |
| FR1067107A (fr) * | 1951-11-26 | 1954-06-11 | Busch Jaeger Lu Denscheider Me | Commutateur électrique rotatif |
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