DE1074248B - - Google Patents
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F24—HEATING; RANGES; VENTILATING
- F24H—FLUID HEATERS, e.g. WATER OR AIR HEATERS, HAVING HEAT-GENERATING MEANS, e.g. HEAT PUMPS, IN GENERAL
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- F24H1/24—Water heaters other than continuous-flow or water-storage heaters, e.g. water heaters for central heating with water mantle surrounding the combustion chamber or chambers
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Description
- Gliederheizkessel mit Füllschacht für feste Brennstoffe Die Erfindung betrifft einen Gliederheizkessel mit Füllschacht für feste Brennstoffe, darunter angeordnetem, wassergekühltem Schrägrost mit Abstand über einem gegenläufigen, wassergekühlten Ausbrand- und Austragrost, der bis außerhalb des Feuerraumes verlängert und mit einer durch den Rost hindurchgreifenden Schür- und Entschlackungsvorrichtung versehen ist.
- Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, den Wirkungsgrad eines solchen Gliederheizkessels durch Fortfall der Leistungseinschränkung während der Entschlackung, durch Aufrechterhalten eines stets gleich hohen Glutbettes und durch Schaffen eines genügend großen, geschlossenen, aufsteigenden Heizgaszuges zu verbessern.
- Das wird nach der Erfindung durch die Vereinigung nachstehender Merkmale erreicht: a) Der muldenförmige Ausbrandrost ist derart mit Abstand unter dem Schrägrost angeordnet und unterragt diesen gegenläufig, daß ein etwa waagerechter Schlackenausbrenn- und -ausstoßkanal entsteht; b) die Schwenkachse der in an sich bekannter Weise kreissektorförmig ausgebildeten Schür- und Schlackenauswerfer ist unterhalb des Ausbrandrostes an einer solchen Stelle angeordnet, daß die Schlackenauswerfer die vom Schrägrost auf den Ausbrandrost zufließende Schlacke erfassen. und in den Schlackenausbrenn- und -ausstoßkanal drücken; c) der in bekannter Weise unmittelbar an das Glutbett anschließende Heizgaszug weist eine Breite auf, die ungefähr der Länge des Schrägrostes entspricht.
- In weiterer Ausbildung des Erfindungsgegenstandes sind die kreissektorförmigen Schlackenauswerfer aus dein Ausbrandrost um etwa 60° ausschwenkbar. Der nach dem Ausschwenken über den Rost hervorstehende Teil hat eine Höhe von 50 bis 70°/o des Abstandes der unteren Schrägrostkante vom Ausbrandrost.
- Der untere Teil des Glutbettes läuft in eine kreissektorförmige Mulde bis zum Ausbrenn- und Austragrost aus, und der Radius dieser Mulde ist ungefähr gleich der senkrecht zur Ebene des Schrägrostes gemessenen Glutbetthöhe. Der Abstand zwischen dem Ausbrand- und Austragrost einerseits und der unteren Kante des Schrägrostes andererseits beträgt etwa 50 % der mittleren Glutbetthöhe.
- In den Fig. 1 und 2 ist ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes in Gestalt eines Bußeisernen Gliederheizkessels veranschaulicht; Fig. 1 zeigt den Aufriß eines Kesselgliedes für eine linke Kesselhälfte und Fig. 2 einen abgebrochenen, waagerechten Querschnitt entlang der Linie A-B in Fig. 1 durch den gesamten Gliederheizkessel.
- Der Kessel kann unsymmetrisch - wie dargestellt - und auch symmetrisch gebaut werden. In diesem Fall müssen am Kessel nach Fig. 1 rechts spiegelbildlich gleiche Glieder angebaut werden. In der Kesselmitte ist dann aus zwei Steilrosten ein Dachrost gebildet.
- Die Kesselglieder 1 sind - wie Fig. 2 erkennen läßt - in der Kesseltiefe hintereinander angeordnet und mittels nicht dargestellter Nippel, die in die Öffnungen 2, 3 und 10 der Wassertaschen 1' in an sich bekannter Weise eingepreßt oder eingeschraubt sind, miteinander flüssigkeits- und gasdicht verbunden. Der untere Teil jedes Kesselgliedes 1 enthält einen Ausbrand- und Austragrost 4, der muldenförmig in das Glutbett 5 des Kessels übergeht. Die Höhe des Glutbettes 5 - senkrecht zur Ebene des Steilrostes 9 gemessen -soll ungefähr gleich dem Radius der das Glutbett 5 mit dem Rost 4 verbindenden Mulde 5' sein. Diese Mulde ist zum stauungslosen Abfließen der Verbrennungsrückstände aus dem Glutbett 5 notwendig.
- Die in die Mulde 5' abgeflossene Schlacke wird mittels der kreissektorförmigen, aus den zwischen den Luftdurchlässen 8 gelegenen Schlitzen des Rostes 4 herausschwenkbaren Schlackenauswerfern 6 angehoben, gebrochen und zum Ausbrennen und Auskühlen auf dem Rost 4 vorwärts geschoben. Beim nächsten Herausschwenken der Schlackenwerfer 6 fällt die ausgebrannte und ausgekühlte Schlacke dann durch das Nachschieben neuer Schlacke in die am Ende des Rostes 4 aufgestellten, in der Zeichnung nicht veranschaulichten Schlackenbehälter.
- Die Schlackenaus.werfersegmente 6 sind auf einer Vierkantwelle 7 aufgesteckt und können mittels dieser eine Vor- und Rückwärtsbewegung um etwa 60° ausführen. Damit beim Schlackenausstoß jegliche Stauung vermieden wird, soll der nach dem vollen Ausschwenken über den Rost 4 herausragende Teil der Segmente 6 des Schlackenauswerfers eine Höhe von 50 bis 70% des Abstandes der unteren Schrägrostkante 9' vom Ausbrandrost 4 haben. Die S aamente 6 müssen so angeordnet sein, daß sie die von dem Schrägrost 9 herunterfließende Schlacke erfassen und in den Schlackenausbrenn- und -ausstoßkanal 4' drücken können. Die Betätigungswelle 7 der Schlackenauswerfersegmente 6 kann in Abhängigkeit von der Kesseltemperatur oder -leistung in bekannter Weise selbsttätig bewegt werden. Zum Unterbringen von Auslösevorrichtungen sind hierfür im Schrägrost 9 Öffnungen 12 vorgesehen.
- Die Schrägrostglieder 9, deren Hohlräume Wassertaschen 1' bilden, sind untereinander durch in die Öffnungen 10 eingepreßte oder eingeschraubte Nippel flüssigkeits- und gasdicht verbunden und an der Trägerplatte 11 befestigt. Diese Trägerplatte wird bei Gliederheizkesseln mit unsymmetrischem Füllschacht und Glutbett - wie in den Fig. 1 und 2 dargestellt - nach oben und unten zu einer seitlichen Abschlußwand 13 des Kessels verlängert.
- Die die Heizgaszüge bildenden Wassertaschen 1' der Kesselglieder 1 sind mit Aussparungen 14 versehen, die genügend große, geschlossene Heizgaszüge abgeben, was Voraussetzung eines guten Gasausbrandes ist. Mit 15 ist in Fig. 1 der Rauchgasabzugkanal bezeichnet.
- Mit dem vorstehend beschriebenen Gliederheizkessel ist durch selbsttätige, stauungsfreie Schlackenabführung ein ununterbrochener Heizungsbetrieb gewährleistet. Die Schlackenabführung ist wesentlich durch die Form und Abmessungen des Glutbettes, der Übergangsmulde zum Ausbrand- und Austragungsrost und durch die Form, den Ausschwenkwinkel sowie die Anordnung der Schlackenauswerfersegmente bedingt.
Claims (4)
- PATENTANSPRÜCHE: 1. Gliederheizkessel mit Füllschacht für feste 40 Brennstoffe, darunter angeordnetem, wassergekühltem Schrägrost mit Abstand über einem gegenläufigen, wassergekühlten Ausbrand- und Austragrost, der bis außerhalb des Feuerraumes verlängert und mit einer durch den Rost hindurchgreifenden 45 Schür- und Entschlackungsvorrichtung versehen ist, gekennzeichnet durch die Vereinigung nachstehender Merkmale: a) der muldenförmige Ausbrandrost (4) ist derart mit Abstand unter dem Schrägrost (9) angeordnet und unterragt diesen gegenläufig, daß ein etwa waagerechter Schlackenausbrenn- und -ausstoßkanal (4) entsteht; b) die Schwenkachse (7) der in an sich bekannter Weise kreissektorförmig ausgebildeten Schür-und Schlackenauswerfer (6) ist unterhalb des Ausbrandrostes (4) an einer solchen Stelle angeordnet, daß die Schlackenauswerfer die vom Schrägrost auf den Ausbrandrost zufließende Schlacke erfassen und in den Schlackenausbrenn- und -ausstoßkanal drücken; c) der in bekannter Weise unmittelbar an das Glutbett (5) anschließende Heizgaszug weist eine Breite auf, die ungefähr der Länge des Schrägrostes (9) entspricht.
- 2. Gliederheizkessel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die kreissektorförmigen Schlackenauswerfer (6) aus dem Ausbrandrost (4) um etwa 60° ausschwenkbar sind und deren nach dem Ausschwenken über den Rost (4) hervorstehender Teil eine Höhe von 50 bis 70% des Abstandes der unteren Schrägrostkante (9') vom Ausbrandrost (4) hat.
- 3. Gliederheizkessel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der untere Teil des Glutbettes (5) in eine kreissektorförmige Mulde (5') bis zum Ausbrenn- und Austragrost (4) ausläuft und der Radius dieser Mulde ungefähr gleich der senkrecht zur Ebene des Schrägrostes (9) gemessenen Glutbetthöhe ist.
- 4. Gliederheizkessel nach Anspruch 1 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Abstand zwischen dem Ausbrand- und Austragrost (4) einerseits und der unteren Kante (9') des Schrägrostes andererseits etwa 50'°/o der mittleren Glutbetthöhe (5) beträgt. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsches Gebrauchsmuster Nr. 1683 382; österreichische Patentschrift Nr. 67 426.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1074248B true DE1074248B (de) | 1960-01-28 |
Family
ID=598341
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
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Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1074248B (de) |
Citations (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| AT67426B (de) * | 1911-12-04 | 1915-01-11 | Koerting Ag | Gliederkessel. |
| DE1683382U (de) * | 1954-05-29 | 1954-09-16 | Hueco Heizkessel Und Appbau G | Gliederheizkessel fuer warmwasser- oder niederdruck-dampfheizung. |
-
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- DE DENDAT1074248D patent/DE1074248B/de active Pending
Patent Citations (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| AT67426B (de) * | 1911-12-04 | 1915-01-11 | Koerting Ag | Gliederkessel. |
| DE1683382U (de) * | 1954-05-29 | 1954-09-16 | Hueco Heizkessel Und Appbau G | Gliederheizkessel fuer warmwasser- oder niederdruck-dampfheizung. |
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