DE1074017B - Ozongerat mit Dielektrikum aus ferro elektrischen Keramikplatten - Google Patents
Ozongerat mit Dielektrikum aus ferro elektrischen KeramikplattenInfo
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Landscapes
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Description
DEUTSCHES
Der Betrieb von Ozongeräten ist nach dem heutigen Stand der Technik wirtschaftlich am günstigsten
bei Anwendung der stillen elektrischen Entladung in Sauerstoff oder Luft.
Die Bauart dieser Geräte ist als bekannt vorauszusetzen. Zwischen den Elektroden sind Stabilisierungsflächen
aus Glas zwischengeschaltet, um das Überschlagen elektrischer Entladungen zur Gegenelektrode
zu verhindern. Solche Anlagen können mit hochgespanntem Einphasen-Wechselstrom normaler
Frequenz betrieben werden, jedoch bedingt die damit erzielbare geringe Stromdichte, daß diese Geräte verhältnismäßig
große Abmessungen erhalten.
Bei der Darstellung größerer Ozonmengen wäre eine höhere Stromdichte erwünscht und zwingt so
zur Verwendung von Frequenzwandlern beim Betrieb dieser Ozongeräte mit Glasdielektrikum. Nachteilig
für den Benutzer dieser Anlagen ist der ziemlich hohe Anschaffungswert des zusätzlich erforderlichen Frequenzwandlers.
Eine bekannte Einrichtung zur Erzeugung von Ozon bei Verwendung von aus ferroelektrischen Keramikplatten
bestehenden Stabilisiereungsflächen gewährleistet auch im Betrieb mit Wechselstrom normaler
Frequenz eine ausreichende Stromdichte, so daß von der zusätzlichen Verwendung eines Frequenzwandlers
abgesehen werden kann.
Obwohl diese Einrichtung einen bedeutenden technischen Fortschritt darstellt gegenüber den mit Stabilisierungsflächen
aus Glas betriebenen Geräten, lassen sich in Anwendung des Verfahrens nur kleinere
Ozongeräte entwickeln und bauen, da die hierzu benötigten keramischen Platten aus brenntechnischen
Gründen nur in Größen von höchstens 300 cm2 hergestellt werden können, was den Bau entsprechender
Apparate, die über die Größe eines Laborgerätes hinausgehen, nicht zuließ.
Es wurde allerdings auch ein Ozongerät bekannt, bei welchem einzelne Dielektrikumplatten zu einem
großflächigen Dielektrikum zusammengefügt sind. Bei diesem bekannten Ozongerät bilden die zu einem
oder mehreren großflächigen Dielektriken zusammengefügten einzelnen Dielektriken mit dem Gehäuse, den
elektrischen Zuleitungen und den erforderlichen Halterungen einen kompakten, in sich geschlossenen Baukörper.
Das Unbrauchbarwerden nur einer Dielektrikumplatte muß bei diesem Gerät zwangläufig zu
einer vollkommenen Stillsetzung der ganzen Anlage führen. Eine Möglichkeit, nach Abschaltung des Gerätes
das betreffende Dielektrikum auszuwechseln oder, falls kein Ersatz zur Hand ist, dieses lediglich
herauszunehmen, um dann den Apparat mit einer kaum ins Gewicht fallenden Leistungsverminderung
weiterbetreiben zu können, ist bei einem solchen Apözongerät mit Dielektrikum
aus ferroelektrischen Keramikplatten
aus ferroelektrischen Keramikplatten
Anmelder:
Demag-Elektrometallurgie G. m. b. H.,
Duisburg, Wolfgang-Reuter*Platz
Duisburg, Wolfgang-Reuter*Platz
Kurt Mäder, Wittlaer bei Düsseldorf-Kaiserswerth,
ist als Erfinder genannt worden
ist als Erfinder genannt worden
parat nicht gegeben. Der etagenhafte Aufbau des Gerätes erfordert in Störungsfällen einen erheblichen
Aufwand an Arbeitszeit lediglich einmal dazu, das Gerät auseinanderzunehmen, wozu in Anbetracht der
empfindlichen Teile ein mit dieser Materie des Elektro-Apparatebaues
vertrauter Fachmann nötig ist.
Erfindungsgemaß wird daher bei einem Ozongerät mit aus einzelnen Platten zusammengesetztem, großflächigem
Dielektrikum an jeder Einzelplatte"'mindestens ein mittig angeordnetes Befestigungselement
vorgesehen, welches auch der Stromzuführung dient. Diese Anordnung hat den außerordentlichen Vorteil,
daß bei einem Defektwerden das davon betroffene Segment leicht ausgebaut werden kann. Besondere
Stromzuführungsleitungen zum Metallbelag der ferroelektrischen Keramikplatte, die beim Zusammenbau
oder einem Austausch angeklemmt bzw. abgeklemmt werden müssen, entfallen.
Vorteilhafterweise können Druck- und/oder Spannfedern
in Verbindung mit zusätzlich am Plattenteil angeordneten Haltegliedern als Stromzuführung verwendet
werden.
Darüber hinaus ergibt sich bei einer anderen Befestigungsart der ferroelektrischen Keramikplatten
die Möglichkeit, daß als Befestigungselemente ein Schraubenbolzen vorgesehen ist, der gegen die Wirkung
einer an der Unterseite der Trägerplatte sich abstützenden geschlitzten Tellerfeder wirkt.
Die Vereinigung von Befestigungselementen und Stromzuführung des aus einzelnen ferroelektrischen
Keramikplatten bestehenden Dielektrikums bei einem Ozongerät stellt mithin einen beachtlichen technischen
Fortschritt dar. Durch die sich an der Unterseite der keramischen Platte gegen die Trägerplatte
abstützende geschlitzte Tellerfeder wird eine elastische Befestigung der einzelnen Teilplatten auf der
nicht leitenden Trägerplatte angestrebt und auch erreicht.
909 727/453
L U / 4 U 1 /
Besonders bei transportablen Geräten oder Anlagen von Fahrzeugen, z. B. in Eisenbahnwaggons, auf
Schiffen oder Flugzeugen, ist dieser Umstand günstig, um eine Beschädigung der naturgemäß gegen härtere
Stöße empfindlichen keramischen Platten auszuschließen. - ......
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in den
Figuren dargestellt. Es zeigt
Fig. 1 ein aus einzelnen ferroelektrischen Keramikplatten zusammengefügtes Dielektrikum in der Draufsieht.
Fig. 2 einen Schnitt durch das in Fig. 1 dargestellte Dielektrikum nach der Linie I-I,
Fig. 3 einen vergrößerten Teilausschnitt der Fig. 1 und is
Fig. 4 die Darstellung der Fig. 3 im Schnitt nach der Linie II-II.
Alle für das Verständnis der Erfindung unwichtigen Teile sind weggelassen.
Das aus einzelnen ferroelektrischen Keramikplatten zusammengesetzte Dielektrikum nach den Fig. 1
und 2 besteht im wesentlichen aus einem nicht leitenden Trägerkörper 1, den keramischen Platten 2,
auf die einseitig ein Metallbelag 3 aufgebracht ist. Dieser metallische Belag 3 erstreckt sich jedoch nicht
über die ganze Plattenfläche, so daß ein nicht leitender Rand 4 frei bleibt und ein Überschlagen von dem
als Elektrode dienenden metallischen Plattenbelag auf die Gegenelektrode 5 (s. Fig. 2) vermieden wird.
Der auf den Metallbelag der keramischen Platte aufgelötete Schraubenbolzen führt durch eine im Trägerkörper
vorgesehene Bohrung 7 (Fig. 4), wo er durch die Muttern 8 und Scheibe 9 gegen die Wirkung einer
sich auf den Trägerkörper 1 abstützenden Tellerfeder 10 die keramische Platte hält. Die Mutter 11
dient zum Befestigen der Stromzuführungsleitung 12. Nach Abschrauben der Mutter 11 und Abnehmen der
Stromzuführungsleitung 12 kann nach Lösen der Muttern 8 und der Scheibe 9 das Plattensegment
leicht entfernt werden. Der Wiedereinbau einer keramischen Platte in das Dielektrikum geschieht in umgekehrter
Reihenfolge.
Die Schnittdarstellung nach der Fig. 2 veranschaulicht
in klarer Weise die Gegenelektrode 13 und läßt die Anordnung des Lufteintrittspaltes 14 erkennen.
Die zu ozonisierenden Gasteilchen werden bei Durchgang durch diesen Spalt 14 einer Entladung ausgesetzt.
Durch'den von der Gegenelektrode gebildeten Stutzen 15 verläßt das Ozon das Gerät. Zum besseren
Verständnis ist das Schaltbild mit dem anspeisenden Trafo 16 in der Fig. 2 schematisch dargestellt. Ein
Hochspannungspol ist geerdet.
Die ferrokeramischen Platten sind in einem gewissen Abstand zueinander auf der Trägerplatte befestigt,
so daß zwischen den einzelnen Platten des Dielektrikums der Spalt 17 verbleibt. Vorteilhafterweise
kann dieser Spalt mit einem nicht dargestellten Asbeststreifen ausgelegt sein, um die Möglichkeit
eines Überschlages von einer Elektrode zur anderen weitgehendst auszuschließen.
Claims (3)
1. Ozongerät mit aus einzelnen Platten zusammengesetztem, großflächigem Dielektrikum, dadurch
gekennzeichnet, daß · jede aus ferrokeramischem Werkstoff bestehende Einzelplatte mit mindestens
einem mittig angeordneten Befestigungselement versehen ist, welches auch der Stromzuführung
dient.
2. Dielektrikum nach Anpruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß als Befestigungselement Spann-
und/oder Druckfedern in Verbindung mit zusätzlichen Haltegliedern vorgesehen sind.
3. Dielektrikum nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß als Befestigungselement ein
Schraubenbolzen vorgesehen ist, der gegen die Wirkung einer an der Unterseite der Trägerplatte
sich abstützenden geschlitzten Tellerfeder wirkt.
In Betracht gezogene Druckschriften:
USA.-Patentschrift Nr. 2 260 831.
USA.-Patentschrift Nr. 2 260 831.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
©909727/453 1.60
Applications Claiming Priority (1)
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| DED28304A DE1081428B (de) | 1958-06-13 | 1958-06-13 | Grossflaechiges Dielektrikum aus ferroelektrischen Keramikplatten und deren Befestigung auf der Traegerplatte |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
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| DE1074017B true DE1074017B (de) | 1960-01-28 |
Family
ID=7039609
Family Applications (2)
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| DENDAT1074017D Pending DE1074017B (de) | 1958-06-13 | Ozongerat mit Dielektrikum aus ferro elektrischen Keramikplatten | |
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Family Applications After (1)
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|---|---|---|---|
| DED28304A Pending DE1081428B (de) | 1958-06-13 | 1958-06-13 | Grossflaechiges Dielektrikum aus ferroelektrischen Keramikplatten und deren Befestigung auf der Traegerplatte |
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Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE2618243A1 (de) * | 1975-04-30 | 1976-11-11 | Sumitomo Precision Prod Co | Ozongenerator |
| DE19511001A1 (de) * | 1995-03-25 | 1996-10-10 | Euroflamm Gmbh | Ozonisator und Verfahren zur Herstellung eines solchen |
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|---|---|---|---|---|
| US2260831A (en) * | 1936-03-05 | 1941-10-28 | American Ozone Company | Electric ozone generator |
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1958
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Patent Citations (1)
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Also Published As
| Publication number | Publication date |
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| DE1081428B (de) | 1960-05-12 |
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