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DE1074067B - Einrichtung zum selbsttätigen Umleiten von einem und/ oder mehreren Forderwagen Loren od a kleinen Schienenfahrzeugen - Google Patents

Einrichtung zum selbsttätigen Umleiten von einem und/ oder mehreren Forderwagen Loren od a kleinen Schienenfahrzeugen

Info

Publication number
DE1074067B
DE1074067B DENDAT1074067D DE1074067DA DE1074067B DE 1074067 B DE1074067 B DE 1074067B DE NDAT1074067 D DENDAT1074067 D DE NDAT1074067D DE 1074067D A DE1074067D A DE 1074067DA DE 1074067 B DE1074067 B DE 1074067B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
hairpin
switch
trolley
track
trolleys
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DENDAT1074067D
Other languages
English (en)
Inventor
Gd senkirchen-Buer Helmut Schulz und Helmfried Iubowitzki
Original Assignee
Frolich &. Klupfel Maschinenfabiik und Unternehmung fur bergbauliche Ar beiten, Wuppertal Barmen
Publication date
Publication of DE1074067B publication Critical patent/DE1074067B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B61RAILWAYS
    • B61BRAILWAY SYSTEMS; EQUIPMENT THEREFOR NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B61B1/00General arrangement of stations, platforms, or sidings; Railway networks; Rail vehicle marshalling systems
    • B61B1/005Rail vehicle marshalling systems; Rail freight terminals

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Control Of Position, Course, Altitude, Or Attitude Of Moving Bodies (AREA)

Description

  • Einrichtung zum selbsttätigen Umleiten von einem und/oder mehreren Förderwagen, Laren od. ä. kleinen Schienenfahrzeugen Die Erfindung bezieht sich auf eine Einsrichtung zum selbsttätigen Umleiten von einem und/oder mehreren Fƒrderwagen, Loren oder ähnlichen kleinen Schienenfahrzeugen,, bestehend aus einer Zuteilvorrichtung, der eine Spitzkehre nachgeschaltet ist, die aus einemumeinne waagerechte Achse in lotrechter Ebene schwenkbarer Gleisstück besteht, welches durch eine Hubvorrichtung in eine solche Schräglage gebracht werden kann, daß die Förderwagen selbsttätig ablaufen und über eine selbsttätig gesteuerte Zungenweiche auf ein Abzivei.ggleis umgeleitet werden.
  • In Bergw erksbetrieben nehmen die Wagenumläufe einen erheblichen Platz in Anspruch,. Aus dieser Grunde verwendet man für das überführen der Förderwagen von einem Gleis in das andere oftmals sogenannte Spitzkehren. Die einfachste Ausführung dieser Art besteht darin" daß die Förderwagen unter Gefälle selbsttätig in ein totes Gleis hineinfahren, dessen Ende stark, ansteigend verlegt ist. Nachdem die Förderwagen auf der ansteigenden Strecke zum Stillstand gekommen sind, rollen sie selbsttätig wieder zurück und werden über eine Weiche in das nächstfolgende Gleis geleitet. Diese Ausführung benötigt ein sehr langes totes Gleis, das außerdem noch unter sehr starkem Gefälle verlegt werden muß, damit auch langsam laufende Förderwagen mit Sicherheit in das. nachfolgende Gleis umgeleitet werden.
  • Bei einer weiteren bekannten Ausführung werden am Ende der Spitzkehre druckmittelbetätigte Abrückvorrichtungen eingebaut, die einen komplizierten Aufbau erfordern und auch Beschädigungen an den Förderwagen hervorrufen können, wenn diese nicht direkt vor dem Druckstößel halten, so daß der Stößel mit voller Wucht auf die Förderwagen prallt.
  • Die oben geschilderten Nachteile werden bei den als sogenannte Hebetische ausgebildeten Spitzkehren vermieden. Bei diesen ist am festen Gleisende ein weiteres Gleisstück vertikal schwenkbar gelagert, so daß das Ende beispielsweise mittels eines. Preßluftzylinders angehoben werden kann. Der umzuleitende Förderwagen fährt auf den Hebetisch auf und gibt über einen Anschlag die Druckmittelleitung für den Betätigungszvlinder frei. Das Gleisstück wird gehoben, und der Wagen rollt zurück, um dann Tiber eine Weiche dem nächstfolgenden Gleis zugeführt zu werden. Spitzkehren dieser Art können jedoch nur zum Umleiten einer bestimmten Anzahl: von Förderwagen verwendet werdenn. Schwieigkeiten stellen sich bereits bei der Schaltung einer Spitzkehre für zwei Förderwagen ein. In diesen Fällen darf erst der zweite Förderwagen die Betätigung einleiten. Zu diesem Zweck werden sogenanute Achszähler angeordnet. Fährt auf eine derartige Spitzkehre beispielsweise nur ein Förderwagen auf, so- wird sie nicht betätigt. Erst der zweiteWagengibtdieDruclzmittelleitung frei. Da nicht immer gleichzeitig zwei Wagens umgeleitet werden müssen, ergeben sich, durch die Schaltung bedingt, folgende Nachteile. Werden beispielsweise die Förderwagen vom Korb gestoßen und befindet sich auf dem ersten Satz nur ein Förderwagen, so fährt dieser auf die Spitzkehre auf, ohne diese zu betätigen. Stehen auf dem nächsten Satz zwei Förderwagen, so treffen sich auf der Spitzkehre drei Wagen, was jedesmaI zu Betriebsstörungen führte. Aus diesem Grund haben sich in der Praxis hauptsächlich Spitzkehren für das Umleiten eines einzigen Förderwagens durchgesetzt.
  • Der Erfindung Iiegt demgegenüber, die Aufgabe zugrunde, auch einen gemischten Betrieb der Spitzkehre zu ermöglichen, d. h. die Anlage so auszubilden, daß sie unabhängig von der Anzahl der jeweils auflaufenden wagen einwandfrei arbeitet.
  • Erreicht wird dies erfindungsgemäß dadurch, daß die Spitzkehre durch einen Zeitschalter gesteuert wird, der durch den ersten auflaufenden Förderwagen eingeschaltet wird und erst nach der Zeit, in der auch der letzte Förderwagens mit Sicherheit auf die Spitzkehre aufgelaufen ist, die Betätigung der Spitzkehre veranlaßt. Dabei ist es zweckmäßig, rlaß der Zeitschalter im Bereich der Spitzkehre angeordnet ist. Auch ist es von Vorteil, daß die von der Spitzkehre ablaufenden Förderwagen Schalter oder Kontakte überfahren, die einerseits ein Zurückkehren der Spitzkehre in die Ruhelage veranlassen und andererseits die Zuteilvorrichtung vor der Spitzkehre öffnen. Selbstverständlich b-steht bei dieser Einrichtung auch die Möglichkeit, daß die Zuteilvorrichtung mechanisch und die Spitzkehre elektrisch gesteuert wird. Beide Einzelvorrichtungen der Einrichtung können auch elektrisch gesteuert und durchDruckmittelbetätigt werden: In Betrieben, die keine Preßluft zur Verfügung haben; kann die Einrichtung auch vollelektrisch gesteuert und betätigt werden.
  • Auch ist es möglich, daß bei einer teil- oder vollelektrischen Steuerung eine zusätzliche mechanische Steuerung vorhanden ist. Dadurch wird es möglich, daß beim Ausfallen des Stromnetzes=_die Spitzkehre auf mechanischem Wege weiter gesteuert werden kann.
  • Die von den ablaufenden Wegen überfahrenen Schalter ermöglichen einen selbsttätigen, reibungslosen Ablauf, da der Spitzkehre erst dann neue Wagen zugeteilt-werden, wenn die ablaufenden Wagen das andere Gleis erreicht haben. Selbstverständlich teilt die Zuteilvorrichtung nicht mehr Förderwagen ab, wie die Spitzkehre gleichzeitig umleiten kann. Aus diesem Grunde kann es zweckmäßig sein, daß zwischen der Zuteilvorrichtung und der Spitzkehre ein Schalter oder Kontakt angeordnet ist, der nach Überfahren ein Schließen der Zuteilvorrichtung veranlaßt. Dabei muß der Abstand zwischen der Zuteilvorrichtung und dem Schalter zum Schließen der Zuteilvorrichtung etwas größer sein als die Länge der Anzahl Förderwagen, die die Spitzkehre gleichzeitig umleiten kann Die Erfindung wird an Hand einer Zeichnung, die ein Ausführungsbeispiel darstellt, näher erläutert. Es zeigt Fig* 1 teilweise in Seitenansicht und in der Ansicht von oben eine schematischeDarstellungderEinrichtung mit elektrisch gesteuerter Spitzkehre und mechanisch gesteuerter Zuteilvorrichtung und Fig.2 den Stromlaufplan für die elektrische Schaltung der Spitzkehre gemäß Fig. 1.
  • Wie Fig. 1 zeigt, besteht die Spitzkehre aus einem im Punkte 1 des Rahmens 2 gelagerten Gleisstück 3, das mittels Kolben 4 des Druckmittelzylinders 5 bei Betätigung in die gestrichelt dargestellte Stellung angehoben werden kann. Die Gleise 6 für den Förderwagenzulauf und die Gleise 7 für den Förderwagenablauf sind nur schematisch dargestellt. Auf dem Zulaufgleis -vor der Spitzkehre ist die Zuteilvorrichtung 8 angeordnet, die durch die Überlaufhebel9 und 10 mechanisch gesteuert wird. Im Bereich der Spitzkehre befindet sich ein Anstoßschalter 11, der über das Hilfsrelais 12 mit dem Zeitschalter 13 in Verbindung steht. Das in der Druckmittelleitung 14 angeordnete Elektroventil 15 kann einerseits über den Zeitschalter 13 und andererseits durch den Ablaufschalter 16 über das Hilfsrelais 18 und Leitungen 17 betätigt werden. Bei der schematisch dargestellten Einrichtung wird die Spitzkehre beispielsweise elektrisch gesteuert und durch Druckmittel betätigt, während die Zuteilvorrichtung 8 mechanisch gesteuert und mechanisch oder durch Druckmittel betätigt wird. Die dargestellte Einrichtung ist geeignet zum Umleiten von einem oder zwei Förderwagen. Sie kann selbstverständlich auch für jede andere beliebige Anzahl Förderwagen ausgebildet werden. Weitere mögliche Schaltungen und Steuerungen wurden der Einfachheit halben nicht näher dargestellt, da diese nach Offenbarung des Erfindungsgedankens durch jeden Fachmann ausgefüh:#t werden können.
  • Im folgenden wird der Betrieb der dargestellten Einrichtung erklärt. In der Stellung gemäß Fig. 1 ist die Zuteilvorrichtung 8 geschlossen. Die beiden, auf dem angehobenen Gleisstück 3 der Spitzkehre stehenden Förderwagen 19 rollen von diesem ab und über eine nicht näher dargestellte Weiche 20 in das Nebengleis 7. Dort überfahren sie den Ablaufschalter 16, wodurch über das Hilfsrelais 18 mit Kontakt 181 und Leitung 17 der Stromkreis für das Elektroventil 15' geschlossen wird (vgl. auch die Fig.2).
  • Das Elektroventil 15' -sperrt die Druckmittelzufuhr zum Druckmittelzylinder ab. Das Gleisstück 3 senkt sich beispielsweise durch Eigengewicht.
  • Die ablaufenden Förderwagen überfahren den überlaufhebel 10, der über eine Verbindung 21 die Zuteilvorrichtung 8 automatisch öffnet. Stehen vor der Zuteilvorrichtung Förderwagen, so rollen diese in Richtung Spitzkehre. Dabei überfahren sie den überlaufhebel 9, der über eine Verbindung 24 die Zuteilv orrichtung 8 wieder sperrt. Der Abstand zwischen dem überlaufhebel 9 und der Zuteilvorrichtung 8 ist in diesem Falle etwas größer als die Länge von zwei Förderwagen.
  • Beim Überfahren des Anstoßschalters 11 wird das Hilfsrelais 12 an Spannung gelegt, das sich über seinen Kontakt 121 angezogen hält und gleichzeitig den Zeitschalter 13 einschaltet. Nach Ablauf einer vorher festgelegten Zeit schaltet dieser Zeitschalter über seinen Kontakt 131 das in der Druckmittelleitung 14 angeordnete Elektroventil 15 ein, das den Druckmittelzulauf zu dem Zylinder 5 freigibt, so daß das Gleisstück 3 angehoben wird. Der oben beschriebene Vorgang setzt voraus, daß der Kontakt 182 geschlossen ist und der Kontakt des Ablaufschalters 16 sich in der in Fig. 2 dargestellten Stellung befindet.
  • Sobald der Hebetisch 3 die erforderliche Neigung erreicht hat, beginnen die Förderwagen 19 von dem Hebetisch abzurollen, gelangen über die Weiche 20 in das Gleis 7, wo der erste Wagen den Ablaufschalter 16 betätigt, so daß dessen Kontakt in die andere Lage gebracht wird. Die Relais 12 und 13 und das Elektroventil 15 werden stromlos und fallen ab. Durch das Umschalten des Kontaktes 16 wird gleichzeitig der Stromkreis für Relais 18 geschlossen, das aus Sicherheitsgründen über Kontakt 182 zusätzlich den Stromkreis für die Relais 12 und 13 und das Ventil 15 unterbricht und sich selbst über Kontakt 181 an Spannung legt (Selbsthaltekreis). Gleichzeitig wird über die Leitung 17 das Elektroventil 15' an Spannung gelegt, das ein Abfließen des Druckmittels aus dem Zylinder 5 ermöglicht.
  • Der Kontakt 181 hat erfindungsgemäß lediglich die Aufgabe, das Magnetventil 15' an Spannung zu legen, sobald das Relais 18 über den Schienenschalter 16 eingeschaltet ist. Der Schienenschalter 16 schaltet, nachdem die vom Hebetisch abgelaufenen Wagen denselben passiert haben, automatisch auf die im Schaltbild ausgezogen gezeichnete Stellung um. Hierbei wird das Relais 18 spannungslos und fällt ab, wodurch das Magnetventil 15' von der Phase R über Kontakt 181 getrennt wird.
  • Steht vor der Zuteilvorrichtung 8 nur ein Förderwagen, so geht der Ablauf der Umleitung in der gleichen Art vor sich. Der einzelne Wagen läuft auf das Gleisstück 3 auf und wird natürlich nun auch erst in der Zeit hochgehoben, in der auch ein zweiter Wagen hätte mit Sicherheit auf das zweite Gleisstück auflaufen können. Sämtliche Leitungswege und Verbindungen gemäß den zeichnerischen Darstellungen sind nur schematisch und sinnbildlich zu verstehen. Betriebsstörungen, wie sie beispielsweise durch Zusammenstöße zwischen zulaufenden und ablaufenden Förderwagen hervorgerufen werden können, sind praktisch ausgeschlossen, da die geschlossene Zuteilvorrichtung 8 erst jeweils durch die bereits in das Nebengleis ablaufenden Förderwagen mittels überlaufschalter 10 wieder geöffnet wird. Der überlaufschalter 10 muß von der nicht dargestellten Weiche 20 so weit angeordnet werden, daß auch der zweite Wagen mit Sicherheit das Nebengleis 7 erreicht hat, wenn der erste Wagen durch den überlauf schalter 10 die Zuteilvorrichtung 8 wieder öffnet.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Einrichtung zum selbsttätigen Umleiten von einem und/oder mehreren Förderwagen, Loren oder ähnlichen kleinen Schienenfahrzeugen, bestehend aus einer Zuteilvorrichtung, der eine Spitzkehre nachgeschaltet ist, die aus einem um eine waagerechte Achse in lotrechter Ebene schwenkbaren Gleisstück besteht, welches durch eine Hubvorrichtung in eine solche Schräglage gebracht werden kann, daß die Förderwagen selbsttätig ablaufen und über eine selbsttätige Zungenweiche auf ein Abzweiggleis umgeleitet werden, dadurch gekennzeichnet, daß die Spitzkehre durch einen Zeitschalter gesteuert wird, der durch den ersten auflaufenden Förderwagen eingeschaltet wird und erst nach der Zeit, in der auch der letzte Förderwagen mit Sicherheit auf die Spitzkehre aufgelaufen ist, die Betätigung der Spitzkehre veranlaß t.
  2. 2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Zeitschalter im Bereich der Spitzkehre angeordnet ist.
  3. 3. Einrichtung nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die von der Spitzkehre ablaufenden Förderwagen Schalter oder Kontakte überfahren, die einerseits ein Zurückkehren der Spitzkehre in die Ruhelage veranlassen und andererseits die Zuteilvorrichtung vor der Spitzkehre öffnen.
DENDAT1074067D Einrichtung zum selbsttätigen Umleiten von einem und/ oder mehreren Forderwagen Loren od a kleinen Schienenfahrzeugen Pending DE1074067B (de)

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1074067B true DE1074067B (de) 1960-01-28

Family

ID=598216

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Application Number Title Priority Date Filing Date
DENDAT1074067D Pending DE1074067B (de) Einrichtung zum selbsttätigen Umleiten von einem und/ oder mehreren Forderwagen Loren od a kleinen Schienenfahrzeugen

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DE (1) DE1074067B (de)

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