DE1073628B - Elektromagnetisches Schütz od. dgl - Google Patents
Elektromagnetisches Schütz od. dglInfo
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- H01—ELECTRIC ELEMENTS
- H01F—MAGNETS; INDUCTANCES; TRANSFORMERS; SELECTION OF MATERIALS FOR THEIR MAGNETIC PROPERTIES
- H01F7/00—Magnets
- H01F7/06—Electromagnets; Actuators including electromagnets
- H01F7/08—Electromagnets; Actuators including electromagnets with armatures
- H01F7/13—Electromagnets; Actuators including electromagnets with armatures characterised by pulling-force characteristics
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- H—ELECTRICITY
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- H01H—ELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
- H01H50/00—Details of electromagnetic relays
- H01H50/16—Magnetic circuit arrangements
- H01H50/18—Movable parts of magnetic circuits, e.g. armature
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- H01H50/22—Movable parts of magnetic circuits, e.g. armature movable inside coil and substantially lengthwise with respect to axis thereof; movable coaxially with respect to coil wherein the magnetic circuit is substantially closed
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Description
DEUTSCHES
Die Erfindung bezieht sich auf ein elektromagnetisches Schütz od. dgl., bei dem ein Elektromagnet mit
Eisenkern mit einem in Richtung auf den Eisenkern hin verschiebbaren Anker und einer verschiebbaren
Spule so zusammenwirkt, daß der Arbeitsluftspalt zwischen Anker und Eisenkern bei stromloser Spule
am größten und bei erregter Spule am kleinsten ist, wobei durch die den Arbeitsluftspalt ändernde Verschiebung
des Ankers ein Schaltvorgang od. dgl. ausgelöst wird. ίο
Bei solchen Geräten bietet die Angleichung der Zugkraftkurve des Magneten an die Bedarfskurve besondere
Schwierigkeiten, Es ist dabei folgendes zu beachten:
Die Zugkraft muß bei geöffnetem Magneten niedrig gehalten werden, damit das elektromagnetische Schütz
bzw. ein ähnliches Gerät nur dann bei einer Minderspannung anziehen kann, wenn das Gerät bei dieser
Minderspannung auch vollständig durchziehen, also unbedingt sicher in den Einschaltzustand gehen kann.
Es ist auch erforderlich, daß die Zugkraft des Magneten beim Auftreffen z. B. der beweglichen Schaltstücke
auf die feststehenden Schaltstücke eines Schaltgerätes so hoch liegt, daß mit Sicherheit der
Magnet durchschaltet und das Gerät einwandfrei in die endgültige Einschaltstellung geht. Schließlich muß
die Endzugkraft des Magneten bei geschlossenem magnetischem Kreis so liegen, daß beim Absinken der
Steuerspannung auf das nach den Vorschriften zulässige Maß das Gerät noch ruhig und sicher arbeitet.
Um diese Aufgabe zu erfüllen, hat man bisher, insbesondere bei Großschützen, zusätzliche Abdruckfedern
u. dgl. angewendet und Maßnahmen getroffen, die stets zu einer Überdimensionierung des Magneten
führen.
Es sind Wechselstrommagneten bekanntgeworden, bei denen die Zugspule verschiebbar angeordnet ist
und durch den Anker verschoben wird, um so die Zugkraft des Magneten in Abhängigkeit vom Magnetenankerwerk
an die Bedarfskurve anzupassen. Bei diesen bekannten Vorrichtungen ist jedoch die erfindungsgemäße
Aufgabe nicht gelöst, weil die oben geschilderten Nachteile nicht überwunden wurden.
Gemäß der Erfindung werden die beschriebenen Nachteile dadurch überwunden, daß die Zugspule des
Elektromagneten auf dem festen Eisenkern verschiebbar ist und Mittel vorgesehen sind, die in Abhängigkeit
von der Verschiebung des Ankers eine Verschiebung der Zugspule relativ zum Arbeitsluftspalt
in der Weise bewirken, daß die Zugspule am Anfang des Ankerhubes nur den Eisenkern umgibt, im weiteren
Verlauf der Ankerhubbewegung bis zum Auftreten verstärkten Kraftbedarfs dem Anker so weit
entgegenbewegt wird, daß sich der verbleibende Ar-Elektromagnetisches Schütz od. dgl.
Anmelder:
Starkstrom Schaltgerätefabrik
E. Spindler & O. Deissler,
Gummersbach (RhId.)
Otto Deissler, Gummersbach (RhId.),
ist als Erfinder genannt worden
ist als Erfinder genannt worden
beitsluftspalt innerhalb der Zugspule befindet, und schließlich gegen Ende des Ankerhubes in die Ausgangslage
zurückbewegt wird.
Nach einer besonderen Ausführungsform der Erfindung enthält der Elektromagnet in an sich bekannter
Weise einen feststehenden dreischenkligen Magnetkern, auf dessen mittlerem Schenkel die verschiebbare
und in Abhängigkeit von der Ankerverschiebung bewegte Zugspule sitzt, und einen Anker, der ebenfalls
dreischenklig ausgebildet ist.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt. Die Abbildungen zeigen die Zusammenhänge
zwischen der Lage der Spule auf dem Schenkel des Magnetkerns und der Zugkraftkurve des
Magneten für ein elektromagnetisch betätigtes Schaltschütz.
Abb. I zeigt die Lage der Spule auf dem Magnetschenkel bei geöffnetem Magneten im Ausschaltzustand
des elektromagnetischen Schützes;
Abb. II zeigt die Lage der Spule auf dem Magnetschenkel in der Stellung des Magneten, wenn die beweglichen
Schaltstücke auf die feststehenden auftrennen;
Abb. III zeigt die Lage der Spule auf dem Magnetschenkel bei geschlossenem Magneten, also bei eingeschaltetem
elektromagnetischem Schütz;
Abb. IV zeigt die sich ergebenden Zugkräfte P in
Abhängigkeit AOm Hubweg 5" des Magneten.
Auf dem mittleren Schenkel des Magnetkerns 1 sitzt die Spule 3, bei deren Erregung der Anker 2 anzieht.
Liegt die Spule auf dem mittleren Schenkel gemäß Abb. T fest, so würde eine Zugkraftkurve erzielt
werden, wie sie in Abb. IV unter Hinweis auf Abb. I gezeigt ist. Diese Kurve erfüllt die Forderung bei geöffnetem
Magneten des elektromagnetischen Schützes oder eines ähnlichen Gerätes. Die Zugkraft würde aber
909 710/426
beim Auftreffen der beweglichen Schaltstücke auf die feststehenden Schaltstücke zu gering sein.
Liegt die Spule auf dem mittleren Schenkel gemäß Abb. II fest, so würde eine Zugkraftkurve erzielt
werden, wie sie in Abb. IV unter Hinweis auf Abb. II 5 gezeigt ist. Diese Kurve erfüllt die Forderung des
sicheren Durchschaltens, wenn die beweglichen Schaltstücke auf die feststehenden auf treffen. Sie erfüllt aber
nicht die Forderung, die an die Zugkraft in vollkommen geöffnetem Zustand des Magneten gestellt werden
muß. Durch Verschieben der Spule auf dem Schenkel des Kerns ist erfindungsgemäß die in Abb. IV gestrichelt
gezeigte Zugkraftkurve in Abhängigkeit des Weges zu erzielen. Im Ausschaltzustand des Magneten
und damit des elektromagnetischen Schützes oder eines ähnlichen Gerätes befindet sich die Spule in der
Lage gemäß Abb. I: Bei Erregen der Spule bewegt sich der Anker des Magneten und verschiebt gleichzeitig
die Spule in die Lage gemäß Abb. II. Bei Weiterbewegung des Ankers bis zum endgültigen Einschaltzustand
des Magneten wird die Spule in die Lage gemäß Abb. III, die in dieser Hinsicht Abb. I
entspricht, gebracht.
Wie die Verschiebung der Spule durch den Anker erfolgt, ist nicht gezeigt. Auf die Verschiebeeinrichtung
wird kein Schutz begehrt.
Claims (2)
1. Elektromagnetisches Schütz od. dgl., bei dem ein Elektromagnet mit Eisenkern mit einem in
Richtung auf den Eisenkern hin verschiebbaren Anker und einer verschiebbaren Spule so zusammenwirkt,
daß der Arbeitsluftspalt zwischen Anker und Eisenkern bei stromloser Spule am größten
und bei erregter Spule am kleinsten ist, wobei durch die den Arbeitsluftspalt ändernde Verschiebung
des Ankers ein Schaltvorgang od. dgl. in an sich bekannter Weise ausgelöst wird, dadurch ge
kennzeichnet, daß die Zugspule des Elektromagneten auf dem festen Eisenkern verschiebbar ist und
Mittel vorgesehen sind, die in Abhängigkeit von der Verschiebung des Ankers eine Verschiebung
der Zugspule relativ zum Arbeitsluftspalt in der Weise bewirken, daß die Zugspule am Anfang des
Ankerhubes nur den Eisenkern umgibt, im weiteren Verlauf der Ankerhubbewegung bis zum
Auftreten verstärkten Kraftbedarfs dem Anker so weit entgegenbewegt wird, daß sich der verbleibende
Arbeitsluftspalt innerhalb der Zugspule befindet, und schließlich gegen Ende des Ankerhubes
in die Ausgangslage zurückbewegt wird.
2. Elektromagnetisches Schütz nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Elektromagnet in
an sich bekannter Weise einen feststehenden dreischenkligen Magnetkern enthält, auf dessen mittlerem
Schenkel die verschiebbare und in Abhängigkeit von der Ankerverschiebung bewegte Zugspule
sitzt, und daß der Anker ebenfalls dreischenklig ausgebildet ist.
In Betracht gezogene Druckschriften:
Deutsche Patentschriften Nr. 437 698, 641 113;
französische Patentschrift Nr. 374 894;
USA.-Patentschrift Nr. 2 121 321.
Deutsche Patentschriften Nr. 437 698, 641 113;
französische Patentschrift Nr. 374 894;
USA.-Patentschrift Nr. 2 121 321.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
© 909 710/426 1.60
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1073628B true DE1073628B (de) | 1960-01-21 |
Family
ID=597853
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT1073628D Pending DE1073628B (de) | Elektromagnetisches Schütz od. dgl |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1073628B (de) |
Citations (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| FR374894A (fr) * | 1907-02-20 | 1907-06-25 | Soc Ind Des Telephones Constr | électro-aimant à longue course |
| DE437698C (de) * | 1926-01-15 | 1926-11-25 | Aeg | Polarisierter elektromagnetischer Schalter |
| DE641113C (de) * | 1934-02-27 | 1937-01-20 | Hans Dollmann Dipl Ing | Elektromagnet |
| US2121321A (en) * | 1934-11-03 | 1938-06-21 | Honeywell Regulator Co | Solenoid mechanism |
-
0
- DE DENDAT1073628D patent/DE1073628B/de active Pending
Patent Citations (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| FR374894A (fr) * | 1907-02-20 | 1907-06-25 | Soc Ind Des Telephones Constr | électro-aimant à longue course |
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