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DE1073670B - j Glühofen fur industrielle Zwecke - Google Patents

j Glühofen fur industrielle Zwecke

Info

Publication number
DE1073670B
DE1073670B DENDAT1073670D DE1073670DA DE1073670B DE 1073670 B DE1073670 B DE 1073670B DE NDAT1073670 D DENDAT1073670 D DE NDAT1073670D DE 1073670D A DE1073670D A DE 1073670DA DE 1073670 B DE1073670 B DE 1073670B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
chamber
heat exchange
tubes
heat
furnace
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DENDAT1073670D
Other languages
English (en)
Inventor
de Forest Hazen Pittsburgh Pa Frank (V St A)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Publication date
Publication of DE1073670B publication Critical patent/DE1073670B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F28HEAT EXCHANGE IN GENERAL
    • F28DHEAT-EXCHANGE APPARATUS, NOT PROVIDED FOR IN ANOTHER SUBCLASS, IN WHICH THE HEAT-EXCHANGE MEDIA DO NOT COME INTO DIRECT CONTACT
    • F28D7/00Heat-exchange apparatus having stationary tubular conduit assemblies for both heat-exchange media, the media being in contact with different sides of a conduit wall
    • F28D7/10Heat-exchange apparatus having stationary tubular conduit assemblies for both heat-exchange media, the media being in contact with different sides of a conduit wall the conduits being arranged one within the other, e.g. concentrically
    • F28D7/12Heat-exchange apparatus having stationary tubular conduit assemblies for both heat-exchange media, the media being in contact with different sides of a conduit wall the conduits being arranged one within the other, e.g. concentrically the surrounding tube being closed at one end, e.g. return type

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Thermal Sciences (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Heat Treatment Of Articles (AREA)

Description

  • Glühofen! für industrielle Zwecke Die Erfindung betrifft einen Glühofen für industrielle Zwecke mit einer langgestreckten Wärmekammer, die an einem Ende mit einer Beschickungsöffnung und am anderen Ende mit einer Austrageöffnung versehen ist, sowie einer an dem einen Ende der Wärmekammer angeschlossenen und parallel zu dieser angeordneten Wärmeaustauschkammer, deren anderes Ende mit dem Schornstein verbunden ist.
  • Erfindungsgemäß ist die Wärmeatustauschkammer oberhalb der Wärmekammer angeordnet und an das Beschickungsende der Wärmekammer angeschlossen und in an sich bekannter Weise so ausgebildet, daß sie verhältnismäßig lange, herabhängend in Gruppen angeordnete Wärmeaustauschrohre aufnehmen kann, wobei die aus der Wärmekammer austretenden Heizgase, die in der Wärmeaustauschkammer entgegengesetzt zur Strömungsrichtung der Gase in der Wärmekammer strömen, aus der Wärmeaustauschkammer nach oben abgeführt werden.
  • Abweichend von bisher bekannten industriellen Öfen, beispielsweise metallurgischen Öfen und Wannenöfen mit oberhalb der Ofenkammer in anderer Weise angeordneten Wärmeaustauschern anderer Bauart, werden bei der neuen Ofenanordnung durch die besondere bauliche Verbindung des Ofens mit dem Wärmeaustauscher fallende Wegstrecken im Rauchgasweg vermieden. Der natürliche Aufwärtszug der den Ofen durchströmenden Rauchgase wird voll ausgenutzt. Hierdurch wird eine gleichmäßig hohe Vorwärmung der Verbrennungsluft und damit eine Höchstleistung der Verbrennung sowie eine gleichförmige Erwärmung der zu behandelnden Erzeugnisse erzielt, wodurch die Wirtschaftlichkeit des Ofenbetriebs wesentlich verbessert wird. Die Bauteile des Wärmeaustauschers sind zu Reinigungs- und Bedienungszwecken leicht zugänglich, ohne daß damit ein nachteiliges Abkühlen dieser Teile und des Ofens überhaupt verbunden ist.
  • Am Boden der Gaskammer des Wärmeaustauschers sind ferner gemäß der Erfindung im Bereich der unteren Enden der Wärmeaustauschrohre Prallwände vorgesehen, die die Rohrenden überragen, so daß die hindurchstreichenden Gase gezwungen werden, auch die Rohrenden zu umspülen.
  • Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung wird an Hand der Zeichnungen beschrieben, in denen gleiche Teile mit gleichen Bezugszeichen bezeichnet sind.
  • In den Zeichnungen ist Fig.1 eine teilweise geschnittene Seitenansicht eines erfindungsgemäßen Aufbaus aus einem Ofen und einen Wärmeaustauscher, Fig. 2 eine Draufsicht nach Linie 2-2 der Fig. 1 und Fig. 3 teilweise in Ansicht- ein Schnitt nach Linie 3-3 der Fig. 1. Der keinen Teil der Erfindung bildende Aufbau 1 des Glühofens besteht aus Doppel-T-Trägern und U-Eisen, die die feuerfesten Wände und die Decke des Glühofens tragen. Das Material, z. B. Rohblöcke oder Knüppel, wird auf der Ofenebene 2 von der Beschikkungsseite zur Austragsseite, d. h. von links nach rechts in Fig. 1, gefördert. Die Pfeile geben die Strömungsrichtung der Verbrennungsprodukte aus den Heizzonen an, die mit Abständen in Längsrichtung der Ofenkammer aufgeteilt sind. Die Verbrennungsprodukte strömen über einen in der Decke des Ofens vorgesehenen Auslaßkanal 3 ab, der mit der Wärmeaustauschkammer 4 verbunden ist.
  • Der Aufbau des Wärmeaustauschers wird entweder von dem Ofenverband oder von einem besonderen Stahlgerüst getragen und besteht aus den üblichen feuerfesten Wänden 5, die von einem Stahlmantel eingeschlossen sind, so daß ein Durchsickern von heißen Gasen verhütet wird. Der Boden der Wärmeaustauschkammer 4 trägt Prallwände 7, die in der Strömungsbahn der aus dem Ofenauslaß zum Schornstein 8 ziehenden Gase liegen. Der Schornstein 8 hat einen Venturiauslaß 9 mit einem Gebläse, das einen künstlichen Zug erzeugt, so daß die Geschwindigkeit der aus dem Ofen über die Wärmeaustauschkammer abziehenden Gase geregelt werden kann.
  • Der Wärmeaustauscher besteht aus einer Gruppe von Metallröhren 10, die mittels Flansche 11 an der Deck=e 12 der Wärmeaustauschkammer 4 aufgehängt sind. Mehrere in den Röhren 10 liegende Innenröhren 93 reichen im wesentlichen bis zum Boden der Röhren 10 und sind mittels Flansche 14 an Zwischenwänden 15 aufgehängt. Die oberen Enden der Außenröhren 10 und der Innenröhren 13 münden in Sammelkammern 16 bzw. 17, wie aus Fig. 3 ersichtlich. In die Sammelkammer 17 mündet ein Leitungsrohr 18, das Kaltluft von einem Gebläse oder einem Ventilator heranführt. Von der Sammelkammer 16 zweigt eine Warmluftleitung 19 ab, die die vorgewärmte Luft den Ofenbrennern zuführt, in denen, diese Luft mit dem Brennstoff vermischt wird. Wie aus den Fig. 2 und 3 ersichtlich, sind zwei Rohrreihen vorgesehen, die versetzt zueinander stehen, so daß die vom Ofenauslaß 3 zum Schornstein 8 strömenden Verbrennungsprodukte eine Zickzackbahn durchlaufen und die Wärmeaustauschröhren 10 gründlich berühren. Die Prallwände 7 verhindern, daß die Gase unterhalb der Wärmeaustauschröhren unmittelbar zum Schornstein strömen.
  • In den Wänden des Wärmeaustauschers sind Schaulöcher 20 angebracht, in die Rauchverzehrer oder andere Reinigungsvorrichtungen eingesetzt werden. Ebenso befinden sich in den Wänden Türen oder öffnungen 21, die den Boden der Wärmeaustauschkammer zugänglich machen, so daß er gereinigt werden kann. Beim Betrieb strömt die über das Leitungsrohr 18 in die Sammelkammer 17 eingesaugte Kaltluft in den Innenröhren 13 nach unten, tritt dann aus dem offenen Boden der Innenröhren in den zwischen Innenröhren 13 und Außenröhren 10 befindlichen Ringraum und strömt darauf nach oben in die Sammelkammer 16, aus der die hocherwärmte Luft über das Leitungsrohr 19 zum Ofen fließt.
  • Da der Wärmeaustauscher nicht wie bei den bekannten Ofenausführungen unterhalb, sondern oberhalb des Glühofens liegt, besteht in der Anlage kein Abwärtszug, der einen Staudruck oder einen Gegendruck in der Ofenkammer erzeugen würde. Der natürliche oder künstliche Zug des Schornsteins wirkt an der Austragsseite des Ofens, so daß eine gründliche Verbrennung der Gase sowie eine einwandfreie Wärmeregelung der Rohblöcke oder Knüppel, die sich längs der Ofenebene 2 verschieben, aufrechterhalten wird.
  • Die Wärmeaustauschröhren 10 sind von der Oberseite des Wärmeaustauschers her zugänglich und können zwecks Auswechslung oder Ausbesserung lotrecht nach oben herausgezogen werden. Der Wärmeaustatischer muß nicht abgekühlt oder stillgesetzt werden, wenn eine Ausbesserung der Röhren erfolgen soll. Der Aufbau läßt sich auch leicht reinigen, wodurch die Leistungsfähigkeit der Wärmeaustauschröhren gleich hoch bleibt. Der oberhalb des Glühofens liegende Aufbau gibt einen unbegrenzten Raum für die Wärmeaustauschfläche, so daß eine größte Wärmeaustauschfläche zur Aufnahme der Wärme aus den vom Ofen zum Schornstein strömenden heißen Verbrennungsprodukten zur Verfügung steht. Durch Verwendung eines Gebläses, das die Kaltluft über die Leitung 18 zur Sammelkammer 17 führt, wird ein genügender Umlauf der Kaltluft in den Wärmeaustauschröhren aufrechterhalten und ein Temperaturgefälle geschaffen, das ein Verbrennen der vorzugsweise aus rostfreiem Stahl bestehenden Metallröhren verhindert. Wird beispielsweise angenommen, daß die Temperatur der durch die Wärmeaustauschkammer 4 strömenden heißen Gase oder heißen Verbrennungsprodukte 1100° C beträgt und daß die aus der Innenröhre in den Ringraum und in die Außenröhre zur Sammelkammer 16 strömende Luft bei ihrem Austritt aus der Leitung 19 eine Temperatur von 538° C hat, dann wird die Temperatur der Röhren 10 niedriger als 815° C sein, weil die Geschwindigkeit der in den Innenröhren strömenden Luft größer ist als die Geschwindigkeit der von dem Ofenauslaß 3 über die Wärmeaustauschkammer 4 zum Schornstein 8 fließenden Gase.
  • Aus der Beschreibung ist ersichtlich, daß industrielle Glühöfen mit aufgesetzten Wärmeaustauscher-Aufbauten einen wirksamen und wirtschaftlichen Betrieb dieser Ofen mit höchsten Temperaturen der vorgewärmten Luft ermöglichen, so daß im Schornstein nur geringe Wärmeverluste auftreten. Diese Aufbauten sind ferner zu Reinigungs- und Ausbesserungszwecken leicht zugänglich.
  • Es ist zwar nur eine einzige Ausführung der Erfindung beschrieben und dargestellt, doch können verschiedene Änderungen in den Ausführungseinzelheiten vorgenommen werden, ohne den Bereich der Erfindung zu verlassen.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Glühofen für industrielle Zwecke mit einer langgestreckten Wärmekammer, die an einem Ende mit einer Beschickungsöffnung und am anderen Ende mit einer Austrageöffnung versehen ist, sowie einer an dem einen Ende der Wärmekammer angeschlossenen und parallel zu dieser angeordneten Wärmeaustauschkammer, deren anderes Ende mit dem Schornstein verbunden ist, dadurch gekennzeichnet, da.ß die Wärmeaustauschkammer (4) oberhalb der Wärmekammer (1) angeordnet und an das Beschickungsende der Wärmekammer angeschlossen und in an sich bekannter Weise so ausgebildet ist, daß sie verhältnismäßig lange, herabhängend in Gruppen angeordnete Wärmeaustauschrohre aufnehmen kann, und daß die aus der Wärmekammer austretenden Heizgase, die in der Wärmeaustauschkammer entgegengesetzt zur Strömungsrichtung der Gase in der Wärmekammer strömen, aus der Wärmeaustauschkammer nach oben abgeführt werden.
  2. 2. Ofen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß am Boden der Gaskammer des Wärmeaustauschers (4) Prallwände (7) angeordnet sind, die über die unteren Enden der Wärmeaustauschrohre (10) hinausragen.
  3. 3. Ofen nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Rohrgruppen in quer zur Wärmeaustauschkammer verlaufenden Reihen angeordnet sind, wobei die Rohre (10) benachbarter Reihen gegeneinander versetzt sind. In Betracht gezogene Druckschriften: Zeitschrift »Iron and Steel Engineer«, Juli 1951, S. 55 bis 62; französische Patentschrift Nr. 571808; britische Patentschrift Nr. 21577 aus dem Jahre 1895; USA.-Patentschrift Nr. 1864087.
DENDAT1073670D j Glühofen fur industrielle Zwecke Pending DE1073670B (de)

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1073670B true DE1073670B (de) 1960-01-21

Family

ID=597881

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DENDAT1073670D Pending DE1073670B (de) j Glühofen fur industrielle Zwecke

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE1073670B (de)

Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR571808A (fr) * 1922-12-29 1924-05-23 Dispositif récupérateur de chaleur pour foyers à fonctionnement continu
US1864087A (en) * 1930-03-29 1932-06-21 George D Moomaw Recuperator

Patent Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR571808A (fr) * 1922-12-29 1924-05-23 Dispositif récupérateur de chaleur pour foyers à fonctionnement continu
US1864087A (en) * 1930-03-29 1932-06-21 George D Moomaw Recuperator

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