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DE1073395B - Zuteilvorrichtung für feinkörniges, insbesondere zum Schießen neigendes Schüttgut - Google Patents

Zuteilvorrichtung für feinkörniges, insbesondere zum Schießen neigendes Schüttgut

Info

Publication number
DE1073395B
DE1073395B DENDAT1073395D DE1073395DA DE1073395B DE 1073395 B DE1073395 B DE 1073395B DE NDAT1073395 D DENDAT1073395 D DE NDAT1073395D DE 1073395D A DE1073395D A DE 1073395DA DE 1073395 B DE1073395 B DE 1073395B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
shoot
fine
container
tendency
especially those
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DENDAT1073395D
Other languages
English (en)
Inventor
Darmstadt Dipl.-Ing. Achim v. Petery und Dipl.-Phys. Helmut Wüst
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Carl Schenck AG
Original Assignee
Carl Schenck Maschinenfabrik GmbH
Publication date
Publication of DE1073395B publication Critical patent/DE1073395B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65GTRANSPORT OR STORAGE DEVICES, e.g. CONVEYORS FOR LOADING OR TIPPING, SHOP CONVEYOR SYSTEMS OR PNEUMATIC TUBE CONVEYORS
    • B65G69/00Auxiliary measures taken, or devices used, in connection with loading or unloading
    • B65G69/20Auxiliary treatments, e.g. aerating, heating, humidifying, deaerating, cooling, de-watering or drying, during loading or unloading; Loading or unloading in a fluid medium other than air

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Filling Or Emptying Of Bunkers, Hoppers, And Tanks (AREA)

Description

  • Zuteilvorrichtung für feinkörniges, insbesondere zum Schießen neigendes Schüttgut Die Erfindung betrifft eine Zutesivorrichtung für feinkörniges, insbesondere zum Schießen neigendes Schüttgut, das so viel Luft enthält, daß es sich wie eine Flüssigkeit verhält.
  • Zur Zuteilung von Schüttgut, beispielsweise aus einem Vorratsbehälter an eine Verbraucherstelle, ist es bereits bekannt, am Behälteraustritt regelnde Organe, z. B. Zellenradschleusen, Schieber od. dgl., vorzusehen. Für besonders grobes Gut werden auch teilweise an Stelle starrer Schieber nachgiebige Mittel, wie z. B. Vorhänge aus Kettengliedern, verwendet. Es sind weiterhin auch regelbare Abzugsorgane, wie Förderbänder, Schneckenförderer u. dgl., zum Austrag des Gutes aus dem Vorratsbehälter bekannt.
  • Alle diese Vorrichtungen erfüllen bei normalem Schüttgut durchaus ihren Zweck. Sie versagen jedoch bei besonders feinkörnigem Gut, das sich zufolge eines höheren Gehaltes an Luft wie eine Flüssigkeit verhält und demzufolge zum Schießen neigt. Erfahrungsgemäß stockt derartiges Gut, wie beispielsweise sehr feingemahlene Mineralien oder der abgeschiedene Staub aus mechanischen oder elektrischen Abscheidern, bei den bekannten Vorrichtungen zeitweilig, um sodann wieder stoß artig hefvorzuquellen. Hierdurch ist eine regelmäßige Zuteilung des Gutes nicht gewährleistet.
  • Die Erfindung bezweckt, eine Vorrichtung zu schaffen, die eine jederzeit beherrschbare Zuteilung von Schüttgut mit Neigung zum Schießen ermöglicht, und erreicht dies durch eine besondere Kombination an sich bekannter Mittel, bestehend aus einem Behälter mit Füllungsregelung, einem dem Behälter nachgeschaltetes Förderband zum Abziehen des Schüttgutes, über dem Förderband angeordneten, dem Sahüttgutstrom Widerstand bietenden Mitteln, z. B. Ketten oder kettenartige Matten, die ein Entlüften des Schüttgutes bewirken, sowie Abzugsstutzen am Behälter zum Abführen der Trägerluft.
  • Durch die erfindungsgemäße Vorrichtung wird erreicht, daß dem Abzugs förderband jederzeit eine ausreichende Gutmenge zur Verfügung slteht und dieses Gut, bevor es aus der Vorrichtung austritt, so weit entlüftet wird, daß es seine Neigung zum Schießen verliert.
  • Die Zeichnung zeigt schematisch ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgedankens.
  • Aus einem Vorratsbehälter gelangt das Schüttgut in einen Sammel- oder Staubbehälter 5, dessen Füllungsstand z. B. durch sogenannte Bunkerwächter 6, 7, die über ein Steuergerät unmittelbar oder über ein Schalt-oder Verbindungsglied 10 auf den Motor 9 für ein Zellenrad 4 am Ausgang des Vorratsbehälters einwirken, geregelt wird. Zwischen Motor 9 und Zellenrad 4 ist ein geeignetes Getriebe 11 eingefügt. Als Sohalt- oder Verbindungsglied 10 kann beispielsweise eine Magnet- pulverkuppinug dienen. An Stelle der beiden Bunker wächter 6, 7 kann auch eine andere Vorrichtung, die den gleichen Zweck erfüllt, vorgesehen sein. So kann man beispielsweise einen einzelnen Bunkerwächter verwenden, dessen Signalgabe entsprechend verzögert wird.
  • Hat der Materialstand im Schüttgutsammelbehäl ter 5 seinen höchsten Wert erreicht, dann betätigt der Bunkerwächter 6 die Kupplung 10, und das Zellenrad 4 bleibt stehen. Das Material im Behälter 5 sinkt, bis der Minimalpegel erreicht ist, wo der Bunkerwächter 7 über die Magnetpulverkupplung 10 das Zellenrad 4 wieder einschaltet.
  • Statt der intermittierenden Steuerung des Zellenrades 4 ist es auch möglich, durch eine geeignete elektrische Steuerung eine kontinuierliche Gutzuführung zu erzielen.
  • Aus dem Behälter 5 wird das Schüttgut durch ein Förderband 1 abgezogen. Der Abzug ist in bekannter Weise regelbar. Vor dem Austritt für das Gut aus dem Behälter 5 sind über dem Förderband 1 Ketten oder kettenartige Matten 13 angeordnet, die dem Schüttgutstrom Widerstand bileten und ein Entlüften und somit Verdichten des Gutes bewirken. Damit wird ein Herausschießen des Gutes vollkommen verhindert.
  • Durch den Abzugsstutzen 14 am Behälter 5 wird die aus dem Schüttgut ausgetriebene Luft ins Freie abgeführt. Wieviel Schüttgut pro Zeiteinheit aus dem Behälter 5 entnommen wird, ist von zwei Faktoren abhängig: von der das strömende Gut verdichtenden und damit entlüftenden Wirkung der Ketten 13 und von der Eigenschaft des Förderbandes 1, Schüttgut abzuziehen. Die Eigenschaft des Förderbandes, Schüttgut abzuziehen, ist auch durch Anderung der Bandgeschwindigkeit, z. B. über die Regelautomatik einer nachgeschalteten Dosierbandwaage, möglich, wodurch dann erreicht wird, daß die Einrichtung konstante Gewichtsmengen pro Zeiteinheit liefert.
  • Erfindungsgemäß ist es jedoch auch möglich, eine Einstellbarkeit der den Gutfiuß bis zu einem gewissen Grade behindernden Mittel vorzusehen, beispielsweise durch Änderung der Kettenzahl und/oder der Kettenlänge innerhalb des Bereiches der Entlüftungsstrecke.
  • PATENTANSPRVCIIE: 1. Zuteilvorrichtung für feinkörniges, insbesondere zum Schießen neigendes Schüttgut, das so viel Luft enthält, daß es sich wie eine Flüssigkeit verhält, gekennzeichnet durch einen Behälter (5) mit Füllungsregelung, durch ein dem Behälter (5) nachgeschaltetes Förderband (1) zum Abziehen des Schürtgutes, durch über dem Förderband angeordnete, dem Schüttgutstrom Widerstand bietende Mittel (13), z. B. Ketten oder kettenartige Matten, die ein Entlüften des Schüttgutes bewirken, sowie durch Abzugsstutzen (14) am Behälter (5) zum Abführen der Trägerluft.

Claims (1)

  1. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die dem Gutstrom Widerstand biegenden Mittel, z. B. Ketten oder kettenartige Matten, durch Änderung ihrer Anzahl und/oder ihrer Abmaße im Bereich der Entlüftungsstrecke einstellbar sind.
    In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 720 203, 640 549; französische Patentschrift Nr. 1 046 578.
DENDAT1073395D Zuteilvorrichtung für feinkörniges, insbesondere zum Schießen neigendes Schüttgut Pending DE1073395B (de)

Publications (1)

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DE1073395B true DE1073395B (de) 1960-01-14

Family

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Application Number Title Priority Date Filing Date
DENDAT1073395D Pending DE1073395B (de) Zuteilvorrichtung für feinkörniges, insbesondere zum Schießen neigendes Schüttgut

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE1073395B (de)

Cited By (5)

* Cited by examiner, † Cited by third party
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