[go: up one dir, main page]

DE107334C - - Google Patents

Info

Publication number
DE107334C
DE107334C DENDAT107334D DE107334DA DE107334C DE 107334 C DE107334 C DE 107334C DE NDAT107334 D DENDAT107334 D DE NDAT107334D DE 107334D A DE107334D A DE 107334DA DE 107334 C DE107334 C DE 107334C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
gasometer
basket
carbide
gas
attached
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Active
Application number
DENDAT107334D
Other languages
English (en)
Publication of DE107334C publication Critical patent/DE107334C/de
Active legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C10PETROLEUM, GAS OR COKE INDUSTRIES; TECHNICAL GASES CONTAINING CARBON MONOXIDE; FUELS; LUBRICANTS; PEAT
    • C10HPRODUCTION OF ACETYLENE BY WET METHODS
    • C10H9/00Acetylene gas generators according to Dobereiner's principle with fixed carbide bell

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Oil, Petroleum & Natural Gas (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Sampling And Sample Adjustment (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Bei den bisherigen Acetylenentwicklern, bei welchen der eigentliche Gaserzeuger mit dem Gasometer combinirt ist, wie sie z. B. in der englischen Patentschrift 5756/1897 und der amerikanischen Patentschrift 598868 veranschaulicht sind, ist die Gassammelglocke mit dem Carbidkorb fest verbunden und somit gezwungen, grofse Verticalbewegungen auszuführen, wodurch starke Schwankungen erzielt werden und eine dem Verbrauch entsprechende gleichmäfsige Gaserzeugung verhiadert wird.
Diesem Uebelstande soll nun dadurch abgeholfen werden, dafs man den Carbidkorb nicht direct mit der Gassammelglocke verbindet, sondern ihn so anordnet, dafs er in das Wasser eintauchen und aus demselben heraussteigen kann, ohne dafs der Gassammler an diesen Bewegungen in ihrem ganzen Umfange theilzunehmen braucht.
Beiliegende Zeichnung stellt den neuen Acetylenentwickler im senkrechten Schnitt dar. Er besteht aus zwei concentrischen Behältern / und J1, von welchen der mittlere J1 mit einem Abzugshahn j1 und einem geeigneten Boden β versehen ist, um das Entfernen der Rückstände aus dem Wasser, in welches der Carbidkorb eintaucht, zu erleichtern. Der Carbidkorb B ist mittels Haken b an einem Deckel C befestigt, der von einer Stange c getragen wird. An der Stange c ist eine Schnur K befestigt, die über eine Scheibe K1 läuft, welche an einem am Gassammler befestigten Träger K"2 angebracht ist und ein Gegengewicht Ks trägt. Das Gewicht K3 kann auf einem Auflager L aufruhen, das an dem äufseren feststehenden Behälter / befestigt ist. In den äufseren ringförmigen Behälter / taucht die Gassammelglocke I ein, die mit der Glocke A des Gaserzeugers fest verbunden ist. Zwischen der Glocke A und dem Korbe B befindet sich die Wand, welche die beiden Behälter J1 und J von einander trennt.
Die Bewegung des Carbidkorbes B erfolgt infolge der Anordnung eines hydraulischen Verschlusses ohne jeden Widerstand. Die Glocke A ist zu diesem Zwecke durch einen Deckel D verschlossen, der in geeigneter Weise durch Spannschrauben d festgehalten wird und einen Behälter E von geringer Weite und ziemlicher Höhe trägt. Concentrisch zu diesem Behälter E ist ein in den Deckel e desselben eingesetztes Rohr F angeordnet, welches an beiden Enden offen ist und durch welches die Stange c hindurchgeht. Andererseits sitzt auf dem Deckel C ein Rohr G, dessen Boden von dem Deckel gebildet wird und welches so breit ist, dafs es zwischen das Rohr F und die Innenwandung von E hineinpafst. Bringt man Wasser oder eine andere Flüssigkeit in das Rohr F, so ist der hydraulische Verschlufs hergestellt. Auf diese Weise können der Korb B und die Stange c ohne jeden Widerstand frei auf- und abgehen, und der Apparat ist vollkommen abgedichtet.
Das Rohr F ist an seinem unteren Theile durch eine Platte f verschlossen, die mit kleinen Löchern und einer Oeffnung für den Durchgang der Stange c versehen ist. Diese Anordnung hat den Zweck, die Bewegung des Wassers zwischen den Rohren F und G zu
verzögern und somit zu starke Schwankungen zu verhindern. Das Gas gelangt aus dem Behälter E durch ein Rohr H zum Gassammler.
Vortheilhaft läfst man den Deckel C etwas über den Korb B vorragen, damit in letzteren kein Wasser eintreten kann, welches sich etwa durch Condensation bildet oder aus dem hydraulischen Verschlufs herrührt.
Sobald infolge Gasverbrauchs die Glocken A und / sich senken, gelangt das Gegengewicht K3 auf das Auflager L und hört nunmehr auf, den Korb B auszubalanciren. Letzterer geht demgemäfs abwärts und taucht so lange in das Wasser nieder, bis das Gegengewicht K3 das Auflager L verläfst. Sobald der Korb in das Wasser eintaucht, hat aber auch die Gasentwicklung begonnen, infolge dessen die ganze Vorrichtung wieder aufwärts geht. Hierdurch wird das Gewicht K3 von dem Auflager L abgehoben, das Gewicht K3 zieht den Korb B aufwärts und die Gasentwicklung hört auf.
Dieser Acetylenentwickler ist äufserst empfindlich und läfst nur ganz schwache Schwankungen in der Gaserzeugung zu.

Claims (1)

  1. Patent-Ansprüche:
    Acetylenentwickler, bei welchem der eigentliche Gaserzeuger mit dem Gasometer vereinigt ist, dadurch gekennzeichnet, dafs der Carbidkorb (B) nicht mit dem Gasometer verbunden, sondern an einer Schnur aufgehängt ist, welche über eine durch einen Träger (K2) am Gasometer befestigte Scheibe (K1) läuft und ein Gegengewicht trägt, dessen Abwärtsbewegung durch ein festes Auflager (L) begrenzt wird, so dafs der Carbidkorb in das Wasser eintauchen und wieder aufsteigen kann, ohne dafs der Gasometer an diesen Bewegungen in vollem Mafse theilzunehmen braucht.
    Eine Ausführungsform des in Anspruch ι gekennzeichneten Acetylenentwickler, bei welcher das Rohr (F) des für die Stange (c) des Carbidkorbes angeordneten hydraulischen Verschlusses mit einem perforirten Boden (f) versehen ist, um der Bewegung der Flüssigkeit einen geeigneten Widerstand entgegenzusetzen und somit zu starke Niveauschwankungen zu verhüten.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT107334D Active DE107334C (de)

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE107334C true DE107334C (de)

Family

ID=377419

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DENDAT107334D Active DE107334C (de)

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE107334C (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE107334C (de)
DE2129836A1 (de) Vorrichtung zum messen des zerkleinerungsgrades einer durch eine rohrleitung fliessenden breimasse
CN209339105U (zh) 一种水利水闸施工用闸门框固定装置
DE2603274C3 (de) Verfahren und Vorrichtung zum Austragen von Feststoffen aus einem unter Druck stehenden Gas
DE2624720C2 (de) Vorrichtung zur thermischen Entgasung
DE367160C (de) Azetylenapparat mit oben offenem Wasserbehaelter
DE40909C (de) Einrichtung zur Darstellung von Rufs bei gleichzeitiger Dampfgewinnung
DE199910C (de)
DE500107C (de) Acetylenentwickler, namentlich fuer Loetzwecke
AT33081B (de) Wasserverteilungsvorrichtung für Azetylenentwickler, welche mittelst Kipptrögen aus einem gemeinsamen Zuflußrohre gespeist werden.
DE116537C (de)
DE138787C (de)
DE190203C (de)
AT39075B (de) Verfahren und Vorrichtung zum Behandeln, z. B. Bleichen von Gewebebahnen in breitem Zustande mit Flüssigkeiten in einem Kessel.
AT38936B (de) Verfahren und Apparat, Flüssigkeiten mit Gasen oder Dämpfen in Wechselwirkung zu bringen.
DE390524C (de) Vorrichtung zum Ausbreiten von OEl auf dem Meer
DE714754C (de) Vorrichtung zur Gewinnung verspinnbarer Fasern aus vorgekochtem Schilf, Stroh u. dgl.
DE746588C (de) Kippbarer Acetylenentwickler
DE95275A (de)
DE107860C (de)
DE321342C (de) Azetylenentwickler zur Erzeugung von geloestem Azetylen
DE51895C (de) Neuerung an Pechsiedekesseln
DE534156C (de) Dauerschlagwerk
DE2649815A1 (de) Vorrichtung zum kochen plastischer massen
DE428291C (de) Tiefgangsmesser fuer Schiffe