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DE1073101B - Magnetisch polarisiertes elektrisches Antriebssystem fur Wecker, Relais od dgl - Google Patents

Magnetisch polarisiertes elektrisches Antriebssystem fur Wecker, Relais od dgl

Info

Publication number
DE1073101B
DE1073101B DENDAT1073101D DE1073101DA DE1073101B DE 1073101 B DE1073101 B DE 1073101B DE NDAT1073101 D DENDAT1073101 D DE NDAT1073101D DE 1073101D A DE1073101D A DE 1073101DA DE 1073101 B DE1073101 B DE 1073101B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
spring
pole
drive system
permanent magnet
electromagnet
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DENDAT1073101D
Other languages
English (en)
Inventor
Berlin Lichterfelde West Hans Hoppe
Original Assignee
KRONE Kommanditgesellschaft, Berlm-Zehlendorf
Publication date
Publication of DE1073101B publication Critical patent/DE1073101B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • GPHYSICS
    • G10MUSICAL INSTRUMENTS; ACOUSTICS
    • G10KSOUND-PRODUCING DEVICES; METHODS OR DEVICES FOR PROTECTING AGAINST, OR FOR DAMPING, NOISE OR OTHER ACOUSTIC WAVES IN GENERAL; ACOUSTICS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • G10K1/00Devices in which sound is produced by striking a resonating body, e.g. bells, chimes or gongs
    • G10K1/06Devices in which sound is produced by striking a resonating body, e.g. bells, chimes or gongs the resonating devices having the shape of a bell, plate, rod, or tube
    • G10K1/062Devices in which sound is produced by striking a resonating body, e.g. bells, chimes or gongs the resonating devices having the shape of a bell, plate, rod, or tube electrically operated
    • G10K1/063Devices in which sound is produced by striking a resonating body, e.g. bells, chimes or gongs the resonating devices having the shape of a bell, plate, rod, or tube electrically operated the sounding member being a bell
    • G10K1/064Operating or striking mechanisms therefor
    • GPHYSICS
    • G04HOROLOGY
    • G04CELECTROMECHANICAL CLOCKS OR WATCHES
    • G04C21/00Producing acoustic time signals by electrical means
    • G04C21/02Constructional details

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Acoustics & Sound (AREA)
  • Multimedia (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Electromagnets (AREA)

Description

  • Magnetisch polarisiertes elektrisches Antriebssystem für Wecker, Relais od. dgl. Die Erfindung betrifft ein magnetisch polarisiertes elektrisches Antriebssystem für Wecker, Relais od. dgl. mit einem unbeweglichen, durch Wechselstrom erregbaren Elektromagnet mit weichmagnetischem Eisenkern, der einen :Mittelpol und zwei gleichnamige Außenpole hat, und einem den Anker des Systems bildenden, hin und her schwenkbaren Dauermagnetsystem, das aus zwei magnetisch in Reihe geschalteten Dauermagneten, zwei an deren äußeren Polen befestigten, sie überragenden Polblechen und einer zwischen den Dauermagneten festgehaltenen, den Anker in die neutrale Mittellage zurückführenden Bandfeder besteht, die an einem verlängerten Polende befestigt ist, bei welchem Antriebssystem sich der magnetische Wechselfluß des Elektromagnets über die Luftspalte, Polbleche und Dauermagnete schließt.
  • Es ist bereits ein magnetisch polarisiertes Antriebssystem eines Weckers bekanntgeworden, bei dem der zwischen zwei symmetrisch ausgeführten Jochen des Elektromagnets frei schwingende Anker aus einem Dauermagnet besteht, der auf beiden Seiten je ein Polblech trägt. Zur Rückstellung des Ankers in seine Gleichgewichtslage ist bei diesem bekannten Antriebssystem eine mit dem Anker verbundene, auf Biegung beanspruchte Bandfeder vorgesehen, die beidseitig zwischen je zwei Schneiden gelagert -ist. Die Drehlagerung des Ankers erfolgt durch eine senkrecht zur Rückstellfeder angeordnete, in besonderen Lagern gehalterte Ankerwelle. Die wesentlichen Nachteile dieser Ausführung liegen in der großen Zahl der Einzelteile der mühsamen Montage und insbesondere in der schwierigen Justierung des Ankers.
  • Um die Zugänglichkeit zu den zu justierenden Teilen zu erleichtern, hat man weiterhin eine Ausführung eines polarisierten Elektromagnetsystems entwickelt, bei der der Anker durch eine Blattfeder in die neutrale Lage zurückgeführt wird und zur drehbeweglichen Halterung des Ankers an der Blattfeder Verlängerungen vorgesehen sind, die in Ansätze eines an einer Grundplatte montierten, einstellbaren Lagerbügels eingreifen. Auch bei dieser bekannten Ausführung ist die Zahl der Einzelteile noch verhältnismäßig groß, so daß eine rationelle Serienfertigung schwer möglich ist.
  • Es ist schließlich noch ein magnetisch polarisiertes elektrisches Antriebssystem der eingangs genannten Art bekanntgeworden, bei der der in Längsrichtung vom Dauerfluß durchsetzte Anker mit zwei verschieden polarisierten Zungen in die beiden Luftspalte eines dreipoligen Weicheisensystems, dessen einer Pol zwei gleichnamigen anderen gegenübersteht, hineinragt. Bei dieser bekannten Ausführung ist der Anker mittels einer Stahlfeder an einem Fortsatz des Mittelsteges des Weicheisenkernes aufgehängt. Der wesentliche Nachteil dieser bekannten Ausführung liegt jedoch darin, daß es nicht möglich ist, die Forderungen einer leichten Justierbarkeit und eines möglichst kleinen Trägheitsmomentes des Ankers in befriedigendem Maße gleichzeitig zu erfüllen. Je näher man nämlich bei dem bekannten Antriebssystem die Dauermagnete an die fiktive Drehachse des Ankers und damit an den Mittelsteg des Weicheisensystems heranrückt, um so schwieriger wird die Justierung des Ankers.
  • In fertigungstechnischer Hinsicht erscheint es bei dieser bekannten Ausführung weiterhin nachteilig, daß zur Aufnahme der den Anker tragenden Stahlfeder in den Mittelsteg ein Schlitz quer zur Lamellierungsrichtung gesägt bzw. gefräst werden muß. Diese Ankeraufhängung bietet zudem keine absolute Gewähr dafür, daß der Anker bei Erschütterungen, Stößen od. dgl. unverrückbar in seiner Einspannlage festgehalten wird.
  • Alle diese Mängel der bekannten Ausführungen sollen durch das erfindungsgemäße magnetisch polarisierte elektrische Antriebssystem vermieden werden. Durch die Erfindung soll insbesondere ein Antriebssystem geschaffen werden, das sich aus wenigen Einzelteilen mühelos und in wenigen Arbeitsgängen zusammensetzen läßt und das sich durch eine besonders leichte Justierbarkeit auszeichnet.
  • Diese Aufgabe wird gemäß der Erfindung dadurch gelöst, daß der verzweigte Pol des Eisenkernes des Elektromagnets als eine das Dauermagnetsystem beiderseits mit Abstand umgreifende Halterung für die Aufhängung der auf Torsion beanspruchten, in ihrer Mitte das Dauermagnetsystem tragenden Rückführ-Bandfeder ausgeführt ist.
  • Indem auf diese Weise ein Pol des Eisenkernes des Elektromagnets zugleich als Halterung für die Federbandaufhängung des Ankers dient, verringert sich die Zahl der Einzelteile, aus denen sich das System zusammensetzt, und damit auch die Herstellung und der Zusammenbau ganz wesentlich. Die besondere Art der Aufhängung des Ankers macht in der Regel eine Nachjustierung völlig entbehrlich; falls im Einzelfalle eine Nachjustierung erforderlich sein sollte, so kann sie infolge der freien Zugänglichkeit der Federbandaufhängung rasch und genau vorgenommen werden.
  • Ein räumlich gedrängter, fertigungstechnischer günstiger Aufbau des elektrischen Antriebssystems ergibt sich gemäß einer besonderen Ausgestaltung der Erfindung dann, wenn der Kern des Elektromagnets und die Halterung für die Federbandaufhängung des Ankers ein aus Eisenblechen bestehender geschlossener rechteckiger Rahmen ist, in den von der Mitte der einen Rahmenseite her eine Zunge hineinragt, auf der eine Wechselstromerregerspule sitzt und deren Ende den einen Pol des Elektromagnets bildet, während der andere Pol durch die Mitte der gegenüberliegenden Seite des Rahmens gebildet wird, wobei die Enden der Bandfeder der Federbandaufhängung an zwei einander gegenüberliegenden Punkten der anderen beiden Rahmenseiten befestigt sind.
  • Man kann das erfindungsgemäße elektrische Antriebssystem aber auch so ausbilden, daß der Kern des Magnets und die Halterung für die Federbandaufhängung ein E-förmiger Bügel ist, auf dessen mittlerem Schenkel, dessen freies Ende den einen Pol des Elektromagnets bildet, sich eine Wechselstromerregerspule befindet, während die Bandfeder der Federbandaufhängung an den verlängerten Enden der beiden äußeren Schenkel befestigt ist.
  • Diese und zahlreiche weitere Einzelheiten der vorliegenden Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung einiger Ausführungsbeispiele.
  • In der Zeichnung ist die Erfindung in ihrer Anwendung auf ein einspuliges Wechselstromantriebssystem für einen Wecker veranschaulicht; es zeigt Fig.1 ein gemäß der Erfindung ausgeführtes Weckerantriebssystem in Aufsicht, Fig.2 das System gemäß Fig. 1 im Längsschnitt längs der Schnittlinie II-II der Fig. 1, Fig. 3 und 4 eine Aufsicht und einen Längsschnitt durch ein abweichend ausgeführtes Weckerantriebssy stem, Fig.5 und 6 ebenfalls eine Aufsicht und einen Längsschnitt durch ein Weckerantriebssystem besonders einfacher Bauart, Fig.7 einen Einzelteil des Antriebssystems gemäß Fig. 5 und 6 in Aufsicht, Fig. 8 und 9 eine Aufsicht und eine teilweise geschnittene Seitenansicht eines vollständigen Weckers. Das Weckerantriebssystem nach Fig. 1 und 2 besteht aus einem durch Wechselstrom erregbaren, ruhenden Elektromagnet 1 und einem schwenkbaren Dauermagnetsystem 2, an dem der Klöppel 3 befestigt ist.
  • Der Elektromagnet 1 hat einen Eisenkern in Form eines langgestreckten Blechrahmens 4, der eine von der einen Rahmenseite 4a in den Rahmen hineinragende Mittelzunge 5 aufweist, die eine mit Wechselstrom zu speisende Erregerspule 6 trägt. Der Blechrahmen 4 ist aus beispielsweise zwei flach aufeinandergelegten Weicheisenblechen 4' zusammengesetzt, die durch einen Lackanstrich oder durch eine (nicht dargestellte) Papierzwischenlage gegeneinander isoliert sind. Zwischen dem freien Ende 5 a der Mittelzunge 5 und der gegenüberliegenden Seite 4b des Rahmens 4 befindet sich das Dauermagnetsystem 2, das in der Mitte einer Federbandaufhängung sitzt, deren Bandfeder 7 mittels der Niete 8 an den einander gegenüberliegenden Längsseiten 4c und 4d des Rahmens 4 befestigt ist. Die Enden der Bandfeder 7 sind zwischen die beiden Weicheisenbleche 4' des Rahmens geschoben, so daß sie nach ihrer Befestigung durch die Niete 8 fest im Rahmen eingespannt sind.
  • Das Dauermagnetsystem 2 besteht aus zwei einander gleichen flachen OYydmagneten 9 und 9', zwischen denen die Mitte der Bandfeder 7 eingespannt ist. Die beiden Dauermagnete 9 und 9' sind magnetisch in Reihe geschaltet und tragen auf ihren äußeren Stirnflächen je ein Polblech 10 und 10'. Die Polbleche 10 und 10' ragen beiderseits über die Dauermagnete 9 und 9' hinaus und tragen an ihren Enden nichtmagnetische, als Anschlagniete ausgeführte Vorsprünge 11. zwischen die einerseits das den einen Pol des Elektromagnets bildende Ende 5 ä der Zunge 5 und andererseits die den anderen Pol bildende Rahmenseite 4 b des Rahmens 4 hinein- bzw. hinausragen. Auf diese Weise entstehen vier Luftspalte 12 a, 12 b sowie 12'a. 12'b, über die sich der Gleichfluß des Dauermagnetsystems 2 und der Wechselfluß des aus dem Rahmen 4, der Zunge 5 und der Spule 6 gebildeten Elektromagnets schließen kann. Das gesamte Dauermagnetsy stem 2 wird durch einen zentrischen Niet 2 a fest zusammengehalten.
  • Die Achse der Torsions-Bandfeder7 ist die Schwenkachse des den Anker bildenden Dauermagnetsystems 2, um die auch der an der Unterseite des Dauermagnetsystems 2, d. h. an dem Polschuh 10' befestigte Klöppel 3 schwingt, dessen Stiel 3 a aus Federblech besteht.
  • Wie insbesondere die Fig. 2 klar erkennen läßt, ist das Antriebssystem ein Vierpolinagnetsystem, bei dem das Dauermagnetsystem2 mittels einer symmetrischen, beiderseitigen Federbandaufhängung schwenkbar gelagert ist, während der durch Wechselstrom erregbare Elektromagnet 1 fest angeordnet ist.
  • Die Arbeitsweise des Systems ergibt sich ebenfalls aus der Betrachtung der Fig.2 gewissermaßen von selbst. In der dargestellten Ruhelage wird das Dauerrnagnetsystem 2 durch die Torsions-Bandfeder 7 in einer Stellung festgehalten, in der die vier Luftspalte 12a, 12b, 12'a, 12'b gleich groß sind und infolgedessen sich sämtliche Magnetkräfte innerhalb des symmetrisch aufgebauten Antriebssystems ausgleichen. Schickt man nun einen Wechselstrom durch die Spule 6, so wird ein zusätzlicher Wechselfluß von dem freien Ende 5 a der Zunge 5 über die Luftspalte 12 a, 12 b, die Polbleche 10, 10' und die Luftspalte 12'a, 12'b nach der gegenüberliegenden Rahmenseite 4 a fließen. Dieser Wechselfluß verändert in an sich bekannter Weise die Luftspaltinduktion in den vier Luftspalten des Antriebssystems beispielsweise derart, daß die Induktion in den Luftspalten 12 a und 12'b ansteigt, während sie in den Luftspalten 12 b und 12'a verringert -wird. Die damit verbundenen Änderungen der magnetischen Anziehungskräfte in den Luftspalten schwenken das Dauermagnetsystem 2 im Sinne des Uhrzeigers um die Achse der Torsions-Bandfeder 7, so daß der mit diesem Dauermagnetsystem verbundene Klöppel 3 nach unten schlägt.
  • Mit dem Schwenken des Dauermagnetsystems 2 ändern sich auch die Luftspaltweiten bzw. die magnetischen Widerstände der Luftspalte, so daß auch ein größerer Teil des Wechselflusses über die Dauermagnete 9 und 9' fließt, wenn der magnetische Wechselflußwiderstand der Dauermagnete nicht sehr hoch ist.
  • Die Ausschlagweite des Dauermagnetsystems 2 wird durch das unmittelbare Aufschlagen der Vor- Sprünge 11 der Polschuhe 10 und 10' auf die untere Fläche des Zungenendes 5 a und die obere Fläche der Rahmenseite 4a begrenzt, wobei jedoch der gefederte Klöppel 3 noch etwas über die Endlage hinausschwingt.
  • Bereits während der erregende Wechselstrom in der Spule 6 seine Richtung umkehrt, wird das Dauermagnetsystem 2 zunächst durch die Torsions-Bandfeder 7 und dann infolge der Umkehrung des Wechselflusses durch magnetische Kräfte entgegen dem Uhrzeigersinn geschwenkt, bis diese Schwenkbewegung wiederum durch die Anschläge gestoppt wird.
  • Durch die Abstimmung der Eigenschwingung des gefederten, aus dem Dauermagnetsystem 2 und dem Klöppel 3 bestehenden Ankersystems auf die Frequenz des erregenden Wechselstromes läßt sich ein besonders guter Wirkungsgrad erreichen.
  • Die Dauermagnete 9 und 9' können Oxydmagnete sein, deren elektrischer Widerstand sehr hoch ist, so daß in den Magneten selbst beim Durchgang des Wechselflusses durch diese Magnete keine Wirbelstromverluste und damit keine Dämpfung auftreten kann. Da ferner die Induktionsänderungen durch den Wechselmagnetfluß nur relativ gering sind, treten in den Magneten auch praktisch keine Hystereseverluste auf.
  • Durch die bereits oben erwähnte Anpassung der Rückführkräfte, die von der Torsions-Bandfeder 7 auf das Dauermagnetsystem 2 übertragen werden, an die magnetischen Kräfte, die bei unerregtem Elektromagnet zwischen den Polschuhen 10, 10' des Dauerinagnetsystems 2 und den Polen (Ende 5 a der Zunge 5 und Rahmenseite 4 b) des Elektromagnets auftreten, läßt sich das Dauermagnetsystem bereits durch sehr geringe Wechselflüsse, d. h. eine kleine Wechselstromleistung, in Bewegung setzen. Bei einer solchen Auslegung der Federkräfte kann man die Luftspalte 12 a, 12 b bzw. 12'a, 12'b verhältnismäßig groß machen, ohne den Wirkungsgrad des Antriebssystems nennenswert zu verringern. Diese relativ großen Luftspalte erleichtern die Einstellung des Antriebssystems auf den günstigsten Arbeitspunkt; die Verwendung einer aus korrosionsfreiem Material hergestellten Torsions-Bandfeder macht das Antriebssystem weitgehend unabhängig von Witterungs- und Temperatureinflüssen. Auch bei größter Kälte werden die Ansprechempfindlichkeit und der Wirkungsgrad des Systems nicht verschlechtert.
  • Das in den Fig. 3 und 4 dargestellte Antriebssystem unterscheidet sich von dem System gemäß Fig.1 und 2 im wesentlichen dadurch, daß es nur zwei Luftspalte 13 und 13' aufweist, da die Polbleche 14 und 14' nur einseitig über die beiden Dauermagnete 9 und 9' herausragen. Die Torsions-Bandfeder 7 ist zwischen die nicht geschlossenen Schenke115d und 15b der als E-förmiger Bügel 15 ausgebildeten Halterung gespannt und besteht aus einem Stück mit dem Stiel 3'a des Klöppels 3', während der Wechselflußmagnetkreis über die beiden Blechbrücken 16 und 16' geschlossen wird, die in der Höhe des Endes 17a der Zunge 17 mit geringem Abstand über die Enden der Polbleche 14 und 14' herübergreifen und an den Schenkeln 15a und 15b des Bügels 15 befestigt sind.
  • Die Wirkungsweise dieses Antriebssystems weicht praktisch nicht von der des in den Fig. 1 und 2 dargestellten Antriebssystems ab; an Stelle der beiden Luftspalte 12 b und 12'b sind die lediglich von dem Wechselfluß durchflossenen Luftstrecken 18, 18' zwischen den Polblechen 14 und 14' und den Brücken 16 und 16' getreten. Dieses System ergibt praktisch die gleichen Wirkungsgrade wie das System gemäß Fig. 1 und 2, da sich das gesamte Gleichfeld über die beiden Arbeitsluftspalte 13 und 13' schließt.
  • Die Fig.5 und 6 zeigen ein weiter vereinfachtes Antriebssystem ähnlich Fig. 3 und 4, in dem die Torsions-Bandfeder 19 aus magnetisierbarem Blech besteht und den magnetischen Schluß des Wechselflußkreises bildet. Diese Torsions-Bandfeder 19 kann aus dem gleichen Werkstoff bestehen, wie der als Blattfeder ausgebildete Stiel 20a des Klöppels 20, so daß die Torsions-Bandfeder und der Klöppelstiel einen zusammenhängenden Stanzteil bilden können.
  • Da bei dieser Ausführung die Bandfeder der Federbandaufhängung nach beiden Seiten je die Hälfte des Wechselflusses des Elektromagnets führt, ist es zweckmäßig, sie in ihrem Einspannbereich zwischen den beiden Dauermagneten des Dauermagnetsystems mit einer Verbreiterung zu versehen, deren Fläche der Ouerschnittsfläche der Dauermagnete entspricht. Die Verbreiterung der Bandfeder kommt insbesondere bei Dauermagnetsystemen in Frage, die aus Oxydmagneten aufgebaut werden. Oxydmagnete haben bekanntlich eine geringe Permeabilität ([, - 1), so daß sie sich gegenüber magnetischen Wechselflüssen wie Luft verhalten. Um den magnetischen Widerstand im Wechselflußkreis klein zu halten, muß man daher die durch den Oxydmagnet getrennten Flächen der Polbleche und der Bandfeder möglichst groß machen und flache Oxydmagnete wählen.
  • Dieses vereinfachte Antriebssystem setzt sich aus sehr wenigen Teilen zusammen; seine Montage ist besonders einfach, da nach dem Zusammenbau des Dauermagnetsystems mit dem zwischen die beiden Einzelmagnete 9 und 9' eingespannten Klöppelstiel 20a, dessen Querstück die Torsions-Bandfeder 19 bildet, lediglich die Enden dieser Torsions-Bandfeder zwischen die beiden den Rahmen des Elektromagnets bildenden Bleche zu schieben und zwischen diesen Blechen durch Niete oder Punktschweißung festzulegen sind.
  • Die genaue Einstellung des Dauermagnetsystems auf Gleichheit der beiden Luftspalte 13a und 13'a wird - wie auch bei den Antriebssystemen gemäß Fig. 1 bis 4 - mittels entsprechender Justierwerkzeuge durch Biegen der unmittelbar vor der Einspannung im Rahmen liegenden Enden der Torsions-Bandfeder 19 durchgeführt.
  • Man kann die Achse der Bandfeder entweder durch die Mitte des Dauermagnetsystems gehen lassen, wenn die einseitig über die Dauermagnete hinausragenden Teile der Polbleche das Gewicht eines mit dem Dauermagnetsystem verbundenen Klöppels ungefähr ausgleicht. Da man jedoch Interesse daran hat, die Streuung innerhalb des den Anker bildenden Dauermagnetsystems so klein wie möglich zu halten, werden die Polbleche relativ kurz ausgeführt; sie können dann das Gewicht eines schweren Klöppels nicht ausgleichen. In diesen Fällen empfiehlt es sich - um einen weitgehenden Gewichtsausgleich und das geringste Trägheitsmoment des hin und her schwenkbaren Ankersystems zu erreichen - die Achse der Federbandaufhängung aus der Mitte des Dauermagnetsystems so weit zu verschieben, daß sie durch den Schwerpunkt dieses Ankersystems geht.
  • In der Fig.7 ist ein Stanzteil aus magnetisierbarem Federblech dargestellt, der die Form einer mit dem Klöppelstie120a zusammenhängenden Bandfeder 19 erkennen läßt, deren Achse gegenüber der Mitte des Dauermagnetsystems, d. h. der Mitte des Loches 19 a in der mittleren Verbreiterung 19 b der Bandfeder 19, versetzt ist. Die Fig. 8 und 9 zeigen einen vollständig zusammengebauten Wechselstromwecker. Um dem Antriebssystem eine große mechanische Steifheit zu geben, sind die beiden den Rahmen 21 bildenden Bleche 22a und 22b auseinandergebogen bzw. durch Kröpfungen versteift; sie sind ferner mit senkrecht abgebogenen PIaltelappen 23 versehen, durch deren Augen 23a Befestigungsschrauben zum Festlegen des Systems hindurchgreifen können. An der linken Stirnseite des Rahmens ist ein besonderer Spulenkern 24 zwischen die beiden Bleche 22 a. und 22 b genietet, dessen Ende 24r zwischen die Polbleche 14, 14' des fest mit dem Klöppel 20 verbundenen Dauermagnetsystems 2 hineinragt. Zum Festlegen der Torsions-Bandfeder 19 - die einstückig mit dem federnden Klöppelstiel 20a hergestellt ist - dienen zwei Schrauben 25 und rohrförmige Abstandstücke 26, die gleichzeitig zur axialen Festlegung eines Klingelbleches 27 dienen, das zwischen elastischen Scheiben 28 eingespannt ist.
  • Das Klingelblech 27 hat einen ovalen oder rechteckigen Rohrquerschnitt; an seinem Ende sind zwei einander gegenüberliegende ausgescherte Lappen 27a. vorgesehen, gegen deren Stirnseite der Klöppel 20 anschlägt. An der Befestigungsseite ist das Klingelblech 27 rechteckig ausgeschnitten, damit auch noch nach Zusammenbau des Systems die Enden der Torsions-Bandfeder 19 für eine gegebenenfalls notwendige Justierung zugänglich sind.
  • Die doppelseitige Kröpfung der beiden Rahmenbleche 22a und 22b gestattet es schließlich, die Spule 6 einwandfrei an dem Rahmen 21 festzulegen, indem ihr vergrößerter Spulenflansch29 mit zwei Einschnitten versehen wird. so daß sich Ansätze 30 bilden, die zwischen die Rahmenbleche 22a und 22b geklemmt werden.
  • Das an dem Beispiel eines Weckerantriebs ausführlich beschriebene elektrische Antriebssystem gemäß der Erfindung kann nicht nur als Antriebsvorrichtung für einen Klöppel, sondern auch zur Betätigung von Umschaltkontakten verwendet werden. So ist ein solches System beispielsweise zur Betätigung von Polwechslerkontakten geeignet, wenn man mit dem als Dauermagnetsvstem ausgeführten Anker Schaltkontakte verbindet, die als Wechselkontakte geschaltet sind. Durch geeignete Phasenkompensationsmaßnahmen im Spulenkreis läßt sich erreichen, daß die Kontakte stets etwa im Nulldurchgang der Wechselspannung betätigt werden. Auch hier liegt der wesentliche Vorteil in dem geringen Leistungsaufwand; der zur Steuerung der Kontakte erforderlich ist.
  • Weiterhin lassen sich gemäß der Erfindung ausgeführte Antriebssysteme auch als polarisierte Umschaltrelais verwenden. wenn die Erregerspule- mit Gleichstromimpulsen wechselnder Spannungs- oder Stromrichtung gespeist wird.
  • Infolge der Federbandaufhängung, die zweckmäßigerweise im Schwerpunkt des beweglichen Ankersystems angreift, sind die Antriebssysteme in ihrer Wirkungsweise weitgehend lageunabhängig, so daß sie in ortsveränderlichen Geräten verwendet werden können, die in ganz unterschiedlichen Gebrauchslagen benutzt werden.

Claims (11)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Magnetisch polarisiertes elektrisches Antriebssystem für Wecker, Relais od. dgl. mit einem unbeweglichen, durch Wechselstrom erregbaren Elektromagnet mit weichmagnetischem Eisenkern, der einen Mittelpol und zwei gleichnamige Außenpole hat, und mit einem den Anker des Systems bildenden, hin und her schwenkbaren Dauermagnetsystem, das aus zwei magnetisch in Reihe geschalteten Dauermagneten, zwei an deren äußeren Polen befestigten, sie überragenden Polblechen und einer zwischen den Dauermagneten festgehaltenen, den Anker in die neutrale Mittellage zurückführenden Bandfeder besteht, die an einem verlängerten Polende befestigt ist, bei welchem Antriebssystem sich der magnetische Wechselfluß des Elektromagnets über die Luftspalte, Polbleche und Dauermagnete schließt, dadurch gekennzeichnet, daß der verzweigte Pol des Eisenkernes des Elektromagnets als eine das Dauermagnetsystem beiderseits mit Abstand umgreifende Halterung für die Aufhängung der auf Torsion beanspruchten, in ihrer Mitte das Dauermagnetsystem tragenden Rückführ-Bandfeder ausgeführt ist.
  2. 2. Elektrisches Antriebssystem nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Kern des Elektromagnets und die Halterung für die Federbandaufhängung des Ankers ein aus Eisenblechen bestehender geschlossener rechteckiger Rahmen ist, in den von der Mitte der einen Rahmenseite her eine Zunge hineinragt, auf der eine Wechselstromerregerspule sitzt und deren Ende den einen Pol des Elektromagneten bildet, während der andere Pol durch die Mitte der gegenüberliegenden Seite des Rahmens gebildet wird, wobei die Enden der Bandfeder der Federbandaufhängung an zwei einander gegenüberliegenden Punkten der anderen beiden Rahmenseiten befestigt sind.
  3. 3. Elektrisches Antriebssystem nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Kern des Magnets und die Halterung für die Federbandaufhängung ein E-förmiger Bügel ist, auf dessen mittlerem Schenkel, dessen freies Ende den einen Pol des Elektromagnets bildet, sich eine Wechselstromerregerspule befindet, während die Bandfeder der Federbandaufhängung an den Enden der beiden äußeren Schenkel befestigt ist.
  4. 4. Elektrisches Antriebssystem nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß mit den Enden der äußeren Schenkel weichmagnetische Bleche verbunden sind, die über und/oder unter den Polblechen des Dauermagnetsystems an diesen vorbeigeführt sind und den zweiten Pol des Elektromagnets bilden.
  5. 5. Elektrisches Antriebssystem nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Bandfeder der Federbandaufhängung aus magnetisierbarem Material besteht und mit ihrem zwischen den beiden . Dauermagneten des Dauermagnetsystems eingespannten Teil den zweiten Pol des Elektrotnagnets bildet.
  6. 6. Elektrisches Antriebssystem nach einem der Ansprüche 1 bis -5, dadurch gekennzeichnet, daß die Achse der Federbandaufhängung durch den Schwerpunkt des aus dem Dauermagnetsystem und einem Abtriebsglied bzw. einem Klöppel od. dgl. gebildeten Ankersystem geht.
  7. 7. Elektrisches Antriebssystem nach einem der Ansprüche 1 bis 6, das einen Teil eines Weckers bildet und dessen Anker mit einem Klöppel verbunden ist, dadurch gekennzeichnet, daß der Klöppelstiel aus Federblech besteht und mit der Bandfeder der Federbandaufhängung einstöckig zusammenhängt. B.
  8. Elektrisches Antriebssystem nach einem der Ansprüche 2 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Bandfeder der Federbandaufhängung in ihrem Einspannbereich zwischen den beiden Dauermagneten des Dauermagnetsystems eine Verbreiterung aufweist, deren Fläche der Querschnittsfläche der Dauermagnete entspricht.
  9. 9. Elektrisches Antriebssystem nach einem der Ansprüche 1 bis 8, das einen Teil eines Weckers bildet, dadurch gekennzeichnet, daß für die Festlegung des Federbandes an seiner Halterung dienendeBefestigungsmittel, beispielsweise Schrauben, gleichzeitig zur Befestigung einer Weckerschale dienen.
  10. 10. Elektrisches Antriebssystem nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß die von den äußeren Polschenkeln des Elektromagnets gebildete Halterung der Federbandaufhängung des Dauermagnetsystems im Bereich der Seiten eines die Halterung bildenden Rechteckrahmens bzw. der Schenkel eines die Halterung bildenden E-Bügels in ihrem mittleren Bereich auseinandergebogen und der entstandene freie Raum mit zur Aufnahme von Befestigungsmitteln dienenden Lappen od., dgl. versehen ist.
  11. 11. Elektrisches Antriebssystem nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß ein die Spulenwicklung aufnehmender Spulenkasten zwischen den auseinandergebogenen Teilen der Halterung befestigt ist. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 871637, 923 563; deutsche Auslegeschrift Nr. 1005 641; schweizerische Patentschrift Nr. 217 613; Siemens-Zeitschrift, 1955, Heft 11, S. 518.
DENDAT1073101D Magnetisch polarisiertes elektrisches Antriebssystem fur Wecker, Relais od dgl Pending DE1073101B (de)

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