DE1072851B - Gleit ringdichtung zur Abdichtung des 'Wellenspaltes von Kreiselmaschinen - Google Patents
Gleit ringdichtung zur Abdichtung des 'Wellenspaltes von KreiselmaschinenInfo
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Classifications
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F16—ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
- F16J—PISTONS; CYLINDERS; SEALINGS
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- F16J15/34—Sealings between relatively-moving surfaces with slip-ring pressed against a more or less radial face on one member
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Description
Die Erfindung betrifft eine Gleitringdichtung zur Abdichtung des Wellenspaltes von Kreiselmaschinen,
bei der der eine Gleitring mit der Welle oder dem Gehäuse fest und flüssigkeitsdicht verbunden ist, während
der Gegengleitring am Gehäuse oder auf der Welle drehfest, jedoch axial verschiebbar und flüssigkeitsdicht
angeordnet ist und die die Gleitringdichtung bildenden Elemente, wie die Gleitringe, Dichtungsringe,
Andrückfedern und gegebenenfalls Dichtungsringe, jedes für sich selbständig auswechselbar angeordnet
sind. Derartige Gleitringdichtungen werden vor allem bei hohen Beanspruchungen ausgesetzten Kreiselmaschinen,
wie schnell laufenden Hochdruck-Kreiselpumpen, eingesetzt. Die Anwendung der Gleitringdichtungen
für solche schnell umlaufenden Kreiselmaschinen erfordert die Verwendung von hochwertigen
Materialien, wie hochlegierten Stählen oder Sintermetallen, für die Gleitringe. Hierdurch werden außer
den Materialkosten auch die Bearbeitungskosten der Gleitringdichtungen recht hoch, da zur Bearbeitung
dieser Werkstoffe nur Spezial-Werkzeugmaschinen verwendet werden können. Außerdem ist es bei den
bekannten Gleitringdichtungen der vorliegenden Art von Nachteil, daß nach Verschleiß der Gleitringe der
restliche Teil der Dichtungskörper nicht mehr verwendbar ist.
Es ist schon vorgeschlagen worden, lediglich die dem Verschleiß ausgesetzten Gleitflächenteile aus hochwertigem
Material zu fertigen, während der Trägerkörper für den Gleitring aus leicht zu bearbeitendem
Werkstoff hergestellt wird. Der Gleitring wird hierbei entweder auf den Trägerkörper aufgeschweißt oder
durch eine Überwurfmutter mit diesem fest verbunden. Diese Bauart zeigt jedoch in der Praxis erhebliche
Mängel, und zwar insbesondere dort, wo große Temperaturschwankungen auftreten, denn die verschiedenen
Ausdehnungskoeffizienten der verwendeten Materialien führen zu großen Spannungen in den
Gleitringen, die häufig schon nach kurzer Zeit Rißbildungen in den Gleitflächen bewirken. Dadurch werden
naturgemäß die Gleitringdichtungen unbrauchbar.
Es ist auch bekannt, den Gleitring unter Zwischenschaltung eines elastischen Zwischenringes in den aus
einem legierten Stahl bestehenden Trägerkörper einzupressen. Durch diese Maßnahme können sich zwar
die Wärmespannungen im Gleitring ausgleichen, jedoch wird die Betriebssicherheit der Dichtung gefährdet,
da ein elastischer Sitz des Gleitringes im Trägerkörper keine Gewähr für eine gleichmäßige Verteilung
der durch die Feder ausgeübten Anpreßkraft auf den axial beweglich angeordneten Gleitring bietet.
Eine gleichmäßige Belastung des Gleitringes ist jedoch eine Voraussetzung für eine betriebssichere Abdichtung
der Gleitringdichtungen.
Gleitringdichtung
zur Abdichtung des Wellenspaltes
von Kreiselmaschinen
Anmelder:
Klein, Schanzlin & Becker
Aktiengesellschaft,
Frankenthal (Pfalz), Johann-Klein-Str. 4-9
Frankenthal (Pfalz), Johann-Klein-Str. 4-9
Walther Deutschmann, München,
ist als Erfinder genannt worden
ist als Erfinder genannt worden
Die Aufgabe der Erfindung ist es, die den bekannten Gleitringdichtungen anhaftenden Mängel zu beseitigen
und demgemäß eine Gleitringdichtung zu schaffen, die einerseits billig in ihrer Herstellung ist und
andererseits einen weitgehend sicheren Einsatz im Betrieb gewährleistet und gleichzeitig den Vorteil der
Austauschbarkeit der einzelnen Dichtungselemente in sich vereinigt. Dies wird gemäß der Erfindung dadurch
erreicht, daß die in bekannter Weise an einem Trägerkörper befestigten Gleitringe aus Sintermetall,
hochlegiertem Stahl oder einer festen Graphitmischung bestehen, die in einer in der Stirnseite des aus relativ
unelastischem Kunststoff bestehenden Trägerkörpers vorgesehenen Nut eingepreßt oder eingekittet sind,
wobei ihre axiale Erstreckung größer ist als die Nutentiefe und der von den Begrenzungswänden überdeckte
Teil ihrer inneren und äußeren Begrenzungsflächen fest von den Begrenzungswänden der umlaufenden
Nut umschlossen wird. Durch die Verwendung eines aus Kunststoff bestehenden Trägerkörpers
für den Gleitring wird hierbei außer der leichten Bearbeitbarkeit der weitere Vorteil erreicht,
daß der Anwendungsbereich der erfindungsgemäßen Gleitringdichtung auch zur Abdichtung aggressiver
Medien ausgedehnt wird.
In der Zeichnung ist als Ausführungsbeispiel der Einbau der Gleitringdichtung entsprechend der Erfindung
in eine Pumpe dargestellt. Man erkennt die beiden Dichtungskörper, welche aus den Trägerkörpern
1 und 2 aus Kunststoff und den in diesen eingebetteten Gleitringen 3 und 4 aus hochlegiertem Stahl
bestehen. Die Gleitflächen 5 der Gleitringe werden mit
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Hilfe der Feder 6 aneinandergepreßt und sind gegenüber den sie tragenden feststehenden oder umlaufenden
Teilen beweglich unter Einfügung der elastischen Dichtungsringe 7 und 8 angeordnet.
Claims (1)
- Patentanspruch:f · -, Gleitringdichtung zur Abdichtung des Wellenspaltes ' von Kreiselmaschinen, bei der der eine,> Gleitrjng mit der Welle oder dem Gehäuse fest und flüssigkeitsdicht verbunden ist, während der Gegengleitring am Gehäuse oder auf der Welle drehfest, jedoch axial verschiebbar, und fLüssigkeitsdicht an-i, -geordnet ist, und die die Gleitringdichtung bildenden Elemente, wie die Gleitringe, Dichtungsringe, Andrückfedern und gegebenenfalls Dichtungsringe, jedes für sich selbständig auswechselbar angeordnet sind, dadurch gekennzeichnet, daß die in bekannter Weise an einem Trägerkörper befestigten Gleitringe aus Sintermetall, hochlegiertem Stahl oder einer festen Graphitmischung bestehen, die in einer in der Stirnseite des aus relativ unelastischem Kunststoff bestehenden Trägerkörpers vorgesehenen Nut eingepreßt oder eingekittet sind, wobei ihre axiale Erstreckung größer ist als die Nutentiefe und der von den Begrenzungswänden überdeckte Teil ihrer inneren und äußeren Begrenzungsflächen fest von den Begrenzungswänden der umlaufenden Nut umschlossen wird.In Betracht gezogene Druckschriften:
Deutsche Gebrauchsmuster Nr. 1 702 966, 1 695 490; französische Patentschriften Nr. 1 040 304, 959 431; britische Patentschrift Nr. 695 087;
Zeitschrift »Die Technik« (1955), H. 3, S. 175.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen©909 708/164-12.59
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1072851B true DE1072851B (de) | 1960-01-07 |
Family
ID=597229
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT1072851D Pending DE1072851B (de) | Gleit ringdichtung zur Abdichtung des 'Wellenspaltes von Kreiselmaschinen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1072851B (de) |
Cited By (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1255420B (de) * | 1965-11-13 | 1967-11-30 | Wernert & Co Kg H | Verfahren zum Verbinden des Gleitringes von Gleitringdichtungen mit der Gleitringhalterung |
| DE1525503B1 (de) * | 1965-07-13 | 1970-01-15 | Atomic Energy Of Canada Ltd | Gleitringdichtung fuer eine Hochdruckpumpe |
| US5690433A (en) * | 1995-03-09 | 1997-11-25 | Skf Gmbh | System for preloading the bearing of a pump assembly |
| DE102014118987A1 (de) * | 2014-12-18 | 2016-06-23 | Netzsch Pumpen & Systeme Gmbh | Gleitringdichtung und Verfahren zur Herstellung einer Gleitringdichtung |
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| FR959431A (de) * | 1950-03-30 | |||
| GB695087A (en) * | 1951-07-30 | 1953-08-05 | Food Machinery & Chemical Corp | Mechanical seals for rotary shafts |
| FR1040304A (fr) * | 1951-08-02 | 1953-10-14 | Matériau composite notamment pour joints d'étanchéité tournants | |
| DE1695490U (de) * | 1951-01-24 | 1955-03-24 | Kupfer Asbest Co | Stirnseitig abdichtende wellendichtung. |
| DE1702966U (de) * | 1955-04-18 | 1955-07-21 | Goetzewerke | Gleitringdichtung. |
-
0
- DE DENDAT1072851D patent/DE1072851B/de active Pending
Patent Citations (5)
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| EP3234420A1 (de) * | 2014-12-18 | 2017-10-25 | NETZSCH Pumpen & Systeme GmbH | Gleitringdichtung und verfahren zur herstellung gleitringdichtung |
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