DE1072849B - Kolben bzw Schieber fur Kolbenmaschmen mit auf dem Kolben bzw Schiebermantel angeordneten Labyrinthen und Fuhrungsrmgen - Google Patents
Kolben bzw Schieber fur Kolbenmaschmen mit auf dem Kolben bzw Schiebermantel angeordneten Labyrinthen und FuhrungsrmgenInfo
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- DE1072849B DE1072849B DENDAT1072849D DE1072849DA DE1072849B DE 1072849 B DE1072849 B DE 1072849B DE NDAT1072849 D DENDAT1072849 D DE NDAT1072849D DE 1072849D A DE1072849D A DE 1072849DA DE 1072849 B DE1072849 B DE 1072849B
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F16—ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
- F16J—PISTONS; CYLINDERS; SEALINGS
- F16J1/00—Pistons; Trunk pistons; Plungers
- F16J1/005—Pistons; Trunk pistons; Plungers obtained by assembling several pieces
- F16J1/006—Pistons; Trunk pistons; Plungers obtained by assembling several pieces of different materials
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Description
DEUTSCHES
Gegenstand der Erfindung ist ein Kolben bzw. Schieber mit auf dem Kolben- bzw. Schiebermantel
angeordneten Labyrinthen und Führungsringen.
Es sind Kolben bekannt, die zuf Drosselung des Arbeitsmittels Labyrinthe tragen und gleichzeitig zur
besseren Führung des Kolbens im Zylinder auch noch Führungsringe aufweisen. Die Ringe haben zum Teil
auch noch Dichtungsaufgaben, wobei die Labyrinthe als Dampfdrossel vor den Ringen wirken, die der
Druckseite abgewandt eingebaut werden. Diese Ringe sind normalerweise übliche Kolbenringe oder auch
ungeteilte Ringe ohne Spannung. Damit eine bessere ölverteilung und ölhaltung erzielt wird, sind die
Ringe auch mit Nuten oder Taschen versehen, die über den Ringumfang verteilt sind. Gleichzeitig ergeben
sich durch die Nutung erhöhte Einlaufeigenschaften solcher Ringe. Bei einigen bekannten Ausführungen
sind die Ringe auch selbstspannend ausgeführt.
Diese bekannten Bauformen haben besondere Nachteile, vor allem dann, wenn für ölfreien Betrieb des ao
Kolbens mit Ringwerkstoffen aus selbstschmierendem Material gearbeitet werden soll. Solche Ringe haben
gegenüber den üblichen Kolbenwerkstoffen extreme Ausdehnungskoeffizienten, und bedürfen deshalb besonderer
Aufmerksamkeit. Vielfach sind diese Werkstoffe wenig elastisch und vertragen keine Biegebeanspruchung,
so daß man diese Ringe nicht über den Kolben streifen kann, sondern den Kolben geteilt ausführt.
Diese selbstschmierenden Eigenschaften sind andererseits sehr erwünscht, wenn die Vorteile mit
tragbarem Aufwand erkauft werden können. Vielfach sind solche Ringwerkstoffe verhältnismäßig weich und
verschleißen daher rascher als z. B. gußeiserne Ringe, sie sind zudem kerbempfindlich und schlagen sich in
den Kolbennuten schneller aus.
Zweck der Erfindung ist die Beseitigung der Mangel durch besondere Ausführung der Ringe in Verbindung
mit dem Ringträger, also z. B. einem Steuerkolben, Kolbenschieber oder Arbeitskolben, der in bekannter
Weise Labyrinthe trägt.
Die Vorteile des geringen Zylinder- und Kolbenringverschleißes bei berührungsfreier Dichtung lassen sich
auf die Dauer nur durch eine sichere Kolbenführung erhalten. Diese ist abhängig von einer Erhaltung der
Ringe, insbesondere dann, wenn diese den Kolben selbst führen sollen.
Erfindungsgemäß werden die Ringe daher einerseits zur Entlastung und gleichzeitig zur Führung mit
konischen Taschen versehen, die am Ringumfang verteilt sind. Die Konusschräge verläuft von der Druckseite
auslaufend nach der anderen Ringkante, ohne diese jedoch zu durchbrechen. Der Arbeitsdruck vor
dem Kolben wirkt entlastend durch die neu geschaffene Angriffsfläche, und zwar jeweils so, wie es den Gas-
mit auf dem Kolben- bzw. Schiebermantel
angeordneten Labyrinthen
und Führungsringen
Anmelder:
Friedrich Hagans, Erfurt, Karthäuserstr. 33
Friedrich Hagans, Erfurt, Karthäuserstr. 33
Friedrich Hagans, Erfurt,
ist als Erfinder genannt worden
ist als Erfinder genannt worden
kräften entspricht, also über die Dauer des Betriebes äußerst schonend. Es tritt daher gleichzeitig noch eine
weitere beabsichtigte Maßnahme ein. Die Aussparungen stellen eine Ringdüse dar, bei der der radiale
Druckausgleich verhindert ist, weil zwischen den einzelnen Taschen Stege stehenbleiben. Wenn die Konusschräge etwa 8° aufweist, was arbeitstechnisch am
Ring oder am Kolben selbst leicht erreicht werden kann, so tritt bei der stets vorhandenen Gasströmung
am Ring vorbei eine Umsetzung von Geschwindigkeit in Druck ein. Da nun keine absolut zylindrische Führung
solcher Kolben oder Schieber im betreffenden Zylinder möglich ist, verläuft der Druckgradient über
den Kolben nicht geradlinig, sondern ist beim größten Kolbenspiel am geringsten und beim kleinsten Spiel
am größten. Hierdurch entsteht nach der Kolbenmitte zu eine aerodynamisch erzielte Druckkomponente, die
den Kolben zu zentrieren versucht, gleichzeitig bedeutet dies für die Ringe die bestmögliche Auflagebreite
in der Ringnut. Die Ausbildung der Taschen erleichtert die Aufrechterhaltung des Ringgefälles, das ohne
diese sich leicht rings um den Ring ausgleichen kann, wodurch die Wirkung sehr vermindert würde. Je feiner
die Teilung ist, um so höher ist die Wirkung.
Außer dem Führungsring selbst kann der Kolben, sofern sich dieser gut bearbeiten läßt, mit dieser Anordnung
versehen werden. Je nachdem, ob der Kolben einfach- oder doppeltwirkend ist, sind die Nuten ein-
oder beidseitig am Kolben in einfacher oder mehrreihiger Ausführung angeordnet.
In den Abb. 1 bis 5 ist die Erfindung an einem Ausführungsbeispiel
näher erläutert.
In Abb. 1 ist 1 eine Kolben- oder Schieberstange mit
einem Bund 2, gegen den durch die Mutter 8 mit der
909-708/162
Claims (1)
- Sicherung und gleichzeitigen Abdeckscheibe 9 der Kolbenmantel 5 mit Labyrinthen über die beiden Böden 3 und 4 festgezogen wird. Der Kolbenmantel 5 wird mittels der Paßstücke 6 und 7 zwischen Bund 2 der Stange 1 und Mutter. 8 festgezogen. Der Mantel 5 hat _ah seinen Enden Führungsbunde 17, die auch gleich am Kolbenmantel 5 angebracht sein können.
"AÄsT>b. ä-zeigt eine andere Ausführungsform. Hier ist ein Führungsring, 17 zwischen Mantel 14 durch die beiden Scheiben 11 und 12 mittels der "Mutter 13 eingespannt. Der Mantel trägt Labyrinthrillen 15 oder 16. Das Paßstück 10 sichert die exakte Passung des Rinfes 17,,der durch die Mutter 13 festgelegt ist. Ring 17 esteW'aus selbstschmierendem Werkstoff.
—Die weitere Ausbildung des Ringes zeigt -Abb/ 3. Hier trägt die Stange 18 den Schieberkörper 19, der gleichzeitig das Labyrinth 25 trägt. Die Teile 20 und 21 · entsprechen den Teilen 6 und 7 der Abb. 1. Die Mutter 22 spannt den Mantelkörper 19 durch Gewinde auf der Stange 18. Ring 24 ist durch die Mutter 23 gehalten und trägt zur aerodynamischen Zentrierung Nuten, die in Abb. 4 dargestellt sind. Diese zeigt eine Draufsieht auf die vorbeschriebehen Taschen 27, die konisch verlaufen und zwischen denen die Stege 26 stehengeblieben sind, in einer verhältnismäßig groben Teilung.Abb. 5 zeigt eine kleinere Teilung der gleichen Ausführungsform mit Taschen 29 und Stegen 28.
5
·.. \. _;v. .'Patentanspruch:Kolben bzw. Schieber für Kolbenmaschinen mit auf dem Kolben- bzw. Schiebermantel angeordneten Labyrinthen und Führungsringen, die am ίο Umfang gleichmäßig verteilte Aussparungen aufweisen, dadurch gekennzeichnet, daß die Aussparungen (27, 29) zwischen Stegen (26, 28) keilförmig axial auslaufen, um nach Art einer Düse mit etwa 8° Schräge den Gasdruck vor den Keilspalten minis-- destens teilweise in Richtwirkung auf den Kolben' umwandeln.In .Betracht gezogene Druckschriften:
- "Deutsche. Patentschriften Nr. 360 652, 762 478;
ao britische Patentschriften Nr. 489 469, 492 349;
;·' USA.-Patentschrift Nr. 2 226 921;
V Mahle-Kolbenkunde, Druckschrift der Fa. Mahle K-G. — Stuttgart-Bad .Cannstatt, 1. Auflage 1954, S. 58/59.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1072849B true DE1072849B (de) | 1960-01-07 |
Family
ID=597228
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT1072849D Pending DE1072849B (de) | Kolben bzw Schieber fur Kolbenmaschmen mit auf dem Kolben bzw Schiebermantel angeordneten Labyrinthen und Fuhrungsrmgen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1072849B (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1230274B (de) * | 1959-04-30 | 1966-12-08 | Otto Muehlhaeuser Dipl Ing | Einrichtung zur Fuehrung hydraulisch beaufschlagter Kolben |
| US4044655A (en) * | 1975-10-01 | 1977-08-30 | Kennametal Inc. | High pressure plunger and method of manufacture |
Citations (5)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE360652C (de) * | 1918-08-17 | 1922-10-05 | Heinrich Hildebrand | Fuehrung fuer Kolben mit Pleuelstange |
| GB489469A (en) * | 1936-11-02 | 1938-07-27 | Bauer Gustav | Improved piston or piston rod leakage preventing means for hot steam engines |
| GB492349A (en) * | 1936-05-29 | 1938-09-19 | United Eng Foundry Co | Improvements in or relating to method and apparatus for treating metal coils with a liquid |
| US2226921A (en) * | 1937-08-19 | 1940-12-31 | Chamberlain Alan Hawker | Piston ring |
| DE762478C (de) * | 1940-05-29 | 1954-07-12 | Messerschmitt Boelkow Blohm | Einstueckiger Arbeitskolben fuer Brennkraftmaschinen |
-
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- DE DENDAT1072849D patent/DE1072849B/de active Pending
Patent Citations (5)
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| US4044655A (en) * | 1975-10-01 | 1977-08-30 | Kennametal Inc. | High pressure plunger and method of manufacture |
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