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DE1072570B - Saugspannvornchtung fur Werkstucke, insbesondere hölzerne Platten - Google Patents

Saugspannvornchtung fur Werkstucke, insbesondere hölzerne Platten

Info

Publication number
DE1072570B
DE1072570B DENDAT1072570D DE1072570DA DE1072570B DE 1072570 B DE1072570 B DE 1072570B DE NDAT1072570 D DENDAT1072570 D DE NDAT1072570D DE 1072570D A DE1072570D A DE 1072570DA DE 1072570 B DE1072570 B DE 1072570B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
suction
rotary valve
holes
stand
air
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DENDAT1072570D
Other languages
English (en)
Inventor
Eßlingen/ Neckar Albert Fezer
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Publication date
Publication of DE1072570B publication Critical patent/DE1072570B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B25HAND TOOLS; PORTABLE POWER-DRIVEN TOOLS; MANIPULATORS
    • B25BTOOLS OR BENCH DEVICES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR, FOR FASTENING, CONNECTING, DISENGAGING OR HOLDING
    • B25B11/00Work holders not covered by any preceding group in the subclass, e.g. magnetic work holders, vacuum work holders
    • B25B11/005Vacuum work holders

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Jigs For Machine Tools (AREA)

Description

DEUTSCHES
Die Erfindung betrifft eine Saugspannvorrichtung für Werkstücke, insbesondere hölzerne Platten, mit einer eine Ringdichtung aufweisenden Saugspannplatte.
Es ist bekannt, platten-, zylinder- oder kugelförmige Werkstücke verschiedener Art mittels Saugkraft aufzuspannen. Zur Aufspannung dieser Werkstücke dient eine Saugspannplatte, die mit einer Saugeinrichtung verbunden ist. Das Werkstück wird auf diese Saugspannplatte gelegt; dabei ist zwischen Werkstück und Saugspannplatte eine Gummidichtung angeordnet, die dank ihrer elastischen Eigenschaft eine einwandfreie Abdichtung zwischen Werkstück und Saugspannplatte gewährleistet.
Die Erfindung bezweckt, eine einfach ausgebildete, leicht zu handhabende Saugspannvorrichtung, insbesondere für hölzerne Platten, zu schaffen. Nach der Erfindung ist die Saugspannplatte auf einem zugleich als Saugleitung dienenden Rohrständer befestigt, auf dessen Oberteil zum Steuern der Saugluft ein mit Handgriffen versehener Drehschieber gelagert ist, während das untere Ende des Rohrständers mit einem gehäuseartigen, als Ständerfuß ausgebildeten Sockel verbunden und in diesem das Luftförderaggregat gelagert ist.
Die beim Erfindungsgegenstand vorgesehene Anordnung des um die Ständerachse drehbaren Drehschiebers auf dem Ständeroberteil ermöglicht eine bequeme Bedienung der Saugspannvorrichtung. Der mit schwenkhebelartigen Handgriffen versehene Drehschieber, der in geringem Abstand unter der Saugspannplatte sitzt, ist bequem erreichbar, und zwar von allen Seiten, unabhängig von dem jeweiligen Stand der Bedienungsperson.
Durch die gehäuseartige Sockelausbildung und Lagerung des Luftförderaggregats in dem Sockel wird die Standfestigkeit der Saugspannvorrichtung dank der tiefen Anordnung des Aggregats in Achsmitte des Ständers wesentlich erhöht.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Saugspannvorrichtung dargestellt. Es zeigt
Fig. 1 die Vorrichtung mit einem Werkstück in einem senkrechten Mittelschnitt,
Fig. 2 eine Fig. 1 entsprechende Draufsicht,
Fig. 3 und 4 in größerem Maßstab den Drehschieber in geschlossener und geöffneter Stellung,
Fig. 5 einen Querschnitt nach der Linie A-B in Fig. 4.
In dem gehäuseartigen Sockel 1 eines Ständers, der aus einem Rohr 2 besteht, ist ein Elektromotor 3 gelagert, dessen Welle 4 unten ein Luftförderrad 5 trägt. In einer Zwischenplatte des Gehäuses 1 und in einer das Sockelgehäuse unten abschließenden Platte 6 sind Löcher 7, 8 für den Luftdurchtritt angeordnet.
Saugspannvorrichtung für Werkstücke,
insbesondere hölzerne Platten
Anmelder:
Albert Fezer,
Eßlingen/Neckar, Martinstr. 30
Albert Fezer, Eßlingen/Nedcar,
ist als Erfinder genannt worden
Der Rohrständer 2 setzt sich nach oben in ein im Durchmesser kleineres Oberteil 2' fort, in dem sich eine geschlossene Querwand 9 befindet. Auf das Oberteil 2' ist ein Auflagetisch 10 aufgesetzt, der fest oder höhenverstellbar auf dem Oberteil 2' angeordnet sein kann. Zum Feststellen des Auflagetisches 10 kann bei-
«5 spielsweise ein bekannter Klemmhebel 11 dienen.
Auf dem Auflagetisch 10 ist oben eine in sich geschlossene, aus elastischem Werkstoff bestehende Ringdichtung 12 angeordnet, die auch in eine Nut des Tisches 10 eingelassen sein könnte.
Bei laufendem Luftförderaggregat 3 bis 5 dient das Ständerrohr 2, 2' als Saugleitung, durch welche Luft von oben angesaugt wird, die unten aus den Löchern 8 austritt. Ein Werkstück 13, beispielsweise eine hölzerne Platte, wird auf die Dichtung 12 aufgelegt, wodurch zwischen der Unterseite des Werkstückes 13, der Dichtung 12 und dem Auflagetisch ein Hohlraum
14 gebildet ist, der mit der Saugleitung 2, 2' in Verbindung steht. Durch den im Hohlraum 14 erzeugten Unterdruck wird das Werkstück 13 auf dem Tisch 10 sicher festgehalten, so daß die Kanten des mit dem Werkstückrand beispielsweise verbundenen Furniers
15 allseitig abgeschnitten oder abgesägt werden können.
Die Saugleitung kann oben mit einem eingelegten Sieb 16 versehen sein, um den Eintritt von Sägemehl od. dgl. zu vermeiden.
Um das festgehaltene Werkstück 13 rasch lösen zu können, ohne den Stillstand des Luftförderaggregats nach Ausschalten des Motors abwarten zu müssen, ist in der Saugleitung ein Ventil vorgesehen, um die Verbindung mit der Außenluft rasch herstellen zu können. Das Ventil besteht aus einem auf. dem Oberteil 2' drehbar angeordneten Schieber 17, der mit einem oder mehreren Handgriffen 18 versehen ist. Der Drehschie-
909 707/59

Claims (2)

ber 17 ist innen mit Längskanälen 19 ausgeästet; die mit im Oberteil 2' vorgesehenen Löchern 2$ Urid' 21 zusammenarbeiten. Wie Fig. 3 zeigt, befinden sich' die Löcher* 20· oberhalb der ^minVKaHd>9;. währetid die«· Löcher^l unterhalb derTrfenrltfrahd^arrgliordnet'sirtd!·. 5> Zwischen den Längskanälen 19 ist der Drehschieber 1Ψ mit'radiälen Bohrungen 22 versehen. Fig. 3 zeigt den Drehschieber in Arbeitsstellung, in welcher die Luft auf dem eingezeichneten Pfeilweg von oben durch die Lötrierr20, die Längskanäle 19 und die Löcher 21 nach unten dufcritreten'kann. Fig. 4 zeigt den- Drehschieber lV in geöffneter Stellung, wobei der Innenraum des Oberteiles 2' durch die Löcher 20 und die Bohrungen 22 mit der Außeniüft in Verbindung steht. Bei dauernd laufendem Luftförderaggregat ist esnur nötig, den Drehschieber um wenige Grad zu drehen, um gemäß Fig. 4 die Saugwirkung im Hohlraum 14 aufzuheben und beim Rückdrehen wieder herzustellen. Der Drehschieber!? ruht zweckmäßig auf dem durch das erweiterte Ständerrohr 2 bedingten Bund 23. Dem Rohr oder Ständer kann ein Ein- und Ausschalter 24 für den Motor 3 zugeordnet sein. Beim gezeichneten Ausführungsbeispiel ist der Ständer fahrbar. Zu diesem Zweck ist das Sockelgehäuse ' mit zwei Lauf rollen 25 versehen, die zueinander parallel angeordnet sein können, wie Fig. 2 zeigt. Als dritter Auflagepunkt dient eine Stüze26, die aus einem Werkstoff mit größerem Reibungskoeffizienten besteht. Diese Stütze26 kann in eine entsprechende Höhlung des·; Sockelgehäuses- eingesetzt sein. Der so ausgebildete Ständer hat den Vorteil, daß er in etwas : angehobener Stellung mit Hilfe der beiden Laufrollen leicht verfahren werden kann und daß er auf dem Fußboden in genügender Weise festgehalten ist, wenn die Stütze 26 den Fußboden berührt. t Patentansprüche:
1. Saugspannvorrichtung für Werkstücke, insbesondere hölzerne Platten, mit einer eine Ringdichtung aufweisenden Saugspannplatte, dadurch gekennzeichnet, daß die Saugspannplatte (10) auf einem zugleich als Saugleitung dienenden Rohrständer (2, 2') befestigt ist, auf dessen Oberteil (2') zum Steuern der Saugluft ein mit Handgriffen (18) versehener Drehschieber (17) gelagert und dessen Fuß als gehäuseartiger, das Luftförderaggregat (3, 4, S) aufnehmender Sockel (1) ausgebildet ist.
2. Säugspannvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Oberteil (2') des Rohrständer,s vom Unterteil (2) durch eine im Bereich des Drehschiebers (17) angeordnete Querwand (9) getrennt und durch Querbohrüngen (20, 21, 22) im Oberteil, Unterteil und Drehschieber sowie durch Längskanäle (19) im Drehschieber wahlweise entweder mit der Aüßehluft oder mit dem Unterteil verbindbar ist.
In Betracht gezogene Druckschriften:
Deutsche Patentschriften Nr. 36894, 168710;-österreichische Patentschrift Nr. 89060;
schweizerische Patentschrift Nr. 250709;
französische Patentschrift Nr. 894 251;
britische Patentschrift Nr. 575 923.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
© 909 707/59 12.
DENDAT1072570D Saugspannvornchtung fur Werkstucke, insbesondere hölzerne Platten Pending DE1072570B (de)

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1072570B true DE1072570B (de) 1959-12-31

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Application Number Title Priority Date Filing Date
DENDAT1072570D Pending DE1072570B (de) Saugspannvornchtung fur Werkstucke, insbesondere hölzerne Platten

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DE (1) DE1072570B (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1291297B (de) * 1964-10-29 1969-03-20 Schoenauer Paul Olten Werkbank mit Saugtellern
US3728891A (en) * 1970-10-07 1973-04-24 Raymond P Wolgast Vacuum cup

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1291297B (de) * 1964-10-29 1969-03-20 Schoenauer Paul Olten Werkbank mit Saugtellern
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