DE107254C - - Google Patents
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- DE107254C DE107254C DENDAT107254D DE107254DA DE107254C DE 107254 C DE107254 C DE 107254C DE NDAT107254 D DENDAT107254 D DE NDAT107254D DE 107254D A DE107254D A DE 107254DA DE 107254 C DE107254 C DE 107254C
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Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F22—STEAM GENERATION
- F22B—METHODS OF STEAM GENERATION; STEAM BOILERS
- F22B17/00—Water-tube boilers of horizontally-inclined type, i.e. the water-tube sets being inclined slightly with respect to the horizontal plane
- F22B17/10—Water-tube boilers of horizontally-inclined type, i.e. the water-tube sets being inclined slightly with respect to the horizontal plane built-up from water-tube sets in abutting connection with two sectional headers each for every set, i.e. with headers in a number of sections across the width or height of the boiler
- F22B17/12—Water-tube boilers of horizontally-inclined type, i.e. the water-tube sets being inclined slightly with respect to the horizontal plane built-up from water-tube sets in abutting connection with two sectional headers each for every set, i.e. with headers in a number of sections across the width or height of the boiler the sectional headers being in vertical or substantially-vertical arrangement
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- Engineering & Computer Science (AREA)
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- Mechanical Engineering (AREA)
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- Control Of Steam Boilers And Waste-Gas Boilers (AREA)
Description
PATENTAMT.
KLASSE 13: Dampfkessel.
Der hier behandelte Gegenstand ist ein Wasserröhrenkessel, dessen senkrecht und waagrecht
neben einander gruppirte Röhren von verschiedenem Durchmesser bei wechselnder
Verbindung mit einander ganz veränderte Wirkungsweisen des Kessels hervorbringen, je
nach den Zwecken, welchen derselbe dienen soll.
Fig. ι zeigt eine Vorderansicht des neuen Kessels, Fig. 2 eine Seitenansicht, Fig. 3 eine
Rückansicht, Fig. 4 einen Schnitt I-1 nach Fig. 2, und ,Fig. 5 einen Schnit II-II nach
Fig. 2.
Der Eintritt des Wassers erfolgt durch den Stutzen A (Fig. 2 und 3) an dem Rohr B.
Von dieser Eintrittsstelle fällt das Wasser nach unten, um in die zu beiden Seiten des Feuerraumes,
gleichartig angeordneten und an das Rohr B angeschlossenen Längsrohre C und von
hier in die Rohrköpfe D zu gelangen. In jedem dieser Rohrköpfe sind mehrere Wasserrohre
E eingedichtet, welche das Wasser aufsteigend durchströmen mufs. Da die an den
oberen Rohrenden befestigten Rohrköpfe F mit dem Sammelrohr G und dem Anschlufsstutzen
H die Verbindung mit dem Dampfsammler J vermitteln, wird das Wasser hierher
geführt und dann abfallend durch das Rohr B wieder zurück und zum Theil auch in das
über dem Rost gelagerte und an B angeschlossene Sammelrohr L und dann, durch
die Rohre K aufsteigend, wieder zum Dampfsammler / getrieben. Das Wasser mufs also
in diesen Röhren zwei verschiedene Kreislaufarten ausführen:
1. vom Einlafsstutzen A durch das Rohr B
und C in die Rohrköpfe Z), von hier durch die Rohre E in den Sammler / und dann
zurück in das Rohr B,
2. vom Rohr B in das Sammelrohr L, dann
aufsteigend durch die Rohre K zum Sammler J und nun ebenfalls zurück in das Rohr B.
Diese bisher beschriebenen Rohrgruppen bilden gemeinschaftlich den Dampfentwickler,
welcher nun durch verschiedenartige Verbindungen mit den an seinen Aufsenseiten liegend
angeordneten Rohrgruppen zu ganz veränderten Wirkungsweisen hergerichtet werden kann, und
zwar soll
I. der in J frei werdende Dampf durch einen an die Rohrgruppen M angeschlossenen
Injector in diese geleitet werden und durch seine Saugekraft Luft initreifsen, welche zur
Vergröfserung des Dampfvolumens dann die gesammten Rohre M, welche durch die Verbindungsstücke
P und das Umführungsrohr Q schlangenartig verbunden sind, durchstreicht, dabei überhitzt und von N (Fig. 3) aus einem
Motor zugeführt wird.
II. Wenn keine Ueberhitzung oder Zuführung von Luft erforderlich ist, so sollen die Rohre M
als Vorwärmer des Speisewassers dienen, indem dieses durch die beiden Rohrgruppen aufwärts
und dann durch das Umführungsrohr Q, welches in diesem Falle an die obersten Enden
der Rohre M angeschlossen ist, zum Speisestutzen A geführt wird. Der sich etwa in M
entwickelnde Dampf kann durch einen an O angebrachten Verbindungsstutzen in den Sammler
J gelangen.
III. Ist der Kessel zu beiden in I. und II. beschriebenen Betriebsarten ,verwendbar, wenn
die auf der einen Seite gelagerte Rohrgruppe M nach Angabe I und die auf der anderen Seite
gelagerte Rohrgruppe M nach Angabe II hergerichtet wird. Die Füfse R sind hohl und
dienen der Ablagerung von Schlamm, welcher durch die Anschlüsse S abgeblasen werden
kann.
Der Feuerungsraum, welcher zwischen den Röhren E angelegt und durch den Sammler L
abgedeckt ist, liegt in der Mitte des Kessels; infolge dessen können die Heizgase, welche,
durch den Sammler L verdrängt, diesen umkreisen müssen, alle seitlich stehenden und
liegenden Röhren gleichmäfsig treffen und eine schnelle Verdampfung herbeiführen. Die Ableitung
der Heizgase kann auf beiden Seiten ab- oder aufwärts oder auch unmittelbar nach
oben, je nach Anordnung der Umhüllung, bewirkt werden. Es können auch mehrere Kessel
neben einander in eine Umhüllung eingebaut werden, besonders wenn es sich um Platzersparnifs,
z. B. auf Schiffen, handelt. Eine solche Anlage zeigen Fig. 6 bis 8, und zwar
ist Fig. 6 ein Verticalschnitt, Fig. 7 eine Vorderansicht mit theilweise entfernten Thüren, Fig. 8
ein Horizontalschnitt durch eine Rohrgruppe.E und durch die Rohre B und K zwischen
beiden Sammlern, sowie die Ansicht des Kessels von oben mit dem Anschlufsstutzen H.
Die Sammelrohre G sind hierbei fortgelassen und die Verbindung der Rohrköpfe F mit
dem Sammler J unmittelbar durch die Anschlufsstutzen H vermittelt, um einen möglichst
schnellen Kreislauf des Wassers zu gewinnen. Bei der Nebeneinanderstellung kommen zwei
Kesselseiten nicht dicht an einander, sondern es werden so viel Rohre M mehr eingebaut,
dafs zwischen ihnen genügend Raum für die Ableitung der Heizgsse nach dem Schornstein
verbleibt. Die Fuhrung der Feuergase ist durch die eingezeichneten Pfeile ersichtlich gemacht.
Die Verbindungsrohre B sind vom Wassersammler L abwärts nach beiden Seiten
abgebogen und treffen die Sammelrohren C von oben; es ist dadurch der Raum für zwei
gegenüberliegende Feuerthüren frei gemacht, damit jede Rostfläche von beiden Stirnseiten
des Kessels aus bedient werden kann.
Die Verbindung der beiden Sammler wird durch zwei Abfallrohre B und die 14 Rohre K,
welche das aufsteigende Wasser befördern, hergestellt. Die Aschkasten, in denen zugleich
auch die Roste gelagert, sind fahrbar auf Rollen augeordnet, so dafs dieselben herausgezogen
werden können, um die Roste zu reinigen. Die Speisung erfolgt durch die zu beiden Seiten der Kesselgruppe waagrecht gelagerten
Röhren M, welche die unmittelbare Wärmeausstrahlung der seitlichen Blechwandungen
verhindern. Aufserdem mufs auch in diesen Rohrgruppen M ein gesonderter Kreislauf
des Wassers erfolgen, weil aufser dem Speisewasseranschlufs durch den Stutzen χ
(Fig. 7) noch eine besondere Verbindung mit C hergestellt ist. Das in diesen Rohrgruppen M
aufsteigende Wasser wird durch die obere Verbindung V in den Wasserabscheider W geleitet.
Der entwickelte Dampf gelangt durch das Rohr \ in den Sammler J, während das
Wasser durch das Rohr ^1 in den Sammler L
abfällt und, durch die Rohre B nach C geleitet, von Neuem am Kreislauf theilnimmt.
Die zwischen beiden Kesseln im Abzugsraum der Feuergase gelegenen Rohre M können als
Ueberhitzer oder Dampfentwickler je nach der Art des Anschlusses beliebig verwendet werden.
Bei der in Fig. 7 bezeichneten Anlage sind diese Röhren, als Dampfentwickler verwendet
und veranlassen durch die Anschlufsstutzen T und U wieder einen gesonderten Kreislauf des
Wassers, indem dasselbe d'urch die Stutzen T aus den Sammelrohren C in die Rohrgruppe M
gelangt und von hier durch das Rohr U dem Sammler J zugeführt wird, um von hier durch
die Rohre B wieder nach C zu gelangen.
Die sämmtlichen Abdichtungen sind durch Metallhülsen oder Kappen hergestellt, wie Fig. 9
und 10 zeigen. Die Einschaltung der Injectoren zwischen den Dampfsammlern J und den
Rohrgruppen M wird aus Fig. 11 ersichtlich. >
Der in den Sammlern J frei werdende Dampf' gelangt durch die Absperrventile ^11 und \111
in die Injectoren I und II. Diese sind mit vielen Düsen versehen und veranlassen, dafs
der Dampfstrom viel Luft durch die Stutzen ^Iv
anreifsen und in die Rohrgruppen M mitnehmen kann. Das in den Rohrgruppen aufsteigende
Dampf- und Luftgemisch wird durch die abziehenden.Feüergase erwärmt und durch
den Stutzen \v zum beliebigen Gebrauch entnommen.
Der Kessel ist in diesem Fall so eingerichtet , dafs die durch Zusammenstellung
zweier Kessel an einander waagrecht gelagerten Rohrgruppen M als Dampfleitung zum Zweck
der Trocknung ,des Dampfes dienen, während die die beiden Seitenwandungen bildenden
Rohrgruppen M als Leitung für das Speisewasser dasselbe erwärmen.
Die' Anschlufsstutzen T und U sind fortgenommen
, weil der Wasserumlauf in diesen Rohren M ausgeschlossen ist.
Claims (2)
- Patent-Ansprüche:i. Dampferzeuger aus stehend angeordneten, ausschliefslich der Verdampfung dienenden und liegend angeordneten, zur Vorwärmung des Speisewassers, zur Ueberhitzung des Dampfes oder zur Verdampfung verwendbaren Rohrgruppen, dadurch gekennzeichnet,dafs zwischen den stehenden Rohrgruppen die Roste und die Wasser- und Dampfsammler so gelagert sind, dafs die erzeugten Feuergase nicht senkrecht aufsteigen, sondern von den Sammlern seitlich in die Zwischenräume der Rohrgruppen verdrängt werden.
- 2. Bei dem unter i. genannten Dampferzeuger die Einschaltung von Injectoren zwischen den Dampfsammlern und liegenden Rohrgruppen , derart, dafs der Dampfstrom mittelst des Injectors Luft ansaugt und mitnimmt, um die Trocknung des Dampfes in den Röhren zu beschleunigen.Hierzu 2 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE107254C true DE107254C (de) |
Family
ID=377342
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT107254D Active DE107254C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE107254C (de) |
-
0
- DE DENDAT107254D patent/DE107254C/de active Active
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