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DE1072412B - Wiederholeinrichtung tür Rechenmaschinen - Google Patents

Wiederholeinrichtung tür Rechenmaschinen

Info

Publication number
DE1072412B
DE1072412B DENDAT1072412D DE1072412DB DE1072412B DE 1072412 B DE1072412 B DE 1072412B DE NDAT1072412 D DENDAT1072412 D DE NDAT1072412D DE 1072412D B DE1072412D B DE 1072412DB DE 1072412 B DE1072412 B DE 1072412B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
storage unit
value
repeating device
unit
lever
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DENDAT1072412D
Other languages
English (en)
Inventor
G Weimcrshaus LIm Donau Alfred
Original Assignee
HAMANN Rechenmaschinen Ge Seilschaft mit beschrankter Haftung, Berlin
Publication date
Publication of DE1072412B publication Critical patent/DE1072412B/de
Pending legal-status Critical Current

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Description

Die Erfindung betrifft eine Wiederholeinrichtung mit einem dem Einstellwerk zugeordneten und mit ihm durch Steuerglieder in Eingriff zu bringenden Speicherwerk zur selbsttätigen Wertspeicherung.
Es ist bereits ein zählwerkartiges Speicherwerk für Rechenmaschinen bekannt, dessen Räder von Wellen getragen werden, die auch die Räder des Einstellwerks tragen, und denen durch eine Spindelmutter eine Schwenkbewegung erteilt wird, um Wertspeicherungen oder Wertabgaben selbsttätig durchzuführen. Dabei können die die Steuerung der verschiedenen Organe bewirkenden Hebel durch Daumen oder Nocken bewegt werden, die auf Scheiben angeordnet sind, so daß sie im Laufe einer Drehung der Scheiben auf die zugehörigen Hebel einwirken und hierbei die Zahnräderkombinationen hervorrufen, die im Verlauf der gewünschten Rechenoperation notwendig werden.
Von dieser bekannten Einrichtung unterscheidet sich die vorliegende Erfindung durch eine Wirkverbindung des Speicherwerks mit dem Voreinstellwerk über ein Wechsel-Schaltglied, welches bewirkt, daß in der Nullstellung des Voreinstellwerks der in dem Speicher enthaltene Wert aus diesem geholt wird, in einer anderen Stellung des Voreinstellwerks aber aus diesem letzteren selbst entnommen wird.
Eine Wiederholeinrichtung gemäß der Erfindung ergibt besondere Vorteile bei Rechenmaschinen, bei denen die verschiedenen Rechengrößen einer Rechnung über ein nur einmal vorhandenes Einstellwerk nacheinander eingegeben werden, indem es ermöglicht, trotz der Notwendigkeit, neue Werte in das Einstellwerk einzubringen, auch zuvor eingestellte Werte derselben Rechnung oder auch vorangegangener Rechnungen für einfache oder mehrfache Wiederbenutzung beizubehalten. Wenn, wie insbesondere vorgesehen ist, die Werte des Wiederholungswerks durch Betätigung von Rechenfunktionstasten automatisch dann abrufbar sind, wenn kein neuer Wert in das Einstellwerk eingebracht, ζ. B. eingetastet worden ist, ergibt sich ein besonders zeitsparendes und den Rechner entlastendes Arbeiten mit der Möglichkeit, einen Wert, gewünschtenfalls mehrfach, also durch Druck der betreffenden Operationstaste bestimmten Operanden abzurufen, z. B. zum Zwecke von Quadraturen.
Eine als Beispiel dienende Ausführung ist in der Zeichnung in einem senkrechten Querschnitt schematisch dargestellt und zeigt vom Rechenwerk der Maschine lediglich die zum Verständnis unerläßlichen Teile.
Das vorgesehene Prinzip eines dem Ausführungsbeispiel zugrunde gelegten \<Tollautomaten mit Zehntasteneinstellung sei eingangs kurz erläutert:
Sämtliche neu einzubringenden Rechenwerte werden mittels Zehnertastatur in einen Stiftschlitten 1 Wiederholeinrichtung
für Rechenmaschinen
Anmelder:
HAMANN-Rechenmaschinen
Gesellschaft mit beschränkter Haftung,
Berlin SW 61, Bergmannstr. 102
Alfred G. Weimershaus, Ulm/Donau,
ist als Erfinder genannt worden
eingetragen, durch Ausschwingen einer Schwinge 2 von federnd bis zum Anschlag nachfolgenden. Abgreifern 3 aufgenommen und über Zwischenräder 4 in Blenden 7 eines Schaltwerks 5 und in ein Einstellkontrollwerk 6 eingebracht. Für automatische Rechnungen und nach diesen läuft ein Zählwerkschlitten 37 stets in eine Grundstellung, in der bei Multiplikationen das Umdrehungszählwerk zwecks Eintrags des Multiplikators und bei Divisionen das Resultatwerk zwecks Eintrags des Dividenden vor dem Schaltwerk5 steht. Dies wird durch ein die Rechnungsart voranstellendes Organ erreicht. Zur Einbringung des ersten Wertes (Multiplikator, Dividend) ist eine Taste 8a niederzudrücken. Das Niederdrücken bewirkt Ausschwingen der Schwinge 2, wodurch der Wert abgegriffen wird und im Kontrollwerk 6 erscheint. Das Loslassen der Taste 8 a bewirkt eine Umdrehung der Hauptwelle des Schaltwerks 5 und damit Eintrag des Wertes in das Umdrehungszählwerk bzw. Resültatwerk sowie anschließend automatische Löschung des Einstellwerks durch Rückbewegung der Schwinge 2 und Rückführung sowie Löschung des Stiftschlittens 1.
Die zweite Rechengröße (Multiplikand, Divisor)
wird durch Niederdrücken einer Taste 8 5 eingebracht.
Diese Taste Sb bewirkt Ausschwingen der Schwinge2 und damit Einführen des zweiten Wertes in das Einstellwerk sowie anschließend Freigabe des Zählwerkschlittens 37, der nachfolgend die Rechnung auslöst und am Schluß der Rechnung selbsttätig in die Grundstellung zurückkehrt.
Das Speicherwerk ist in einem um die Achse des Kontrollwerks 6 schwingbaren Rahmen 40 gelagert, der im folgenden als Wiederholungswerkgehäuse angesprochen wird, und enthält eine gleiche Anzahl
90Ϊ70Τ/161
Zahnräder 9, wie Blenden 7 vorhanden sind. Beim Abwärtsschwenken des Gehäuses 40 kommen die Räder 9 mit den Zwischenrädern 4 in Eingriff. Die Räder 9 suchen sich durch Federkraft in der eingezeichneten Pfeilrichtung bis in die Nullstellung zu drehen, bei der an den Rädern 9 feste Stifte 10 an einer Kammschierie 11 anliegen. Mit den Rädern 9 kämmen Zahnräder 12, die mit leichten Ziffernrollen 13 verbunden sind und ein Anzeigewerk für das Speicherwerk bilden. Die Ziffernrollen 13 sind oberhalb des Kontrollwerks 6 durch ein Fenster im Gehäuse ablesbar. Die Räder 9 werden in einer eingenommenen Wertlage durch eine in die Zahnlücken einfallende Klappe 14 festgehalten. Diese trägt einen Arm 14 a mit einem Stift. Dieser Stift wird in dem Schlitz eines Schiebers 15 so geführt, daß beim Ineingriffbringen der Räder 9 mit den Rädern 4 durch Abwärtsschwenken des Wiederholungswerks die Klappe 14 ausgehoben wird, um die Drehung der Räder 9 zu ermöglichen. Andererseits kann der Schieber 15 nach abwärts bewegt werden, wodurch in ausgerückter Stellung des Speicherwerks die Klappe 14 ebenfalls ausgeschwungen wird, so daß die Räder 9 freigegeben werden und, falls ein Wert darin war, in die Nullstellung federnd zurückdrehen. Die Räder 12 sind noch mit mit Einschnitten 16 a versehenen Scheiben 16 verbunden. Diese werden abgefühlt von Hebeln 17, die auf einer im Speicherwerkgehäuse 40 gelagerten Achse 18 fest sind. Auf der Achse 18 ist ein Hebelarm 17a vorgesehen. Stehen alle Speicherwerkräder 9 auf Null, so nehmen Hebel 17 und damit Arm 17 a die gezeichnete Stellung ein. Nimmt irgendeine Ziffernrolle 13 des Wiederholungswerks einen Wert auf, so wird über die Hebel 17 der Arm 17 a im Uhrzeigersinn verschwenkt.
Dem Zählwerkschlitten 37 sind nicht näher dargestellte Anschläge zugeordnet, die am Ende der Schlittenbewegung eine unterbrochen gezeichnete Stange 19 nach abwärts ziehen und danach durch Freigeben einer Kupplung die Rückkehr- (Lösch-)Bewegung der Schwinge 2 auslösen.
Der Stiftschlitten 1 ist mit einer Schiene la versehen. Solange der Stiftschlitten 1 in der gelöschten Grundstellung steht, geht ein Übertragungsglied 20 an dieser Schiene la vorbei. Wenn der Stiftschlitten 1 jedoch einen Wert aufgenommen hat, trifft das Übertragungsglied 20 gegen die Schiene 1 α und wird verschwenkt, falls es, wie weiter unten beschrieben wird, bewegt wird.
Um eineTastenhebelachse21 schwenkt beim Niederdrücken der Taste 8 ο ein Tastenhebel 22. Er ver-· schwenkt dabei entgegen dem Uhrzeigersinn ein Steuerglied 23, an dessen nach oben ragendem Arm das erwähnte Übertragungsglied 20 federnd drehbar angelenkt ist. Das Übertragungsglied 20 bewegt sich dabei nach links. Ist der Stiftschlitten 1 in Grundstellung, so stößt das linke Ende des Übertragungsgliedes 20 gegen den Stift eines Winkelhebels 36 und verschwenkt diesen im Uhrzeigersinn. Am Winkelhebel 36 und andererseits auch am Speicherwerkgehäuse 40 ist eine Einrückstange 24 angelenkt, so daß durch die Uhrzeigerschwenkung des Winkelhebels 36 das Speicherwerkgehäuse 40 entsprechend verschwenkt wird und die Räder 9 in die Räder 4 einrücken. Gleichzeitig beginnt die Bewegung der Schwinge 2. Eine zugleich mit der Schwinge 2 bewegliche Schwingenstange 25 gibt eine Klinke 26 frei, die sich federnd im Uhrzeigersinne dreht und sich nach dem Einrücken des Speicherwerks über einen Anschlag 24 a der Stange 24 sperrend legt, so daß das Speicherwerk in der eingerückten Lage gehalten wird. Die Abgreifer 3 können jetzt so lange der Schwinge 2 folgen, bis die Räder 9 gelöscht sind. Der erste Wert (Multiplikator oder Dividend) ist mithin aus dem Speicherwerk entnommen.
Nach Loslassen der Taste 8 a erfolgt Eintragung des Wertes in das Schlittenzählwerk 38 und darauf Löschbewegung der Schwinge 2. Diese sammelt die Abgreif er 3 und trägt dabei deren Wert wieder in das noch im Eingriff befindliche Speicherwerk ein. Am
ίο Ende dieser Bewegung verdrängt die Stange 25 die Klinke 26, die Einrückstange 24 wird frei, und das Speicherwerk schwenkt unter Federwirkung wieder aus.
Wird jedoch ein Wert in den Stiftschlitten 1 eingetastet und darauf die Taste 8 a gedrückt, so trifft beim Ausschwenken des. Steuergliedes 23 das Übertragungsglied 20 gegen die Schiene la und wird von dieser so abgelenkt, daß das linke Ende von 20 über den Stift am Winkelhebel 36 hinweggehoben wird.
Die Einrückung des Speicherwerks unterbleibt dann, und der erste Rechenwert wird aus dem Stiftschlitten 1 abgenommen.
Beim Niederdrücken der Taste 8 b (Eintrag des zweiten Wertes) wird durch deren Tastenhebel 27 ebenfalls das Steuerglied 23 verschwenkt. Auch hierbei wird also, je nachdem ob der Stiftschlitten 1 in Grundstellung ist oder nicht, der Wert entweder von dem Speicherwerk oder vom Stiftschlitten 1 abgenommen.
Hierbei kommt noch folgende Einrichtung zur Wirkung: Der Tastenhebel 27 wirkt auf ein zweites Steuerglied 28 und verschwenkt es entgegen dem Uhrzeigersinn. Hierdurch zieht der an diesem Steuerglied 28 feste Arm 28 α den Schieber 15 nach abwärts, der auf die Klappe 14 einwirkt. Wurde vor dem Drücken der Taste 8 & ein Wert in den Stiftschlitten. 1 eingetragen, so wird, wie erläutert, das Speicherwerk nicht eingerückt. Das Abwärtsziehen des Schiebers 15 hat dann zur Folge, daß der Arm 14 α und die Klappe 14
4.0 ausgeschwungen werden, wodurch die Räder 9 freigegeben werden und das Speicherwerk auf Null zurückschnellt.
Nach der Rechnung wird durch den Schlitten 37, wie erwähnt, die Stange 19 nach abwärts gezogen und anschließend das Einstellwerk gelöscht. Wenn das Speicherwerk vorher gelöscht war, wie soeben beschrieben, dann steht der Arm 17 a in der gezeichneten Lage. Eine durch Stift-Schlitz-Verbindung von diesem schaltbare, an der Stange 19 gelagerte Klinke 29 steht dann ebenfalls in der gezeichneten Stellung. Sie zieht dann bei der Abwärtsbewegung der Stange 19 die Stange 24 mit und rückt mithin das Wiederholungswerk ein. Bei der nachfolgenden Löschung der Abgreifer 3 wird dann der zuletzt in diesen enthaltene Wert (Multiplikand oder Divisor) in das Speicherwerk eingedreht. Am Schluß der Löschbewegung der Schwinge 2 verdrängt die Schwingenstange 25 wieder die Klinke. 26, und das Speicherwerk rückt aus.
Wurde der zuletzt benutzte Wert aus dem Speicherwerk selbst entnommen, so bleibt dieses, wie ersichtlich, vom Niederdrücken der Taste 8 & an bis zum Ende der Rechnung im Eingriff und nimmt am Schluß den aus ihm entnommenen Wert ebenfalls wieder auf.
Normalerweise wird also stets der zuletzt benutzte Wert, also Multiplikand oder Divisor, gespeichert.
Um jedoch wahlweise auch Multiplikatoren oder Dividenden für eine nachfolgende Rechnung beibehalten zu können, ist folgende Einrichtung getroffen.
Neben der diese Werte eintragenden Taste 8 α liegt eine Zusatztaste 30. Will man Multiplikatoren oder Dividenden für eine nachfolgende Rechnung speichern, ist beim Niederdrücken der Taste 8 a die Taste 30 mitzudrücken. Es sind dabei nicht dargestellte Mittel vorgesehen, die eine Betätigung der Taste 30 allein unmöglich machen. Ein Tastenhebel 31 dieser Taste 30 faßt nur unter das Steuerglied 28 und verschwenkt es. Dadurch wird Schieber 15 nach abwärts gezogen und damit, wie erläutert, das Speicherwerk gelöscht. Ein nach oben ragender Arm 31 α des Tastenhebels 31 verschwenkt außerdem einen in zwei Stellungen rastenden Hebel 32, der an der Stange 24 drehbar ist, so daß dieser Hebel 32 in die Bahn der Schwingenstange 25 gelangt. Es wird nunmehr, also am Ende der Eintragsbewegung der Schwinge 2, die Stange 24 nach abwärts gezogen, d. h. das Speicherwerk eingerückt. Der nach dem Loslassen der Taste 8 a und Eintrag des Wertes in das Schlittenzählwerk 38 erfolgende Rückgang der Schwinge 2 bewirkt mithin Einbringung des Wertes in das Speicherwerk und am Schluß wieder Ausklinkung desselben. Der Arm 31 α wirkt mittels einer Nase 31 b auf einen gleichfalls in zwei Stellungen rastenden Hebel 33 ein, der an dem Schieber 15 drehbar angeordnet ist, und verschwenkt diesen Hebel 33 so, daß am Schluß der Bewegung dessen zweite Raststellung erreicht ist, in der der Stift des Steuergliedarmes 28 a vor dem senkrechten Teil eines in dem Hebel 33 gebildeten Winkelschlitzes steht.
Wenn jetzt anschließend die Taste 8 & gedrückt wird (nach Einstellung eines Wertes in den Stiftschlitten 1), so macht das Steuerglied 28 (wie auch Übertragungsglied20) nur eine Leerbewegung, und die Löschung des Speicherwerks unterbleibt. Der ursprüngliche Wert bleibt also im Speicherwerk stehen. Dadurch bleibt der Arm 17 a ausgeschwungen und die Klinke 29 ausgerückt, so daß beim Abwärtsgehen der Stange 19 nach beendeter Rechnung ein Einrücken des Speicherwerks -unterbleibt. Das Speicherwerk behält den ersten Wert der vorangegangenen Rechnung bei. Die Stange 19 hat einen Lappen 19 α, der am Schluß den Hebel 33 wieder in die gezeichnete Ausgangsstellung und damit auch den Tastenhebel 31 und den Hebel 32 in die Ausgangslage zurückführt.
Vor dem Kontrollwerk 6 bewegt sich zugleich mit dem Stiftschlitten 1 ein Einstellkommazeiger 34. Vor dem Speicherwerk liegt eine Abdeckvorrichtung 35, die nach unten klappen kann und das Kontrollwerk 12, 13 verdeckt. Durch eine nicht dargestellte einfache Vorrichtung wird bewirkt, daß, wenn der Kommazeiger 34 aus der Grundstellung in die erste Stellung rückt, die Abdeckung 35 niederfällt. Beim Rückziehen (Löschen) des Stiftschlittens 1 und damit des Kommazeigers 34 wird die Abdeckung 35 wieder angehoben. Sobald also ein Wert eingetastet wird, verschwindet die Anzeige des Speicherwerks. Solange das Kontrollwerk 6 auf Null steht, ist der Wert des Speicherwerks sichtbar. Die Maschine übernimmt also beim Niederdrücken einer der Tasten 8a oder 8b stets den Wert, der von einem der Kontrollwerke 6 oder 13 angezeigt wird.
Es ergeben sich mithin folgende Möglichkeiten: Es bleibt normalerweise der Multiplikand (Divisor) im Speicherwerk stehen. Wird der Multiplikator (Dividend) neu getastet, so bleibt der alte Multiplikand im Speicherwerk stehen. Es ist dann nur die Taste 8 b niederzudrücken, um ihn erneut als Multiplikanden zu verwenden. Er bleibt dann für eine nachfolgende Rechnung auch wiederum erhalten. Man kann jedoch den letzten Multiplikanden auch als Multiplikator verwenden. Dann ist zu Beginn der Rechnung lediglich die Taste 8 α niederzudrücken, der Wert im Speicherwerk wird dann als Multiplikator entnommen und bleibt in diesem erhalten. Man kann ihn mithin auch als Multiplikanden wieder verwenden, indem man ohne Werttastunig gleich die Taste 8& niederdrückt: (Quadrieren).
Will man einen beliebigen Wert quadrieren, so ist
ίο dieser Wert manuell einzutasten, anschließend die Taste 8 a und darauf die Taste 8 b niederzudrücken. Der Basiswert bleibt erhalten. Wenn man lediglich nacheinander die Tasten8α und 8b niederdrückt, wird der von der vorangegangenen Rechnung im Speicherwerk verbliebene Wert quadriert.
Tastet man jedoch einen neuen Multiplikanden ein, so verschwindet der alte Wert im Speicherwerk, und der neue Multiplikand wird für die nachfolgende Rechnung aufgehoben. Will man jedoch einen Multiplikator (Dividend) für eine nachfolgende Rechnung erhalten, so ist zugleich mit 8 a die Zusatztaste 30 niederzudrücken. Der genannte Wert bleibt dann so lange im Speicherwerk, bis ein neuer Multiplikand einer nachfolgenden Rechnung eingetastet wird (es sei denn, man habe auch bei dieser Rechnung die Taste 30 niedergedrückt, wodurch weiterhin der ursprüngliche Multiplikator gespeichert bleibt).
Die mit der Taste 8a zugleich niederzudrückende Taste 30 kann fortfallen und dafür ein nicht dargestellter, in zwei Endlagen verstellbarer Wahlhebel vorgesehen werden, der den Tastenhebel 31 wahlweise mit dem Tastenhebel 22 kuppelt oder ihn davon" abkuppelt. Bei einer Stellung des Wahlhebels werden dann stets die Multiplikatoren, bei der zweiten die Multiplikanden für eine nachfolgende Rechnung im Speicherwerk gespeichert.
Außerdem ist bei Vorhandensein einer Rückübertragungseinrichtung eines der dabei wirksam' werdenden Glieder so ausgebildet, daß es, solange ein rückübertragener Wert sich im Schaltwerk befindet, in gleicher Weise wie die Schiene 1 α wirkt und somit eine Einrückung des Wiederholungswerks verhindert.

Claims (28)

Patentansprüche:
1. Wiederholeinrichtung mit einem dem Einstellwerk zugeordneten und mit ihm durch Steuerglieder in Eingriff bringbaren Speicherwerk zur selbsttätigen Wertspeicherung, gekennzeichnet durch Wirkverbindung des Speicherwerks (9, 12) mit dem Voreinstellwerk (1) über ein Wechsel-Schaltglied (20), welches bewirkt, daß in der Nullstellung des Voreinstellwerks (1) der in dem Speicherwerk (9, 12) enthaltene Wert aus diesem geholt wird, in einer anderen Stellung des Voreinstellwerks aber aus diesem letzteren selbst entnommen wird.
2. Wiederholeinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß Teile (19) der Steuerorgane die automatische Übernahme eines Wertes aus dem Einstell werk (4) auslösen, wenn ein in das Voreinstellwerk (1) eingegebener neuer Wert in das Einstellwerk (3, 4) eingestellt werden soll.
3. Wiederholeinrichtung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Steuermittel bewirken, daß jeweils nur bestimmte Arten von Rechengrößen (z. B. Multiplikanden und Divisoren) selbsttätig in das Wiederholungswerk übernommen werden.
4. Wiederholeinrichtung nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß ein aus dem Speicherwerk entnommener Wert am Ende des ihn verarbeitenden Rechenganges selbsttätig, z. B. durch Löschung des Einstellwerks (3, 4), in das Speicherwerk zurückgebracht wird.
5. Wiederholeinrichtung nach Anspruch 1 und den Unteransprüchen, dadurch gekennzeichnet, daß eine Löscheinrichtung für das Speicherwerk selbsttätig dann ausgelöst wird, wenn ein neuer Wert in das Speicherwerk (9, 12) eingebracht werden soll.
6. Wiederholeinrichtung nach Anspruch 1 und denUnteranspr-üchen, dadurch gekennzeichnet, daß das Zurückbringen eines Wertes aus dem Einstellwerk (3, 4) in das Speicherwerk vom Zä'hlwerkschlitten (37), insbesondere von von dessen Lage beeinflußbaren Gliedern (19, 29), ausgelöst wird.
7. Wiederholeinrichtung nach Anspruch 1 und den Unteransprüchen, dadurch gekennzeichnet, daß am Speicherwerk Abfühlglieder (17) vorgesehen sind, die eine Eintragung verhindern, sofern sich in diesem noch ein Wert befindet.
8. Wiederholeinrichtung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Speicherwerk aus auf einer lageveränderlichen Achse (39) lose angeordneten Zahnrädern (9) besteht.
9. Wiederholeinrichtung nach Anspruch 5 und 8, dadurch gekennzeichnet, daß die einzelnen Zahnräder (9) ständig unter der Wirkung von automatischen Nullstellgliedern, z. B. Rückstellfedern, stehen.
10. Wiederholeinrichtung nach Anspruch 8 und 9, dadurch gekennzeichnet, daß ein alle Zahnräder (9) beeinflussendes, lageveränderliches Festhalteglied, z.B. eine Schwenkklappe (14), die außer Eingriff mit dem Einstellwerk befindlichen Zahnräder (9) fixiert, solange kein Öffnungsimpuls zur Löschung des Speicherwerks gegeben wird.
11. Wiederholeinrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß ein Anzeigewerk (13) in ständigem Eingriff mit den Zahnrädern (9) des Speicherwerks steht.
12. Wiederholeinrichtung nach Anspruch 7 und 11, dadurch gekennzeichnet, daß jede Stelle des Anzeigewerks (13) mit einer mit einem Einschnitt (16 a) versehenen Scheibe (16) ausgestattet ist und daß eine gleiche Anzahl fest auf einer Steuerachse (18) sitzender Abfühlhebel (17) bei Nullstellung sämtlicher Stellen des Anzeigewerks (13) in die Einschnitte (16 a) einfällt.
13. Wiederholeinrichtung nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß eine Einrückung des einen Wert enthaltenden Speicherwerks zum Zwecke der Eintragung eines im Einstellwerk stehenden Wertes in das Speicherwerk durch die bei der veränderten Lage der Einschnitte (16 a) am Einfallen verhinderten Abfühlhebel (17) über die somit verdrehte Steuerachse (18) verhindert wird.
14. Wiederholeinrichtung nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß eine Abdeckvorrichtung (35) am Speicherwerk angeordnet ist, die, sofern sich ein Wert im Einstellwerk befindet bzw. die Einbringung eines derartigen Wertes vorbereitet ist, vor die Anzeigeräder (13) des Speicherwerks fällt.
.15. Wiederholeinrichtung nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, daß die Abdeckvorrichtung (35) von einem vom Einstellwerk, Vorzugsweise von einem als Voreinstellwerk dienenden Stiftschlitten (1), beeinflußten, am Einstellkontrollwerk (6) vorgesehenen Kommazeiger (34) gesteuert wird.
16. Wiederholeinrichtung nach Anspruch 1 und den Unteransprüchen, dadurch gekennzeichnet, daß 'Betätigungsglieder (19, 20, 23, 24, 28, 36) für die Einstellung des Speicherwerks in seine zwei Endstellungen derart vorgesehen sind, daß diese vom Einstellwerk, vom Zählwerkschlitten (37) und von manuell betätigbaren Mitteln (8a, 8b, 30) beeinflußbar sind.
17. Wiederholeinrichtung nach Anspruch 6 und 16, dadurch gekennzeichnet, daß ein Betätigungsglied (19) derart mit einer ständig unter der Einwirkung der Abfühlhebel (17) stehenden Klinke (29) zusammenwirkt, daß am Ende eines Rechenganges, sofern kein Wert im Speicherwerk steht, das Einrückglied (24) durch die Klinke (29) von dem von der Maschine bewegten Betätigungsglied (19) mitgenommen und somit der im Einstellwerk stehende Wert in das Speicherwerk übergeben wird.
18. Wiederholeinrichtung nach Anspruch 17, dadurch gekennzeichnet, daß eine Halteklinke (26) derart von einem Teil (25) einer die Einstellhebel (3) leitenden Schwinge (2) beeinflußt wird, daß der Schwingenteil (25) die Halteklinke (26) beim Ausschwingen zum Einfallen in einen Anschlag (24 a) des Einrückgliedes (24), und damit das eingerückte Speicherwerk in seiner Stellung festhaltend, freigibt und bei einer anschließenden Rückschwingung in die Ausgangsstellung die Klinke (26) in die wirkungslose Lage zurückführt.
19. Wiederholeinrichtung nach Anspruch 1 und den Unteransprüchen, dadurch gekennzeichnet, daß bei Anordnung von Ftmktionsorganen, Z.B.Tasten (8a, 8b), Werte, die insbesondere mit Hilfe einer Kleintastatur in einen Stellstückträger, z. B. Stiftschlitten (1), eingebracht wurden, bei Betätigung dieser Tasten (8a, 8b) nacheinander an das Rechenwerk übergeben und daß gleichzeitig durch Einwirkung der Tastenhebel (22, 27) auf entsprechende Steuerglieder (23, 28) Lösch- oder Übernahmeimpulse an das Speicherwerk beeinflussende Schaltglieder (15, 24) gegeben werden.
20. Wiederholeinrichtung nach Anspruch 19, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen dem Steuerglied (23) und dem Schaltglied (24) ein Übertragungsglied (20) derart angeordnet ist, daß es in Abhängigkeit von der Lage des Stiftschlittens (1), z. B. durch Anordnung eines Anschlaggliedes (la), einen Schaltimpuls für das Speicherwerk an das Schaltglied (24) weitergibt oder unterbricht.
21. Wiederholeinrichtung nach Anspruch 19 und 20, dadurch gekennzeichnet, daß zur wahlweisen Einbringung eines neuen im Stiftschlitten (1) enthaltenen Wertes in das Speicherwerk ein nur gleichzeitige Betätigung mit der Taste (8 a) zulassendes zusätzliches Organ, insbesondere eine Taste (30), angeordnet ist, die beim Niedergehen einerseits durch Einwirkung ihres Hebels (31) über das Steuerglied (28) auf das Schaltglied (15) das Speicherwerk löscht, andererseits (Arm. 31 α) zu dem Zweck, das gelöschte Speicherwerk nach Übertragung des neuen Wertes in das Rechenwerk einzurücken, einen Hebel (32) in Wirkstellung (Anschlag 24 α) zur Einrückung des Speicherwerks verstellt und außerdem (Nase 31 b) einen Hebel (33) veranlaßt, gleichfalls in eine Stellung zu gehen, durch die das Schaltglied (15) befähigt
wird, seine Ausgangsstellung wieder einzunehmen.
22. Wiederholeinrichtung nach Anspruch 21, dadurch gekennzeichnet, daß bei auf eine Betätigung der Tasten (8 a. 30) folgenden Betätigung der Taste (8 b) das Speicherwerk bei Vorhandensein eines neuen Wertes im Stiftschlitten (1) nicht beeinflußt wird und damit der in ihm stehende Wert erhalten bleibt, bei gelöschtem Stiftschlitten (1) hingegen das Speicherwerk eingerückt und der erhaltene Wert in das Rechenwerk übergeben wird sowie am Ende des ausgelösten Rechenganges die durch die gemeinsame Betätigung der Tasten (8 a, 30) verstellten Glieder (31, 32, 33) durch ein z. B. vom Zählwerkschlitten beeinflußtes Verstellglied (19) in ihre Ausgangslage zurückgeführt werden.
23. Wiederholeinrichtung nach Anspruch 19 und 20, dadurch gekennzeichnet, daß die Glieder (la, 20) bei Betätigung der Taste (8a), sofern sich im Speicherwerk und im Stiftschlitten (1) je ein Wert befindet, bewirken, daß der letztere in das Rechenwerk übergeben wird.
24. Wiederholeinrichtung nach Anspruch 19 und 20, dadurch gekennzeichnet, daß die Glieder (la, 20, 28) bewirken, daß bei Betätigung der Taste (85) ohne vorherige. Betätigung der Taste (30) und gleichzeitigem Vorhandensein je eines Wertes im Speicherwerk und im Stiftschlitten (1) der letztere, nach Löschung des im Speicherwerk stehenden, in das Rechenwerk übergeben und am Ende des Rechenganges vom Speicherwerk übernommen wird.
25. AViederholeinrichtung nach Anspruch 21, dadurch gekennzeichnet, daß die Rastung des Hebels (32) den Tastenhebel (31) in jeder seiner zwei Endstellungen fixiert, aus denen er einmal durch manuelle Beeinflussung aus der Grund- in die Wirkstellung und durch das Verstellglied (19) über den Hebel (33) aus der Wirk- in die Grundstellung zurück verbringbar ist.
26. Wiederholeinrichtung nach Anspruch 21 und 24, dadurch gekennzeichnet, daß bei Betätigung der Tasten (8 a, 30) zu Beginn des Rechenganges das Speicherwerk gelöscht, danach der im Stiftschlitten (1) stehende Wert in das Rechenwerk übergeben und am Ende des diesen Wert verarbeitenden Rechenganges, zugleich mit der Löschung des Einstellwerks, dieser von dem Speicherwerk übernommen wird.
27. Wiederholeinrichtung nach Anspruch 21, dadurch gekennzeichnet, daß der Hebelarm (31) durch Anordnung von manuell beeinflußbaren Kupplungsgliedern mit dem Hebelarm (22) der Taste (8 a) wahlweise kuppelbar ist.
28. Wiederholeinrichtung nach Anspruch 1 und den Unteransprüchen, dadurch gekennzeichnet, daß das Speicherwerk auf einem vorzugsweise um die Achse des Anzeigekontrollwerks schwenkbaren, in zwei Endlagen verstellbaren Schwingrahmen (40) angeordnet ist.
In Betracht gezogene Druckschriften:
Deutsche Patentschriften Nr. 592 779, 597 357.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
© 909 707/161 12.
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DE1072412B true DE1072412B (de) 1959-12-31

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