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DE1072296B - - Google Patents

Info

Publication number
DE1072296B
DE1072296B DENDAT1072296D DE1072296DA DE1072296B DE 1072296 B DE1072296 B DE 1072296B DE NDAT1072296 D DENDAT1072296 D DE NDAT1072296D DE 1072296D A DE1072296D A DE 1072296DA DE 1072296 B DE1072296 B DE 1072296B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
alloy
bearing
copper
silver
cutting edge
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DENDAT1072296D
Other languages
English (en)
Publication date
Publication of DE1072296B publication Critical patent/DE1072296B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01HELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
    • H01H1/00Contacts
    • H01H1/58Electric connections to or between contacts; Terminals
    • H01H1/5833Electric connections to or between contacts; Terminals comprising an articulating, sliding or rolling contact between movable contact and terminal

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Electromagnetism (AREA)
  • Mechanical Operated Clutches (AREA)

Description

Bei Schützen, Hebelschaltern, Nockenschaltern u. dgl. für kleinere Stromstärken, also bis etwa 60 Ampere, wird häufig ein zur Lagerung des beweglichen Schaltgliedes dienendes Schneidenlager gleichzeitig zur Stromzuführung benutzt. Es ist zwar ein elektrischer Schalter für erheblich größere Stromstärken bekanntgeworden, der gleichfalls ein zur Lagerung des beweglichen Schaltgliedes dienendes Schneidenlager zur Stromzuführung benutzt. Dieser bekannte Schalter läßt jedoch nur eine geringe Schalthäufigkeit infolge der mechanischen Beanspruchung an den Lagerstellen zu, denn bei einer Schalthäufigkeit von mehr als 50 Schaltspielen je Stunde beginnt die mechanische Festigkeit der Lager bereits eine wesentliche Rolle zu spielen, wozu noch die. hohe. Strombeanspruchung kommt, was eine schnelle Zerstörung der Lager hervorrufen würde. Daher hat man bei größeren Stromstärken und höherer Schalthäufigkeit bei der Verwendung einer Schneidenlagerung besondere Einrichtungen für die Stromübertragung benutzt, also z. B. biegsame Strombänder, Stromzuführungsfedern u. dgl. mit der Folge, daß der Strom nicht oder nur zu einem kleinen Teil das Lager durchsetzt. Man hat also das Schneidenlager durch eine besondere Leiteranordnung elektrisch überbrückt. Diese Strombänder mußten mit dem beweglichen Kontaktträger und einem festen Anschlußpunkt leitend verbunden werden, bei der Auswechselung von Kontakten mußte diese \ferbindung unter Umständen gelöst und erneut wiederhergestellt werden. Ferner mußte an den beweglichen Kontakten und in ihrer Umgebung genügend Platz für die Anschlußstellen und für die beweglichen Strombänder gelassen werden. Entsprechendes ergibt sich, wenn an Stelle von Bändern Stromzuführungsfedern benutzt werden.
Die Erfindung bezieht sich ebenfalls auf eine Schneidenlagerung für Schaltgeräte mit einer Stromtragfähigkeit von über 150 Ampere, und einer Schalthäufigkeit von mehr als 50 Schaltspielen je Stunde ohne zusätzlicheEinrichtung für die Stromübertragung, wie Strombänder, Stromzuführungsfedeni ti. dgl. Eine erhebliche Verbesserung wird gemäß der Erfindung dadurch erreicht, daß bei einem Schneidenlagerdruck von mehr als 2 kg die eine Lagerseite aus Silber, ,Silberlegierung oder -Sinterwerkstoff mit mindestens 6O°/o Silber, die andere Lagerseite aus Kupfer, Kupferlegierung oder -Sinterwerkstoff mit mehr als 60% Kupfer besteht. Diese Werkstoffpaarung gibt bei den angegebenen größeren Lagerdrücken nicht nur eine ausgezeichnete Lagerung, sondern auch einen hervorragenden Stromübergang bei sehr geringem Spannungsabfall, und zwar auch bei hoher Schalthäufigkeit. Auch folgende Kontaktpaarungen ergeben gute Lagereigenschaften bei hohen Lager-Schneidenlagerung für Schaltgeräte
Anmelder:
Siemens-Schuckertwerke
Aktiengesellschaft,
Berlin und Erlangen,
Erlangen, Werner-von-Siemens-Str. 50
Kurt Koch, Nürnberg, ist als Erfinder genannt worden
drücken und gleichzeitig ausgezeichneten Stromübergang:
Legierung von mehr als 50% Au, insbesondere Au—Ni oder Legierung mit mehr als 40% Rhodium gegen Legierung mit mehr als 60% Cu oder Legierung mit mehr als 60% Ag.
Auf diese Weise ist es möglich, auch für höhere Stromstärken die Schaltgeräte einfacher und billiger zu bauen, an Platz und Material zu sparen, sowie die Montage und das Auswechseln der Kontakte, zu erleichtern. Ferner sind die Gefahren, die sonst die Ermüdung von Strombändern und Stromzuführungsfedern mit sich brachten, beseitigt. .
Die Erfindung wird an Hand eines in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispieles erläutert. Ein Kontakthebel 1 wird durch eine Feder 2 mit seinem Kontakt 3 gegen einen Festkontakt 4 gedrängt. Der Hebel besteht aus Kupfer oder einer Kupferlegierung mit mehr als 60% Kupfer, er ist bei 5 pfannenartig gekröpft und liegt an einer mit Silber überzogenen Schneide 6 auf. Das freie Ende 7 wird beispielsweise von einem Nocken, einem Stößel od. dgl. im Sinn des eingezeichneten Pfeils angegriffen. Stromzuleitungen 8, 9, die einen Strom von 200 bis 400 Ampere führen, sind an dem Kontakt 4 und an dem mit der Schneide 6 versehenen Teil 10 angeschlossen. Der volle Strom wird durch das Schneidenlager 5, 6 übertragen.

Claims (2)

PATENTANSPRÜCHE:
1. Schneidenlagerung für Schaltgeräte mit einer Stromtragfähigkeit von über 150 Ampere und einer Schalthäufigkeit von mehr als 50 Schaltspielen je Stunde ohne zusätzliche Einrichtung für die Stromübertragung, wie Strombänder, Stromzuführungsfedern u. dgl., dadurch gekennzeichnet, daß
909 707/25*
bei einem Schneidenlagerdruck von mehr als 2 kg die eine Lagerseite aus Silber, Silberlegierung oder -Sinterwerkstoff mit mindestens 60% Silber, die andere Lagerseite aus Kupfer, Kupferlegierung oder -Sinterwerkstoff mit mehr als 60% Kupfer besteht.
■ ■
2. Schneidenlagerung, dadurch gekennzeichnet, daß an Stelle der in Anspruch 1 angegebenen Paarung für die Lagermetalle oder -metalllegierungen auf der einen Lagerseite eine Legierung von mehr als 50% Gold, insbesondere eine Gold-Nickel-Legierung oder eine Legierung von mehr als 40% Rhodium, auf der anderen Lagerseite eine Legierung mit mehr als 60% Kupfer oder Silber verwendet ist.
In Betracht gezogene Druckschriften:
Deutsche Patentschrift Nr. 657 730.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DENDAT1072296D Pending DE1072296B (de)

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1072296B true DE1072296B (de) 1959-12-31

Family

ID=596798

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DENDAT1072296D Pending DE1072296B (de)

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE1072296B (de)

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE2324627A1 (de) * 1972-06-02 1973-12-20 Villamos Ipari Kutato Intezet Kontaktanordnung aus kontakten aus reinmetallen, mehrkomponentenmetallegierungen beziehungsweise mehrkomponentenmetallgemischen fuer schaltvorrichtungen
DE2917557A1 (de) * 1979-04-30 1980-11-13 Hofsass P Waermeschutzschalter
DE3326427A1 (de) * 1983-07-22 1985-02-07 Schiele GmbH & Co KG, 7746 Hornberg Doppelkontaktschalter

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE2324627A1 (de) * 1972-06-02 1973-12-20 Villamos Ipari Kutato Intezet Kontaktanordnung aus kontakten aus reinmetallen, mehrkomponentenmetallegierungen beziehungsweise mehrkomponentenmetallgemischen fuer schaltvorrichtungen
DE2917557A1 (de) * 1979-04-30 1980-11-13 Hofsass P Waermeschutzschalter
DE3326427A1 (de) * 1983-07-22 1985-02-07 Schiele GmbH & Co KG, 7746 Hornberg Doppelkontaktschalter

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