[go: up one dir, main page]

DE1071911B - - Google Patents

Info

Publication number
DE1071911B
DE1071911B DENDAT1071911D DE1071911DA DE1071911B DE 1071911 B DE1071911 B DE 1071911B DE NDAT1071911 D DENDAT1071911 D DE NDAT1071911D DE 1071911D A DE1071911D A DE 1071911DA DE 1071911 B DE1071911 B DE 1071911B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
circuit
speedometer
measuring relay
voltage
relay
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DENDAT1071911D
Other languages
English (en)
Publication date
Publication of DE1071911B publication Critical patent/DE1071911B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B66HOISTING; LIFTING; HAULING
    • B66BELEVATORS; ESCALATORS OR MOVING WALKWAYS
    • B66B1/00Control systems of elevators in general
    • B66B1/34Details, e.g. call counting devices, data transmission from car to control system, devices giving information to the control system
    • B66B1/3492Position or motion detectors or driving means for the detector
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B66HOISTING; LIFTING; HAULING
    • B66BELEVATORS; ESCALATORS OR MOVING WALKWAYS
    • B66B5/00Applications of checking, fault-correcting, or safety devices in elevators
    • B66B5/02Applications of checking, fault-correcting, or safety devices in elevators responsive to abnormal operating conditions

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Automation & Control Theory (AREA)
  • Computer Networks & Wireless Communication (AREA)
  • Control Of Electric Motors In General (AREA)

Description

Es ist bekannt, für die selbsttätige Steuerung von Fördermaschinen Sollwertgeber vorzusehen, deren Werte mit einem von dem Betriebszustand der Maschine abgeleiteten Istwert verglichen werden. Die Differenz dieser beiden Werte dient zur Steuerung der Fördermaschine im Sinne eines vorgegebenen Steuerprogramms. Im Fördermaschinenbetrieb werden bekanntlich sehr hohe Anforderungen an die Sicherheit und an die Einhaltung des Steuerprogramms gestellt, da bei Störung des Sollwertgebers, z. B. bei falscher Wiedergabe des Sollwertes, große Gefahren für Menschen'und Material entstehen können. Es sind deshalb Schachtförderanlagen vorgeschlagen worden, bei denen der programmgemäße Ablauf des Arbeitsspieles noch durch eine weitere Einrichtung überwacht wird, die bei Abweichung des Istwertes um einen vorgegebenen Betrag vom Sollwert oder bei Überschreiten eines bestimmten Grenzwertes die Sicherheitseinrichtung zum Ansprechen bringt. Wird jedoch durch Störung der Überwachungseinrichtung dem sogenannten Grenzwertgeber oder dem Sollwertgeber kein Wert oder ein falscher Wert angezeigt, so besteht die Gefahr, daß die Sicherheitseinrichtungen nicht oder nicht rechtzeitig ansprechen.
Dieser Nachteil wird erfindungsgemäß dadurch beseitigt, daß die Spannung eines mit dem Fördermotor gekuppelten Regeltachodynamos als Istwertgeber für die Steuereinrichtung der Spannung eines von der Teufenzeigerwelle angetriebenen Überwachungstachodynamos als Grenzwertgeber für die Überwachungseinrichtung entgegengeschaltet ist und daß die Differenzspannung auf die Spule eines Meßrelais einwirkt, das seinerseits mittelbar oder unmittelbar auf ein Hilfsschütz im Sicherheitsstromkreis der Fördermaschine wirkt, wobei im Stromkreis für das Meßrelais ein Schalter angeordnet ist, der in Einstellabhängigkeit von einer Nachstelleinrichtung des Teufenzeigers steht, derart, daß während des Nachstellvorganges des Teufenzeiger der Stromkreis für das Meßrelais unterbrochen ist.
Es sind zwar schon Steuer- und Überwachungseinrichtungen bekanntgeworden, bei denen die Spannungen von zwei Regel tachodynamo« gegeneinander geschaltet sind und die Differenzspannung der beiden gegeneinander geschalteten Spannungen die Auslösung eines Signals bewirkt. So ist es bekannt, zur Überwachung des Seilrutsches einer Fördermaschine die Treibscheibe mit einem Tachodynamo zu kuppeln und an der Seil- oder Umlenkscheibe, die vom Förderseil angetrieben wird, einen weiteren Tachodynamo anzubringen. Die Spannung beider Tacliodynamos wird gegebenenfalls über Gleichrichter gegeneinander geschaltet. Bei einem Seil rutsch des Förderseiles auf der Treibscheibe entsteht eine Differenzspannung zwischen der Spannung des Tachodynamos an der Treibscheibe Einrichtung zum überwachen des normalen Betriebes zwischen Istwert- und Grenzwertgeber von selbsttätigen Steuereinrichtungen für Schachtfördermaschinen
ίο Anmelder:
Siemens-Schuckertwerke Aktiengesellschaft, Berlin und Erlangen, Erlangen, Wemer-von-Siemens-Str. 50
Dipl.-Ing. Richard Schimmack, Tennenlohe über Erlangen, und Dipl.-Ing. Rudolf Knauer, Erlangen, sind als Erfinder genannt worden
und des an der Seilscheibe, da au der Seilscheibe im allgemeinen kein Seilrutsch auftritt. Durch die Differenz spannung wird eine Hupe betätigt, die das Vorliegen eines Seilrutsches anzeigt. Bei den bekannten Einrichtungen handelt es sich jedoch immer um besondere Ein richtungen zur Erfassung ganz bestimmter Betriebsver hältnisse. Uie benutzten Tachodynamos dienen nur der gestellten Aufgabe und haben keinen anderen Zweck.
Dagegen handelt es sich bei der neuen Einrichtung zum Überwachen des normalen Betriebes zwischen Istwert- und Grenzwertgeber darum, mit einfachen Mitteln eine zusätzliche überwachung bereits vorhandener Tachodynamos herzustellen.
Zur näheren Erläuterung wird auf die Zeichnung verwiesen; sie zeigt ein Ausführungsbeispiel der neuen Einrichtung für den Steuerkreis einer Schachtförderanlage.
Der Regeltachodynamo 1. der mit der Hauptwelle des Fördermotors gekuppelt ist, gibt den jeweiligen Istwert der Umfangsgeschwindigkeit des Fördermotors als Gleichspannung bestimmter Größe wieder. An den Ausgang des Tachodynamos 1 sind in Reihenschaltung ein Vorwiderstand 2 und ein Widerstand 3 mit Abgriff angeschlossen. An den Widerstand 3 ist zur Sicherstelhing des gleichen Richtungssinnes der von dem mit wechselnder IDrehrichtung laufenden Tachodynamo 1 abgegebenen Gleichspannung eine Gleichrichteranordnuiig 4 angeschlossen. Parallel zum Ausgang der Gleichrichter-
909 690/140

Claims (5)

anordnung 4 liegt der Belastungswiderstand 5. Unabhängig von dem Antrieb des Tachodynamos 1 ist ein weiterer Drehstrointachodynamo 6 als Grenzwertgeber vorgesehen. Der Tachodynamo 6 ist mit der Teufenzeigerwelle gekuppelt, so daß auch er eine der Geschwindigkeitdes Fördermittels proportionale Spannung an seinen Ausgangsklemmen abgibt. An den Tachodynamo 6 ist die Primärwicklung eines Isoliertransformators 7 angeschlossen, dessen Sekundärwicklung mit dem liingang einer zweiten Gleichrichtcranorclnung 8 ebenfalls in Graetzschaltung verbunden ist. Parallel zum Ausgang der Gleichrichteranordnung liegt ein Belastungswiderstand 9 und ein Glättungskondensator 10. Die Ausgangskiemmen der Gleichrichteranordnungen 4 und 8 sind einmal direkt miteinander verbunden und zum anderen über die Wicklung eines Meßrelais 11, eines Schalters 12, der in Einstellabhängigkeit von der Xachstellvorrichtung des Teufenzeigers steht, und eines einstellbaren Anpassungswiderstandes 13 für die Empfindlichkeitseinstelluug des Meßrelais 11 zusammengeschaltet. Der Arbeitskontakt des Meßrelais 11 hat eine »Aus«- und zwei »Ein«-Schaltstellungen und ist so angeordnet, daß er je. nach seiner Einschaltstellung den Gleichstromkreis für eine Wicklung der beiden Zweiwicklungsrelais 14 und 15 schließt. Die jeweils zweite Wicklung der beiden Relais 14 und 15 ist direkt an einen besonderen Gleichstromkreis angeschlossen. Die Kontakte der Zweiwicklungsrelais 14 und 15 sind im Sicherheitskreis des Hilfsschützes 16 der Fördermaschine angeordnet. Bei Störung eines der beiden Tachodynamos, z. B. in den Tachodynamos selbst, in den zu den Tachodynamos gehörenden Leitungen, in der Erregung der Tachodynamos, bei Bruch der Teufenzeigerantriebswelle oder Getriebeschäden und beim Nachstellen des Teufenzeigers während der Fahrt, verändert sich die Spannung des einen Tachodynamos gegenüber der Spannung des anderen Tachodynamos. Das polarisierte Meßrelais 11 wird von einem Ausgleichsstrom durchflossen und spricht bei einer vorgegebenen Spannungsdifferenz an. Je nachdem, ob die Spannung des einen oder des anderen Tachodynamos überwiegt, schließt das Meßrelais den Kontakt für den Stromkreis der zweiten Wicklung eines der beiden Relais 14, 15, z. B. des Relais 15. Hierdurch wird die Wirkung der ersten Wicklung des Relais 15 aufgehoben und der Stromkreis des im Sicherheitskreis der Fördermaschine liegenden Hilfsschützes 16 unterbrochen. Der Sicherheitsvorgang wird hierdurch eingeleitet, indem z. B. die Sicherheitsbremse der Fördermaschine einfällt. Der Schalter 12 dient dazu, den Stromkreis für das Meßrelais 11 während der Zeit zu unterbrechen, während der der Teufenzeiger wieder in seine zur Lage des Schachtfördermittels im Schacht richtige Lage nachgestellt wird, was im allgemeinen in der Pause zwischen Arbeitsspielen stattfindet. Würde nämlich während dieser Zeit der Stromkreis für das Meßrelais nicht unterbrochen, so ergäbe, sich, da bei stillstehendem Fördermotor vom Tachodynamo 1 keine Spannung abgegeben wird, dagegen aber durch die Verstellung des Teufenzeigers der Tachodynamo 6 Spannung liefert, ein Ausgleichstrom, der dazu führen würde, daß das Meß relais anspricht und den Sicherheitsvorgang auslöst. Der Iso- liertransformator sowie der Anpassungswiderstand 3 dienen zur Ankopplung der von den beiden Tachodynamos abgegebenen Spannungen. Die Übersetzung des Isoliertransformators und die Einstellung des Anpassungswiderstaudes werden so gewählt, daß im normalen Betrieb sich die von den Tachodynanios aligegebenen Spannungen in ihrer Wirkung auf das Meßrelais 11 aufheben. Je nach den Betriebserfordernisseu können die Relais 14 und 15 oder das Meßrelais 11 mit weiteren ίο Kontakten verschen werden, die optische oder akustische Anzeigevorrichtungen einschalten. Hierdurch wird dem Bedienungspersonal die Möglichkeit gegeben, sofort zu erkennen, welcher Tachodynamo die Sicherheitsvorrichtung zum Ansprechen brachte. Es ist noch zu erwähnen, daß sich die Tachodynamos an zwei räumlich entfernten Orten befinden und daß ihre Antriebe an getrennten Stellen erfolgen, so daß der Ausfall des einen Antriebes nicht den des anderen zur Folge hat. I1AT ENTA N S IMi f 5 C 11 Ii:
1. Einrichtung zum Überwachen des normalen Betriebes zwischen Istwert- und Grenzwertgeber von selbsttätigen Steuereinrichtungen für Schachtfördermaschinen, dadurch gekennzeichnet, daß die Spannung eines mit dem Fördermotor gekuppelten Regeltachodynamos (1) als Istwertgeber für die Steuereinrichtung der Spannung eines von der Teufenzeigerwelle angetriebenen Überwachungstachodynamos (6) als Grenzwertgeber für die Überwachungseinrichtung entgegengeschaltet ist und daß die Differenzspannung auf die Spule eines Meßrelais (11) einwirkt, das seinerseits mittelbar oder unmittelbar auf ein Hilfsschütz (16) im Sicherheitsstromkreis der Fördermaschine wirkt, wobei im Stromkreis für das Meßrelais (11) ein Schalter (12) angeordnet ist, der in Einstellabhängigkeit von einer Nachstelleinrichtung des Teufenzeigers steht, derart, daß während des Nachstellvorganges des Teufenzeigers der Stromkreis für das Meßrelais unterbrochen ist.
2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch ge kennzeichnet, daß die Tachodynamos (1, 6) über Ankopplungsglieder (3, 7) und Gleichrichteranordnungen (4, 8) an den Stromkreis des Meßrelais (11) angeschlossen sind.
3. Einrichtung nach Anspruch 2, dadurch ge kennzeichnet, daß bei Verwendung eines Wechsel strom-Tachodynamos als Ankopplungsglicd ein Isoliertransformator (7) verwendet ist.
4. Einrichtung nach Anspruch 2, dadurch ge kennzeichnet, daß bei Verwendung eines Gleichstrom-Tachodynamos als Ankopplungsglied ein Widerstand (3) in Potentiometerschaltung verwendet ist.
5. Einrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß im Stromkreis des Meßrelais (11) ein einstellbarer Widerstand (13) zur Empfindlichkeitseinstellung des Meßrelais vorgesehen ist.
In Betracht gezogene Druckschriften:
Deutsche Patentschriften Nr. 500 278, 721611;
deutsches Gebrauchsmuster Nr. 1 708 192.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
© 909 690/140 12.59
DENDAT1071911D Pending DE1071911B (de)

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1071911B true DE1071911B (de) 1959-12-24

Family

ID=596478

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DENDAT1071911D Pending DE1071911B (de)

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE1071911B (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR2051467A5 (de) * 1969-06-30 1971-04-02 Westinghouse Electric Corp

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR2051467A5 (de) * 1969-06-30 1971-04-02 Westinghouse Electric Corp

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE2705581C2 (de) Notabschalteinrichtung zum Abstoppen einer Bandsäge
DE2752249B2 (de) Schutzeinrichtung für Pumpen
DE3739836C2 (de)
DE1071911B (de)
CH623884A5 (de)
DE828793C (de) Steuereinrichtung fuer die Verteilerklappen von Walzenstuehlen
DE725190C (de) Einrichtung zum Konstanthalten von Geschwindigkeiten, insbesondere aufzuwickelnder Papierbahnen
DE359523C (de) Sicherung gegen UEbertreiben des Foerderkorbes
DE891409C (de) Gegenstrom-Bremseinrichtung fuer elektromotorische Antriebe
DE2038301A1 (de) Stillsetzvorrichtung fuer Verseilmaschinen
DE888427C (de) Parallelschalteinrichtung
DE1050974B (de)
DE1166341B (de) Vorrichtung zur fliehkraftabhaengigen Drehzahlregelung eines Gleichstrommotors
DE654464C (de) Steuerung fuer Foerdermaschinen mit Leonardantrieb und mechanischer Bremsung
DE850466C (de) Schienenstromschliesser
CH399775A (de) Verfahren und Einrichtung zur Messung des Belastungsdrehmomentes an elektrischen Antrieben, insbesondere an Förderantrieben
AT255528B (de) Schutzeinrichtung für Gleichstromantriebe
DE1079174B (de) Mehrmotorenantrieb fuer mehrteilige Arbeitsmaschinen, insbesondere fuer die Walzen von Papiermaschinen
DE827676C (de) Einrichtung zum selbsttaetigen Einleiten und Aufheben des Laeuferkurzschlusses beim Umschalten auf Gegenstrombremsung bei Antrieben mit Wechselstrom-Asynchronmotoren
DE657339C (de) Fahrtregler fuer Drehstromfoerdermaschinen
DE973465C (de) Schaltung zur Steuerung von UEberwachungseinrichtungen von Maschinensaetzen
DE331382C (de) Einrichtung zur Sicherung des Betriebes von Treibscheibenfoerdermaschinen bei Seilrutsch
DE1951088C3 (de) Kompensatorvorrichtung mit einer Tänzerwalze
DE874172C (de) Einrichtung zur Feststellung von Kurzschluessen
DE830206C (de) Steuerung fuer in Leonard-Schaltung betriebene Motoren