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Drehventil für Blediblasinstrumente Die Erfindung betrifft
ein Dretiveritil für Blechblasinstruinente, welches sich durch besonders leichten
Ein-und Ausbau des Ventilkegels, zuverlässige Arbeitsweise sowie einfache und unempfindliche
Bauart auszeichnet.
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Es ist bekannt. <laa Ventilgehäuse fest mit dem Boden zu verbinden
und den Ventilkegel lose von oben e#itiztis(,tzen. Um den Ventilkegel im Gehäuse
zu halten, wurde; der obere Antriebszapfen des Ventilkegels in einest auf (las Gehäuse
aufschraubbaren Deckel gelagert. iler Seinerseits wieder in einer Eindrehung des
c @elt:iuses geführt war. Da sich die I:n(llage des aufschraub[taren hiilirurigstlcckels
nicht genau nach Winl;e@gr:u@ctt lixivren läßt. andererseits alter der Ventilke-el
ininier in ganz bestimmte# Iai(lwinkcl in der einen Oder der anderen Riclitting
verschwenkt werden muß, wurzle die Sehubatange, die mit dem Triebe[ des Andrehbar
verbunden ist, zur rienauctt Festlegung <Zieses Ver((rehutigswinkels verwendet
und zu ([losem "[.wecke finit besonderen Anschlaglaschen ver-.elicn, div ,ich in
den F.tidlagen des Vetitillceguls an federnde Anschlagstifte des Triebels legen
und so eine \\",-iteritewcgting des Ventilkegels unter tteni Druck der Hand auf
die Drückertaste verhindern. Nachteilig ist jedoch dabei, -laß der aufschraubbare
Deckel, an \N t#lclt(#nt zugleich da, Lager für den Antriebszapfen -[c# \"entilkegels
Sitzt, praktisch nur selten genau zentrisch und senkrecht zur Ventilachse gehalten
werden kamt und daher zur Erzielung einer leichten Verdrchung iles \"etitilkegels
im Gehäuse immer ein verlt;iltnistn:ißig reichliches Spiel zwischen Antriebszapfen
und scitietn Lager ini Verschlußdeckel nötig [tat. r);(- von den Wänden auf die
Drfickertaste mehr oder weniger starr geäußerte Kraft wird also nicht etwa, wie-
(las theoretisch beabsichtigt ist. von dein Lager des Fihrttngsz:ipfens. sondern
praktisch im wesentlichen von deni Ventilkegel aufgenommen, der dadurch stark und
einseitig an die innere Gehäusewandung gedrückt wird. Diese einseitige Belasten;
der Ventilkegelfläche wirkt sich so ungünstig auf den Gang und die Dichte des Drehventils
aus. daß man seit Jahrzehnten (Ziese Lösung aufgegeben hat und den Gehäusedeckel
mit -!er ohne Zwischenlage einer besonderen Platte von einten aus einführte untlden
Antriebszapfen des Ventil-. <e,Zels durch den mit breitem Führungsrohr
versehenen. aber nunmehr nach oben liegenden, festen reh:iuseht,den hindurchsteckte.
Zugleich wurde auf die nach oben liegende Seite des Gehäusedeckels ein Bügel aufgeschraubt,
dessen stoßdämpfen(IeKorkeinlagen an den Bügelenden zur Begrenzung des Ventilke;elweges
dienen und (Zen Ventilkegel weitestgehend von seitlichen Drücken befreien. Nachteilig
ist aber hier wiederum, daß zur Reinigung des Ventils der Triebe[ von dem Antriebszapfen
des Ventils abgenommen werden muß. dossen genauer tun[ sicherer Sitz durch die nur
geringen Abmessungen des @ntrieftszapfena ohnehin imitier gefährdet ist. Dazu kommt,
daß auch bei Verwendung einer Zwischenplatte zwischen den von unten auf,chraubharern
Deckel und dem Ventilkegel nur bei sehr genauem Sitz dieser Platte in der Eindrehung
des Gehäuse, das Ventil einwandfrei arbeitet. In diesem Falle ist auch eine Längsverstellung
des Ventilkegels gcgeuiiber (lein Gehäuse praktisch unmöglich. Durch die
f;rfindung werden alle diese ;Nachteile auf einfache Weise 1>cscitigt und leichtes
Reinigen des Ventils sowie ,eilt unbedingt (#inwandfreier Mrirdereinhati gewä hrleistet.
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Nach der [-#-rtintlting wirr( in bekannter Weise ein Drehventil mit
nach oben herausnehmbarem Ventilkegel verwentlet. dessen oltererAntriel)s;::tpfen
in einem im Ventilgehäuse geführten und darauf aufschrauhbaren Deckel frei drehbar
@c#I:t@ert ist. Die Erfintlung ist dadurch gekennzeichnet. daß Bier Ventilkegel
durch einen Deckel mit einer Vase gehalten ist. die sich in eine Aussparung am oberen
Rande des Ventilgehäuses satt einlegt und durch einen von oben auf das Ventil-11
chätise aufschraubblren Ring in seiner Stellung gehalten wird. Bei (fieser Konstruktion
nach der Erfindung braucht nur (lies Eindrehung im Ventilgehäuse zur Aufnahme des
Deckel, annähernd genau zu sein, während das Gewinde zum Aufschrauben des Halteringes
ohne Schaden Stich etwas ungenau sein kann, ohne den guten Gang ries Ventils im
geringsten zu beeinträchtigen. Bei dieser Konstruktion nach (ler Erfindung genügt
es auch, die Verbindungsschraube zwischen Schuhstange und Triebe[ des Antriebszapfens
zu lösen und den aufschraubbaren Ring zu entfernen, um niiihc'ii, Gien Ventilkegel
einschließlich Anschlaghügel und Deckel ltcrauszunehmen. Insbesondere aber kann
(furch Anbringen einer Schraube im C(#häu,ehoden auf einfachste Weise das günstigste
Spiel zwischen Ventilkegel und C;ehätiseinnenwand eingestellt werden. Dabei mag
es empfehlenswert sein, an der Spitze dieser Schraube eine Stahlkugel anzubringen.
die zugleich
eine geringe Abnutzung an der Lagerstelle gewährleistet.
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Die Zeichnung gibt ein Zylinderventil nach der Erfindung von der Seite
gesehen und im Längsschnitt durch das Ventilgehäuse und den Haltering beispielsweise
wieder.
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Es ist 1 (las \ entilgehäuse mit dein daran fest Boden
2 und einer Madenschrauhe 3 finit Stahlkugel 4, die irl (irr
Vorlängrrung der Achse 5 des \entilke@els 6 finit clen Kanälen
7 und 8 liegt. Der untere Führungszapfen 9 des \#'etitilkegels
6 ruht auf c101- Ktlgel 4 auf. Der obere. lange Antriebszapfen
10
i,t in einem Deckel 11 mit Plansch 12 tind seitlichem Führungsstift
13 geführt, der in einer rin#,fi@rinien Aus(lrchung 14 am oberen Rande
des rchätises 1 ohne Spiel sitzt, während der Stift 13 in eine hier
nur punktiert angedeutete :\ussparung 15 des Ventilgehäuses 1
paßt.
Dadurch ist der Deckel 11 in einer ganz bestimmteil La-e g(#l;rnül)er (lein
Gehäuse 1 -(halten. so daß der Zapfen 16 cles T riebels
17 unter (lein Druck (leg Schubstau@-e 18 stets in der "leiclien La-e
des Ventilkegels 6 an den Polstern 19 des 13ii-els 20 anliegt.
Diesei- Bügel 20 ist durch zwei Schrauben 21 mit dein Deckel
11 fest verbunden, d(:1- seinerseits wieder (furch den aufschraubbaren Ring
22 fest am Ventilgehäuse 1
#(#halten ist. Ausreichend Spiel zwischen
(lern Deckel 11
und dem \@entilkegel 6 erlaubt es, durch Verdrehen
der Madvnschraube 3 den \'entilk(#gel 6 stets mit dem "iinstigsten
Spiel im Gellätise 1 laufen zu lassen. Zum Reinigen des Ventils wird außer
<lein Ring 22
lediglich noch die Schraube 24 gelöst, welche die
Schulstange 18 gelenkig mit dem Triebet 17 des Antriebszapfens
10 verbindet. Die Schraube 25, welche den Triebel 17 mit dein
Antri(#bszapfen 10 zusammenhält. ])raucht zur Reinigun'g des Ventils nicht
mehr gelöst zu werden. so daß der Triebel 17 unverrückbar auf dem Antriebszapfen
10 verbleibt.