DE1071382B - Steuereinrichtung zum Anrufen von Speichern - Google Patents
Steuereinrichtung zum Anrufen von SpeichernInfo
- Publication number
- DE1071382B DE1071382B DENDAT1071382D DE1071382DA DE1071382B DE 1071382 B DE1071382 B DE 1071382B DE NDAT1071382 D DENDAT1071382 D DE NDAT1071382D DE 1071382D A DE1071382D A DE 1071382DA DE 1071382 B DE1071382 B DE 1071382B
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- control device
- selection
- lines
- counting
- carriage
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Pending
Links
- 230000015654 memory Effects 0.000 title claims description 38
- 230000001419 dependent effect Effects 0.000 claims description 4
- 230000005284 excitation Effects 0.000 claims description 4
- 230000000694 effects Effects 0.000 claims description 2
- 239000011159 matrix material Substances 0.000 claims description 2
- 230000007704 transition Effects 0.000 claims description 2
- 238000010276 construction Methods 0.000 claims 1
- 230000003993 interaction Effects 0.000 claims 1
- 230000008859 change Effects 0.000 description 9
- 239000003990 capacitor Substances 0.000 description 8
- 230000006870 function Effects 0.000 description 5
- 230000003111 delayed effect Effects 0.000 description 4
- 230000009977 dual effect Effects 0.000 description 4
- 238000000034 method Methods 0.000 description 3
- 230000008569 process Effects 0.000 description 3
- 230000001960 triggered effect Effects 0.000 description 3
- 230000008901 benefit Effects 0.000 description 2
- 238000006073 displacement reaction Methods 0.000 description 2
- 230000005540 biological transmission Effects 0.000 description 1
- 238000010586 diagram Methods 0.000 description 1
- 239000000463 material Substances 0.000 description 1
- 230000036316 preload Effects 0.000 description 1
- 238000007493 shaping process Methods 0.000 description 1
- 238000004804 winding Methods 0.000 description 1
Classifications
-
- G—PHYSICS
- G11—INFORMATION STORAGE
- G11B—INFORMATION STORAGE BASED ON RELATIVE MOVEMENT BETWEEN RECORD CARRIER AND TRANSDUCER
- G11B5/00—Recording by magnetisation or demagnetisation of a record carrier; Reproducing by magnetic means; Record carriers therefor
- G11B5/48—Disposition or mounting of heads or head supports relative to record carriers ; arrangements of heads, e.g. for scanning the record carrier to increase the relative speed
- G11B5/49—Fixed mounting or arrangements, e.g. one head per track
-
- G—PHYSICS
- G11—INFORMATION STORAGE
- G11B—INFORMATION STORAGE BASED ON RELATIVE MOVEMENT BETWEEN RECORD CARRIER AND TRANSDUCER
- G11B7/00—Recording or reproducing by optical means, e.g. recording using a thermal beam of optical radiation by modifying optical properties or the physical structure, reproducing using an optical beam at lower power by sensing optical properties; Record carriers therefor
- G11B7/12—Heads, e.g. forming of the optical beam spot or modulation of the optical beam
- G11B7/14—Heads, e.g. forming of the optical beam spot or modulation of the optical beam specially adapted to record on, or to reproduce from, more than one track simultaneously
Landscapes
- Physics & Mathematics (AREA)
- Optics & Photonics (AREA)
- Character Spaces And Line Spaces In Printers (AREA)
- Measurement Of Length, Angles, Or The Like Using Electric Or Magnetic Means (AREA)
Description
Die Erfindung betrifft Steuereinrichtungen zum Anrufen von Speichern, die in Abhängigkeit eines beweglichen
Wagens oder Schlittens in verschiedenen Spalten oder Stellen eines Aufzeichnungsträgers
wirksam werden. Es sollen also Speicherplätze von der relativen Lage des Wagens oder Schlittens gegenüber
dem Aufzeichnungsträger angerufen oder abgefragt werden können.
Es ist bekannt, zur Eingabe und zum Ausschreiben bei Rechen- oder Buchungsmaschinen, Fernschreibe-
oder auch Schreibmaschinen zu benutzen. Dabei wurden am Wagen der Schreibmaschine Umschalter
in Art einer Steuerschiene vorgesehen, um das Vorrücken des Wagens bis zu bestimmten vorgegebenen .:
Stellen zu erreichen. ' ' ' '
Gemäß der Erfindung ist der Steuereinrichtung eine Zählvorrichtung und eine Einrichtung zur Erzeugung
von Impulsen zugeordnet, die in Abhängigkeit von der Wagenbewegung für jede vom Wagen
erreichbare Stelle und/oder Spalte die Zählvorrichtung betätigt, welche die Auswahl zugeordneter
Speicherwagen oder Speicherfelder bewirkt.
Diese Anordnung hat den Vorteil, daß. keine besondere Steuerschiene verwendet zu werden braucht,
indem die Zählvorrichtung nur einen Zähler enthält, der stellenweise fortlaufend betätigt wird. In anderen
Fällen genügt eine sehr leichte Steuerschiene, welche nur jeweils die Spalten ansteuert. Dabei kann die
Zählvorrichtung zwei Zähler enthalten, von denen der eine durch die beim Übergang zur anderen gegebenen
Impulse betätigt wird, während der andere durch die innerhalb einer solchen Spalte je Stelle gegebenen Im-■
pulse betätigt wird. Durch diese Maßnahmen wird die eigentliche Steuerschiene von. der jeweiligen Art
des Programms völlig oder weitgehend entlastet. Die für einen Wechsel des Programms erforderlichen
mehrfachen Steuereinrichtungen können getrennt von der Maschine z. B. im Schreibmaschinentisch untergebracht
werden, wo ausreichend Platz zur Verfügung steht.
Den Ausgängen der Zähler kann ein Kreuzschaltfeld zugeordnet sein, in dem .die auszuwählenden
Speicherbahnen und Speicherfelder wahlweise umschaltbar festgelegt sind.
• Beim mehrgliedrigen Aufbau einer Zählstufe
können die Ausgänge der einzelnen Glieder an eine Schaltmatrize gelegt sein, welche Ausgangsleitungen
in der Anzahl der möglichen Kombination der Erregungszustände der Zählglieder aufweist, von denen
eine in Abhängigkeit von dem jeweiligen Erregungszustand wirksam gemacht wird.
Es empfiehlt sich, daß ein von der Stellung des Wagens abhängiger Auswählschalter über eine Einstellvorrichtung
den Abtastkopf auf die zugehörige Steuereinrichtung zum Anrufen von Speichern
Anmelder:
Dr. Gerhard Dirks, Frankfurt/M., Mörf eider Lands tr. 44
Beanspruchte Priorität: Großbritannien vom 9. März 1956
Dr. Gerhard Dirids, Frankfurt/M.,
ist als Erfinder genannt worden
Spur einstellt und daß ein zweiter Auswählschalter festlegt, welcher Speicherart' in der betreffenden Bahn
ausgewählt wird. Der Auswählschalter zur Auswahl eines Sektors der Speicherbahn kann eine Vergleichs-.
oder Koinzidenzschaltung beeinflussen, welche die Verbindung zwischen der· Abführvorrichtung und der
Schreibvorrichtung nur freigibt, wenn der von dem betreffenden Sektor einer 'Synchronisierbahn erzeugte
Impuls mit einem Impuls des Auswählschalters zusammentrifft.
An dem Schreibwagen sind vorzugsweise mehrere Reihen impulserzeugender Mittel angeordnet, welche
beim Zusammenwirken mit entsprechenden Steuermitteln eine Auswahl eines Speicherortes bewirken.
Der Speicher kann mit der gleichen Zugriffsgeschwindigkeit betrieben werden wie die Druckgeschwindigkeit
oder auch mit einer höheren Zugriffsgeschwindigkeit, so daß für jede Druckspalte auf dem beschriebenen
Blatt, die in die Druckstellung gebracht wird, der betreffende Sektor des Speichers ausgewählt und abgelesen
werden kann. Die abgefühlten Signale betätigen dann die Druckvorrichtungen oder werden zur
weiteren Speicherung mit oder ohne Änderung der Folge abgegeben. Eine Anzahl von Sektoren kann
auch gegeneinander um einen Sektor verschoben werden; beim Übertragen von Signalen auf oder von
einem anderen Speicher wird eine Verschiebevorrichtung wirksam gemacht, um die Signale z. B. auf eine
andere Speicherbahn oder einen anderen Aufzeichnungsträger zu bringen, wobei die Abfühlung und/
oder Aufzeichnung um so viele Sektoren verschoben wird, als Speicherbahnen im Eingang vorhanden
sind. .. . .
Weitere Einzelheiten der Erfindung gehen aus der folgenden Beschreibung 'von Ausführungsbeispieleh
hervor. ' ., " ...,
909 689/302
Die folgende Beschreibung enthält die Fig. 1 bis 7. Es zeigt
Fig. 1 das Blockschaltbild einer Einrichtung entsprechend
der Erfindung, . . . ,
Fig. 2 die schematische Darstellung einer Kontaktanordnung,
Fig. 3 das Prinzip einer in Fig. 1 verwendeten Zählstufe,
Fig. 4 das Prinzip der in Fig. 1 verwendeten Kreuzschaltfelder,
Fig. 5 a und 5 b schematische Darstellungen einer Verschiebeeinrichtung entsprechend Fig. 1,
Fig. 6 das Prinzip einer Vergleichseinrichtung entsprechend Fig. 1, <
Fig. 7 das Prinzip der Steuerstufe der Ausschreibeinrichtung entsprechend Fig. 1.
Fig. 1 zeigt zunächst eine Einrichtung zum Abfühlen von Signalen von einem Trommelspeicher 1
und Eingeben dieser in eine Ausschreibeinrichtung. Bei dieser Einrichtung sind entsprechend der Erfin- ao
dung Auswahlmittel vorgesehen, welche es gestatten, den Speicherort auf dem Trommelspeicher 1 in Abhängigkeit
von der Stellung des Schreibwagens der Ausschreibeinrichtung auszuwählen. Die Mittel zur
Auswahl eines Speicherortes auf der Trommel 1 enthalten eine hundertstellige Zählstufe 1, welche durch
Impulse, die durch die Kontaktanordnung 3 erzeugt werden, weitergezählt wird. Diese Kontaktanordnung
3 wird in Abhängigkeit von der Bewegung des Schreibwagens betätigt. Sie ist in Fig. 2 ausführlicher
dargestellt. Die Kontaktanordnung besteht aus den zwei feststehenden Kontakten 4 und 5 und dem
federnden Kontakt 6. Die drei Kontaktteile 4, 5 und 6 sind an dem Schreibwagen 7 der Ausschreibeinrichtung
isoliert befestigt. Der federnde Kontakt 6 ist über Leitung 8 mit Pluspol 9 verbunden, und die
beiden festen Kontakte sind über die Leitungen 10 und 11 mit den beiden Impulswandlern 12 und 13
verbunden. Der federnde Kontakt 6 trägt an seinem unteren Ende eine Auflagefläche 14, welche an der mit
dem feststehenden Teil der Ausschreibeinrichtung verbundenen Gleitfläche 15 aufliegt. Durch entsprechende
Formgebung des oberen Teiles 6 a des federnden Kontaktes 6 wird eine Vorspannung erzielt,
welche die Auflagefläche 14 an die Gleitfläche 15 andrückt, so daß zwischen beiden ein Reibungswiderstand
in Bewegungsrichtung 16 entsteht. Der Schreibwagen 7 bewegt sich nach jeder ausgeschriebenen
Type um einen Schritt in Schreibrichtung 17. Er kann jedoch auch entgegen dieser Schreibrichtung in
Pfeilrichtung 18 bewegt werden. Die Bewegungsschritte in den beiden Richtungen 17 und 18 erfolgen
relativ schnell, so daß der durch den Reibungswiderstand zwischen Auflagefläche 14 und Gleitfläche 15
gedämpfte federnde Kontakt 6 dieser Bewegung nicht sofort folgen kann, sondern seitlich ausgelenkt wird.
Dadurch entsteht eine leitende Verbindung zwischen diesem federnden Kontakt 6 und einem der feststehenden
Kontakte 4 bzw. 5, je nachdem, ob der Schreibwagen in Pfeilrichtung 17 oder 18 bewegt wurde. Die
Reibung zwischen Auflagefläche 14 und Gleitfläche 15 wird so eingestellt, daß der federnde Kontakt 6 gerade
kurzzeitig mit einem der feststehenden Kontakte 4 bzw. 5 in Berührung kommt. Durch die Rückstellkraft
des federnden Kontaktes 6 gelangt dieser nach Stillstand des Schreibwagens 7 verzögert angenähert
wieder in die gezeichnete Ruhelage. Durch diese Kontaktanordnung ist es möglich, in Abhängigkeit
von der Bewegungsrichtung des Schreibwagens 7 entweder an Leitung 10 oder an Leitung 11 einen
positiven Impuls zu erzeugen. Sowohl die an Leitung 10 als auch die an Leitung 11 auftretenden Impulse
werden der Zählröhre 19 der Zählstufe 2 zugeführt. Die an Leitung 11 auftretenden Impulse zählen diese
Zählröhre in positiver Richtung, weiter, während die
an Leitung 10 auftretenden Impulse die Zählröhre 19 in negativer Richtung weiterzählen. Zunächst werden
die Impulse von den Leitungen 10 und 11 je einem der Impulswandler 12 bzw. 13 zugeführt. Diese
werden durch monostabile Flip-Flops gebildet, welche durch die durch Kontaktanordnung 3 gebildeten Impulse
gekippt werden und dabei Impulse abgeben, deren Form den Erfordernissen der Zählröhre angepaßt
ist. Von diesen Impulswandlern 12 und 13 werden die nunmehr positiven Impulse über die
Leitungen 20 und 21 den beiden Verstärkern 22 und 23 zugeführt. ' Nachdem sie durch diese verstärkt
wurden, gelangen sie als negative Impulse zu den Eingangsleitungen 24 und 25 der Zählröhre 19. Diese
Zählröhre 19 bildet zusammen mit einer zweiten Zählröhre 25 und einem Kreuzschaltfeld 26 die Zählstufe
2 mit einer maximalen Zählkapazität von »100« Impulsen. Diese Zählstufe ist in Fig. 3 ausführlicher
gezeigt. Die Ausgangsleitungen 27/1 bis 27/100 der Zählstufe 2 führen zu der Auswahleinrichtung 28.
Diese ist in Fig. 4 ausführlicher gezeigt und enthält die beiden Kreuzschaltfelder 29 und 30. Entsprechend
der Einstellung der Zählstufe 2 auf einen Zählwert zwischen 1 und 100 führt eine der Ausgangsleitungen
27/1 bis 27/100 eine positive Spannung. Diese positive Spannung wird in Abhängigkeit von den in den
beiden Kreuzschaltfeldern 29 und 30 hergestellten Verbindungen den Ausgangsleitungen 31/1 bis 31/n
und 32/1 bis 32/m zugeführt. Die Ausgangsleitungen 32/1 bis 32/n führen zu der Einstellvorrichtung 33,
durch welche die Schubstange 34 in Pfeilrichtung 35 verschoben werden kann, und zwar in Abhängigkeit
davon, an welcher der Leitungen 32/1 bis 32/m- eine positive Spannung herrscht. An der Schubstange 34
ist ein Abfühlkopf 35 montiert, welcher durch die Axialverschiebung dieser Stange 34 an verschiedenen
'Speicherbahnen 36/1 bis 36/w des Trommelspeichers 1
in Abfühlstellung gebracht werden kann. Der Trommelspeicher 1 ist auf der Welle 37 befestigt und
wird durch Motor 38 angetrieben. Er ist unterteilt in die einzelnen Speicherbahnen 36/1 bis 36/w· und die
zwei Signalbahnen 39 und 40. Durch die Einstellvorrichtung 33 wird eine Auswahl unter den Speicherbahnen
36/1 bis 36/w getroffen, während durch die Einstellvorrichtung 41, zu welcher die Leitungen
31/1 bis 31/n führen, eine Auswahl unter den einzelnen Sektoren, in welche jede dieser Speicherbahnen
36/1 bis 36/n aufgeteilt ist, stattfindet. Die Ausdehnung dieser Sektoren entspricht dem Abstand
zwischen jeweils zwei der magnetischen Strukturänderungen 42/1 bis 42/w auf. Signalbahn 40. In
Signalbahn 39 ist lediglich eine magnetische Strukturänderung
43 aufgebracht, welche den Anfang einer Umdrehung des Trommelspeichers 1 kennzeichnet.
Die magnetischen Strukturänderungen 42/1 bis 42/n werden durch Mangetkopf 44 abgefühlt und die dadurch
entstehenden Impulse der Zählröhre 45 der Auswahleinrichtung 41 zugeführt. Durch diese Impulse
wird die Zählröhre 45 von einer Zählstellung zur anderen weitergezählt und dadurch an den
Leitungen 46/1 bis 46/n entsprechend der Zählstellung der Zählrohre 45 eine positive Spannung erzeugt. Die
Leitungen 46/1 bis 46/w- verbinden die Zählröhre 45
mit der Vergleichseinrichtung 47. Dieser Vergleichseinrichtung werden auch die Leitungen 31/1 bis 31/n
zugeführt. In ihr wird der Spannungszustand einer der Leitungen 31/1 jeweils mit der der entsprechenden
der Leitungen 46/1 verglichen. Liegt an beiden einander entsprechenden Leitungen eine positive Spannung,
dann entsteht an Ausgangsleitung 48 eine positive Spannung, welche den steuerbaren Verstärker
49 öffnet, d. h. so umschaltet, daß Impulse, die von Magnetkopf 35 abgefühlt und durch Verstärker 50
verstärkt wurden, diesen steuerbaren Verstärker 49 passieren können und über Verstärker 51 der Zählröhre
52 zugeführt werden können. Diese Impulse, welche von Magnetkopf 35 abgefühlt werden, entsprechen
der auf dem entsprechenden Sektor in der ausgewählten der Speicherbahnen 36/1 bis 36/w aufgezeichneten
Information. Die Zählröhre 52 wird durch diese Impulse auf eine bestimmte Zählstellung
eingestellt und "somit an einer der Leitungen 53/1 bis 53/10 ein positiver Spannungszustand hervorgerufen.
Durch diese positive Spannung an einer der Leitun-
Auswahleinrichtung 33 genügend Zeit zur Verfügung zu stellen, den Magnetkopf 35 an die ausgewählte der
Speicherbahnen 36/1 bis 36/w zu verschieben. Die Betätigung dieser Auswahleinrichtung 33 geschieht
auf folgende Weise: Durch Impulse, welche an den beiden Leitungen 20 und 21 zugeführt werden, wird
die Zählstufe 2 auf einen bestimmten Wert eingestellt. Diese Zählstufe ist im Prinzip in Fig. 3 gezeigt. Sie
enthält die beiden zehnstelligen Zählröhren 19 und 25.
Die Zählröhre 19 ist zur Zählung der Einer und die
Zählröhre 25 zur Zählung der Zehner vorgesehen. Beide sind Glimmentladungszählröhren, d. h., durch
negative Impulse wird eine Glimmentladung, welche zwischen Anode 65 und einer der Katoden 66/1 bis
ig 66/0 besteht, von einer dieser Katoden zur nächsten
weitergeschaltet. Die Impulse gelangen von den beiden Leitungen 20 und 21 über die beiden Kondensatoren
67 und 68 zu den beiden Hilfselektrodensystemen 69 und 70. Diese beiden Hilfselektroden-
gen 53/1 bis 53/10 wird die entsprechende der in der ao systeme sind durch ein T-Glied, welches aus den
Steuereinheit 54 der Ausschreibeinrichtung enthaltene beiden Widerständen 71 und 72 und Kondensator 73
Gasentladungsröhren gezündet und dadurch. ein gebildet wird, miteinander verbunden.
Magnet erregt, welcher die entsprechende Type der Über Diode 74 und den Spannungsteiler, der aus
Ausschreibeinrichtung betätigt. den beiden Widerständen 75 und 76 gebildet wird,
Die Impulse von Magnetkopf 44 gelangen über 25 wird das Hilfselektrodensystem 69 mit einer positiven
Verstärker 55 durch das steuerbare Tor 56 und Verstärker 57 in die Zählröhre 45. Das steuerbare Tor 56
stellt ein bistabiles Flip-Flop in Verbindung mit einer steuerbaren Triode dar. Das Flip-Flop wird gekippt
Spannung vorgespannt. Werden nunmehr an Eingangsleitung
21 negative Impulse zugeführt, dann gelangen diese zunächst an das Hilfselektrodensystem
69 und, durch das T-Glied verzögert, an das Hilfs-
durch Impulse, welche an den Leitungen 57 bzw. 58 30 elektrodensystem 70. Dadurch wird die Glimmentzugeführt
werden. An Leitung 57 gelangt dann ein ladung von Katode 66/1 in Richtung Katode 66/2
" ' ' usw. weitergeschaltet. Werden jedoch an Leitung 20
negative Impulse zugeführt, dann gelangen diese zuerst an das Hilfselektrodensystem 70, und, durch das
tung weitergeschaltet. Die Katoden 66/1 bis 66/0 sind
über Katodenwiderstände 77/1 bis 77/0 mit Erde verbunden. Beim Bestehen einer Glimmentladung zwi-
77/0 ein Strom, welcher an diesem Widerstand einen positiven Spannungsabfall hervorruft. Dieser positive
Spannungsabfall erteilt der zugehörigen der Leitun-
Impuls, wenn durch Magnetkopf 59 die magnetische
Strukturänderung abgefühlt wird und der dadurch
erzeugte Impuls über Verstärker 60 und das steuerbare Tor 61 der Leitung 57 zugeführt wird. Auch das 35 T-Glied verzögert, an Hilfselektrodensystem 69. Dasteuerbare Tor 61 stellt ein bistabiles Flip-Flop in durch wird die Glimmentladung in umgekehrter Rich-Verbindung mit einer Triode dar, deren Gittervorspannung durch die Schaltstellung des bistabilen
Flip-Flops beeinflußt wird. Wird an einer der Leitungen 20 bzw. 21 ein positiver Impuls erzeugt, dann ge- 40 sehen einer dieser Katoden und der Anode 65 fließt langt dieser über die entsprechende der Dioden 62 über den entsprechenden Katodenwiderstand 77/1 bis bzw. 63 an die Steuerleitung 64 des steuerbaren
Tores 61. Dadurch wird das dort enthaltene Flip-Flop so umgeschaltet, daß Impulse, welche von Verstärker 60 der gesteuerten Triode zugeführt werden, 45 §en 78/l bis 78/0 eine positive Spannung gegenüber verstärkt werden, d. h., die magnetische Struktur- denen, an deren zugehöriger Katode keine Glimmentänderung 43 kann abgefühlt werden, und der dadurch ladung besteht, da diese über die entsprechenden erzeugte Impuls gelangt an Leitung 57. Dadurch wird Widerstände 77/1 bis 77/0 mit Erdpotential verdas bistabile Flip-Flop des steuerbaren Tores 56 so bunden sind. Gelangt die Glimmentladung an Katode umgeschaltet, daß die zugehörige Triode geöffnet 50 66/0, dann entsteht durch den positiven Spannungswird, d. h., Impulse von Magnetkopf 44 können zur sprung an Widerstand 77/0 ein positiver Impuls, Zählstufe 45 gelangen. Die Zählkapazität der Zähl- welcher über die beiden Kondensatoren 79 und 80 den stufe 45 entspricht der Anzahl der magnetischen Eingängen der beiden steuerbaren Verstärker 81 und Strukturänderungen 42/1 bis 42/m. Da zu Beginn eines 82 zugeführt werden. Diese Verstärker werden gejeden Sektors auf dem Trommelspeicher 1 eine dieser 55 steuert
magnetischen Strukturänderungen 42/1 bis 42/w—1
angebracht ist und außerdem am Ende des letzten
Sektors die magnetische Strukturänderung 42/w steht,
ist die Zählkapazität der Zählröhre 45 um 1 größer
als die Anzahl der Sektoren auf den Speicherbahnen 60
36/1 bis 36/m. Durch den durch die magnetische
Strukturänderung 42/m erzeugten Impuls wird Zählstufe 45 in ihre Ausgangsstellung zurückgeschaltet
und dadurch an Leitung 65 ein positiver Impuls erzeugt, welcher das bistabile Flip-Flop des steuerbaren 65 weiterer negativer Impuls über Kondensator 68 zuTores 56 in seine Ausgangsstellung zurückkippt und geführt, dann wandert die Glimmentladung von Zähldadurch eine weitere Zuführung der durch Magnet- katode 66/9 zur Katode 66/0, und es entsteht ein kopf 44 erzeugten Impulse zur Zählstufe 45 ver- Ubertragsimpuls. Dieser gelangt über Kondensator hindert. Das öffnen der in dem steuerbaren Tor 61 80 und den geöffneten Verstärker an Ausgangsleitung enthaltenen Triode geschieht etwas verzögert, um der 70 86 und von dort über Kondensator 87 zum Hilfselek-
Strukturänderung abgefühlt wird und der dadurch
erzeugte Impuls über Verstärker 60 und das steuerbare Tor 61 der Leitung 57 zugeführt wird. Auch das 35 T-Glied verzögert, an Hilfselektrodensystem 69. Dasteuerbare Tor 61 stellt ein bistabiles Flip-Flop in durch wird die Glimmentladung in umgekehrter Rich-Verbindung mit einer Triode dar, deren Gittervorspannung durch die Schaltstellung des bistabilen
Flip-Flops beeinflußt wird. Wird an einer der Leitungen 20 bzw. 21 ein positiver Impuls erzeugt, dann ge- 40 sehen einer dieser Katoden und der Anode 65 fließt langt dieser über die entsprechende der Dioden 62 über den entsprechenden Katodenwiderstand 77/1 bis bzw. 63 an die Steuerleitung 64 des steuerbaren
Tores 61. Dadurch wird das dort enthaltene Flip-Flop so umgeschaltet, daß Impulse, welche von Verstärker 60 der gesteuerten Triode zugeführt werden, 45 §en 78/l bis 78/0 eine positive Spannung gegenüber verstärkt werden, d. h., die magnetische Struktur- denen, an deren zugehöriger Katode keine Glimmentänderung 43 kann abgefühlt werden, und der dadurch ladung besteht, da diese über die entsprechenden erzeugte Impuls gelangt an Leitung 57. Dadurch wird Widerstände 77/1 bis 77/0 mit Erdpotential verdas bistabile Flip-Flop des steuerbaren Tores 56 so bunden sind. Gelangt die Glimmentladung an Katode umgeschaltet, daß die zugehörige Triode geöffnet 50 66/0, dann entsteht durch den positiven Spannungswird, d. h., Impulse von Magnetkopf 44 können zur sprung an Widerstand 77/0 ein positiver Impuls, Zählstufe 45 gelangen. Die Zählkapazität der Zähl- welcher über die beiden Kondensatoren 79 und 80 den stufe 45 entspricht der Anzahl der magnetischen Eingängen der beiden steuerbaren Verstärker 81 und Strukturänderungen 42/1 bis 42/m. Da zu Beginn eines 82 zugeführt werden. Diese Verstärker werden gejeden Sektors auf dem Trommelspeicher 1 eine dieser 55 steuert
magnetischen Strukturänderungen 42/1 bis 42/w—1
angebracht ist und außerdem am Ende des letzten
Sektors die magnetische Strukturänderung 42/w steht,
ist die Zählkapazität der Zählröhre 45 um 1 größer
als die Anzahl der Sektoren auf den Speicherbahnen 60
36/1 bis 36/m. Durch den durch die magnetische
Strukturänderung 42/m erzeugten Impuls wird Zählstufe 45 in ihre Ausgangsstellung zurückgeschaltet
und dadurch an Leitung 65 ein positiver Impuls erzeugt, welcher das bistabile Flip-Flop des steuerbaren 65 weiterer negativer Impuls über Kondensator 68 zuTores 56 in seine Ausgangsstellung zurückkippt und geführt, dann wandert die Glimmentladung von Zähldadurch eine weitere Zuführung der durch Magnet- katode 66/9 zur Katode 66/0, und es entsteht ein kopf 44 erzeugten Impulse zur Zählstufe 45 ver- Ubertragsimpuls. Dieser gelangt über Kondensator hindert. Das öffnen der in dem steuerbaren Tor 61 80 und den geöffneten Verstärker an Ausgangsleitung enthaltenen Triode geschieht etwas verzögert, um der 70 86 und von dort über Kondensator 87 zum Hilfselek-
durch das bistabile Flip-Flop 83. Dieses wiederum wird durch Impulse, welche an den Katoden
66/9 und 66/1 auftreten und über die Leitungen und 85 den Gittern zugeführt werden, umgeschaltet.
Tritt an Leitung 84 ein positiver Impuls auf — dies ist dann der Fall, wenn die Glimmentladung auf
Katode 66/9 geschaltet wird — dann schaltet das bistabile Flip-Flop 83 so um, daß Verstärker 82 geöffnet
ist, d. h. Impulse verstärkt und Verstärker Impulse sperrt. Wird nunmehr der Zählröhre 19 ein
trodensystem 88 der Zählröhre 25. Dadurch wird die dort bestehende Glimmentladung in positiver Riehtung
weitergeschaltet.
Die Schaltung der Glimmentladung der Zählröhre 25 entspricht der der Zählröhre 19.
Tritt an Leitung 85 der Zählröhre 19 ein positiver Impuls auf, dann wird das bistabile Flip-Flop 83 so
umgeschaltet, daß Verstärker 81 Impulse verstärkt und Verstärker 82 Impulse sperrt. Wird nunmehr
Zählröhre 19 in negativer Richtung weitergeschaltet, xo d.h. wandert die Glimmentladung von Katode 66/1
direkt zur Katode 66/0, dann wird der dabei an Katode 66/0 entstehende Übertragsimpuls durch Verstärker
81 verstärkt und über Kondensator 89 dem Hilfselektrodensystem 90 der Zählröhre 25 zugeführt. Dadurch
wird diese Zählröhre in negativer Richtung weitergeschaltet. Auch an den Ausgangsleitungen 91/1
bis 91/0 der Zählröhre 25 tritt dann eine positive Spannung auf, wenn an der zugehörigen Katode eine
Glimmentladung besteht. Die Leitungen 91/1 bis 91/0 werden in gleicher Weise wie die Leitungen 78/1 bis
78/0 zu dem Kreuzschaltfeld 26 geführt. An den jeweiligen Kreuzungspunkten der Leitungen 78/1 bis
78/0 und 91/1 bis 91/O1 sind diese durch zwei Widerstände
92/1 bis 92/100 und 93/1 bis 93/100 verbunden. An dem Verbindungspunkt dieser beiden Widerstände
sind die entsprechenden Leitungen 27/1 bis 27/100 angeschlossen. Sind zwei sich kreuzende Leitungen 78/1
bis 78/0 und 91/1 bis 91/0 positiv vorgespannt, dann ist auch die dem Kreuzungspunkt zugeordnete Ausgangsleitung
27/1 mit der gleichen Spannung positiv vorgespannt. Ist dagegen nur eine dieser sich kreuzenden
Leitungen positiv und hat die andere Erdpotential, dann liegt die dem Kreuzungspunkt zugeordnete
Ausgangsleitung 27/1 bis 27/100 auf dem halben positiven Potential. Liegen beide der sich kreuzenden Leitungen
auf Erdpotential, dann führt auch die entsprechende Ausgangsleitung 27/1 bis 27/100 Erdpotential.
Die Spannungszustände der Leitungen 27/1 bis 27/100 werden nunmehr über die beiden in Fig. 4 gezeigten
Kreuzschaltfelder 29 und 30 an die Leitungen 31/1 bis 31/« und 32/1 bis 32/m übertragen. Wie aus
Fig. 4 zu ersehen ist, ist jede der Leitungen 27/1 bis 27/100 über eine Diode 94/1 bis 94/100 in das Kreuzschaltfeld
29 eingeführt und weiterhin über eine der Dioden 95/1 bis 95/100 in das Kreuzschaltfeld 30. Soll
bei einer bestimmten Stellung des Schreibwagens ein Ausschreibvorgang stattfinden, dann ist die dieser
Stelle entsprechende waagerechte Leitung 96/1 bis 96/100 an der entsprechenden Kreuzungsstelle mit der
Leitung der Leitungen 31/1 bis 31/» verbunden, -welche dem Sektor zugeordnet ist, in welchem die auszuschreibende
Information aufgezeichnet ist.
Die der spannungsführenden Eingangsleitung 27/1 bis 27/100 zugeordnete waagerechte Leitung 97/1 bis
97/100 in dem Kreuzschaltfeld 30 ist in diesem Falle an dem Kreuzungspunkt mit einer der senkrechten
Leitungen 32/1 bis 32/m verbunden, welche . der Speicherbahn 36/1 bis 36/« entspricht, in welcher die
Information, die an dieser Stelle ausgeschrieben werden soll, aufgezeichnet ist, d. h. an der Leitung der
senkrechten Leitungen 31/1 bis 31/«, welche dem auszuwählenden Sektor entspricht, und an der der senkrechten
Leitungen 32/1 bis 32/«, welche der auszuwählenden Speicherbahn entspricht, herrscht eine positive
Spannung. Die an der entsprechenden der Leitungen 32/1 bis 32/« herrschende positive Spannung
wird der Einstellvorrichtung 33 zugeführt, welche in den Fig. 5 a und 5 b im Prinzip gezeigt ist. Diese Ein-Stellvorrichtung
33 enthält den Motor 98, der die Welle 99 antreibt. Diese Welle 99 ist abgekröpft, und
an dem dadurch entstehenden Kurbelarm ist über die Pleuelstange 100 die Schubstange 34 angelenkt. An'
ihrem vorderen Ende trägt die Welle 99 einen Rotationskörper 101, der eine galvanische Verbindung zwisehen
der Bürste 102 und den Bürsten 103/1 bis 103/n herstellt. An zwei Stellen des Umfanges ist in den
Körper 101 je ein Isolationsstück 104 und 105 eingesetzt, so daß jeweils eine der Bürsten 103/1 bis 103/m
keine Verbindung mit Bürste 102 hat. Wie aus Fig. 5 b zu ersehen ist, sind die Bürsten 103/1 bis 103/n an
der Stirnfläche des Körpers 101 halbkreisförmig angeordnet. Jede dieser Bürsten 103/1 bis 103M ist mit
einer der Leitungen 32/1 bis 32/« verbunden. Die
Bürste 102 ist über Widerstand 106 mit dem Gitter 107 der Triode 108 verbunden. Dieses Gitter wird
über Gitterableitwiderstand 109 so weit negativ vorgespannt, daß der Anodenstrom durch die Triode 108
gesperrt ist, wenn über Widerstand 106 keine positive Spannung zugeführt wird. In diesem Falle ist das Relais
110, welches in die Anodenleitung der Triode 108 eingeschaltet ist, nicht erregt, und die beiden Kontakte
111 und 112 dieses Relais befinden sich in der gezeichneten
Ruhestellung. Der Ruhekontakt 111 schließt einen Stromkreis von Pluspol 113 durch eine Bremswicklung
des Motors 98 zu Minuspol 114, d. h., bei nicht erregtem Relais 110 wird Motor 98 gebremst.
Tritt nunmehr an einer der Leitungen 32/1 bis 32/« eine positive Spannung auf, dann' gelangt diese über
die zugehörige Bürste 103/1 bis 103/w über den Körper
101 und Bürste 102 sowie Widerstand 106 an das Gitter 107. Dadurch wird die Gittervorspannung so
weit angehoben, daß ein kräftiger Anodenstrom fließt, der das Relais 110 erregt. Durch Erregen dieses Relais
110 wird Ruhekontakt 111 geöffnet und dadurch die Bremswirkung aufgehoben und Arbeitskontakt 112
geschlossen, wodurch der Motorstromkreis geschlossen und somit Welle 99 angetrieben wird. Welle 99
dreht sich nun so lange, bis eines der Isolierstücke 104 bzw. 105 sich gegenüber der Bürste 103/1 bis
103/w befindet, an welcher die positive Spannung anliegt. Dadurch wird der Stromkreis zu dem Gitter 107
unterbrochen, so daß die über Gitterableitwiderstand 109 zugeführte negative Vorspannung wieder wirksam
wird; d.h., das Relais 110 fällt ab, der Motor-Stromkreis wird unterbrochen und der Bremsstromkreis
wieder geschlossen, so daß die Welle 99 in dieser Stellung verharrt. Durch die Rotation der Welle
99 wurde die über die Pleuelstange 100 angelenkte Schubstange 34 in Pfeilrichtung 34a so weit verschoben,
daß Magnetkopf 35 sich gegenüber der Speicherbahn der Speicherbahnen 36/1 bis 36/« befindet, welche
der entsprechenden Leitung 32/1 bis 32/n zugeordnet ist. Die Bewegung der Schubstange 34 wurde durch das
Vorhandensein einer positiven Spannung an einer der Leitungen 32/1 bis 32/« eingeleitet und somit durch
die Zuführung eines Impulses zur Zählröhre 19 über eine der Leitungen 24 oder 25. Dadurch wurde auch
ein Impuls über die entsprechende der Dioden 62 bzw. 63 zur Steuerleitung 64 des steuerbaren Tores 61 geliefert.
Dieses ist so lange verzögert, daß Impulse von Magnetkopf 59 über Verstärker 60 erst dann das
steuerbare Tor 61 passieren können, wenn die Schubstange 34 wieder in Ruhestellung gelangt ist; d. h., die
Auswahl der Sektoren findet erst dann statt, wenn Magnetkopf 35 an einer der Speicherbahnen 36/1 bis
36/« in Abfühlstellung gebracht wurde. Zu Beginn einer Umdrehung des Trommelspeichers 1 wird nunmehr
durch Magnetkopf 59 die magnetische Struktur-
änderung 43 abgefühlt, so daß ein Impuls entsteht, welcher im Verstärker 60 verstärkt wird und durch
das steuerbare Tor 61 an Steuerleitung 57 des steuerbaren Tores 56 gelangt. Gleichzeitig schaltet dieser Impuls
auch das bistabile Flip-Flop des steuerbaren Tores 61 in seine Ausgangsstellung zurück, so daß die magnetische
Zustandsänderung 43 nur einmal abgefüllt werden kann. Nachdem das steuerbare Tor 56 geöffnet
wurde, können Impulse, welche durch Magnetkopf 44 \'on Signalbahn 40 abgefühlt und durch Verstärker 55
verstärkt wurden, über dieses steuerbare Tor dem Verstärker 57 zugeführt und von dort in die Zählröhre
45 eingespeist werden. Durch diese Impulse wird Zählröhre 45, deren Schaltung einer der Zählröhren
19 bzw. 25 in Fig. 3 entspricht, von »0« beginnend, jeweils um eine Zählstelle weitergezählt. Dadurch
entsteht jeweils an einer der Ausgangsleitungen 46/1 bis 46/tt eine positive Spannung.
Die Leitungen 46/1 bis 46/» führen zu der Vergleichseinrichtung
47, welche in Fig. 6 im Prinzip gezeigt ist. Dieser Einrichtung werden auch die Leitungen
31/1 bis 31/m zugeführt. Die Leitungen 31/1 und 46/1 bzw. 31/2 und 46/2 usw. sind durch je zwei
gleich große Widerstände 115/1 bis 115/» bzw. 116/1 bis 116/» miteinander verbunden. Von der Verbindungsstelle
dieser Widerstandspaare führt ein Widerstand 117/1 bis 117/n zur Steuerleitung 48. Wie bereits
beschrieben, wird einer der Leitungen 31/1 bis 31/» über das Kreuzschaltfeld 29 eine positive Spannung
erteilt. Liegen an zwei einander entsprechenden der Leitungen 31/1 bis 31/» und 46/1 bis 46/» positive
Spannungen, dann herrscht auch an dem Verbindungspunkt der beiden entsprechenden Widerstände
115/1 bis 115/m und 116/1 bns 116/» die gleiche positive
Spannung, welche über den zugehörigen Widerstand 117/1 bis 117/» der Steuerleitung 48 erteilt
wird. Dadurch wird die Gittervorspannung des steuerbaren Verstärkers 49 so weit erhöht, daß Impulse,
welche durch Magnetkopf 45' von "dem ausgewählten Sektor auf der entsprechenden der Speicherbahnen
36/1 bis 36/m abgefühlt werden, von Verstärker 50 dem Verstärker 51 zugeführt werden können. Liegt
an-zwei verschiedenen der Leitungen 31/1 bis 31/» und
46/1 bis 46/» eine positive Spannung, dann ist die Spannung an Steuerleitung 48 nur halb so groß wie
die an den jeweiligen Eingangsleitungen 31 bzw. 46 anliegende Spannung und reicht somit nicht aus, um
die Gitterspannung des steuerbaren Verstärkers 49 so weit zu erhöhen, daß Impulse verstärkt werden können.
Auch wenn nur an einer Leitung 31/1 bis 31/» oder einer der.Leitungen 46/1 bis 46/» eine positive Spannung
anliegt; wird die Gittervorspannung des steuerbaren Verstärkers 49 nicht weit genug erhöht, um Impulse
passieren zu lassen. Da das Bestehen einer positiven Spannung an einer der Leitungen 46/1 bis 46/«
dem Abfühlen eines bestimmten Sektors der Speicherbähnen 36/1 bis 36/» entspricht, kann durch Zuordnung
einer positiven Spannung zu einer der Leitungen 31/1 bis 31/».eine Auswahl unter diesen Sektoren getroffen
werden. .
Nachdem der Trommelspeicher 1 eine Umdrehung ausgeführt hat, wird durch die letzte magnetische
Strukturänderung 42/» die Zählröhre 45 in ihre Ausgangsstellung geschaltet, wodurch an Leitung 65 ein
positiver Impuls auftritt. Dieser positive Impuls gelangt zur Steuerleitung 58 des steuerbaren Tores 56,
wodurch das bistabile Flip-Flop in seine Ausgangsstellung zurückgeschaltet wird und somit keine Impulse,
welche im Magnetkopf 44 induziert werden, dieses steuerbare Tor passieren können; d.h., Zählröhre
45 wird während eines Abfühlvorganges nur einmal bis zu ihrer vollen Zählkapazität durchgezählt.
Die durch den steuerbaren Verstärker 49 verstärkten Impulse werden nunmehr dem Verstärker 51 zugeführt
und, nachdem sie dort verstärkt wurden, der Zählröhre 52. Auch die Schaltung dieser Zählröhre
entspricht der einer der Zählröhren 19 oder 25 mit Ausnahme dessen, daß nur die der Eingangsleitung 24
bzw. 25 vorgesehen ist, an welcher die zugeführten
ίο Impulse die Zählröhre in positiver Richtung weiterzählen.
Die einzelnen Katoden der Zählröhre 52 sind mit den Leitungen 53/1 bis 53/10 verbunden. Diese Leitungen
führen zu der Steuerstufe 54, welche in Fig. 7 im Prinzip gezeigt ist. Sie enthält eine Anzahl Gasentladungsröhren
118/1 bis 118/m, von denen je eine der auszuwählenden Type der Schreibeinrichtung zugeordnet
ist. In dem Anodenkreis jeder dieser Gasentladungsröhren ist der Steuermagnet 119/1 bis 119/»
der zugehörigen Type eingeschaltet. Diese Steuermagnete liegen über die gemeinsame Leitung 120 und
Kondensator 121 an Pluspol 122. Die Katoden der Gasentladungsröhren 118/1 bis 118/» sind mit Masse
verbunden. Die Gitter dieser· Gasentladungsröhren werden über die Widerstände 123/1 bis 123/» so weit L
negativ vorgespannt, daß sie nicht zünden. Gleichzeitig sind diese Gitter über die Widerstände 124/1
bis 124/m mit den Leitungen 53/1 bis 53/» verbunden.
Tritt an einer dieser Leitungen eine positive Span-
nung auf, dann erhöht sich dadurch die Gitterspannung der zugehörigen Gasentladungsröhre 118/1 bis
118/» so weit, daß die Zündkennlinie überschritten wird. Durch das Zünden einer dieser Gasentladungsröhren
118/1 bis 118/» wird Kondensator 121 geladen und der zugehörige Steuermagnet 119/1 bis 119/»
durch den Ladestrom erregt. Beim Abklingen des Ladestromes wird die entsprechende Gasentladungsröhre
118/1 bis 118/» gelöscht. Durch das Erregen des entsprechenden Steuermagnetes 119/1 bis 119/» wird
das Ausschreiben der diesem Steuermagnet zugeordneten Type bewirkt und gleichzeitig der Schreibwagen 7 um einen Bewegungsschritt in Pfeilrichtung
17 weitergeschaltet und somit wiederum ein Impuls an Leitung 11 erzeugt. Dieser Impuls leitet einen erneuten
Ausschreibvorgang ein, welcher in der gleichen Weise wie soeben beschrieben abläuft.
Aus der vorstehenden Beschreibung ist zu ersehen, daß der Zählstufe 2 beim Weiterbewegen des Schreibwagens
der Ausschreibeinrichtung negative Impulse zugeführt werden, welche diese Zählstufe in positiver
Richtung weiterzählen. Auch wenn der Schreibwagen entgegen der Schreibrichtung bewegt wird, werden
bei jedem Bewegungsschritt der Zählstufe 2 negative Impulse zugeführt, welche diese jedoch in negativer
Richtung zählen, d. h., sowohl nach einer Vorwärtsbewegung als auch nach einer Rückwärtsbewegung
des Schreibwagens ist durch die Stellung der Zählstufe 2 der auszuwählende Speicherort eindeutig bestimmt.
An Stelle der Steuermagnete 119/1 bis 119/w in Fig. 7 können auch Relais in die Anodenleitungen der
entsprechenden Entladungsröhren eingeschaltet werden, durch deren Erregung weitere Steuerfunktionen
ausgelöst werden; d. h., die Information, welche auf dem Trommelspeicher 1 aufgezeichnet ist, kann ein
Steuerkommando darstellen, welches durch die gezeigte Einrichtung in Abhängigkeit von der Stellung
des Schreibwagens einer Ausschreibeinrichtung ausgewählt wird und deren Informationsinhalt einem be-
stimmten Relais zugeordnet ist, durch dessen Erregen
909 689/302
die Steuerfunktion ausgelöst wird. Es ist also möglich,
den Trommelspeicher 1 sowohl als Informationsais auch als Programmspeicher auszubilden.
In dem beschriebenen Beispiel wurde die Auswahl eines Speicherortes durch Auswahlelemente getroffen,
welche vielsteilige Zählröhren enthalten. Nach dem der Erfindung entsprechenden Grundprinzip, nämlich daß
die Auswahl eines Speicherortes dadurch herbeigeführt wird, daß zunächst durch einen ersten Auswahlschalter
eine Gruppe von Speicherorten aus eiriem Speicher ausgewählt wird, z. B. eine Speicherbahn auf
einem Trommelspeicher, und daß durch einen zweiten Auswahlschalter innerhalb dieser Gruppe ein bestimmter
Speicherort, z. B. ein Sektor auf eine dieser Speicherbahnen des Trommelspeichers ausgewählt
wird, läßt sich eine solche Auswahlcinrichtung auch in der Weise aufbauen, daß beispielsweise an dem
Schreibwagen des Ausschreibmittels mehrere Reihen impulserzeugender Mittel angeordnet sind, welche
beim Zusammenwirken mit entsprechenden Steuermitteln eine Auswahl eines Speicherortes bewirken.
Diese impulserzeugenden Mittel können beispielsweise Permanentmagnet sein, welche während eines Bewegungsschrittes
des Schreibwagens in ihnen zugeordneten Abfühlmitteln, d. h. Magnetköpfen, Impulse induzieren.
Die impulserzeugenden Mittel werden zweckmäßigerweise so angeordnet, daß jede Stellung des
Schreibwagens einer bestimmten Codekombination entspricht. Sollen diese impulserzeugenden Mittel beispielsweise
die Auswahl eines Speicherortes auf einem Trommelspeicher bewirken, welcher in 30 Speicherbahnen
und jede dieser Speicherbahnen in zwölf Sektoren unterteilt ist, dann würden für jede Schreibstellung
des Schreibwagens zwei Codekombinationen, beispielsweise im Dual-Code, vorgesehen. Bei der ge-■
nannten Kapazität des Trommelspeichers müßte eine erste Kombination eines 5stelligen Dual-Codes vorgesehen
werden, welche die Auswahl einer der Speicherbahnen bewirkt und eine zweite 4stellige Dual-Code-Kombination,
welche eine Auswahl unter den einzelnen Sektoren dieser Speicher trifft. Die durch die
impulserzeugenden Mittel erzeugten Impulse können Flip-Flop-Ketten zugeführt werden, deren Schaltzustände
im Zusammenwirken mit entsprechenden Steuermitteln zunächst eine Auswahl unter den einzelnen
Speicherbahnen und sodann eine Auswahl unter den einzelnen Sektoren dieser Speicherbahnen vornehmen.
Die Steuerung durch Codekombinationen kann jedoch auch so vorgenommen werden, daß die Zählkapazität
des Codes durch die Anzahl der möglichen Schreibstellen des Schreibwagens bestimmt wird; d. h., bei
beispielsweise 100 Schreibstellen des Schreibwagens müßte ein 7stelliger Dual-Code vorgesehen werden.
Auch die hierbei erzeugten Impulse würden einer Mehrzahl von Flip-Flops zugeführt. Durch entsprechende
Schaltmittel kann erreicht werden, daß bei einer bestimmten Kombinationseinstellung der Flip-Flop-Kette
eine bestimmte Ausgangsleitung spannungsführend wird, so daß bei einer bestimmten Stellung
des Schreibwagens jeweils nur eine dieser Ausgangsleitungen, welche dieser Stellung des Schreibwagens
zugeordnet ist, spannungsführend wird. Diese Ausgangsleitungen würden beispielsweise den Leitungen
27/1 bis 27/100 in Fig. 1 entsprechen. Der an einer dieser Leitungen vorhandene positive Spannungszustand
kann in gleicher oder ähnlicher Weise, wie in Fig. 1 beschrieben, zur Auswahl eines Speicherortes
auf einem Speicher benutzt werden.
In den beschriebenen Beispielen entspricht jeweils die Auswahl einer Speicherbahn auf dem Speicher der
Auswahl einer Spaltengruppe auf dem zu beschriftenden Schreibmaterial und jeder der Sektoren dieser
Bahn einer Spalte innerhalb dieser Spaltengruppe. Im Zusammenhang mit der Einrichtung, welche in Fig. 1
gezeigt ist, kann eine solche Auswahl auch dadurch getroffen werden, daß den Widerstandspaaren 92/1
und 93/1 bis 92/100 und 93/100, deren zugeordnete Stellung des Schreibwagens einer Spalte innerhalb der
gleichen Spaltengruppe entspricht, eine gemeinsame
ίο der Leitungen 27/1 bis 27/100 zugeordnet wird. Dadurch
ist es möglich, durch den Spannungszustand dieser Leitungen 27 über ein Kreuzschaltfeld die Auswahl
unter den vorhandenen Speicherbahnen zu treffen. Da an jeder der Leitungen 27/1 bis 27/n bei dieser
Anordnung dann eine positive Spannung vorhanden ist, wenn der Schreibwagen sich innerhalb einer
dieser Leitung entsprechenden Spaltengruppe in Schreibposition befindet, kann diese Spannung über
eine Verteileinrichtung auf verschiedene beliebige Leitungen verteilt werden. Durch eine zweite Zählstufe,
welcher Impulse von den Leitungen 25 und 26 zugeführt werden, und zwar in Abhängigkeit davon, ob
eine dieser Leitungen 27/1 bis 27/n eine positive Spannung führt oder nicht, kann innerhalb dieser Ausgangsleitungen
einer solchen Verteileinrichtung, welche in der Wirkungsweise den Ausgangsleitungen 31/1 bis
31/n des Kreuzschaltfeldes 29 in Fig. 1 entsprechen, in Verbindung mit einer Vergleichseinrichtung, entsprechend
der in Fig. 1 verwendeten, eine Auswahl unter den einzelnen Sektoren der zuvor bestimmten
Speicherbahn erfolgen. Das heißt, die erste Auswahleinrichtung in Verbindung mit Zählstufe 2 stellt ein
Hauptprogramm dar, und die zweiten Auswahleinrichtungen in Form der Vorteileinrichtungen — für
jede der Leitungen 27/1 bis 27/w ist eine solche Verteileinrichtung
vorgesehen — stellen die dem Hauptprogramm zugeordneten Unterprogramme dar.
Claims (12)
1. Steuereinrichtung zum Anrufen von Speichern, die in Abhängigkeit eines beweglichen Wagens
oder Schlittens in verschiedenen Spalten oder Stellen eines Aufzeichnungsträgers wirksam wird,
dadurch gekennzeichnet, daß der Steuereinrichtung eine Zählvorrichtung und eine Einrichtung zur Erzeugung
von Impulsen zugeordnet ist, die in Abhängigkeit von der Wagenbewegung für jede vom
Wagen erreichte Stelle und/oder Spalte die Zählvorrichtung betätigt, welche die Auswahl zugeordneter
Speicherbahnen oder Speicherfelder bewirkt.
2. Steuereinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Zählvorrichtung zwei
Zähler enthält, von denen der eine durch die beim Übergang von einer Spalte zur anderen gegebenen
Impulse betätigt wird, während der andere durch die innerhalb einer solchen Spalte je Stelle gegebenen
Impulse betätigt wird.
3. Steuereinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Zählvorrichtung nur einen
Zähler enthält, der stellenweise fortlaufend betätigt wird.
4. Steuereinrichtung nach Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß eine Umschalteinrichtung
vorgesehen ist, welche die Arbeitsweise des Zählers entsprechend der Bewegungsrichtung des
Wagens oder Schlittens umschaltet.
5. Steuereinrichtung nach Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß den Ausgängen der
Zähler ein Kreuzschaltfeld (29, 30) zugeordnet ist, in dem die auszuwählenden Speicherbahnen und
Speicherfelder wahlweise umschaltbar festgelegt sind;
6. Steuereinrichtung nach Ansprüchen 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß bei mehrgliedrigem
Aufbau einer Zählstufe (2) die Ausgänge der einzelnen Glieder an eine Schaltmatrize (26) gelegt
sind, welche Ausgangsleitungen in der Anzahl der möglichen Kombinationen der Erregungszustände
der Zählglieder aufweist, von denen eine in Abhängigkeit von dem jeweiligen Erregungszustand
wirksam gemacht wird.
7. Steuereinrichtung nach Ansprüchen 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß ein von der Stellung
des Wagens abhängiger Auswählschalter (30) über eine Einstellvorrichtung (33) den Abtastkopf (35)
auf die zugehörige Spur einstellt und daß ein zweiter Auswählschalter (29) festlegt, welcher Speicherort
in der betreffenden Bahn ausgewählt wird.
8. Steuereinrichtung nach Ansprüchen 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß jeweils die Auswahl
einer Speicherbahn auf dem Speicher der Auswahl einer Spaltengruppe auf dem die lesbare Schrift
tragenden Aufzeichnungsträger und jedem Sektor der Bahn eine Spalte innerhalb der Gruppe entspricht.
9. Steuereinrichtung nach Ansprüchen 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß der Auswählschalter
(29) zur Auswahl eines Sektors der Speicherbahn eine Vergleichs- oder Koinzidenzschaltung (47)
beeinflußt, die die Verbindung zwischen der Abfühlvorrichtung
und der Schreibvorrichtung nur freigibt, wenn der von dem betreffenden Sektor
einer Synchronisierbahn erzeugte Impuls mit einem Impuls des Auswählschalters zusammentrifft.
10. Steuereinrichtung nach Ansprüchen 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß an dem Schreibwagen
mehrere Reihen impulserzeugender Mittel angeordnet sind, welche beim Zusammenwirken mit
entsprechenden Steuermitteln eine Auswahl eines Speicherortes bewirken.
11. Steuereinrichtung nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß jede Stellung des
Schreibwagens einer bestimmten Codekombination entspricht.
12. Steuereinrichtung nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß die durch die impulserzeugenden
Mittel erzeugten Impulse Flip-Flop-Ketten zugeführt werden, deren Schaltzustände im
Zusammenwirken mit entsprechenden Steuermitteln zunächst eine Auswahl unter den einzelnen
Speicherbahnen und sodann eine Auswahl unter den einzelnen Sektoren bewirkt.
In Betracht gezogene Druckschriften:
Deutsche Patentschriften Nr. 559 364, 615 859,
027, 952 572;
027, 952 572;
USA.-Patentschriften Nr. 2 364 758, 2 551093,
425;
425;
»Rechenanlagen«, Max-Planck-Institut für Physik,
Göttingen, 1953, S. 60 bis>68;
»Automatic Digital Calculators«, Butterworths
Scientific Public, London, 1953, S. 120 und 121;
Scientific Public, London, 1953, S. 120 und 121;
»The Design of Switching Circuits«, D. van Nostvand Comp., Princeton, 1951, S. 194 bis 199;
»Computer Development at the National Bureau of Standards Washington D. C«, Circular 551, 25.1.
1955, S.114;
»Elektronische Rundschau«, 1955, Nr. 10, S. 344 bis 348;
»Electronics«, 1952, Heft Mai, S. 116 bis 120;
»Proc. Inst, of El. Eng. (Part II), Vol. 99, 1952,
Nr. 68, S. 94 bis 106.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
© 909 689/302 12.59
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| GB7372/56A GB824227A (en) | 1956-03-09 | 1956-03-09 | Improvements relating to the storage of signals |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1071382B true DE1071382B (de) | 1959-12-17 |
Family
ID=9831876
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT1071382D Pending DE1071382B (de) | 1956-03-09 | Steuereinrichtung zum Anrufen von Speichern |
Country Status (2)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1071382B (de) |
| GB (1) | GB824227A (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1226603B (de) * | 1958-10-09 | 1966-10-13 | Form Master Ltd | Offset-Rotationsdruckmaschine |
-
0
- DE DENDAT1071382D patent/DE1071382B/de active Pending
-
1956
- 1956-03-09 GB GB7372/56A patent/GB824227A/en not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1226603B (de) * | 1958-10-09 | 1966-10-13 | Form Master Ltd | Offset-Rotationsdruckmaschine |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| GB824227A (en) | 1959-11-25 |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE1203512B (de) | Einrichtung zur Daten- und Kommando-uebermittlung | |
| DE937237C (de) | Verfahren und Anordnung zum Registrieren von Reihen-Zeichen-Informationen in einem Speicher | |
| DE2123789C2 (de) | Schaltungsanordnung zur automatischen zeilen- und wortweisen Darstellung von Zeichen auf einem Video-Anzeigegerät | |
| DE2432684A1 (de) | Integrierte speicherschaltung fuer rechenautomaten mit decodierfunktionen | |
| DE1524512A1 (de) | Schaltungsanordnung zum Vorfuehren von alphanumerischen Zeichen auf dem Schirm einer Kathodenstrahlroehre | |
| DE1103650B (de) | Nach dem Koinzidenzstromprinzip arbeitende Kernspeichermatrix bzw. Speicherkette | |
| DE1955277A1 (de) | Einrichtung zur Steuerung des Bandtransports eines Magnetbandgeraetes | |
| DE1068750B (de) | ||
| DE1076415B (de) | Maschine zur UEbertragung von Angaben aus Lochkarten auf ein Magnetband | |
| DE1071382B (de) | Steuereinrichtung zum Anrufen von Speichern | |
| DE1902797C3 (de) | Anordnung zum wahlweisen Ansteuern einer oder mehrerer durch Betätigung eines Wählers ausgewählter Schallplatten im Plattenmagazin eines Plattenspielers, insbesondere einer Musikbox | |
| DE1940703B2 (de) | Einrichtung zum steuerbaren Vorschub einer Papierbahn in einem Drucker | |
| DE1105217B (de) | Vorrichtung zur punktweisen Aufzeichnung von Schriftzeichen | |
| DE2414335B2 (de) | Druckvorrichtung | |
| DE2323891A1 (de) | Geraet zur datenverarbeitung | |
| DE1901294A1 (de) | Datengesteuerter Schriftzeichengenerator | |
| AT224367B (de) | ||
| DE1449441C3 (de) | Schaltungsanordnung zum Lesen und Schreiben von Information in einem Datenspeichersystem | |
| DE1499737C3 (de) | Abtasteinnhtung mit Spurnach lauf und Spurumschaltsteuerung fur Speicheranordnungen | |
| DE1101822B (de) | Elektrische Vorrichtung zum Speichern und Weiterleiten von Daten | |
| DE3219383C2 (de) | ||
| DE924486C (de) | Maschinelle Steuerung durch graphische Schriftzeichen | |
| DE1449993C (de) | Schaltungsanordnung zur Steuerung des sich in Zeilenrichtung bewegenden Teiles einer speichergesteuerten Seriendruckvorrichtung | |
| AT249420B (de) | Anordnung zur Datenverarbeitung | |
| DE1952713C3 (de) | Magneto-Mechanische Speicheranordnung für Binärsignale |