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DE1071180B - - Google Patents

Info

Publication number
DE1071180B
DE1071180B DENDAT1071180D DE1071180DA DE1071180B DE 1071180 B DE1071180 B DE 1071180B DE NDAT1071180 D DENDAT1071180 D DE NDAT1071180D DE 1071180D A DE1071180D A DE 1071180DA DE 1071180 B DE1071180 B DE 1071180B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
pipe
grommet
elevations
designed
undercut
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DENDAT1071180D
Other languages
English (en)
Inventor
Heidelberg-Rohrbach Hermann Böhm
Original Assignee
Brown, Boveri & Cie. Aktiengesellschaft, Maranheim-Käfertal
Publication date
Publication of DE1071180B publication Critical patent/DE1071180B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02GINSTALLATION OF ELECTRIC CABLES OR LINES, OR OF COMBINED OPTICAL AND ELECTRIC CABLES OR LINES
    • H02G3/00Installations of electric cables or lines or protective tubing therefor in or on buildings, equivalent structures or vehicles
    • H02G3/02Details
    • H02G3/06Joints for connecting lengths of protective tubing or channels, to each other or to casings, e.g. to distribution boxes; Ensuring electrical continuity in the joint

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Insulating Bodies (AREA)

Description

BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND
DEUTSCHES
INTERNAT. KL.
PATENTAMT
H 02 g
AUSLEGESCHRIFT 1071180
35910VnId/21 c
ANMELDETAG: 27.MAI1955
UEK.ANNTMACHUNG
DER ANMELDUNG
UND AUSGABE DER
AUSLEGESCHRIFT: 17. DEZEMBER 195 9
Zum Schütze von elektrischen Leitungen werden bei Siahipanzerrohren und ähnlichen Installationsteilen an den Rohrenden oder Öffnungen Tüllen angebracht. Diese sollen verhindern, daß sich die Isolierungen der elektrischen Leitungen an den scharfen Rohrkanten durchscheuern können. Es ist bekannt, diese Endtüllen als Außen- oder Innentüllen auszubilden und sie aus keramischem oder aus elastischem Werkstoff, wie aus Kunststoff oder Gummi, herzustellen. In neuerer Zeit erfreuen sich elastisch verformbare. Kunststoffe als Material für Installationszubehörteilebesonderer Beliebtheit, da sie leicht herzustellen und zu verarbeiten und bei Änderungen in der Installation meistens wiederzuverwenden sind. So sind z. B. U-förmige Einsteckleisten aus elastisch verformbarem Kunststoff bekannt, die zwecks Befestigung von Bündeln elektrischer Leitungskabeln in Schlitzen od. dgl. um die Leitungsbündel gelegt und mit diesen in den Schlitz gedrückt werden, wo sie sich mittels außen angebrachter sägezahn- bzw. zickzackförmiger Vorsprünge auf der Schlitzwand ohne weitere Befestigungsmittel festhalten.
Die Befestigung der genannten Endtüllen in dem Panzerrohr bzw. in den Installationsteilen erfolgt, wenn nicht eine genaue Fassung vorliegt, zum größten Teil durch Klebung. An sich sind auch Endtüllen bekannt, welche ohne weitere Hilfsmittel mit den Leitungsrohren fest verbunden sein können. So hat man z. B. bei einer Tulle konische Haltcrippcu an uei der Rohrfläche zugekehrten Seite in Längsrichtung der Tülle vorgesehen, die Paßtoleranzen ausgleichen sollen. Diesen letztgenannten Tüllen ist gemeinsam, daß sie unter Verformung und Reibung an de« inneren oder äußeren Rohrwänden haften. Eine pneumatische Saugwirkung od. dgl. kann dabei nicht auftreten, weil die Luftpolster zwischen der Rohrwandung und der Tülle während des gegenseitigen Verschiebens mitgeführt werden, so daß eine saugende oder bremsende Wirkung ausbleibt.
Bei allen diesen Tüllen erweist sich in der Praxis, daß Tüllen, welche mittels eines Haftsitzes oder eines Klebestoffes an den Rohrenden auf- bzw. eingesteckt werden, beim Durchziehen der Leitungen abgestreift werden können. Aufgabe der Erfindung ist es nun, nach Möglichkeit ohne Klebestoff einen guten Reibsitz für, Endtüllen herzustellen, die aus einem elastischen Werkstoff bestehen und höchstens durch eine dünne Metallschicht verstärkt sind. Auf keinen Fall soll die einmal ein- oder aufgesteckte Tülle durch die betrieblich auftretenden Beanspruchungen vom Rohr entfernt werden können.
Es sind bereits Endtüllen aus weicherem bzw. plastischem Material, wie Aluminium, Silumin, Kupfer, Weicheisen od. dgl. für Stahlpanzerrohre bekannt, Aus verformbarem Werkstoff
bestehende Endtülle für Stahlpanzerrohre od. dgl.
Anmelder:
Brown, Boveri & Cie. Aktiengesellschaft, Mannheim-Käfertal, Boveristr. 22
Hermann Böhm, Heidelberg-Rohrbach, ist als Erfinder genannt worden
die an der der Rohrfläche zugekehrten Seite mit ringförmigen Erhöhungen versehen sind, die durch Verformung beim Einpressen oder Aufziehen der Tülle deren festen Sitz auf dem Rohr bewirken. Diese ringförmigen Erhöhungen erschweren das Aufbringen wie das Entfernen der Tülle gleichermaßen; die Tülle läßt sich nur mit einem entsprechenden Werkzeug und verhältnismäßig umständlich auf das Rohr aufbringen und wird beim eventuellen späteren Lösen vom Rohr wegen der erlittenen Verformung für eine weitere Verwendung unbrauchbar.
Die Erfindung beruht nun auf folgenden Überlegungen: Wenn ein elastisch verformbares Material an der einer unelastischen Wand zugekehrten Fläche Eindrehungen von sägezahnartigem Querschnitt oder sonstige hinterschnittene Vorsprünge aufweist, dann tritt beim Verschieben eine der beiden Flächen unter gleichzeitigem Druck gegeneinander eine Verformung der elastischen Vorsprünge auf. Dabei rufen, wenn die beiden verschobenen Flächen einander parallel bleiben, die Spitzen oder die hinterschnittenen Absprünge je nach der Schieberichtung eine verschieden große Hemmung hervor. So zeigt die Abb. 1, daß bei Verschiebung in Richtung der schrägen Rechtsflanke die Spitzen sich nachgiebig umlegen, wogegen sie sich bei der Verschiebung in entgegengesetzter Richtung aufrichten und eine rückläufige Bewegung verhindern.
Von der dargelegten Wirkung einer solchen Gestaltung von elastischen Rohrkörpern wird nun gemäß der Erfindung bei der Herstellung von aus verformbarem Werkstoff bestehende Endtülle für Stahlpanzerrohre od. dgl., die als Außen- oder Innentülle ausgebildet ist und an der der Rohrfläche zugekehrten Seite mit Erhöhungen versehen ist, die durch Verformung beim Einpressen oder Aufziehen der Tülle deren festen Sitz auf dem Rohr bewirken, Gebrauch gemacht. Die Endtülle, die in bekannter Weise aus
909 689/431

Claims (2)

einem verformbaren elastischen Werkstoff besteht, ist nach der Erfindung dadurch selbstsperrend ausgeführt, daß sie an sich bekannte ringförmige Erhöhungen aufweist, die jedoch derart unsymmetrisch gestaltet, z. B. einseitig hinterschnitten sind, daß die stärker zur Rohrwand geneigten bzw. nicht hinterschnittenen Seiten dieser Erhöhungen demjenigen Tüllenende zugekehrt sind, von dem aus das Rohr aufzuschieben ist. Dabei können die Tüllen jeweils an der der Rohrfläche abgekehrten Seite durch eine an sich bekannte vorzugsweise dünnwandige Metalltülle od. dgl. verstärkt sein. Die Abb. 2 zeigt eine solche Endtülle, die ganz aus elastischem Material hergestellt ist. während gemäß den Abb. 3 und 4 das elastische, selbsthemmende Material mit einem dünnwandigen Rohrstück in Verbindung gebracht ist. Bei der Ausführung nach den Abb. 3 und 4 kann die elastische Endtülle infolge des vorhandenen Wulstes von dein Rohr nicht abgestreift werden, da es sich zwischen der Wandung der Endtülle und dem Stahlpanzerrohr beim Herausziehen der ersteren einklemmt und dadurch die rückläufige Bewegung verhindert. In den Abb. 2 bis 4 sind Innentüllen dargestellt, also solche, welche in das Stahlpanzerrohr oder einen sonstigen Isolationsteil hineingeschoben werden. Es können auf die gleiche Weise auch selbsthemmende Außenendtüllen hergestellt werden, bei denen die hemmende Reibung auf der Rohraußenseite auftritt. Das Verarbeiten und die Anwendung der neuen Endtüllen ist, da das Kleben entfällt, sehr einfach. Die Tülle wird lediglich an das zugehörige Rohrende od. dgl. angesetzt und mit einem kräftigen Schlag in dasselbe hineingetrieben. Die erfindungsgemäße Tülle läßt sich also besonders leicht montieren, haftet aber im montierten Zustand gut auf dem Rohr und läßt sich nicht ohne weiteres wieder entfernen bzw. bei weiteren Montagearbeiten unbeabsichtigt abstreifen, während bei den verschiedenen bekannten Tüllen diese Vorteile nur alternativ vorhanden sind. P ATENTANSPBt)CH E:
1. Aus verformbarem Werkstoff bestehende Encltülle für Stahlpanzerrohre od. dgl., die als Außen- oder Innentülle ausgebildet ist und an der der Rohrfläche zugekehrten Seite mit Erhöhungen versehen ist, die durch Verformung beim Einpressen oder Aufziehen der Tülle deren festen Sitz auf dem Rohr bewirken, dadurch gekennzeichnet, daß die Endtülle, in bekannter Weise aus elastischem Werkstoff bestehend, an sich ebenfalls bekannte ringförmige Erhöhungen aufweist, die derart unsymmetrisch gestaltet, z. B. einseitig hinterschnitten sind, daß die stärker zur Rohrwand geneigten bzw. nicht hinterschnittenen Seiten dieser Erhöhungen demjenigen Tüllenende zugekehrt sind, von dem aus das Rohr aufzuschieben ist.
2. Endtülle nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß sie in an sich bekannter Weise an der der Rohrfläche abgekehrten Seite durch eine vorzugsweise dünnwandige Metalltülle od. dgl. verstärkt ist.
In Betracht gezogene Druckschriften:
Deutsche Patentschrift Nr. 662 591;
deutsche Gebrauchsmuster Nr. 1 699 008, 1 699 010; schweizerische Patentschrift Nr. 177 371.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
© 909 689/431 12.59
DENDAT1071180D Pending DE1071180B (de)

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1071180B true DE1071180B (de) 1959-12-17

Family

ID=595923

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DENDAT1071180D Pending DE1071180B (de)

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE1071180B (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE2748894A1 (de) * 1976-11-03 1978-05-18 Raychem Sa Nv Verfahren und vorrichtung zum abdichten wenigstens zweier koerper
US5383688A (en) * 1991-11-21 1995-01-24 Cooper Industries, Inc. Conduit liner

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE2748894A1 (de) * 1976-11-03 1978-05-18 Raychem Sa Nv Verfahren und vorrichtung zum abdichten wenigstens zweier koerper
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