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DE1071097B - Schriftprägemaschine für Adressenruckplatten - Google Patents

Schriftprägemaschine für Adressenruckplatten

Info

Publication number
DE1071097B
DE1071097B DENDAT1071097D DE1071097DA DE1071097B DE 1071097 B DE1071097 B DE 1071097B DE NDAT1071097 D DENDAT1071097 D DE NDAT1071097D DE 1071097D A DE1071097D A DE 1071097DA DE 1071097 B DE1071097 B DE 1071097B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
embossing
address printing
printing plates
patrix
cut edges
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DENDAT1071097D
Other languages
English (en)
Inventor
Berlin-Hermsdorf Erich Ostwaldt
Original Assignee
Adrema-Werke G.m.b.H., Berlin
Publication date
Publication of DE1071097B publication Critical patent/DE1071097B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B41PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
    • B41JTYPEWRITERS; SELECTIVE PRINTING MECHANISMS, i.e. MECHANISMS PRINTING OTHERWISE THAN FROM A FORME; CORRECTION OF TYPOGRAPHICAL ERRORS
    • B41J3/00Typewriters or selective printing or marking mechanisms characterised by the purpose for which they are constructed
    • B41J3/38Typewriters or selective printing or marking mechanisms characterised by the purpose for which they are constructed for embossing, e.g. for making matrices for stereotypes

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  • Credit Cards Or The Like (AREA)

Description

DEUTSCHES
Es ist bekannt, Adressendruckplatten nachträglich mit Schriftplatten zu versehen, deren Schriftzeichen mit dem übrigen Text der Adressendruckplatte abgedruckt werden sollen. Zum Befestigen der Schriftplatten dienen dabei in den Adressendruckplatten vorgesehene Einsteckschlitze. Die Einsteckschlitze wurden bisher auf besonderen Pressen in der Fabrik hergestellt. Die Erfindung hat zur Aufgabe, die Schriftprägemaschinen für Adressendruckplatten so auszubilden, daß mit ihr die Einsteckschlitze hergestellt werden können. Dadurch kann der Verbraucher seine Adressendruckplatten zur Aufnahme von Schriftplatten einrichten, wobei gleichzeitig sichergestellt ist, daß die Einsteckschlitze an die richtige Stelle innerhalb des Prägefeldes eingebracht werden. Die Erfindung besteht demgemäß darin, daß die Schriftprägemaschine mit einer Prägetype versehen wird, die in der Lage ist, die Einsteckschlitze oder die Schlitzprägungen im Prägefeld der Platte herzustellen. Zu diesem Zweck ist erfindungsgemäß die Patrize mit einer der Größe der sich aus den Schlitzprägungen ergebenden Vorsprünge entsprechenden rechteckigen Erhöhung versehen, deren zwei Schmalseiten als Schnittkanten ausgebildet sind, während die Matrize mit zwei den Schnittkanten der Patrize entsprechenden Erhöhungen, zwischen die die Erhöhung der Patrize beim Prägen eingreift, versehen ist.
Es ist bereits bekannt, in abgießbaren und dehnbaren Matrizenstreifen Haltelöcher einzuprägen, wozu im Typenrad der Schriftprägemaschine Stempel mit Schnittkanten vorgesehen sind. Diese Haltelöcher sind aber nicht mit Einsteckschlitzen von Adressendruckplatten zu vergleichen, die an bestimmten Stellen im Prägefeld der Adressendruckplatte vorgesehen werden müssen. Auch erfordert die Schriftprägemaschine gemaß der Erfindung eine ganz besondere Ausgestaltung der Prägestempel.
In der Zeichnung ist die Erfindung beispielsweise veranschaulicht, und zwar zeigt
Fig. 1 eine Draufsicht auf die Druckseite einer Adressendruckplatte mit auf das Prägefeld aufgesetzter und mit der Platte lösbar verbundener Schriftleiste,
Fig. 2 eine Draufsicht der abgenommenen Schriftleiste,
Fig. 3 eine Draufsicht auf die Druckseite einer Adressendruckplatte mit im Prägefeld nebeneinander durch Einschnitte begrenzten Vorsprüngen zum Einsetzen einzelne Typen tragender Zungen,
Fig. 4a-4c in vergrößertem Maßstabe die Ausführung der Patrize und
Fig. 5a-5c die der Matrize, in drei verschiedenen Blickrichtungen gesehen.
Bei der Ausführungsform nach Fig. 1 und 2 sind innerhalb des Prägefeldes der Druckplatte 1 durch Schriftprägemaschine
für Adressendruckplatten
Anmelder:
Adrema-Werke G.m.b.H.,
Berlin NW 87, Gotzkowskystr. 20
Erich Ostwaldt, Berlin-Hermsdorf,
ist als Erfinder genannt worden
Schlitzprägung erzeugte und nach der Druckseite hin gerichtete Vorsprünge 2 vorgesehen, die zum Anbringen einer z. B. nahezu über die Länge der Druckplatte reichenden Schriftleiste 3 bestimmt sind. Die Leiste ist an beiden Enden mit je einer quergerichteten Zunge 4 versehen, der eine längsgerichtete Zunge 5 gegenüber liegt. Die quergerichteten Zungen 4 sind schwach nach innen abgebogen, so daß sie bequem in die durch die Ausprägungen 2 gebildeten Schlitze 6 unter die Vorsprünge 2 eingeschoben werden können. Die quergerichteten Zungen 4 sind zu den längsgerichteten Zungen 5 so angeordnet, daß bei ganz unter dem Vorsprung liegender Zunge 4 die längsgerichtete Zunge 5 den oberen Rand der zugehörigen Vorsprünge 2 federnd hintergreifen. Dadurch ist die Schriftleiste fest und unverschiebbar im Prägefeld der Druckplatte mit dieser verbunden. Sie kann aber jederzeit durch leichtes Anheben der längsgerichteten Zungen 5 abgenommen werden.
Bei der in Fig. 3 gezeigten Adressendruckplatte sind an irgendeiner in Betracht kommenden Stelle des Prägefeldes durch Schlitzprägung ein oder mehrere nebeneinanderliegende Vorsprünge 7 erzeugt, von denen jeder zur Aufnahme des Fußes von Einzel typen 8 bestimmt ist, die beispielsweise Ziffern wiedergeben und zur AViedergabe und zur Abänderung von Zahlenwerten dienen.
Die nach der Druckseite der Adressendruckplatte gerichteten Vorsprünge können in einer üblichen Prägemaschine für Adressendruckplatten an beliebiger Stelle des Prägefeldes hergestellt werden. In Fig. 4a-4c ist die Patrize 9 gezeigt, die mit einer der Größe des Vorsprungs 2 entsprechenden rechteckigen Erhöhung 10 versehen ist, deren zwei Schmalseitenil als Schnittkanten ausgebildet sind. Die in Fig. 5a-5c dargestellte Matrize 12 ist dagegen mit zwei den
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Schnittkanten 11 der Patrize entsprech'enden Erhöhungen 13 mit Schnittkanten 14 versehen, zwischen die die Erhöhung 10 der Patrize 9 beim Prägen eingreift.

Claims (1)

  1. Patentanspruch:
    Schriftprägemaschine für Adressendruckplatten, dadurch gekennzeichnet, daß zum Herstellen an sich bekannter Einsteckschlitze bzw. Vorsprünge (7) für auswechselbare Schriftplatten (3, 8) die Patrize mit einer der Größe der sich aus den Schlitzprägungen ergebenden Vorsprünge entsprechenden rechteckigen Erhöhung (10) versehen ist, deren zwei Schmalseiten (11) als Schnittkanten ausgebildet sind,, während die Matrize mit zwei den Schnittkanten der Patrize entsprechenden Erhöhungen (13), zwischen die die Erhöhung der Patrize beim Prägen eingreift, versehen ist.
    In Betracht gezogene Druckschriften:
    Deutsche Patentschriften Nr. 708 772, 619 831;
    britische Patentschrift Nr. 268 373;
    USA.-Patentschrift Nr. 1 026 250;
    französische Patentschrift Nr. 665 372.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
    © 909 689/Ϊ5 12.59
DENDAT1071097D Schriftprägemaschine für Adressenruckplatten Pending DE1071097B (de)

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1071097B true DE1071097B (de) 1959-12-17

Family

ID=595860

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DENDAT1071097D Pending DE1071097B (de) Schriftprägemaschine für Adressenruckplatten

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE1071097B (de)

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