DE1070967B - - Google Patents
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Classifications
-
- G—PHYSICS
- G08—SIGNALLING
- G08B—SIGNALLING OR CALLING SYSTEMS; ORDER TELEGRAPHS; ALARM SYSTEMS
- G08B26/00—Alarm systems in which substations are interrogated in succession by a central station
-
- G—PHYSICS
- G08—SIGNALLING
- G08C—TRANSMISSION SYSTEMS FOR MEASURED VALUES, CONTROL OR SIMILAR SIGNALS
- G08C25/00—Arrangements for preventing or correcting errors; Monitoring arrangements
Landscapes
- Physics & Mathematics (AREA)
- General Physics & Mathematics (AREA)
- Business, Economics & Management (AREA)
- Emergency Management (AREA)
- Alarm Systems (AREA)
Description
DEUTSCHES
kl. 74 c 21/10
PATENTAMT
T 15693 VIHd/74 c
BEKANNTMACHUNG
DER ANMELDUNG
UND AUSGABE DER
AUS LEG E SCHRIFT:
10. DEZEMBER 1959
Bei einem sternförmigen Meldersystem sind in die einzelnen Meldeleitungen Meldungsüberwachungsrelais
geschaltet, die bei Stromänderungen in der jeweiligen Meldeleitung abfallen und, da sie über
eigene Kontakte an die Meldeleitung geschaltet sind, nach der Entgegennahme der betreffenden Meldung
durch von der Quittierung dieser Meldungen abhängige Schaltmittel wieder an die Meldeleitung angeschaltet
werden müssen. Der jeweilige Betriebszustand der Meldeleitung wird in einem Anzeigefeld
angezeigt, das durch Kontakte von in den Meldeleitungen liegenden Relais in geeigneter Weise gesteuert wird. Da die Speisung der Meldeleitungen
über die Meldungsüberwachungsrelais hinweg erfolgt, fallen diese Relais auch ab, wenn Störungen in der
Stromversorgung vorliegen. Da bei einem sternförmigen Meldersystem eine Vielzahl von Meldeleitungen
besteht, die alle über ihnen zugeordnete Meldungsüberwachungsrelais kontrolliert werden, ist es nach
Beseitigung einer Störung notwendig, sämtliche Meldungsüberwachungsrelais
wieder an die ihnen zugeordneten Meldeleitungen anzuschalten. Bisher wurde diese Wiederanschaltung in der Weise vorgenommen,
daß eine mit der Wartung einer solchen Anlage betraute Person die einzelnen Melderelais in
örtlichen Stromkreisen nacheinander erregte, worauf sich diese über die Meldeschleifen halten, vorausgesetzt,
daß auf dieser Meldeleitung gerade keine Meldung abgegeben wurde und die Stromversorgung
selbst wieder in Ordnung war. Jedes der wieder ansprechenden Schleifenrelais wirkte unmittelbar mit
seinem Wiederansprechen auf das Anzeigefeld ein. Dadurch wurden oft Fehlkennzeichnungen hervorgerufen,
da beim Aufleuchten eines bestimmten Signals der mit der Bedienung der Anlage Betraute
nicht sofort wußte, ob dieses Signal durch eine etwa noch vorhandene Störung in der Stromversorgung
oder einen Fehler in der Übertragungsleitung oder schließlich in der Auslösung einer Meldung ihre Ursache
hatte. Außerdem benötigte die nacheinander von Hand durchzuführende Wiedereinschaltung der
einzelnen Meldungsüberwachungsrelais eine recht beträchtliche Zeitspanne.
Die Erfindung beseitigt diese Nachteile der bekannten Anlagen,-'bei denen über eigene Kontakte Meldungsüberwachungsrelais
in die einzelnen ruhestromüberwachten Meldeleitungen geschaltet sind und wobei sich diese Relais bei Störungen in der Stromversorgung
von den ihnen jeweils zugeordneten Meldeleitungen abschalten, dadurch, daß über nach
der Beseitigung derartiger Störungen, wirksam werdende oder zu betätigende Schaltmittel alle Meldungsüberwachungsrelais
gleichzeitig in örtlichen Stromkreisen erregt und dadurch an die ihnen jeweils zu-Sdialtungsanordnung
für ein sternförmiges Meldersystem
Anmelder:
Telefonbau und Normalzeit G.m.b.H.,
Frankfurt/M., Mainzer Landstr. 134-146
Werner Dardat, Frankfurt/M.,
ist als Erfinder genannt worden
ist als Erfinder genannt worden
geordneten Meldeleitungen probeweise angeschaltet werden, während das durch Zustandsänderungen der
Meldungsüberwachungsrelais beeinflußbare Anzeigefeld bei Störungen in der Stromversorgung abgeschaltet
und erst nach vollzogener probeweiser Anschaltung aller Meldungsüberwachungsrelais an die ihnen
zugeordnete Leitung wieder eingeschaltet wird. Die örtliche Erregung der Meldeüberwachungsrelais erfolgt
zweckmäßig durch die Betätigung eines Schaltorgans, während die Wiedereinschaltung des Anzeigefeldes bei der Freigabe des gleichen Schaltorgans
durchgeführt wird. Dies kann in der Weise geschehen, daß ein Arbeitskontakt eines von Hand zu
betätigenden Schalters einer Wicklung eines bei Störungen der Stromversorgung abfallenden und die Abschaltung
des Anzeigefeldes vornehmenden Relais parallel geschaltet ist, dessen Wiederansprechen bei
der Betätigung des Schalters vorbereitet und bei seiner Freigabe bewirkt wird. An Stelle eines von Hand
zu betätigenden Schalters kann auch ein bei der Beseitigung einer aufgetretenen Störung in der Stromversorgung
selbsttätig wirksam werdendes Schaltmittel treten, das über ein Auswahlschaltwerk die
einzelnen Meldungsüberwachungsrelais nacheinander erregt, worauf dann am Ende des Umlaufes dieses
Auswahlschaltwerkes die Wiedereinschaltung des beim Auftreten der Störung abfallenden und dadurch
das Anzeigefeld abschaltenden Relais erfolgt.
In der Zeichnung sind zwei Ausführungsbeispiek der Erfindung dargestellt. Es zeigt
Fig. 1 eine Schaltungsanordnung zur Wiedereinschaltung der Meldungsüberwachungsrelais, wenr
deren Abfall durch Störungen in der Stromversorgung bewirkt wurde, wobei diese Wiedereinschaltung
mit Hilfe einer Taste vorgenommen wird, und
Fig. 2 eine Anordnung, bei der über ein Auswahlschaltwerk die Wiedereinschaltung der Überwachungs
relais erfolgt.
909 688/51
In beiden Figuren sind nur die zum Verständnis der Erfindung unbedingt notwendigen Stromläufe
aufgenommen worden, wobei in Fig. 2 auch auf die Darstellung des Anzeigefeldes verzichtet wurde, das
in der gleichen Weise wie das in Fig. 1 dargestellte Anzeigefeld ausgebildet ist.
Die in Fig. 1 in die einzelnen Meldeleitungen ML gelegten Melder M enthalten zwei Einweggleichrichter, von denen einer über einen Vorwiderstand im
Ruhezustand in der Schleifenleitung liegt und das Fließen eines Ruhestromes erlaubt, während der
andere diesem entgegengepolte Gleichrichter über den Melderkontakt in die Leitung gelegt wird und ein
Fließen eines Leitungsstromes nur dann gestattet, wenn in der Zentrale eine Umpolung des Speisestromes stattgefunden hat.
In jeder Meldeleitung liegen zwei Wicklungen I und II eines Meldungsüberwachungsrelais L sowie
die Wicklung eines weiteren Relais V. Die Wicklung II des Relais L ist der Wicklung I entgegengewickelt und so dimensioniert, daß bei normalen
Stromverhältnissen auf der Leitung das Relais L anspricht, jedoch beim Fließen verhältnismäßig kleiner
Erdschlußströme infolge der Wirkung dieser Gegenwicklung abfällt. Die Speisung der Schleifen erfolgt
durch Anlegen von Gleichstrom an die Klemmen Qa und Q b, wobei dieser Gleichstrom in bekannter Weise
einem Gleichrichteraggregat oder auch einer Batterie entnommen werden kann. Zwischen die Speiseleitungen ist ein Relais 5" geschaltet, das sich über einen
eigenen Kontakt s4 hält und dem Sicherungskontakte sikl parallel geschaltet sind. Ist die Hauptsicherung
HS sowie die einzelnen Teil sicherungen in Ordnung, so ist das Relais S erregt, während es beim Ausfall
dieser Sicherungen entweder durch Unterbrechung des Schleifenstromes oder durch Kurzschluß mit
einem der Kontakteiifel zum Abfallen kommt.
Im Ruhezustand befinden sich alle Kontakte in Fig. 1 in der gestrichelt dargestellten Lage. Wird
eine Meldung abgegeben, so wird der Meldekontakt mk an der Meldestelle umgelegt und dadurch zunächst
der Stromfluß für das Relais L unterbrochen. Dieses fällt ab und polt mit seinen Kontakten 12 und /6 die
Meldeleitung um. Als Folge dieser Umpolung spricht nunmehr das Relais V an, das im Ruhestromkreis
lediglich fehlstromdurchflossen wurde, da für den umgepolten Speisestrom der Gleichrichter Gl 2 durchlässig ist. Über die Kontakte
j 3, /4 und ν 6 spricht die Meldelampe LM an und bringt der Bedienung das
Einlaufen einer solchen Meldung zur Kenntnis. Beim Auftreten eines Drahtbruchs fällt das Relais L ebenfalls ab, doch unterbleibt jetzt die Einschaltung des
Relais V, da dieses über die Drahtbruchstelle nicht zum Ansprechen kommen kann, und über die Kontakte/4 und vß wird die Einschaltung der Drahtbruchlampe LD bewirkt.
Ein Nebenschluß zwischen den beiden Adern der Leitung bewirkt eine Stromverstärkung, durch die
neben dem Relais L auch das Relais V zum Ansprechen gebracht wird, über die Kontakte s3, /4 und
v2 kommt in diesem Fall die Lampe LE zum Aufleuchten.
Wenn Störungen in der Stromversorgung sich ereignen, sei es, daß der Speisestrom überhaupt wegbleibt, oder sei es, daß eine der Sicherungen ausfällt,
so wird das Relais 5 aberregt und schaltet mit seinem Kontakt j 3 das Anzeigefeld ab. Der Ausfall
einer Sicherung wird der Bedienung über den Kontakt j 3 angezeigt, da in der Ruhelage dieses Kontaktes die Lampe ^tX eingeschaltet wird.
Nach Beseitigung der Störung betätigt die Bedienung die Taste TA, und wenn alle Sicherungen wieder intakt sind, können über den Kontakt s 3 sowie
die in Kette geschalteten Sicherungskontakte sik2 das Relais H und in Reihe damit alle abgefallenen Relais L ansprechen. Über zugeordnete Kontakte/2 und
/6 werden die Meldungsüberwachungsrelais probeweise wieder an die einzelnen Meldeleitungen angeschaltet, ohne daß es hierbei schon zu einer Beein- flussung des Anzeigefeldes kommt. Erst nach Loslassen der Taste TA wird über den inzwischen betätigten Kontakt h 4 das Relais S erregt, das mit
seinem Kontakt i 3 die Wiedereinschaltung des Anzeigefeldes vornimmt und mit seinem Kontakt
j4 sich zwischen den Speiseleitungen hält.
In Fig. 2 ist der Verlauf der eigentlichen Melderschleife ML sowie die Ausbildung des Anzeigefeldes
weggelassen worden, da diese Anordnungen denjenigen der Fig. 1 entsprechen. Es sind in der Fig. 1 die
diesbezüglichen Kontakte lediglich mit dem Index a zu versehen.
Im Ruhezustand ist das Relais SA in der Stromzuführung zu den einzelnen Schleifen erregt, und
ebenso ist das Relais LS gezogen, das sich über einen
»5 eigenen Kontakt Is 4 hält. Wenn eine Sicherung ausfällt oder die Stromversorgung überhaupt wegbleibt,
fällt das Relais LS ab, da es über den der betreffenden Sicherung zugeordneten Sicherungskontakt fei
kurzgeschlossen wird. Außerdem schließt der Kontakt
k 2 das Relais SA kurz, so daß auch dieses Relais abfällt. Der Ausfall einer Sicherung wird der Bedienung über den Kontaktfe 3 der betreffenden Sicherung durch Aufleuchten der Lampe SiL angezeigt.
Steht der Wähler WA in seiner Ruhelage, so wird
— noch vor dem Abfall des RelaisLS — über den
Kontakt sa4 der Drehmagnete WA des Wählers WA eingeschaltet, so daß der Wähler den ersten Schritt
ausführt. Durch Schließen des Ankerkontaktes dl (WA) wird das Unterbrecherrelais UA angeworfen
und dadurch der Wähler in Selbstunterbrecherschaltung fortgeschaltet. Sobald der Schaltarm a des Wählers WA auf einen mit einer Wicklung III des
Schleifenüberwachungsrelais LA belegten Kontakt trifft, wird dieses Relais LA erregt und hält sich
dann, falls die zugeordnete Meldeschleife in Ordnung ist, in dieser Schleife weiter. Am Ende des Umlaufes erfolgt wiederum über den Schaltarm a des
Wählers WA die Erregung des Relais SA über dessen Wicklung III, das nunmehr in der gleichen Weise
wie das Relais 5* der Fig. 1 die Wiedereinschaltung des Anzeigefeldes bewirkt und sich mit seinem Kontakt sa 2 in einen zwischen den Speiseleitungen liegenden Haltestromkreis schaltet. Voraussetzung
dafür, daß diese Rückschaltung zustande kommen
kann, ist aber, daß alle Sicherungen inzwischen wieder in Ordnung gebracht wurden, weil sonst das
Relais SA weiterhin über einen der Kontaktefe 2 der verschiedenen Sicherungen kurzgeschlossen ist. Sind
sämtliche Störungen in der Stromversorgung be
hoben, dann spricht auch das Relais LS wieder an,
da es dann durch keinen der Kontakte fe 1 mehr kurzgeschlossen ist.
Der Wähler WA steht normalerweise in seiner Ruhestellung, doch kann es vorkommen, daß dann,
wenn der Wähler noch für andere Zwecke gebraucht wird, er bei Ausfall der Sicherung Sil in einer Zwischenstellung stehenbleibt. In diesem Fall muß dafür
gesorgt werden, daß nicht nur diejenigen Leitungsüberwachungsrelais LA, die zwischen der erreichten
Claims (5)
1. Schaltungsanordnung für ein sternförmiges Meldersystem mit über eigene Kontakte in die
einzelnen ruhestromüberwachten Meldeleitungen geschalteten Meldungsüberwachungsrelais, die
sich bei Störungen in der Stromversorgung von der ihnen jeweils zugeordneten Meldeleitung abschalten, dadurch gekennzeichnet, daß über nach
der Beseitigung derartiger Störungen wirksam werdende oder zu betätigende Schaltmittel (TA,
LS) alle Meldungsüberwachungsrelais (L, LA) in örtlichen Stromkreisen erregt und dadurch an
die ihnen jeweils zugeordnete Meldeleitung probeweise angeschaltet werden, während das durch
Zustandsänderung^ der Meldungsüberwachungsrelais beeinflußbare Anzeigefeld bei Störungen in
der Stromversorgung abgeschaltet und erst nach vollzogener probeweiser Anschaltung dieser Meldungsüberwachungsrelais an die ihnen zugeordneten Leitungen wieder eingeschaltet wird,
2. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die örtliche Erregung
der Meldungsüberwachungsrelais durch die Betätigung eines Schaltorgans (TA) und die Wiedereinschaltung des Anzeigefeldes bei der Freigabe
des gleichen Schaltorgans erfolgt.
3. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß einem Arbeitskontakt
eines von Hand zu betätigenden Schalters eine Wicklung eines bei Störungen der Stromversorgung abfallenden und die Abschaltung des Anzeigefeldes vornehmenden Relais (S, SA) parallel
geschaltet ist, dessen Wiederansprechen bei der Betätigung des Schalters (TA) vorbereitet und
bei seiner Freigabe bewirkt wird.
4. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß durch nach der Beseitigung einer aufgetretenen Störung der Stromversorgung selbsttätig wirksam werdende Schaltmittel (LS) über ein Auswahlschaltwerk (Wo) die
einzelnen Meldungsüberwachungsrelais nacheinander erregt werden und daß am Ende des Umlaufes dieses Auswahlschaltwerkes die Wiedereinschaltung des beim Auftreten der Störung abfallenden und dadurch das Anzeigefeld abschaltenden Relais (SA) erfolgt.
5. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, 2 und 4, dadurch gekennzeichnet, daß das Auswahlschaltwerk nach seiner Ingangsetzung bis in seine
Ausgangslage durchläuft.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
& 909 688/56 12. S»
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1070967B true DE1070967B (de) | 1959-12-10 |
Family
ID=595740
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT1070967D Pending DE1070967B (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1070967B (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1177217B (de) | 1963-03-23 | 1964-09-03 | Telefonbau | Schaltungsanordnung fuer Alarmanlagen mit ruhestromueberwachten Sternleitungen |
-
0
- DE DENDAT1070967D patent/DE1070967B/de active Pending
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1177217B (de) | 1963-03-23 | 1964-09-03 | Telefonbau | Schaltungsanordnung fuer Alarmanlagen mit ruhestromueberwachten Sternleitungen |
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