DE1070522A1 - - Google Patents
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- 230000005540 biological transmission Effects 0.000 claims description 5
- 238000004519 manufacturing process Methods 0.000 description 2
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Description
■ t
DEUTSCHES
X DK/K M UT"K 1959
Eii^it bereits eine Vorrichtung zum Ausgteichercvpn Fehlern in dem Gewindeverlaüfei^r: L'eits^lndel mit
einer den an der Leitspindel durth Ausmessen' fest-, gestellten Fehlerh entsprechend gestalteten Kürvenbahn bekannt, bei der in den Antrieb eine Übersetzungskupplung eingeschaltet ist,-die, von der KuTvenb«jhn
beeinflußt, die Leitspindeldrehung unmittelbar -beschleunigt oder verzögert. Eine solche Ausfflfhrung hat
den Nachteil, daß das Zahnspiel und dje'VerzahnungSr, fehlender zusätzlich zwischerigeschalteten Bewegungsglieder der tforrektionseinrichtung in die .Korrektur,
eingehen, so daß nur bedingt eine Kompensation der Leitspindelfehler eirzielbar-istf
Ferner ist eine Vorrichtung ium Ausgleich von.Vorschubschti ankungen bei einem durch eine Leitspindel
angetriebenen Schlitten von WeEkzebgmaschinen, insbesondere bei Drehbanken und 'Schleifmaschinen zur
-Herstellung von Gewindewerkstücken, bekannt, bei der ein gleichlaufend zur Leitspindel angeordneter zylin-,
drischer LangenmaBstab mit schraubenförmig verlaufender Teilungslihie mit Hilfe eines mit einer Be-'
Ieuchtungseinrichtung versehenen optischen Systems auf einer "Blende jäbgebi\det .wird,- deren durch die al*
gebildete Teilungsliriie mehr oder weniger abgedeckte lichtdurchlässige öffnung von einer licntelektrischen
Zelle abgetastet wird, die den elektromagnetischen. Antrieb für die ausgleichende Zusatzbewegung'des SchiIitr
tens beeinflußt. Eirie-derartige Emrichtung ist aber kostspielig und kompliziert.,
Darüber hinaus sind- Im Werkzeugmaschinenbau Vorrichtungen bekannt, bei denen einem Maschinenteil'
mit H'lfe eines Differentialrädergetriebes eine vor7 eilende oder rückläufige DreKbewegung der Antriebstwelle überlagert werden kann. Bei diesen Ausführungen
wird jedoch in i.achteijiger Weise eine Übertragung der fertigungstechnisch bedingten Ungertauigkeiten und
Zahnspieleinflüsse der Übertragungsglieder \auf sdje Welle weder verhindert noch; ausgeglichen,! und 'diese
Fehler gehen zum Teil in voller Größe auf djis Werkstück, ein. ί ' ' ■ ,'
Im Hinblick auf den1 vorstellend umrissenen Stand der Technik wird hier ein solcher durch ein Korrelftiirlineal beeinflußter Leitspindeltrieb einer Schleif-,, insbesondere Gewindeschleifmaschine als bekannt vorausgesetzt, bei dem die In Drehbewegungen umgesetzten
Ausschläge eines das Lineal abtastenden Fühlers beispielsweise dem Planetenradträger eines in den stetigen
Spindelantrieb unmittelbar eingeschajteten Differentialgetriebes zuleitbar sind, das diese Drehbewegungen
additiv oder subtraktiv' dem stetigen Spmdeiabtrieb überlagert. * " '
Bei einer derartigen Einrichtung' des Standes ■der , Jechnik werden die aufgezeigten Nachteile dann vermieden, wenn crfmdungsgcmäß zwischen die Spindel
Leitspmdeltrieb einer Schleif-,
insbesondere Gewindeschleifmaschine':
• 1 ' J -.
Anmelder:
VEB Freiberger Fräzisionsmechanik,
Freiberg (Sa.), älainichener Str. 2a
Otto Groll, Jena, \ r
ist als Erfinder genannt worden
ao und das diese antreibende itad des Differentialgetriebes
/ '_. ein Zwischengetriebe großer Übersetzung eingeschaltet wird, so daß eine große Drehzahl des Differentialgetrieberads eine kleine Drehzahl der'Spindel erbringt.
InfoUjedes als Stirnradgetriebe ausgebildeten Zwi-
%\ schengetriebes sind Fehler des Differentialgetriebes und Zähnspiel nur in unerheblichem Ausmaß auf die
. . Spindel übertragbar.
Vorteilhaft ist es, wenn der das Lineal abtastende Fühler an einem auf eine Welle verdrehend einwirkan
den'Hebelarm sitzt, und diese Welle mit dem einen
Planetenradträger eines mit seiner Sonnenradachse -parallel zur Spindel angeordneten Differentialgetriebes
gekuppelt ist, dessen erstes Soririen/ad stetig ange-, trieben' ist und dessen zweites Jscmrienrad über das
Zwischengetriebe mit der Spindel- in Antriebsverbindung steht, - - , .- - '" 4
Eine derartige Einriditung hat gegenüber den bekannten Korrektionseinrichtungen ilen Vorteil, daß die
Korrektion in einem Zuge«mit der Antriebsbewegung eingeführt werden-kann und. daß an der besonders
fehlerempfindlichen Verbindungsstelle zwischen Spindel.' jtirid Mutterstück keine »»weiteren Übertragungsweg! feder zv^fechengeschaltet sind, die zusätzliche Fehlerquellen verursachen könnten^ Ferner Ht "vorteilhaft.
*5 daß durch die unverfälscht auf die Spinfiel übertragenen Korrektionsweirte größtmögliche Herstellungsgenauigkeiren gewährleistet/sind.-1 >' \;
Eine beispielsweise Ausführung des Gegenstandes 'der Erfindung^ist in -o!£r/ Ablj-iI und2 der/Zeichnung
Abbvl den Spindelantrieb eines Werkzeugmaschinenschlittens in Draufsicht und teilweise im Schnitt und
Abb. 2 eine Seitenansicht davon in teilweisem Schnitt.
909 M7/53
Claims (2)
- Mit 1 iii"3l^Lfit»pindc! einer Werl bezeichnet^e in einem^agerkörper 2 gtfagört ist and auf nirev.tnpEnde «Ift tZahnrad 3 trägt. DeV Lagerkörper 2 diem.kl«ichzeKljf als Führungsbett für einen WerkzeugschiIfIen 4, der mittels eines an ihtn^befestigten und auf der Leitspindel 1 sitzenden Mutterstückcs5 bewegt wird. Mildem Schlitten ist ferner ein Kurvenlineal 6 verbunden. Gegen dieses Lineal wird das als Fühler 7 ausgebildete Ende eines unter der Wirkung einer Zugfeder 8 stehenden Hebelarmes 9 gedrückt, der :in einer Steuerwelle 10 sitzt. Dieser Welle sind die lManetenräderll und 12 eines Differentialgetriebes zugeordnet, dc*scn erstes Sonnenrad 13 mit einem Zahnrad 14 verbunden ist, von dem aus der Antrieb der Leitspindel erfolgt, während das andere Sonnenrad 15 mit einem auf der Welle 10 drehbar gelagerten Zahnrad 16 verbunden ist, das mit Zahnrad 3 kämmt. Das übersetzungsverhältnis der beiden Zahnräder 3 und 16 ist so groß gewählt, daß sich das vorhandene Zahnspiel im Differentialgetriebe sowie die Verzahnungsfehler im ao Zahnradpaar 3,16 bei der Übertragung der Bewegung auf die Gewindespindel 1 nicht störend auf die Genauigkeit der Schlittenbewegung auswirken. Die gemessenen Korrekturwerte werden von dem Kurvenlineal 6 abgenommen und durch das Planetenräderpaar as 11,12 zu der Antriebsbfewegung des Schlittens4 unverfälscht addiert oder subtrahiert. 1^ c ~\ ν ^"Patentansprüche:schleifmaschine, bei dem die in Drehbewegungen umgesetzten Ausschläge eines das Lineal abtastenden Fühlers beispielsweise dem Planetcnradträgcr eines in den stetigen Spindelantrieb unmittelbar eingeschalteten Differentialgetriebes zuleitlwr sind, das diese Drehbewegungen additiv oder subtraktiv dem stetigen Spindelantrieb ülierlagert. dadurch gekennzeichnet, daß zwischen die Spindel (1) und das diese (1) antreibende Kad (15) des Diffcren tialgetriebes (11, 12, 13, 15) ein Zwischengctrielx· (3,16) großer Übersetzung eingeschaltet ist. d.h. daß eine große Drehzahl des Rades (15) eine kleine Drehzahl der Spindel (1) erbringt.
- 2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Fühler (7) an einem auf eine Welle (10) verdrehend einwirkenden Helielarm (9) sitzt, und diese Welle (10) mit dem IManetenradträger (11) eines mit seiner Sonnenradachsc parallel zur Spindel (1) angeordneten Differentialgetriebes gekuppelt ist, dessen erstes Sonnenrad (13) stetig angetrieben ist und dessen zweites Sonnenrad (15) über das Zwischengetriel>c (3, 16) mit der Spindel (1) in Antriebsverbindungsteht- η fa* C1. Durch ein Korrekturlineal beeinflußter Leitspindeltrieb einer Schleif-, insbesondere Gewindein Betracht gezogene DruckschriftenDeutsche Patentschriften Nr. 711 853, 678 515 671656, 144 450; I^Lf X.<Mt
schweizerische Patentschriften Nr. 243 171,152 962 USA.-Patentschriften Nr. 2 571 293, 1 957 317.ί?Λ2^3 UHierzu 1 Blatt Zeichnungen *• w· «743 11. λ
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