DE1070281B - - Google Patents
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-
- H—ELECTRICITY
- H01—ELECTRIC ELEMENTS
- H01H—ELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
- H01H71/00—Details of the protective switches or relays covered by groups H01H73/00 - H01H83/00
- H01H71/10—Operating or release mechanisms
- H01H71/1081—Modifications for selective or back-up protection; Correlation between feeder and branch circuit breaker
-
- H—ELECTRICITY
- H01—ELECTRIC ELEMENTS
- H01H—ELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
- H01H3/00—Mechanisms for operating contacts
- H01H3/22—Power arrangements internal to the switch for operating the driving mechanism
- H01H3/222—Power arrangements internal to the switch for operating the driving mechanism using electrodynamic repulsion
Landscapes
- Emergency Protection Circuit Devices (AREA)
Description
Strombegrenzer in Form von WiderstandsschaJtern können einen so hohen Endwert des Widerstandes
und damit so kleinen Reststrom aufweisen, daß die endgültige Unterbrechung durch den Widerstandsschalter selbst erfolgen kann. Im allgemeinen ist es
jedoch zweckmäßiger, den Widerstandsschalter so auszubilden, daß der Reststrom in der Größenordnung
des Ansprechstromes liegt, wobei der Ansprechstrom etwa den doppelten Betrag des Nennstromes aufweist.
In diesem Fall ist es notwendig,, den Widerstandsschalter mit einem Reststromschalter zu kombinieren,
der in der Lage ist, Ströme bis zum Wert des Ansprechstromes betriebssicher zu unterbrechen. Es ist
vorteilhaft, den Reststromschalter als sogenannten Vorstufenschalter auszubilden, damit.z.B. beim Zuschalten
leer laufender Transformatoren kein Stromstoß (rush) auftritt, der den Ansprechstrom des
Widerstandsschalters überschreitet. Der Reststromschalter kann für alle betriebsmäßigen Schaltungen
verwendet werden; er kann auch mit einer Uber-Stromschutzeinrichtung versehen werden, so daß er
Uberströme, die kleiner oder gleich dem Ansprechstrom des Widerstandsschalter sind, noch selbsttätig
abschaltet. Anordnungen solcher Art sind bereits in der Patentliteratur vorgeschlagen worden.
Ferner ist vorgeschlagen worden, für den Selektivschutz in elektrischen Netzen, die mit Strombegrenzern
in Form von Widerstandsschaltern ausgerüstet sind, die Spannung gegen Erde oder auch die verkettete
Spannung als auswählende Größe zu verwenden. Zusätzliche Überlegungen haben gezeigt, daß die
Spannungsmessung für den Selektivschutz bei einem mittleren Wertbereich des einzuschaltenden Widerstandes
erfolgen muß, da nur dann die Selektivität gesichert ist.
Die Erfindung bezieht sich auf eine Selektivschutzeinrichtung für elektrische Netze mit Strombegrenzern,
die aus einem Widerstandsschalter, mindestens einem zugehörigen Reststromschalter und einer Einrichtung
zur Messung der Spannung innerhalb eines vorgegebenen Bereiches des einzuschaltenden Widerstandes
besteht. Die Lösung besteht darin, daß die Reststromschalter derart in Ausschaltabhängigkeit
von der Spannungsmeßeinrichtung stehen, daß beim Ansprechen der Widerstandsschalter nur derjenige
Reststromschalter ein Auslösekommando erhält, dessen . zugehörige Spannungsmeßeinrichtung eine Spannung
gleich oder kleiner einer vorgegebenen Mindestspannung feststellt, während sämtliche Widerstandsschalter
in ihre Einschaltstellung zurückgehen.
Der besondere Vorteil der Einrichtung nach der Erfindung besteht darin, daß an dem eigentlichen
Widerstandsschalter im allgemeinen nicht wie bisher zusätzliche Kontakte und spannungsabhängige elektro-Selektivschutzeinrichturig für elektrische
Netze mit Strombegrenzern
Anmelder:
Siemens-Schuckertwerke
Aktiengesellschaft,
Berlin und Erlangen,
Erlangen, Werner-von-Siemens-Str. 50
Dipl.rTedm. Samuel Hämmerli,
Oberengstrmgen, Zürich (Schweiz),
ist als Erfinder genannt worden
magnetisch gesteuerte Klinken erforderlich sind. Die Widerständsschälter werden in ihrer Ausschaltstellung
nicht mehr festgehalten, sondern kehren ihre Bewegungsrichtung um, so daß der eingeschaltete
Widerstand wieder ausgeschaltet wird. Da die Widerstandseinschaltung im allgemeinen etwa 5 ms benötigt,
müssen diejenigen Reststromschalter, die ausgeschaltet werden sollen, so gesteuert werden, daß die endgültige
Unterbrechung erfolgt ist, bevor wieder durch Abnahme des Widerstandes der Strom einen Wert
über dem Ansprechstrom erreicht hat. Im allgemeinen genügt es; wenn der Reststromschalter den Stromkreis
unterbricht, bevor mindestens der zugehörige Widerstandsschalter beim Wiedereinschalten den für
die Selektivität maßgebenden vorgegebenen Widerstandsbereich durchläuft.
In der Zeichnung ist zur näheren Erläuterung schematisch ein Ausführungsbeispiel nach der Erfindung
dargestellt.
Es bedeutet 1 eine Stromquelle, die auf die Belastung 2 arbeitet. Mit 3 ist der Widerstandsschalter
bezeichnet, der aus den beiden Widerständen 4, 5, dem beweglichen Stromabnehmer 6 besteht. Der Stromabnehmer
erhält über das Isolierstück 7 einen mechanischen Impuls von dem elektrodynamischen Antrieb
8. Mit 9 ist ein Stromwandler bezeichnet. Parallel zu seiner Bürde 10 liegt die Zündstrecke der
Kaltkathodenröhre 11. Der Kondensator 12 wird durch eine nicht gezeichnete Einrichtung aufgeladen.
In Reihe mit dem Widerstandsschalter 3 liegt der Reststromschalter 13, bestehend aus der beweglichen
Schaltbrücke 14, dem Hauptkontakt 15 und dem Vorkontakt 16, der über den Widerstand 17 mit dem
909 587/320
Claims (3)
1. Selektivschutzeinrichtung für elektrische Netze mit Strombegrenzern, bestehend aus einem
Widerstandsschaltcr, mindestens einem zugeordneten Reststromschalter und einer Einrichtung
zur Messung der Spannung innerhalb eines vorgegebenen Bereiches des einzuschaltenden Widerstandes
(Δ R), dadurch gekennzeichnet, daß die Reststromschalter derart in Ausschaltabhängigkeit
von der Spannungsmeßeinrichtung stehen, daß beim Ansprechen der Widerstandsschalter nur
derjenige Reststromschalter ein Auslösekommando erhält, dessen zugehörige Spannungsmeßeinrichtung
eine Spannung gleich oder kleiner einer vorgegebenen Mindestspannung feststellt, während
sämtliche Widerstandsschalter in ihre Einschaltstellung zurückgehen.
2. Selektivschutzeinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Reststromschalter
den Stromkreis unterbrochen hat, bevor mindestens der zugehörige Wi der Standsschalter beim
Wiedereinschalten den vorgegebenen Widerstandsbereich (<d R) durchläuft.
3. Selektivschutzeinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der F.eststromschalter
durch einen elektrodynamischen Antrieb in die Ausschaltstellung bewegt wird.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
© 90S 687/320 11.59
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1070281B true DE1070281B (de) | 1959-12-03 |
Family
ID=595207
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT1070281D Pending DE1070281B (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1070281B (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| FR2458926A1 (fr) * | 1979-06-11 | 1981-01-02 | Hazemeijer Bv | Dispositif selectif de securite pour la protection d'un reseau de distribution d'energie |
-
0
- DE DENDAT1070281D patent/DE1070281B/de active Pending
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| FR2458926A1 (fr) * | 1979-06-11 | 1981-01-02 | Hazemeijer Bv | Dispositif selectif de securite pour la protection d'un reseau de distribution d'energie |
| US4354215A (en) | 1979-06-11 | 1982-10-12 | Hazemeijer B.V. | Selective safety device for the protection of a power distribution system |
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