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DE1069821B - - Google Patents

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Publication number
DE1069821B
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Authority
DE
Germany
Prior art keywords
test tube
test
air
resistance
filling
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DENDAT1069821D
Other languages
English (en)
Publication date
Publication of DE1069821B publication Critical patent/DE1069821B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61BDIAGNOSIS; SURGERY; IDENTIFICATION
    • A61B5/00Measuring for diagnostic purposes; Identification of persons
    • A61B5/08Measuring devices for evaluating the respiratory organs
    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01NINVESTIGATING OR ANALYSING MATERIALS BY DETERMINING THEIR CHEMICAL OR PHYSICAL PROPERTIES
    • G01N1/00Sampling; Preparing specimens for investigation
    • G01N1/02Devices for withdrawing samples
    • G01N1/22Devices for withdrawing samples in the gaseous state
    • G01N1/24Suction devices

Landscapes

  • Health & Medical Sciences (AREA)
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Description

DEUTSCHES
Gegenstand des Hauptpatentes ist eine Anordnung zum Nachweis von Beimengungen, insbesondere von Alkohol, in der Ausatemluft mit Hilfe eines Prüfrohres und eines Beutels, wobei die Luft mit bestimmter Geschwindigkeit durch das P ruf rohr gedrückt wird, wobei bei dieser Anordnung in Richtung der ausgeatmeten Luft das Prüfrohr einem zunächst zusammengefalteten, aufblasbaren Meßbeutel bestimmten Volumens vorgeschaltet und in den Luftweg eine den Durchfluß widerstand bestimmende Düse eingeschaltet ist. Dabei kann der Meßbeutel mit einem Verbindungsstück versehen sein, in dem die Düse und eine Anschlußöffnung zum Einsetzen des Prüfrohres untergebracht sind. Der Atembeutel kann dabei aus Gummi oder Kunststoff, vorzugsweise aus einem durchsichtigen Kunststoff, bestehen. Der Atembeutel wird vor der Untersuchung entleert. Die zu untersuchende Person drückt dann mit Lungerikraft die Ausatemluft durch die Prüfvorrichtung, wie beispielsweise das Prüfröhrchen, in den Atembeutel, bis dieser gefüllt ist. Dadurch wird die Luftmenge, die durch das Prüfröhrchen geleitet wird, bestimmt.
Es ist bereits ein kolorimetrischesGasuntersuchungsverfahren mit Hilfe von Prüfröhrchen bekannt, bei dem an ein Prüfröhrchen eine Saugpumpe angeschlossen ist, mit deren Hilfe die zu untersuchende Luft durch das Prüfröhrchen gesaugt wird. Dabei ist es bei der Untersuchung des Kohlenoyxdgehaltes in Luft bekannt, dazu ein Silikagel zu verwenden, das mit Palladiumchlorid und Ammoniummolybdat getränkt ist. Dabei wird die Geschwindigkeit des untersuchten Gasstromes so gering gehalten, daß im wesentlichen eine vollständige. Absorption des Kohlenoxyds erreicht wird. Dabei ist es auch bekannt, in die Einlaßöffnung der Saugpumpe eine Verengung, z. B. durch.ein Nadelventil, anzubringen, so daß die Geschwindigkeit der angesaugten Luftmenge bestimmt wird. Diese Vorrichtung ist zur Untersuchung der Ausatemluft nicht geeignet, da keine Gewähr gegeben ist, daß von der vorbekannten Vorrichtung tatsächlich nur Ausatemluft des Patienten angesaugt wird.
Es ist weiterhin ein Prüfrohr bekannt, bei dem das körnige Material von feiner Granulierung und im wesentlichen gleicher Korngröße ist. Dabei soll das Material durch Siebe von 20 bis 30 Maschen, vorzugsweise von 20 bis 24 Maschen, ausgesiebt sein. +5
Die Erfindung erstrebt eine weitere Ausbildung des Gegenstandes des Hauptpatentes, wobei das Prüfröhrchen selbst mit einem so hohen Widerstand versehen werden soll, daß die Strömungsgeschwindigkeit der durchgesaugten Luft allein durch die Reaktionsmenge im Prüfröhrchen bestimmt wird. Die Erfindung betrifft eine weitere Ausbildung des Gegenstandes des Hauptpatentes und besteht darin, daß das Prüfröhrchen mit einem Träger- bzw. Reagenzmaterial engen Kornberei-Anordnung zum Nachweis
von Beimengungen,
insbesondere von Alkohol,
in der Ausatemluft
Zusatz zum Patent 1 052 630
Anmelder:
Drägerwerk, Heinr. & Beruh. Dräger,
Lübeck, Moislinger Allee 53
dies und gleichmäßiger Struktur gefüllt ist. Dadurch erhält das Prüfröhrchen einen genügend hohen Widerstand. Hierzu kann das Prüfröhrchen mit einem Reagenzträger bzw. mit einem Reagenz eines sehr engen Kornbereiches von etwa 0,5 bis 2 mm gefüllt sein, der einmal eine gleichmäßige Durchströmung des Prüfröhrchens und zum anderen bei der serienmäßigen Herstellung von Prüfröhrchen auch einen gleich hohen Widerstand aller Prüfröhrchen gewährleistet. Dabei ist außerdem zu beachten, daß bei der serienmäßigen Herstellung von Prüfröhrchen eine bestimmte Füllhöhe eingehalten wird.
Es ist weiterhin zweckmäßig, bei der angegebenen Korngröße auch die Füllhöhe in bestimmten Grenzen von beispielsweise 10 bis 30 mm zu halten, da dadurch auch eine gleichmäßige Strömung gewährleistet wird.
Bei den erfindungsgemäßen Prüfröhrchen ist die Möglichkeit gegeben, daß eine Düse entfällt. Durch die genaue Festlegung des Atemwiderstandes auch bei einer Serienfertigung der Prüfröhrchen und die genaue Festlegung des Meßvolumens durch den Atembeutel werden gute Ergebnisse einer quantitativen Untersuchung gewährleistet.
In der Zeichnung ist eine Ausführungsform der Erfindung schematisch dargestellt.
Auf das Prüfröhrchen 1, das zum Nachweis von Alkohol in Ausatemluft dient, ist einmal ein Mundstück 2 aufgesetzt, das die zu untersuchende Person in den Mund nimmt..Die andere Seite des Prüf röhrchens wird
909 650/19

Claims (3)

i Uby Hzi in das Halter ungsstück 3 eingesetzt, an dem der Atembeutel 4 befestigt ist. Dieser besteht aus nicht elastischem Material, so daß er bei dem Durchblasen der zu untersuchenden Luft dieser kc'iien nennenswerten Widerstand bietet. Andererseits ist aber auch die maximale Füllung des Meßbeutels, da er aus nicht elastischem Material besteht, eindeutig begrenzt. Das Prüfröhrchen 1 kann mit einem Trägermaterial, das das Nachweisreagenz enthält, bzw. mit einem Reagenzmaterial eines engen Kornbereiches und gleichmäßiger Struktur, beispielsweise einer Korngröße von 0,5 bis 2 mm, gefüllt sein. Dadurch wird eine gleichmäßige Durchströmung und bei einer serienmäßigen Herstellung der Prüfröhrchen auch ein gleichmäßiger Widerstand aller Prüfröhrchen erzielt, der etwa 40 bis 50 mm WS bei. einer Prüfluftgeschwindigkeit von 11/min beträgt. Durch die Art der Körnung und die gleichmäßige Füllung kann der Widerstand auf jeden beliebigen Wert eingestellt werden. Zweckmäßig beträgt die Füllhöhe im Prüfröhrchen 10 bis 20 mm, wodurch bei den angegebenen Korn- , größen der genannte Widerstand erreicht wird. Patentansprüche:
1. Anordnung zum Nachweis von Beimengungen, insbesondere von Alkohol, in der Ausatemluft mit Hilfe eines Prüfrohres und eines Beutels, wobei die Luft mit bestimmter Geschwindigkeit durch das Prüf rohr gedrückt wird, nach Patent 1 052 630, dadurch gekennzeichnet, daß das Prüfrohr (1) mit einem Träger- bzw. Reagenzmaterial engen Kornbereiches und gleichmäßiger Struktur gefüllt ist.
2. Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Füllung des Prüfrohres (1) aus einem körnigen Material einer Korngröße von 0,5 bis 2 mm besteht.
3. Anordnung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Füllhöhe im Prüfrohr (1) 10 bis 30 mm beträgt.
In Betracht gezogene Druckschriften:
ÜSA.-Patentschriften Nr. 2 591 691, 2 487 077, 304 033,2 174 349,2 062 785;
Archiv für exp. Pathologie und Pharmakologie,
Bd. 213, Heft 1/2, S. 37 bis 43 (1951).
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
© 909 650/19 11.59
DENDAT1069821D Pending DE1069821B (de)

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1069821B true DE1069821B (de) 1959-11-26

Family

ID=594856

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DENDAT1069821D Pending DE1069821B (de)

Country Status (1)

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DE (1) DE1069821B (de)

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