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DE1069712B - - Google Patents

Info

Publication number
DE1069712B
DE1069712B DENDAT1069712D DE1069712DA DE1069712B DE 1069712 B DE1069712 B DE 1069712B DE NDAT1069712 D DENDAT1069712 D DE NDAT1069712D DE 1069712D A DE1069712D A DE 1069712DA DE 1069712 B DE1069712 B DE 1069712B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
coil
quality
inductance
main
main coil
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DENDAT1069712D
Other languages
English (en)
Publication date
Publication of DE1069712B publication Critical patent/DE1069712B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01FMAGNETS; INDUCTANCES; TRANSFORMERS; SELECTION OF MATERIALS FOR THEIR MAGNETIC PROPERTIES
    • H01F17/00Fixed inductances of the signal type
    • H01F17/04Fixed inductances of the signal type with magnetic core

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Microelectronics & Electronic Packaging (AREA)
  • Coils Or Transformers For Communication (AREA)

Description

  • Hochfrequenzspule mit verstellbarem magnetisierbarem Kern Bei Hochfrequenzspulen tritt häufig die Aufgabe auf, die Güte der Spule in weiten Grenzen zu ändern, ohne hierbei die Induktivität zu beeinflussen. Insbesondere ist es vielfach erwünscht, die Güte der Spule um mehr als 50% ihres Höchstwertes herabzusetzen, wobei gleichzeitig die Induktivität der Spule nur um wenige Prozent, insbesondere weniger als nur 1%, ihres eingestellten Wertes geändert werden soll. Diese Aufgaben treten vor allem bei Spulen für Hochfrequenzlaufzeiteiitzerrer in Leitungen auf, wie sie insbesondere bei der Fernsehübertragung verwendet werden.
  • Es ist an sich bekannt, konstante Induktivitäten mit variabler Güte herzustellen. So ist es bekannt, in den Bereichen einer Induktivität, in denen das von ihr erzeugte magnetische Feld schwach ist, einen ferromagnetischen Körper geringer elektrischer Leitfähigkeit oder einen nichtferromagnetischen metallischen Körper anzuordnen. Diese Körper rufen bei einer schwachen Minderung der Induktivität eine starke Minderung ihrer Güte hervor. In manchen Fällen ist auch eine schwache Minderung der Güte mit einem schwachen Ansteigen der Induktivität gekoppelt. Die optimal mit einer solchen Einrichtung erreichbaren Werte sind: Bei einer Induktivität von 1000 #tH eine Induktivitätsminderung um 2% bei einer Güteminderung von 53% und bei einer Induktivität von 3 [H eine Induktivitätsminderttng um 6.3% bei einer Güteminderung uni 53,7%.
  • Unabhängig hiervon ist eine Spule mit einem verschiebbaren Kern bekannt, bei der der Kern mit einem Teil aus Stahl verbunden ist. Bei Verschieben des Kerns ändert sich die Induktion der Spule: sie bleibt also nicht konstant. Der Stahlteil bewirkt, daß sich die Güte der Spule verändert.
  • Uni zu einer Spule mit in weitem Bereich veränderbarer Güte, vorzugsweise für Frequenzen von 1 bis 10 iNiHz, zu gelangen, die mit einem verstellbaren. aus niederolimigem Werkstoff, insbesondere aus Eisen, bestehenden Güteabgleichkern versehen ist, ist gemäß der Erfindung neben einer Hauptspule eine mit ihr in Reihe geschaltete Nebenspule vorgesehen, die Hauptspule und die Nebenspule Sind mit relativ großem Abstand voneinander koaxial auf einem Spulenträger angeordnet, die Nebenspule ist auf der Seite des Güteabgleichkerns neben der Hauptspule angeordnet, und die Windungszahl der Nebenspule ist klein gegenüber der Windungszahl der Hauptspule, insbesondere 1/1a der Windungszahl der Hauptspule.
  • Mit einer solchen Spule lassen sich Induktivitätsänderungen bei Verschiebung des Güteabgleichkerns auf weniger als 10% vermindern.
  • In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt.
  • Auf dem Spulenträger 1 befindet sich die Hauptspule 2 und die Nebenspule 21. Von rechts ist in den Spulenträger 1 ein Güteabgleichkern 4 geführt, der in an sich bekannter Weise aus niederohmigem Material, insbesondere aus Eisen, besteht. Von links ist in den Spulenträger ein Kern zum Abgleich der Spuleninduktivität, beispielsweise aus Ferrit, gedreht. Um bei diesem Ausführungsbeispiel den Einfluß des Induktivivitätsabgleichkerns auf die Induktivität der Spule durch den Güteabgleichkern 4 nicht zu stören, muß ferner der Spulenträger 1 verhältnismäßig lang ausgebildet sein.

Claims (1)

  1. P ATENT ANSPRUCH: Spule mit in weitem Bereich veränderbarer Güte, vorzugsweise für Frequenzen von 1 bis 10 MHz, mit einem verstellbaren aus niederohmigem Werkstoff, insbesondere aus Eisen, bestehenden Güteabgleichkern, dadurch gekennzeichnet, daß neben einer Hauptspule (2) eine mit ihr in Reihe geschaltete iNTebenspule (21) vorgesehen ist, daß die Hauptspule (2) und die Nebenspule (21) mit relativ großemAbstand voneinander koaxial auf einem Spulenträger (1) angeordnet sind, daß die Nebenspule (21) auf der Seite des Güteabgleichkerns (4) neben der Hauptspule (2) angeordnet ist und daß di@ Windungszahl der Nebenspule (21) klein gegenüber der Windungszahl der Hauptspule (2), insbesondere 1/1o der Wiiidungs:::lil der Hauptspule (2), ist.
DENDAT1069712D Pending DE1069712B (de)

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1069712B true DE1069712B (de) 1959-11-26

Family

ID=594771

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DENDAT1069712D Pending DE1069712B (de)

Country Status (1)

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DE (1) DE1069712B (de)

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