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DE1069543B - Reißverschluß und \ erfahren und \ or richtung zu seiner Herstellung - Google Patents

Reißverschluß und \ erfahren und \ or richtung zu seiner Herstellung

Info

Publication number
DE1069543B
DE1069543B DENDAT1069543D DE1069543DA DE1069543B DE 1069543 B DE1069543 B DE 1069543B DE NDAT1069543 D DENDAT1069543 D DE NDAT1069543D DE 1069543D A DE1069543D A DE 1069543DA DE 1069543 B DE1069543 B DE 1069543B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
thread
edge
plastic
around
loop
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DENDAT1069543D
Other languages
English (en)
Inventor
Schwartz New York N Y Lawrence (V St A)
Original Assignee
Cue Fastener Inc Stamford Conn (V St A) \ ertr Dr Ing F Wuesthoff Dipl -Ing G Puls und Dipl Chem Dr rer nat E Frhr v Pechmann Pat Anwalte München 9
Publication date
Publication of DE1069543B publication Critical patent/DE1069543B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A44HABERDASHERY; JEWELLERY
    • A44BBUTTONS, PINS, BUCKLES, SLIDE FASTENERS, OR THE LIKE
    • A44B19/00Slide fasteners
    • A44B19/24Details
    • A44B19/40Connection of separate, or one-piece, interlocking members to stringer tapes; Reinforcing such connections, e.g. by stitching
    • A44B19/406Connection of one-piece interlocking members
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B29WORKING OF PLASTICS; WORKING OF SUBSTANCES IN A PLASTIC STATE IN GENERAL
    • B29DPRODUCING PARTICULAR ARTICLES FROM PLASTICS OR FROM SUBSTANCES IN A PLASTIC STATE
    • B29D5/00Producing elements of slide fasteners; Combined making and attaching of elements of slide fasteners
    • B29D5/04Producing elements of slide fasteners; Combined making and attaching of elements of slide fasteners the interlocking members being formed by continuous meander of filamentary material

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Decoration Of Textiles (AREA)

Description

DEUTSCHES
Die Erfindung betrifft einen Reißverschluß aus zwei längs der Kante eines Tragstreifens befestigten Kuppelgliederreihen aus bleibend verformten!, flexiblem Werkstoff mit Rundprofil, welche mäanderförmig gewunden und um die Kante des Tragstreifens herum im Abstand U-förmig gefaltet sind, wobei die Befestigung der Kuppelgliederreihe im Grunde der Mäanderwindungen erfolgt. Weiterhin betrifft die Erfindung Verfahren und Vorrichtung zum Herstellen derartiger Reißverschlüsse.
Es ist bereits ein Reißverschluß bekannt, bei dem die Glieder aus einer in stetigem Wechsel hin und her gebogenen, fortlaufenden Drahtlänge geformt sind, deren Umkehrstellen zur Bildung von zur Befestigung am Tragband dienenden Klammerfüßen aus der Stegebene nach unten abgebogen sind. Es ergibt sich dabei eine im wesentlichen U-förmige Klammerreihe, die mit einem entsprechenden Heftapparat auch vom Endverbraucher selbst in beliebiger Länge an einem Tragband od. dgl. befestigt werden kann. Zur Schaffung der Verriegelungselemente sind die Stegteile der einen Drahtlänge ösenartig gehalten, während die Stegteile der anderen Drahtlänge in der Mitte hakenartig aus der Ebene des jeweiligen Steges umgebogen sind.
Es ist weiter bekannt, die Kuppelgliederreihe eines Reißverschlusses in Form einer endlosen Drahtschraube herzustellen und mittels einer Kordeleinlage, welche durch die Schraube gezogen ist, an dem Tragband zu befestigen. Bei solchen Reißverschlüssen hat man auch schon die Eingriffsflächen der beiden miteinander zusammenwirkenden Verschlußhälften identisch ausgebildet, beispielsweise indem man das Drahtprofil an der betreffenden Stelle mit einer Abflachung in Richtung der Verschlußlängsachse versieht. Zur Befestigung von Kugelgliederreihen in Form einer Drahtschraube hat man die durch die Schraube gezogene Kordel an der Tragbandkante angenäht. Es ist aber auch bereits bekannt, eine schraubenförmige Kuppelgliederreihe direkt an einem Tragband anzunähen, wobei die gegenseitige Verschlingung der beiden Nähfaden jeweils innerhalb der Kuppelglieder liegt.
Es ist Aufgabe der Erfindung, einen Reißverschluß zu schaffen, der nicht nur leicht herzustellen ist, sondern auch bei kleinsten Abmessungen in sich hoch flexibel ist und bei dem sichergestellt ist, daß nach seiner Befestigung an der Kante eines Stoffstücks od. dgl. die Eingriffsflächen trotz der Flexibilität des Streifens ihre relative Lage gegenüber der Stoffkante beibehalten.
Die Erfindung geht von einem Reißverschluß aus zwei jeweils längs der Kante eines Tragstreifens befestigten Kuppelgliederreihen aus bleibend verformtem, flexiblem Werkstoff mit Rundprofil aus, welche mäanderförmig gewunden und um die Kante des
und Verfahren und Vorrichtung
zu seiner Herstellung
Anmelder:
Cue Fastener, Inc.,
Stamford, Conn. (V. St. A.)
Vertreter: Dr.-Ing. F. Wuesthoff, Dipl.-Ing. G. Puls
und Dipl.-Chem. Dr. rer. nat. E. Frhr. v. Pechmann,
Patentanwälte, München 9, Schweigerstr. 2
Beanspruchte Priorität:
V. St. v. Amerika vom 22. November 1954
Lawrence Schwartz, New York, N. Y. (V. St. A.),
ist als Erfinder genannt worden
Tragstreifens herum im Abstand U-förmig gefaltet sind, wobei die Befestigung der Kuppelgliederreihe im Grunde der Mäanderwindungen erfolgt. Die Erfindung wird darin gesehen, daß an den Biegestellen im Bereich der U-förmigen Faltung das Rundprofil in an sich bekannter Weise zur Bildung des Kuppelgliedeingriffes in Richtung der Verschlußlängsachse eine Abflachung und Verbreiterung aufweist, wobei in an sich bekannter Weise die Kuppelgliederreihe am Tragstreifen durch eine Naht befestigt ist. Durch die einfache Form sowohl der Kuppelglieder, als auch der Eingriffsflächen ist es möglich, den Verschlußstreifen in außerordentlich kleinen Abmessungen herzustellen. So ist es beispielsweise möglich, ihn so herzustellen, daß er eine Dicke besitzt, welche die des Trägermaterials nur wenig übersteigt. Weiter weist der Reißverschluß gemäß der Erfindung eine Flexibilität auf, welche diejenige von schraubenfederförmigen Verschlußstreifen noch übersteigt. Dadurch, daß die Mäanderwindungen mittels einer Naht längs der Tragbandkante befestigt sind, können sie flach auf beiden Seiten des tragenden Stoffes anliegen, wobei auf diese Weise sichergestellt ist, daß trotz der Flexibilität und der geringen Abmessungen des Verschluß Streifens eine feste Verbindung zwischen Kuppelgliederreihe und Trägermaterial besteht. Bei dieser Ausbildung ist es auch unmöglich, daß die einzelnen Kuppelglieder beispielsweise durch Tordieren des Verschluß Streifens aus ihrer Lage bezüglich der Trägermaterialkante gebracht werden und dabei
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ein sicheres und leichtes Herstellen des Kuppelglieder- durchgeführt wird oder daß der Stichbildungsfinger
eingriffes gefährden. Außerdem sind zu der Herstel- elektrisch erhitzbar ist.
lung des Reißverschlusses gemäß der Erfindung nur Die Herstellung des erfindungsgemäßen Reißver-
relativ wenige einfache Arbeitsschritte erforderlich. Schlusses ist demnach so einfach, daß praktisch jeder
Die Befestigungsnaht kann in der Weise ausgebildet 5 Fabrikant, der über geeignete Hilfsmittel verfügt, die
sein, daß der Reißverschlußschieber durch sie seitlich von ihm benötigten Verschlüsse selbst herstellen kann.
geführt wird. Es ist aber auch möglich, den Schieber Das erfindungsgemäße Verfahren läßt sich beispiels-
in an sich bekannter Weise an den seitlichen Umkehr- weise mittels einer Kantennähmaschine ausführen, bei
stellen der Mäanderwindungen seitlich zu führen. welcher an Stelle des gewöhnlichen Fadens ein draht-
Die Erfindung betrifft, wie bereits erwähnt, auch io förmiges oder ein federförmiges Kunststoffmaterial Verfahren und eine Vorrichtung zum Herstellen eines verwendet wird. Beispielsweise kann man eine solche erfindungsgemäßen Reißverschlußstreifens. Es gibt bekannte Kantennähmaschine leicht auf die Herstelzahlreiche bekannte Verfahren und Vorrichtungen, um lung des erfindungsgemäßen Reißverschlusses unstel-Kuppelgliederreihen aus bleibend verformten!, flexib- len, indem man lediglich den Dorn in der bogenförmilem Werkstoff mit Rundprofil herzustellen. Bei einem 15 gen Bahn des Greifers anordnet, so daß dann, wenn bekannten Verfahren wird eine Drahtlänge mit dem der zum Umnähen der Stoffkante dienende Greifer das Abstand der Glieder des fertigen Reißverschlusses zu- fadenförmige Material um die Stoffkante herumlegt, nächst in stetigem Wechsel hin- und hergebogen, wo- eine sich um den mitgeführten Dorn herumlegende rauf die Umkehrstellen der mäanderförmigen Biegun- freie Schleife gebildet wird, die sich in einem gewissen gen U-förmig aufeinander zu gebogen und an einem 20 Abstand von der Kante des Stoffes oder Bandes be-Trägermaterial befestigt werden. In einem Zwischen- findet. Nachdem der Reißverschluß auf diese Weise schritt werden die Kupplungselemente beispielsweise erzeugt worden ist, kann man ihn einer Reihe von zur durch Herausbiegen von Nasen od. dgl. hergestellt. Fertigstellung dienenden, üblichen Arbeitsgängen
Es ist ferner bekannt, die Kuppelgliederreihen in unterwerfen; hierzu gehören beispielsweise der Einbau
Form einer fortlaufenden Schraube über einen Dorn, 25 eines Schiebers, das Befestigen der Endanschläge, das
gegebenenfalls unter gleichzeitiger Erwärmung des Zuschneiden auf die gewünschte Länge usw., so daß
Drahtmaterials zu formen, dann in Längen zu schnei- man einen hochwertigen, billigen und leicht herzustel-
den und an dem Trägermaterial eventuell unter Zu- !enden Reißverschluß erhält.
hilfenahme einer durch die Schraube gezogenen Kordel Zusätzlich zu der Einfachheit und Leichtigkeit der
festzunähen. 30 Herstellung des erfindungsgemäßen Reißverschlusses
Demgegenüber sieht die Erfindung ein Verfahren besteht ein weiterer Vorteil darin, daß wie bekannt,
zur Herstellung eines Reißverschlußstreifens für einen sich die rechte und die linke Reißverschlußhälfte in
Verschluß der beschriebenen Art vor, welches dadurch einem Arbeitsgang herstellen läßt, so daß man ein
gekennzeichnet ist, daß das flexible Rundprofil jeweils Stück eines solchen Reißverschlußstreifens untertciten -
fortlaufend in eine zur Tragbandebene parallele 35 und die so gewonnenen Teilabschnitte als zusammen-
Schlaufe des Mäanders gewunden, daran anschließend wirkende Hälften eines Reißverschlusses verwenden
in Abstand um die freie Kante des Tragstreifens herum kann.
gefaltet und im Anschluß daran wieder die folgende Ein besonderes Anwendungsgebiet der Erfindung
Schlaufe des Mäanders gewunden wird, wobei die besteht in der Verwendung des Reißverschlusses zur
Schlaufen der Mäander während der Formung des 40 Herstellung eines verhältnismäßig wenig durchlässi-
VerschlußStreifens am Tragstreifen befestigt werden. gen Verschlusses. Dies wird durch geringe Abmessun-
Vorteilhafterweise werden während der fortlaufenden gen des Reißverschlußmaterials und durch festes Ver-
Formung an den Faltstellen des Verschlußstreifens die nähen des Materials mit den Bändern sowie durch das
Kuppelgliedeingriffsflächen in an sich bekannter Weise enge Ineinandergreifen der beiden Verschlußhälften
durch abflachendes Verbreitern des Rundprofils blei- 45 ermöglicht. Bei Verschlüssen dieser Art ist es natur-
bend geformt. Im Gegensatz zu den bekannten Verfah- gemäß vorzuziehen, die Reißverschlußbänder wie be-
ren erfolgt die Herstellung des Verschlußstreifens aus kannt aus Gummi oder einem anderen undurchlässigen
dem drahtförmigen Ausgangsmaterial sowie seine Be- Material herzustellen.
festigung an dem Trägermaterial demnach nicht in Die Erfindung wird im folgenden an Hand schema-
nacheinander und unabhängig voneinander erfolgenden 50 tischer Zeichnungen an einem Ausführungsbeispie!
Arbeitsschritten, sondern in einem einzigen Arbeits- näher erläutert.
gang gleichzeitig. Es ist daher gleichgültig, ob als Fig. 1 zeigt eine schematisch gezeichnete perspekti-Trägermaterial das übliche Tragband oder die Kante jvische Darstellung der Herstellung des erfmdungsgeeines Kleidungsstückes od. dgl. dient. Das erfindungs-, mäßen Reißverschlusses, wobei die sich um die Gegemäße Verfahren ist einfach und zeitsparend und läßt 55 webekante herum erstreckenden Schleifen etwas übersich mit einer hohen Arbeitsgeschwindigkeit und einer trieben dargestellt sind; einzigen Vorrichtung herstellen. Fig. 2 zeigt einen schematischen Querschnitt durch
Bei der Herstellung läßt sich mit Vorteil ein zur zwei gekuppelte Verschlußhälften;
Verschlußlängsachse paralleler, geheizter Dorn mit Fig. 3 zeigt einen schematisch gezeichneten Grund
einer vorzugsweise zugeschärften Umlenkkante zur 60 riß der in Fig. 2 dargestellten Anordnung.
Umlenkung und abflachenden Verbreiterung des Rund- Wie insbesondere aus Fig. 1 hervorgeht, wird an der
profiles verwenden, der entlang der Tragstreifenkante Kante 10 eines Materials 8, bei dem es sich um ein
geführt ist. Band oder aber um das Gewebe eines Kleidungsstücks
Es istzwar bereitsbekannt, bei auf der flachen Kulier- handeln kann, ein Kunststoff aden 6, z. B. ein einfädiger maschine formgerecht gearbeiteten Strümpfen, die mit 65 Polyamidfaden, als Bestandteil einer Naht angebracht, vollsynthetischen Fäden zusammengenäht sind, die ein deren Schlaufen 11 sich frei um die Kante 10 herum kurzes Stück ins Freie gehende Leernaht durch Heiß- erstrecken, wobei mittels einer Kantennähmaschine auf verformen in ihrer Bindung zu festigen. Dies kann da- dem Material 8 der Kunststoffaden 6 in der üblichen durch erreicht werden, daß die Leernaht zwischen zwei Weise durch einen Faden 9 befestigt wird. Der Kunstfedernd aneinanderliegenden erhitzten Platten hin- 70 stoff aden 6 wird daher um einen Dorn 7, der in Fig. 1

Claims (1)

gestrichelt eingezeichnet ist, herumgelegt, und dieser Dorn wird parallel zur Kante des Materials 8 geführt, so daß sich eine Mehrzahl von frei stehenden Schlaufen 11 bildet, die sich um die Kante 10 des Materials 8 herum erstrecken. Der Dorn 7 besitzt in der Bewegungsrichtung der Herstellung der Kuppelgliederreihe ein freies Ende, so daß die Schlaufen 11 von dem Dorn heruntergleiten, wenn das tragende Material 8 durch die Kantennähmaschine weitergeschoben wird. Die Mittelabschnitte der Schlaufen 11 können daher auf beliebige Weise verformt werden, um die Abflachungen und Verbreiterungen 12 herzustellen, die in die entsprechenden der anderen Verschlußhälfte eingreifen. Beispielsweise kann man den Kunststoffaden 6 erwärmen bzw. den Kunststoffaden 6 unter Druck auf den Dorn 7 pressen, um den Kunststoffaden 6 in der Nähe der sich um die Materialkante 10 herum erstrekkenden Schlaufell abzuflachen. Der abgeflachte Abschnitt jeder Schlaufell soll im allgemeinen, jedoch nicht notwendigerweise genau, parallel zur Kante 10 des Trägermaterials 8 verlaufen. Ein Verfahren zum Verformen des Kunststofffadens 6 besteht darin, daß man den Faden 6 straff um einen erwärmten Dorn 7 herumzieht, der eine vorstehende spitzzulaufende Kante 7a aufweist, so daß der Faden 6 an den diese Kante berührenden Abschnitten in geeigneter Weise verformt wird. Der offensichtliche Vorteil dieses Verfahrens besteht darin, daß die Abflachungen und Verbreiterungen 12 dann ausgebildet werden, während der Kunststoffaden 6 ari dem Material 8 angenäht wird, ohne daß ein besonderer, zeitlich getrennter VerformungsVorgang vorgesehen zu werden braucht. Wenn der Kunststoffaden 6 mit der Materialkante 10 vernäht ist, kann man den Dorn 7 entfernen und den so erzeugten Teil des Verschlußstreifens zusammen mit einem entsprechenden zu einem Verschluß zusammenbauen. Gemäß Fig. 2 und 3 besteht diese entsprechende Verschlußhälfte ebenfalls aus einem Kunststofffaden 6', der um die Kante des Trägermaterials 8' herumgelegt und mit ihm mittels eines Fadens 9' verbunden ist. Diese zweite Verschlußhälfte kann von dem gleichen Streifen abgeschnitten sein, da die Reißverschlußkuppelglieder symmetrisch sind. Die gegenseitige Winkellage der parallelen Abschnitte der Kunststoff äden 6 und 6' ist in der schematischen Darstellung von FLg. 3 zwecks Verdeutlichung stark übertrieben wiedergegeben. Nachdem der erfindungsgemäße Reißverschluß in der vorstehend beschriebenen Weise hergestellt worden ist, kann man ihn einer Reihe weiterer Bearbeitungsgänge, wie Einbauen eines Schiebers, Anbringen von Endanschlägen od. dgl. unterziehen, die nicht einen Teil der Erfindung bilden. Die Herstellung der Kuppelgliederreihe läßt sich an Hand von Fig. 1 im einzelnen erläutern. Beginnt man mit der Beschreibung am rechten Ende des dargestellten Teils des Reißverschlusses, so erkennt man, daß ein Teil des oberen Schenkels 13 der gerade gebildeten Biegestelle 11a auf der Oberseite des Trägermaterials 8 aufliegt und durch die Schlinge 14 des Fadens 9 gehalten wird. Daraufhin kehrt sich die Verlaufsrichtung des Kunststoffadens 6 um, wobei sich eine Umkehrstelle 15 bildet, von der sich ein weiterer Schenkel 16 parallel zu dem Schenkel 13 erstreckt, wobei sich an den Schenkel 16 eine weitere, sich um die Materialkante 10 herum erstreckende Biegestelle 11 b anschließt, die sich in der Nähe der vorher um den Dorn 7 herum ausgebildeten Biegestelle 11 α erstreckt. Nunmehr verläuft der Kunststoffdraht erneut in Richtung auf das Trägermaterials 8 zu, jetzt jedoch unterhalb dieses Materials, und bildet einen unteren Schenkel 17, der durch eine Schlinge 18 des Fadens 9 läuft, die an der Unterseite des Materials liegt. Die beiden Fäden der Schlinge 18 gehen, wie in stark übertriebenem Maßstab in der Fig. 1 angedeutet, selbstverständlich jeweils durch das gleiche Einstichloch 4 hindurch. Nach dem Durchlaufen der Schlinge 18 kehrt sich die Verlaufs-' richtung des Kunststoffadens 6 um, wodurch unterhalb ίο des Trägermaterials 8 eine weitere Umkehrstelle 19 entsteht, die ebenfalls durch eine der Schlinge 18 benachbarte Schlinge 20 des Fadens 9 läuft. Nach dem Durchlaufen der Schlinge20 wird der Kunststoffaden6 durch einen nicht dargestellten Greifer der Maschine zu dem unteren Schenkel 21 geformt und um den Dorn 7 herumgelegt, um so eine weitere, sich um die Materialkante 10 herum frei erstreckende Biegestelle lic zu bilden. Von hier aus wiederholt sich der oben von der Biegestelle 11a beschriebene Vorgang ständig. Der Faden 9 legt, wie ersichtlich, in zeitlicher Abstimmung mit der Ausbildung der Biegestellen 11 längs der Kante 10 des Trägermaterials 8 den Kunststoff aden 6 fest, wobei die auf der einen Seite des Materials gebildeten Fadenschlingen 14, 24 zum Befestigen der auf dieser Seite des Trägermaterials 8 liegenden Schenkel 13, 16 und 23 dienen, während die Schlingen 18 und 20 dazu dienen, die auf der anderen Seite des Materials liegenden Schenkel 17 und 21 festzulegen. Die Herstellung der Kuppelgliederreihe setzt sich auf diese Weise längs der Kante 10 des Trägermaterials 8 fort. Die Eigenart des Überwendlichstiches ermöglicht es, die Stärke des Kunststoffadens 6 über einen großen Durchmesserbereich zu variieren, beispielsweise von der Stärke entsprechend einem verhältnismäßig groben oder dicken Teppich- oder Segeltuchbindegarn bis zu feinen Garnnummern üblichen Nähfadens. Wenn der Kunststoffaden 6 genügend dick ist, und wenn die Stiche genügend eng stehen, bzw. wenn der Befestigungsfaden 9 stark genug ist, ist es nicht erforderlich, besondere Wulstkordeln anzubringen, um den Schieber zu führen, denn die Stichschlingen 14 und 24 können dann als Führungsschienen für den Schieber dienen. Wie bereits erwähnt, kann man den Reißverschluß so herstellen, daß er wenig durchlässig gegenüber Wasser oder Luft ist; in diesem Falle müssen die sich um die Materialkante 10 herum. erstreckenden Biegestellen des Kunststoffadens 6 sehr eng nebeneinander und in nächster Nähe der Kante 10 des Trägermaterials 8 angeordnet sein, so daß keinewesentlichenLufttaschen zwischen den einzelnen Schlaufen 11 vorhanden sind. Patentansprüche:
1. Reißverschluß aus zwei jeweils längs der Kante eines Tragstreifens befestigten Kuppelgliederreihen aus bleibend verformten!, flexiblem Werkstoff mit Rundprofil, welche mäanderförmig gewunden und um die Kante des Tragstreifens herum im Abstand U-förmig gefaltet sind, wobei die Befestigung der Kuppelgliederreihe im Grunde der Mäanderwindungen erfolgt, dadurch gekennzeichnet, daß an den Biegestellen (11) im Bereich der U-förmigen Faltung das Rundprofil (6) in an sich bekannter Weise zur Bildung des Kuppelgliedeingriffes in Richtung der Verschlußlängsachse eine Abflachung und Verbreiterung (12) aufweist, wobei in an sich bekannter Weise- die
DENDAT1069543D Reißverschluß und \ erfahren und \ or richtung zu seiner Herstellung Pending DE1069543B (de)

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