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DE1069402B - - Google Patents

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Publication number
DE1069402B
DE1069402B DENDAT1069402D DE1069402DA DE1069402B DE 1069402 B DE1069402 B DE 1069402B DE NDAT1069402 D DENDAT1069402 D DE NDAT1069402D DE 1069402D A DE1069402D A DE 1069402DA DE 1069402 B DE1069402 B DE 1069402B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
piston
cell according
base body
pressure cell
same
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DENDAT1069402D
Other languages
English (en)
Publication date
Publication of DE1069402B publication Critical patent/DE1069402B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01LMEASURING FORCE, STRESS, TORQUE, WORK, MECHANICAL POWER, MECHANICAL EFFICIENCY, OR FLUID PRESSURE
    • G01L1/00Measuring force or stress, in general
    • G01L1/02Measuring force or stress, in general by hydraulic or pneumatic means

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Measuring Fluid Pressure (AREA)

Description

  • Hydraulische Kolben-Druckmeßdose Die Erfindung bezieht sich auf eine hydraulische Kolben-Druckmeßdose, bei der die bewegliche und flüssigkeitsdichte Verbindung zwischen Kolben und Dosengrundkörper durch ein nachgiebiges, flüssigkeitsundurchlässiges Material, wie Gummi od. dgl., hergestellt ist.
  • Bei den bekannten Druckmeßdosen wird der mit Flüssigkeit gefüllte Raum lediglich durch zwei im mittleren Teil eine Ausnehmung bildenden Platten od. dgl. gebildet, die in der Regel durch außen an der Peripherie der Meßdose angeordnete Schrauben miteinander verbunden werden. Derartige Bauarten lassen keine seitlichen Verschiebungen der beweglichen Platte bzw. des Kolbens zu, sind schwer zu dichten und benötigen für Messungen vergleichsweise große Hübe.
  • Bekannt sind ferner Mehrkraftmesser, die aus zwei parallel geschalte,ten, räumlich voneinannder getrennten, elastischen Einzelkraftmessern in Gestalt von zwei Meßdosen bzw. zwei unter atmosphärischem Druck stehende Flüssigkeitsräumen bestehen. Solche Mehrkraftmesser sprechen auf Druckdifferenz der beiden Einzelmeßdosen od. dgl. an.
  • Demgegenüber zeichnet sich die Erfindung durch einen den Kolben und den Grundkörper umschließenden ringförmigen Bauteil aus, der durch Ringe aus dem nachgiebigen, flüssigkeitsundurchlässigen Material einerseits mit dem Kolben, andererseits mit dem Grundkörper verbunden ist. Dadurch wird eine besonders gut abgedichtete Druckmeßdose geschaffen, die zugleich meßtechnisch besonders günstig ist. Der Vorteil des als schwebende Muffe wirkenden, den Grundkörper umschließenden, zwischen diesem und dem Kolben elastisch angeordneten Bauteils liegt darin, daß dadurch beachtliche Seitenverschiebungen möglich sind, die ohne nennenswerten Einfluß auf die Meßgenauigkeit bleiben. Weiterhin sind die Absenkungen des Kolbens, bezogen auf den den Grundkörper umschließenden Bauteil, und die Absenkung dieses Bauteils, bezogen auf den Grundkörper, jeweils gleich der halben Gesamtsenkung.
  • Eine der Ausführungsmöglichkeiten der Erfindung besteht beispielsweise darin, daß dieselbe als Mehrfachdose ausgebildet ist, indem mindestens zwei, vorzugsweise mehrere an ihrem Kreisumfang abgedichtete, durch eine gemeinsame lastaufnehmende Platte abgedeckte Kolben in gleichen radialen Abständen von der Längssymmetrieachse der Meßdose und in gleichen Teilkreisabständen voneinander, d. h. im Winkel zueinander, und koaxial zu den ihnen zugeordneten, auf ihrem Kreisumfang ebenfalls abgedichtete Zapfen angeordnet sind, die zusammen mit den Kolben von einem gemeinsamen ringförmigen Bauteil umschlossen und über ihre mittigen Kanäle und radialen Kanäle mit einem zentralen Durchlaß verbunden sind.
  • Weitere Vorkehrungen, Abwandlungen, Einzelheiten und Vorteile der Erfindung sind nachstehend an Hand einiger Ausführungsbeispiele im Zusammenhang mit der Zeichnung erläutert. Es zeigt Fig. 1 den Aufriß einer Baueinheit mit einem einzelnen lastaufnehmenden Kolben, teilweise im Schnitt, Fig. 2 den Aufriß einer anderen Bauart, ebenfalls mit einem einzelnen lastaufnehmenden Kolben, im Schnitt, Fig. 3 den Grundriß einer weiteren Bauart mit drei lastaufnehmenden Kolben, die an einer die Belastung aufnehmenden Platte angeordnet sind, Fig. 4 einen Schnitt entlang der Linie A-A der Fig. 3.
  • Zu Fig. 1: Diese konstruktive Ausführung der Erfindung weist einen Grundkörper 1 mit einer ebenen, bearbeiteten Oberfläche 2 und einem querverlaufenden Durchlaß 3 auf, der vom äußeren Umfang des Körpers bis zu dessen Mittelpunkt verläuft, wo er mit dem unteren Ende eines Durchganges 4 verbunden ist.
  • Letzterer führt bis zur Oberseite 2.
  • Die Vorrichtung besteht weiterhin aus einem Kolben 5, der nach dem Zusammenbau der gesamten Einheit senkrecht über der oberen Oberfläche 2 des Grundkörpers in einem Abstand von diesem angeordnet ist.
  • Ein flüssigkeitsundurchlässiger, elastischer Rundschnurring 6, der z. B. aus Gummi oder synthetischem, gummiartigem Material hergestellt ist, ist mit seinem inneren Umfang flüssigkeitsdicht in einer Ausnehmung 7 nahe der unteren Endfläche des Kolbens augebracht. DerselbeRing faßt mit seinem äußeren Umfang abdichtend in die Ausnehmung 8. Letztere befindet sich am inneren Umfang einer schwebend angeordneten Muffe 9, deren Länge so bemessen ist, daß ihre untere Kante sich unterhalb der Oberfläche 2 des Grundkörpers befindet. Ein gleichartiger, flüssigkeitsundurchlässiger Rundschnurring 10, der ebenfalls z. B. aus Gummi oder entsprechendem synthetischem Material hergestellt sein kann, ist mit seinem inneren Umfang flüssigkeitsdicht in einer Ausnehmung 11 im Grundkörper nahe dessen Oberfläche 2 angebracht.
  • Derselbe Ring faßt mit seinem äußeren Umfang in eine Ausnehmung 12, die an der Muffe angebracht ist.
  • Die schwebend angebrachte Muffe ist am oberen und unteren Ende bearbeitet, so daß die Ausnehmungen 13 und 14 entstehen, in denen die Dichtungsringe 15 und 16 angebracht sind. Die durch Bearbeitung entstehenden dünnen Wände der Muffe sind nach innen gebogen, so daß sie auf den abgeschrägten Flächen 15 a und 16 a der Ringe aufliegen und diese somit in ihrer Lage festhalten. Nach dem Anbringen der Ringe wird der zwischen den Dichtungsringen und dem Kolben 5 sowie dem Grundkörper 1 vorhandene Spielraum mit Dichtungstreifen 17 und 18 aus Gummi oder synthetischem Material ausgefüllt.
  • Der querverlaufende Durchlaß 3 im Grundkörper 1 ist durch ein Rohr 19 mit einer Druckmeßeinrichtung verbunden, wie z. B. einem Druckmeßgerät mit einer Anzeigevorrichtung, die der zu messenden Belastung entsprechend ausgelegt ist. Die Kammer 21, die begrenzt wird durch den Kolben 5, den Grundkörper 1, die beiden elastischen Rundschnurringe 6 und 10 und die innere Seite der Muffe9 sowie die beiden Kanäle 3 und 4 im Grundkörper und das Rohr 19, das zur Meßeinrichtung führt, sind mit Flüssigkeit gefüllt.
  • Die zu messende Last wird auf einen Buckel 5a im Kolben aufgelegt. Infolge der Elastizität der Ringe wird der Kolben in Richtung auf den Grundkörper verlagert, und die einwirkende Belastung auf dem Meßgerät in einer Maßeinheit des Druckes angezeigt.
  • Tn der in Fig. 2 dargestellten Bauart werden an Stelle elastischer Rundschnurringe, die in Ausnehinungen der Muffe 21, des Kolbens 22 und des Grundkörpers eingreifen, elastische Ringe 23 und 24 vorgesehen, die mit ihrem inneren Umfang an der Muffe 21 etwa durch Ankleben, Anvulkanisieren oder in ähnlicher Weise befestigt sind.
  • Die in den Fig. 3 und 4 dargestellte Bauart ist zur Messung schwererer Belastungen vorgesehen und besteht aus einem Grundkörper 25, der eine ebene Oberseite hat. Aus diesem Grundkörper ragen im gleichen Abstand radial von dessen Mittelpunkt drei Zapfen 26, 27, 28 heraus, die im gleichen Abstand voneinander und im Winkel zueinander angeordnet sind. Der Grundkörper ist mit einem zentralen Durchlaß 29 versehen, der mit einer Meßeinrichtung (nicht dargestellt) verbunden ist. Durch radial verlaufende Kanäle 30, 31, 32, die in den zentralen Durchlaß 29 münden, wird letzterer mit den vertikalen Kanälen 33, 34, 35 verhunden, die zentrisch durch die zylindrischen Zapfen verlaufen. Um zu verhindern, daß zwischen der Oberseite des Grundkörpers und der unteren Oberfläche jedes Zapfens Flüssigkeit austritt, werden Dichtringe 36 in Ausnehmungen des Grundkörpers an den Enden der radial verlaufenden Kanäle 30, 31, 32 unter den Zapfen angebracht.
  • Drei lastaufnehmende Bauteile in Gestalt der Kolben 37, 38, 39 sind über den Zapfen 26, 27, 28 zu diesen koaxial angeordnet und an der Unterseite der Platte 40, auf die die Last aufgelegt wird, durch Schrauben 41 befestigt. Bei dieser Bauart sind die Zapfen 26, 27, 28 jeweils von unteren flüssigkeitsundurchlässigen, elastischen Ringen 42, 43, 44 umgeben, die sich in Durchbohrungen 45, 46, 47 eines schwebend angeordneten Bauteiles 48 in Form einer zylindrischen Scheibe befinden. Jeder dieser elastischen Ringe ist mit seinem inneren Umfang an der Wandung jeweils einer Durchbohrung etwa durch Anvulkanisieren oder Ankleben befestigt. Die elastischen Ringe können auch in jeweils einander entsprechenden Ausnehmungen in den Zapfen und an den Wandungen der Bohrungen angebracht sein. Gleichartige elastische Ringe 49, 50, 51 umschließen die Kolben, wobei der innere Umfang jedes Ringes jeweils an einem Kolben und der äußere Umfang jedes Ringes jeweils an einer Wandung der Löcher 45, 46, 47 etwa durch Anvulkanisieren oder Ankleben befestigt ist.
  • Die Ringe können auch in jeweils einander entsprechenden Ausnehmungen an den Kolben und an den Wandungen der erwähnten Bohrungen angebracht sein.
  • Zwischen den koaxialen Kolben und Zapfen befinden sich drei flüssigkeitsgefüllteKammern 52, die mit einer nicht dargestellten Meßeinrichtung über die Leitungen 33, 34, 35, die Kanäle30, 31, 32 und den zentralen Durchlaß verbunden sind. Somit wird die die Last tragende Platte 40 durch die beiden Sätze elastischer Ringe und den schwebend angeordneten Bauteil elastisch über dem Grundkörper gehalten.
  • PATENTANspnt'cHE: 1. Hydraulische Kolben-Druckmeßdose, bei der die bewegliche und flüssigkeitsdichte Verbindung zwischen Kolben und Dosengrundkörper durch ein nachgiebiges, flüssigkeitsundurchlässiges Material, wie Gummi od. dgl., hergestellt ist, gekennzeichnet durch einen den Kolben (5; 22) und den Grundkörper (1) umschließenden ringförmigen Bauteil (9; 21), der durch Ringe (6, 10; 23, 24) aus dem nachgiebigen, flüssigkeitsundurchlässigen Material einerseits mit dem Kolben (5; 22), andererseits mit dem Grundkörper (1) verbunden ist.

Claims (1)

  1. 2. Druckmeßdose nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die elastischen Ringe (6, 10) in Ausnehmungen (7, 11; 8, 12) des Kolbens (5) und des den Grundkörper (1) umschließenden Bauteiles (9) untergebracht ist.
    3. Druckmeßdose nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß dieselbe als Mehrfachdose ausgebildet ist, indem mindestens zwei, vorzugsweise mehrere an ihrem Kreisumfang abgedichtete, durch eine gemeinsame lastaufnehmende Platte (40) abgedeckte Kolben (37, 38, 39) in gleichen radialen Abständen von der Längssymmetrieachse der Meßdose und in gleichen Teilkreisabständen voneinander, d. h. im Winkel zueinander, und koaxial zu den ihnen zugeordneten, auf ihrem Kreisumfang ebenfalls abgedichteten Zapfen (26, 27, 28) angeordnet sind, die zusammen mit den Kolben (37, 38, 39) von einem gemeinsamen ringförmigen Bauteil (48) umschlossen und über ihre mittigen Kanäle (33, 34, 35) und radialen Kanäle (30, 31, 32) mit einem zentralen Durchlaß (29) verbunden sind.
    4. Druckmeßdose nach Ansprüchen 1 und 3, dadurch gekennzeichnet, daß der den Kolben (5; 22) bzw. die Kolben (37, 38, 39) umschließende ringförmige Bauteil (9; 21; 48) eine schwebende Muffe darstellt.
    5. Druckmeßdose nach Ansprüchen 1, 3 und 4, dadurch gekennzeichnet. daß der Druckmesser der einzelnen Kolben (37, 38, 39) dem Durchmesser der koaxial zu denselben angeordneten Zapfen (27, 26, 28) mindestens annähernd gleich ist.
    6. Druckmeßdose nach Ansprüchenl und3 bis5 dadurch gekennzeichnet, daß unter den Zapfen (26, 27, 28) an den Enden der radial verlaufenden Kanäle (30, 31, 32) Dichtringe (36) in Ausnehmungen des Grundkörpers (25) vorgesehen sind.
    7. Druckmeßdose nach Ansprüchen 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die elastischen Ringe (6,10; 23,24; 42, 43, 44; 49, 50, 51) an dem Kol- ben (5; 22) bzw. an denKolben (37, 38, 39) an dem Grundkörper (1) bzw. den Zapfen (26, 27,28) desselben und der schwebenden Muffe (9; 21; 48) durch Ankleben oder Anvulkanisieren anhaften.
    In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 440 258; schweizerische Patentschrift Nr. 294382; britische Patentschriften Nr. 605 558, 737 271; Zeitschrift »Engineering« vom 29. 12. 1950, S. 573
DENDAT1069402D Pending DE1069402B (de)

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DE1069402B true DE1069402B (de) 1959-11-19

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DE (1) DE1069402B (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0175087A1 (de) * 1984-07-26 1986-03-26 Bayerische Motoren Werke Aktiengesellschaft, Patentabteilung AJ-3 Kraftmessvorrichtung

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Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE440258C (de) * 1924-11-28 1927-02-03 Losenhausenwerk Duesseldorfer Vereinigung von Kraftaufnahmedosen
GB605558A (en) * 1945-02-08 1948-07-27 Arthur Macklow Smith Dynamometers
CH294382A (fr) * 1950-10-19 1953-11-15 Dunlop Rubber Co Dispositif hydrostatique à plaque de charge mobile.
GB737271A (en) * 1951-09-25 1955-09-21 Bayer Ag Derivatives of isonicotinic acid hydrazide

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