DE1068951B - Sprengniet - Google Patents
SprengnietInfo
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- explosive
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Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F16—ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
- F16B—DEVICES FOR FASTENING OR SECURING CONSTRUCTIONAL ELEMENTS OR MACHINE PARTS TOGETHER, e.g. NAILS, BOLTS, CIRCLIPS, CLAMPS, CLIPS OR WEDGES; JOINTS OR JOINTING
- F16B19/00—Bolts without screw-thread; Pins, including deformable elements; Rivets
- F16B19/04—Rivets; Spigots or the like fastened by riveting
- F16B19/08—Hollow rivets; Multi-part rivets
- F16B19/12—Hollow rivets; Multi-part rivets fastened by fluid pressure, including by explosion
- F16B19/125—Hollow rivets; Multi-part rivets fastened by fluid pressure, including by explosion fastened by explosion
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
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- Physics & Mathematics (AREA)
- Fluid Mechanics (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Insertion Pins And Rivets (AREA)
Description
Die Erfindung betrifft einen Sprengniet mit in der Schaftbohrung untergebrachter Sprengladung.
Mit Sprengstoff gefällte Hohlniete werden in der Industrie seit einiger Zeit zur Befestigung von Metallblechen,
die von einer Seite unzugänglich sind, weitgehend verwendet. Solche Niete· weisen einen Nietkopf
Und einen Schaft mit horizontaler Längsbohrung auf, der die Sprengladung trägt. Bei der Anwendung der
Niete wird der Schaft durch aufeinandergelegte Löcher
der beiden miteinander zu verbindenden Teile gedruckt und dann durch Hitzeeinwirkung auf den Nietkopf die
Ladung zur Detonation gebracht, wodurch der Nietschaft selbst derart erweitert wird, daß die miteinander
zu vereinigenden Teile fest verbunden sind. Ein bevorzugtes Anwendungsgebiet für Sprengniete bildet die
Befestigung von Außenblechen an Flugzeugkörpern, der Zusammenbau von Kühlern, Fahrzeugteilen und
ähnlichen schwer zu behandelnden Gegenständen.
Bei Nieten größerer Abmessungen war das Sprengnietverfahren jedoch nicht anwendbar, weil das Detonationsgeräusch
die Grenzen des Erträglichen überstieg. Das bei der Detonation von Sprengnieten entstehende
Detonationsgeräusch wird durch das schnelle Entweichen der Sprenggase aus dem offenen Ende des
Nietschaftes verursacht. Es gibt eine Reihe von Vorschlagen, um das plötzliche Entweichen dieser Detonationsgase
zu verhindern, beispielsweise durch Einschrauben eines Stopfens in das offene Nietende oder
durch Aufschrauben einer Kappe auf den Nietschaft. Es stellte sich jedoch heraus, daß der sehr hohe, durch
die komprimierten Gase entwickelte Druck die Schraubengänge bei allen derartigen Anordnungen zerstörte.
Es wurden also Stopfen oder Kappe abgerissen und wie Geschosse nach außen geschleudert. Daher lag die Aufgabe
vor, einen Schraubstopfen oder eine Schraubkappe bei der Detonation des Nietes in ihrer Lage festzuhalten,
wodurch die bei der Detonation entstehenden Gase zurückgehalten und dementsprechend das Detonationsgeräusch
vermindert oder ausgeschaltet wird.
Es ist schon vorgeschlagen worden, zu diesem Zweck einen zylindrischen Stopfen mit aufgerauhter oder gezackter
Oberfläche oberhalb der Sprengladung in den Nietschaft einzusetzen. Hinter diesem Stopfen wurde
dann der Nietschaft verengt oder zusammengepreßt, wodurch sich die aufgerauhte oder gezackte Oberfläche
in die innere Wandung der Schaftbohrung eingrub. Auf diese Weise ergab sich ein verhältnismäßig dichter Abschluß,
der die bei der Detonation entwickelten Gase absperrte. Ein solcher Sprengniet explodiert tatsächlich
geräuschlos und hat in der einschlägigen Technik weitverbreitete Anwendung gefunden. Es ist jedoch
schwierig und erfordert eine Reihe von Arbeitsgängen, um die so ausgebildeten einwandfrei arbeitenden
Sprengniete herzustellen, läßt sich doch der gezackte Sprengniet
Anmelder:
E. I. du Pont de Nemours and Company,
Wilmington, Del. (V. St. A.)
Wilmington, Del. (V. St. A.)
Vertreter:
Dr.-Ing. A. v. Kreisler, Dr.-Ing. K. Schönwald,
Dipl.-Chem. Dr. phil. H. Siebeneicher,
und Dr.-Ing. Th. Meyer, Patentanwälte,
Köln 1, Deichmannhaus
Beanspruchte Priorität:
V. St. v. Amerika vom 7. Mai 1956
V. St. v. Amerika vom 7. Mai 1956
Jean Baptiste Barbeau, Pompton Lakes, N. J.,
Charles Russell Johnson, Glen Mills, Pa.,
und Charles LeRoy Schrader, Pompton Lakes, N. J.
und Charles LeRoy Schrader, Pompton Lakes, N. J.
(V. St. Α.),
sind als Erfinder genannt worden
sind als Erfinder genannt worden
zylindrische Stopfen nicht in einfacher Weise in den Nietschaft einbringen. Man muß mit Rücksicht auf
seine Form und Ausgestaltung große Sorgfalt anwenden, um den Stopfen genau im richtigen Winkel in die
Schaftbohrung einzusetzen. Auch die Einführung kugelförmiger Stopfen mit glatter Oberfläche in die
Sprengniete, die ein scharfes Anwürgen des Nietschaftes hinter der Kugel erforderlich machte, bot keine
Lösung der gestellten Aufgabe. Das intensive Anwürgen des Schaftendes erforderte so hohe Drücke, daß
eine Kaltverformung der um den Abschlußstopfen gekümpelten Schaftenden auftrat. Diese Kaltverformung
äußerte sich in einer Erweichung des Nietschaftmaterials, so daß der infolge der Detonation zur Auswirkung
kommende Gasdruck in den ungekümpelten Nietschaftstellen
Löcher aufriß, während die gewünschte Ausdehnung des Sprengnietes an dieser Stelle unterblieb.
Daher blieb die Aufgabe bestehen, geräuschlos detonierende Sprengniete auf einfachstem Wege herzustellen.
Die Erfindung löst diese Aufgabe. Sie liefert Sprengniete, die in jeder gewünschten Größe hergestellt werden
können, ohne daß bei ihrer Zündung starke Geräusche entstehen oder geschoßartig abgeschleuderte
Stopfen stören können. Die neuen Sprengniete können
909 6481188
Claims (2)
1. Sprengniet mit einem Kopf und einem hohlen Schaft, in dem der Sprengstoff untergebracht ist,
der nach außen durch eine Metallkugel abgeschlossen wird, die sich gegen eine Verengung in
der Schaftbohrung anlegt, gekennzeichnet durch ein Zwischenstück (6) zwischen der Sprengstofffüllung
(5) und der Metallkugel (7).
2. Sprengniet nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Zwischenstück (6) aus Gummi
besteht.
In Betracht gezogene Druckschriften: Schweizerische Patentschrift Nr. 305 205.
Hierzu l Blatt Zeichnungen
® 909 648/188 11.59
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| US583191A US2956469A (en) | 1956-05-07 | 1956-05-07 | Explosively operated rivet having spacer element to prevent failure of shank |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1068951B true DE1068951B (de) | 1959-11-12 |
Family
ID=24332061
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT1068951D Pending DE1068951B (de) | 1956-05-07 | Sprengniet |
Country Status (6)
| Country | Link |
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| BE (1) | BE557273A (de) |
| CH (1) | CH351451A (de) |
| DE (1) | DE1068951B (de) |
| FR (1) | FR1170778A (de) |
| NL (2) | NL215201A (de) |
Cited By (1)
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| DE1675696B1 (de) * | 1961-05-17 | 1970-08-20 | Stabilus Ind Und Handelsgmbh | Vorrichtung zum Einbringen von Druckgas in einen hydropneumatischen Stossdaempfer |
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0
- BE BE557273D patent/BE557273A/xx unknown
- NL NL100465D patent/NL100465C/xx active
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- NL NL215201D patent/NL215201A/xx unknown
-
1956
- 1956-05-07 US US583191A patent/US2956469A/en not_active Expired - Lifetime
-
1957
- 1957-01-04 FR FR1170778D patent/FR1170778A/fr not_active Expired
- 1957-03-14 CH CH351451D patent/CH351451A/de unknown
Patent Citations (1)
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Also Published As
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| NL215201A (de) | |
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| BE557273A (de) | |
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| FR1170778A (fr) | 1959-01-19 |
| US2956469A (en) | 1960-10-18 |
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