DE1068883B - - Google Patents
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B27—WORKING OR PRESERVING WOOD OR SIMILAR MATERIAL; NAILING OR STAPLING MACHINES IN GENERAL
- B27K—PROCESSES, APPARATUS OR SELECTION OF SUBSTANCES FOR IMPREGNATING, STAINING, DYEING, BLEACHING OF WOOD OR SIMILAR MATERIALS, OR TREATING OF WOOD OR SIMILAR MATERIALS WITH PERMEANT LIQUIDS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; CHEMICAL OR PHYSICAL TREATMENT OF CORK, CANE, REED, STRAW OR SIMILAR MATERIALS
- B27K3/00—Impregnating wood, e.g. impregnation pretreatment, for example puncturing; Wood impregnation aids not directly involved in the impregnation process
- B27K3/02—Processes; Apparatus
- B27K3/15—Impregnating involving polymerisation including use of polymer-containing impregnating agents
-
- C—CHEMISTRY; METALLURGY
- C08—ORGANIC MACROMOLECULAR COMPOUNDS; THEIR PREPARATION OR CHEMICAL WORKING-UP; COMPOSITIONS BASED THEREON
- C08L—COMPOSITIONS OF MACROMOLECULAR COMPOUNDS
- C08L97/00—Compositions of lignin-containing materials
- C08L97/02—Lignocellulosic material, e.g. wood, straw or bagasse
-
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- C08L71/00—Compositions of polyethers obtained by reactions forming an ether link in the main chain; Compositions of derivatives of such polymers
- C08L71/02—Polyalkylene oxides
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Description
Holzschutzmittel, die aus Lösungen von Wirkstoffen, wie z. B. von Pentachlorphenol, Naphthol, chlorierten
NaphthaJinen und anderen Kohlenwasserstoffen, y-Hexachlorcyclohexan, Hexachlor-epoxy-octahydrodimethannaphthalin,
Dichlordiphenyltrichloräthan, Phosphorsäureestern, wie Dimethyl-dithiophosphorsäureester des N-Methylbenzazimids,
in geeigneten Lösungsmitteln, insbesondere in Mineralölen, wie Petroleum, Testbenzin,
Dieselöl, hydrierten Benzinfraktionen, Spindelölen und Chlornaphthalin bestehen, neigen häufig bei ihrer Anwendung
beim oder nach dem Verdunsten des Lösungsmittels auf der Oberfläche des imprägnierten Holzes zu
einem als Ausblühen bezeichneten Auskristallisieren.
Man hat versucht, dieses Ausblühen durch einen Zusatz von natürlichen oder synthetischen Harzen, wie
Kollophonium, Xylol-Formaldehyd-Kondensationsprodukten, sowie chlorierten Bis- und Terphenylen zu verhindern.
Man benötigt jedoch zur Erzielung eines ausreichenden Effektes eine im Verhältnis zum Wirkstoffanteil
beträchtliche Mengen von Harzen. Bei Zusatz von derartig großen Mengen an Fremdstoffen sind Einbußen
an der biologischen Wirksamkeit der Wirkstoffe beobachtet worden. Außerdem bringen die Harze oft noch
andere unerwünschte Eigenschaften mit, z. B. mangelnde Löslichkeit in den als Verdünnungsmitteln gebrauchten
Mineralölen, schwierige Handhabung der Wirkstoffkonzentrate, ungenügende Beständigkeit dieser Konzentrate
gegen Kristallisation, zu starke Erhöhung der Viskosität der Imprägnierlösungen oder Verfärbungen.
Gegenstand dieser Erfindung sind Holzschutzmittel, die aus Lösungen von Wirkstoffen in geeigneten organischen
Lösungsmitteln bestehen und die zur Vermeidung des Ausblühens in Wasser schwerlösliche oder nur teilweise
lösliche Polypropylenglykoläther enthalten. Die genannten Polypropylenglykoläther haben ferner den
Vorteil, daß konzentrierte Lösungen von Wirkstoffen in Gegenwart dieser Äther beständiger gegen Kristallisation
und leicht verdünnbar mit den verschiedensten in der Holzschutztechnik bekannten Lösungsmitteln, insbesondere
den obenerwähnten Mineralölen, sind. Die auf das Holz aufgebrachten Schutzmittel bleiben außerdem
nach Verdunsten des Lösungsmittels durch die Anwesenheit der erfindungsgemäß verwendeten Polypropylenglykoläther
weitgehend hydrophob. Ein weiterer Vorteil der Polypropylenglykoläther besteht darin, daß durch
deren Gegenwart die Viskosität der gekennzeichneten Holzschutzmittel nur unwesentlich erhöht wird.
Die erfindungsgemäß als Zusatz zu verwendenden Polypropylenglykoläther können durch Umsatz von mindestens
eine alkoholische und/oder phenolische Hydroxylgruppe enthaltenden organischen Verbindungen, die
gegebenenfalls noch weitere funktionelle Gruppen, die mit Propylenoxyd nicht zu reagieren vermögen, enthalten
können, mit Propylenoxyd bei Gegenwart von basischen Organische Wirkstoffe enthaltende
flüssige nicht ausblühende Holzs chutzmittel
Anmelder:
Farbenfabriken Bayer Aktiengesellschaft, Leverkusen
Dr. Joachim Nentwig, Dr. Ernst Sdimitz-Hillebrecht und Dr. Dieter Bauer, Krefeld-Bockum,
sind als Erfinder genannt worden
oder sauren Katalysatoren nach an sich bekanntem Verfahren hergestellt werden. Die Menge des Propylenoxyds,
durch die die Kettenlänge des erhaltenen Polypropylenglykoläthers bestimmt wird, ist dabei so zu wählen, daß
die erhaltenen Produkte in Wasser schwer löslich bzw. nur teilweise löslich sind. Je nach dem verwendeten Ausgangsmaterial
sind hierzu etwa 2 bis 50, im allgemeinen etwa 5 bis 25 Mol Propylenoxyd je Hydroxylgruppe des
Ausgangsmaterials erforderlich. Je hydroplrüer das Ausgangsmaterial, um so mehr Propylenoxyd wird benötigt,
um ein schwerlösliches Endprodukt zu erhalten.
Als hydroxylgruppenhaltige Ausgangsmaterialien für die Herstellung der Polypropylenglykoläther kommen
z. B. mono-, di- und polyfunktionelle Alkohole, Phenole, Naphthole, Bisphenole und Hydroxylgruppen enthaltende
Phenolharze in Frage. Ferner können auch Umsetzungsprodukte dieser Verbindungen mit anderen Epoxyden
als Propylenoxyd, so z. B. mit Äthylenoxyd, Butylenoxyd, Epichlorhydrin oder Styroloxyd sowie mit Trimethylenoxydderivaten
eingesetzt werden. Auch Polymerisationsprodukte von solchen Epoxyden, Trimethylenoxyden
sowie von Tetrahydrofuranderivaten, die Hydroxylengruppen enthalten, können als Ausgangsprodukte
für den Umsatz mit Propylenoxyd verwendet werden.
909 648/342
Claims (1)
1 06
Man kann die hydroxylgruppenhaltigen Ausgangsmaterialien femer mit einem Gemisch von Propylenoxyd und
anderen Epoxyden umsetzen, um zu wirksamen Produkten zu gelangen, jedoch haben sich die Umsetzungsprodukte der genannten Ausgangsverbindungen mit
Propylenoxyd in der Regel als am besten geeignet für den in Frage kommenden Verwendungszweck erwiesen.
Polymerisationsprodukte des Propylenoxyds, gegebenenfalls in Mischung mit anderen Epoxyden und Trimethylenoxyden,
sind, sofern sie in Wasser schwer löslich sind, direkt für den Einsatz in Holzschutzmitteln geeignet.
Auch hier sind die reinen Polypropylenoxyd-polymerisate in der Regel am besten geeignet.
Die Tabelle 1 zeigt die Wirksamkeit verschiedener Polypropylenglykoläther gegen das Ausblühen des Pentachlorphenole.
Dazu wurde eine Lösung von 40 Gewichtsteilen Pentachlorphenol techn., 15 Gewichtsteilen der zu
prüfenden Substanz und 45 Gewichtsteilen 2-Cyclohexyliden-cyclohexanon in Testbenzin im Verhältnis 1 : 9
hergestellt und als Imprägniermittel angewendet.
Die vorerwähnte Lösung zeigt ohne Zusatz der zu prüfenden Substanz nach dem Aufbringen auf Holz bald
das typische Ausblühen des Pentachlorphenols.
In der Tabelle 2 sind die Ergebnisse von Vergleichsversuchen zusammengestellt, die bei Versuchen
mit Pentachlorphenol als Wirkstoff unter Zusatz des Polypropylenglykoläthers des Butandiols sowie chloriertem
Terphenyl erhalten wurden.
883
TabeUe 1
pylenoxyd je
Hydroxyl
gruppe
sation auf
Holz nach
14 Tagen
Äthylenoxyd an 1 Mol
Glykol
Kristalli
sation
Styroloxyd an 1 Mol Butan-
diol-(l,3)
Kristalli
sation
Kristalli
sation
TabeUe
des Zusatzes
in Petroleum
mit je 250 g L
Lösung von
Pentachlor
phenol in g in
einer Mischung
von Petroleum
in g + Zusatz
in g
ösung je m2
Ausblühun
gen nach
14 Tagen
misches von 25 Ge
wichtsteilen Pentachlor
phenol und 25 Gewichts
teilen Zusatz in 50 Ge
wichtsteilen Xylol bzw.
Testbenzin nach
24 Stunden
das mit je 250 g einer
Lösung von 5 Gewichts
teilen Pentachlorphenol
und 5 Gewichtsteilen
Zusatz in 90 Gewichtsteilen
Isopropanol je m2 imprä
gniertwurde, nach 14 Tagen
Butandiols (35 Mol Poly-
propylenglykol)
Chloriertes Terphenyl
(35% Chlor)
mischbar,
haltbar
beüebig
mischbar,
haltbar
(90 + 10)
8,7
(80 + 20)
Ausblühung
keine
Ausblühung
haltbar,
kein Bodensatz
starker Bodensatz
Ausblühung
Beispiel
Holzschutzmittel, bestehend aus je 5%igen Lösungen von ^-Naphthol in Isopropanol und Hexachlorepoxyoctahydrodimethan-naphthaUn
sowie N-methyl-benzazirnid-dimethyl-dithiophosphorsäureester in Xylol, zeigen 48 Stunden nach dem Aufbringen auf Holz ein weißes
Ausblühen auf der Oberfläche. Die gleichen Holzschutzmittel zeigen nach Zusatz von 5% eines aus 1 Mol
Butandiol und 35 Mol Propylenoxyd in bekannter Weise hergestellten Polypropylenglykoläthers nach dem Aufbringen
auf Holz keine Spur eines Ausblühens.
Patentanspruch:
Organische Wirkstoffe enthaltende flüssige, nicht ausblühende Holzschutzmittel, bei denen die Wirkstoffe
in geeigneten organischen Lösungsmitteln gelöst sind, dadurch gekennzeichnet, daß sie in Wasser
schwerlösliche oder nur teilweise lösliche Polypropylenglykoläther enthalten.
©, 909 648/342 11.59
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEF0026522 | 1958-08-30 |
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| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1068883B true DE1068883B (de) | 1959-11-12 |
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Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1717103A1 (de) * | 1968-02-03 | 1971-08-05 | Basf Ag | Nichtwaessrige fluessige Zubereitungen mit biologisch aktiven Wirkstoffen |
Families Citing this family (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP3174676B1 (de) * | 2014-07-31 | 2019-11-06 | Koppers Performance Chemicals Inc. | Holzbehandlung für dimensionale stabilisierung |
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1959
- 1959-06-23 CH CH7481359A patent/CH387928A/de unknown
- 1959-08-28 FR FR803745A patent/FR1236695A/fr not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
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