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DE1068531B - - Google Patents

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Publication number
DE1068531B
DE1068531B DENDAT1068531D DE1068531DA DE1068531B DE 1068531 B DE1068531 B DE 1068531B DE NDAT1068531 D DENDAT1068531 D DE NDAT1068531D DE 1068531D A DE1068531D A DE 1068531DA DE 1068531 B DE1068531 B DE 1068531B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
shims
press
blade
main part
boats
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DENDAT1068531D
Other languages
English (en)
Publication date
Publication of DE1068531B publication Critical patent/DE1068531B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21DWORKING OR PROCESSING OF SHEET METAL OR METAL TUBES, RODS OR PROFILES WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21D3/00Straightening or restoring form of metal rods, metal tubes, metal profiles, or specific articles made therefrom, whether or not in combination with sheet metal parts
    • B21D3/16Straightening or restoring form of metal rods, metal tubes, metal profiles, or specific articles made therefrom, whether or not in combination with sheet metal parts of specific articles made from metal rods, tubes, or profiles, e.g. crankshafts, by specially adapted methods or means

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Treatment Of Fiber Materials (AREA)

Description

DEUTSCHES
Die Erfindung bezieht sich auf das Ausrichten von Textilmaschinenteilen, insbesondere auf das Ausrichten von Spulenschiffchen für Spinnmaschinen, und betrifft ein Verfahren und eine Vorrichtung, durch welche das Richten schnell und mit einem großen Grad an Genauigkeit durchgeführt werden kann.
Bekanntlich müssen die Spulen und Spulenschiffchen, da sie zwischen den Kettfäden hindurchlaufen müssen, um so dünner sein, je feiner das herzustellende Gewebe sein soll. Aus diesem Grunde müssen insbesondere die zur Herstellung von feinen Gewebe hoher Güte benutzten Spulen und Spulenschiffchen mit hoher Genauigkeit ausgerichtet werden. In Spitzenmaschinen werden Kämme verwendet, um die Spulenschiffchen zu führen, die genau gerade sein müssen, und jedes Abweichen von der geraden Ausrichtung dieser Kämme würde dazu führen, daß die Schiffchen nicht frei durch sie hindurchlaufen könnten.
Die Schiffchen und/oder die Spulen haben nur ein sehr geringes Spiel, wenn sie zwischen den Kettfäden hindurchlaufen und wenn die Spulen und Schiffchen nicht genau gerade sind, besteht die Gefahr, daß die Spule oder das Schiffchen einen Kettfaden mitreißt, wenn sie zwischen den benachbarten Kettfäden hindurchlaufen.
Die Ausrichtung der Spulenschiffchen mit dem erforderlichen Grad an Genauigkeit stellt ein Problem dar, welches bisher nur unvollkommen und unwirtschaftlich gelöst worden ,ist. Es war bisher üblich, die Spulenschiffchen ausschließlich unter Anwendung dynamischen Druckes durch Hämmern zu richten. Diese Art der Ausrichtung ist nicht nur zeitraubend und unwirtschaftlich, sondern erlaubt auch nicht die Einhaltung der Toleranzen, die heutzutage zur Herstellung feiner Spitzen und zur Durchführung der erwünschten hohen Arbeitsgeschwindigkeiten gefordert werden.
Ziel der Erfindung ist es, das Richten von Textilmaschinenteilen, inbesondere von Spulenschiffchen, zu vereinfachen und die Toleranzen zu verkleinern, welche die ausgerichteten Teile nach der Bearbeitung aufweisen.
Zu diesem Zweck wird das Verfahren zum Richten von Spulenschiffchen für Spitzenmaschinen gemäß der Erfindung in der Weise durchgeführt, daß eine Vielzahl von Schiffchen hintereinander durch Beilagen voneinander getrennt in einer Presse einem statischen Druck ausgesetzt werden, in dieser Presse auf eine unterhalb der Glühtemperatur liegende, für das metallische Verformen ausreichende Temperatur gebracht werden und daß diese Teile in der Presse langsam abgekühlt werden.
Es ist zwar allgemein bekannt, Metallteile in einem Gesenk zwischen Matrize und Patrize unter Erhitzung auf die gewünschte Form zu bringen, wobei der zu
Verfahren und Vorrichtung
zum Richten von Spulenschiffchen
für Spitzenmaschinen
Anmelder:
John Jardine Limited,
New Basford, Nottingham
(Großbritannien)
Vertreter: Dipl.-Ing. C Wallach, Patentanwalt,
München 2, Kaufingerstr. 8
Beanspruchte Priorität:
Großbritannien vom 28. Januar 1956
Thomas Henry Gooding, Stapleford, Nottingham
(Großbritannien),
ist als Erfinder genannt worden
bearbeitende Metallteil in dem Gesenk bis zur vollständigen Abkühlung verbleibt.
Es ist z. B. bekannt, zur Herstellung gebogener Klingen für Sicherheitsrasierapparate ein Gesenk zu benutzen, in welchem jeweils eine einzige Klinge auf die gewünschte Form gebracht wird. Eine derartige Eihzelausrichtung wäre für Spulenschiffchen unwirtschaftlich und scheidet deshalb für die Ausrichtung von Spulenschiffchen aus.
Es ist weiter bekannt, Blattfedern unter Einwirkung von Hitze in einem Gesenk auf ihre gewünschte Form zu bringen. Bei der Herstellung von Blattfedern ist es darüber hinaus üblich, in einer Vorrichtung mehrere Federn gleichzeitig zu biegen, zu welchem Zweck hintereinander eine entsprechende Anzahl von Gesenken angeordnet wird.
Da für eine Spitzenmaschine zahlreiche Spulenschiffchen erforderlich sind, wäre die Anwendung eines Gesenkes der bekannten Bauart, bei dem jeweils nur ein Spulenschiffchen bearbeitet werden kann, äußerst unwirtschaftlich. Da andererseits die Spulenschiffchen nicht an allen Stellen gleich stark sind und insbesondere die Klinge, die einer besonderen Ausrichtung bedarf, dünner ist als die übrigen Teile, hat man bisher eine Richtung durch statischen Druck nicht für möglich gehalten und statt dessen ausschließlich Hämmerverfahren zur Formgebung angewandt.
909 647/230

Claims (4)

Es hat sich gezeigt, daß bei der Anwendung des erfindungsgemäßen Verfahrens gute Ergebnisse dann erzielt werden, wenn die in der Presse festgelegten SpulenschifEchen einer Temperatur von etwa 450° C über eine Zeitdauer von 2 Stunden ausgesetzt werden. S Ähnliche Ergebnisse können erreicht werden, wenn die in der Presse festgelegten Spulenschiffchen einer Temperatur von etwa 300° C 5 Stunden lang ausgesetzt werden. Es ist klar, daß bei den verhältnismäßig langen Zeiten, die zur Ausrichtung unter Hitzeeinwirkung erforderlich sind, eine Einzelbearbeitung von Spulenschiffchen völlig unwirtschaftlich wäre. Eine Vorrichtung zur Ausführung des Verfahrens ist gemäß der Erfindung in der Weise ausgebildet, daß zwischen je zwei Spuknschiffchen in der Presse je zwei Beilagebleche nebeneinander angeordnet werden, von denen das erste Beilageblech dem Hauptteil des Spulenschiffchens und das zweite Beilageblech der Klinge des Schiffchens angepaßt ist, und daß die Stärke des zweiten Beilagebleches die Stärke des ersten Beilagebleches um jenen Betrag übersteigt, um welchen die Klinge dünner ist als der Hauptteil. Gemäß einer zweckmäßigen Ausgestaltung der Erfindung weist das Beilageblech an der der Wurzel der Klinge zugewandten Seite einen Krümmungsradius auf, der etwas größer ist als der Krümmungsradius der Klingenwurzel. Hierdurch wird das Zentrieren der Beilagebleche gegenüber den Schiffchen erleichtert. Weitere Vorteile und Einzelheiten der Erfindung ergeben sich aus der folgenden Beschreibung eines Ausführungsbeispiels an Hand der Zeichnung. In der Zeichnung zeigt Fig. 1 eine auseinandergezogene Darstellung mehrerer Spitzenmaschinenspulenschiffchen und der dazugehörigen Beilagebleche, Fig. 2 einen Querschnitt der in Fig. 1 dargestellten Teile, Fig. 3 eine Draufsicht auf Beilagebleche und Spitzenmaschinenspulenschiffchen; Fig. 4 zeigt eine Vielzahl von Textilmaschinenteilen entsprechend der Erfindung, in einer Presse eingespannt. In den Zeichnungen sind Spitzenmaschinenspulenschiffchen mit einem Klingenteil 4, der aus einem Stück mit einem Hauptteil 3 besteht, voneinander durch Klingenbeilagebleche 2 und Hauptteilbeilagebleche 1 getrennt. Die Klingenbeilagebleche 2 sind von etwas größerer Dicke als die Hauptteilbeilagebleche 1, so daß die Klingenbeilagebleche 2 und der Klingenteil 4 im wesentlichen die gleiche Dicke haben wie der Hauptteil 3 und die Hauptteilbeilagebleche 1. Die Klingenbeilagebleche 2 sind mit einer gewölbten Oberfläche zum Eingriff mit der gewölbten Oberfläche versehen, die den Hauptteil 3 von dem Klingenteil 4 des Schiffchens trennt, und diese gewölbte Oberfläche des Klingenbeilagebleches 2 ist vorzugsweise von etwas größerem Radius als die dazugehörige gewölbte Fläche an dem Schiffchen, wodurch es möglich wird, das Klingenbeilageblech 2 einfacher und bequemer gegenüber dem Schiffchen zu zentrieren. Die Schiffchen sind zweckmäßig mit einem Federende 5 versehen, das sich in die öffnung 10 des genannten Schiffchens erstreckt, in der die Spitzenmaschinenspule befestigt wird. Zweckmäßig wird eine Vielzahl von Schiffchen voneinander durch das richtige Einsetzen der Hauptteilbeilagebleche 1 und Klingenbeilagebleche 2 voneinander getrennt und dann in einen Rahmen 8 mit im wesentlichen flachen Endplatten 7 eingespannt. Jeder der Endplatten 7 auf ihre dazugehörige Platte mit Hilfe einer Gewindespindel 9 zugepreßt werden. Auf diese Weise können die zusammengesetzten Schiffchen und Beilagebleche, die mit 6 als gesamter Block in Fig. 4 bezeichnet sind, einem wesentlichen Enddruck unterworfen werden, indem die Gewindespindeln 9 entsprechend eingestellt wird. Die zusammengedrückte Presse wird dann in einen Ofen eingebracht und die Temperatur auf ungefähr 450° C während eines Zeitraumes von etwa 2 Stunden gebracht. Es sind auch zufriedenstellende Ergebnisse mit Temperaturen von ungefähr 300° C während eines Zeitraumes von ungefähr 5 Stunden erzielt worden. Danach wird die Presse aus dem Ofen entnommen und langsam zum Abkühlen gebracht. Nach dem Kühlen wird der Druck in der Presse gelöst und die Schiffchen mit den Beilageblechen daraus entnommen. Es zeigt sich, daß die Klingen und in einem geringeren Ausmaß der Hauptteil der Schiffchen gerade ausgerichtet ist. Zweckmäßigerweise werden die Hauptteilbeilagebleche 1 mit einem das Fließen verhindernden Mittel überzogen, beispielsweise mit Fett, Graphit oder öl, um ein Anhaften der das Federende 5 festlegenden Lötmasse an dem Hauptteil 3 zu verhindern. Andere Textilmaschinenteile können durch das Verfahren nach der Erfindung ausgerichtet werden, und insbesondere können Kämme von Spitzenmaschinen ausgerichtet werden, indem eine Vielzahl der genannten Kämme zwischen im wesentlichen genau flache Beilagebleche eingespannt und in eine Presse, wie sie hierin beschrieben ist, eingespannt werden. Die Presse und die Kämme werden dann einer genügenden Temperatur unterworfen, um ein Ausrichten der Teile zu ermöglichen. Es ist klar, daß der Ausdruck »genau flach« nicht als optisch flach ausgelegt werden darf, da ein solcher Grad eines »Flachseins« für Textilmaschinen zum Herstellen feiner Stoffe normalerweise nicht notwendig ist. Es zeigt sich weiterhin, daß durch das Ausrichten von Textilmaschinenteilen nach der Erfindung eine größere Härte erzielt wird und daß Teile, die nach dieser Erfindung ausgerichtet wurden, nicht so leicht wieder krumm werden, als Teile, die mit den bisher verwendeten Verfahren ausgerichtet wurden, wie beispielsweise durch ein mechanisches Hämmern. Patentansprüche:
1. Verfahren zum Richten von Spulenschiffchen für Spitzenmaschinen, dadurch gekennzeichnet, daß eine Vielzahl von Schiffchen hintereinander durch Beilagen voneinander getrennt in einer Presse einem statischen Druck ausgesetzt werden, in dieser Presse auf eine unterhalb der Glühtemperatur liegende, für das metallische Verformen ausreichende Temperatur gebracht werden und daß diese Teile in der Presse langsam abgekühlt werden.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die in der Presse festgelegten Spulenschiffchen einer Temperatur von etwa 450° C 2 Stunden lang ausgesetzt werden.
3. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die in der Presse festgelegten Spulenschiffchen einer Temperatur von etwa 300° C 5 Stunden lang ausgesetzt werden.
4. Vorrichtung zur Ausführung des Verfahrens nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekenn-
DENDAT1068531D Pending DE1068531B (de)

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1068531B true DE1068531B (de) 1959-11-05

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Application Number Title Priority Date Filing Date
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Citations (5)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US1316211A (en) * 1919-09-16 Punoampk
US1525908A (en) * 1921-10-14 1925-02-10 Beans Spring Company Die
DE421103C (de) * 1924-05-14 1925-11-06 Kreuser G M B H A Verfahren zur Erzielung genauer Durchmesser der Ringe von Ringfedern
US1670245A (en) * 1926-12-02 1928-05-15 Elcoro Emilio Apparatus for bending steel sheets into spring leaves
DE507259C (de) * 1926-12-15 1930-09-13 Wade & Butcher Corp Herstellung von gebogenen Klingen fuer Sicherheitsrasierzeuge

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