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DE1068109B - - Google Patents

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Publication number
DE1068109B
DE1068109B DENDAT1068109D DE1068109DA DE1068109B DE 1068109 B DE1068109 B DE 1068109B DE NDAT1068109 D DENDAT1068109 D DE NDAT1068109D DE 1068109D A DE1068109D A DE 1068109DA DE 1068109 B DE1068109 B DE 1068109B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
slide
shutter
mirror
arm
lock
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DENDAT1068109D
Other languages
English (en)
Publication date
Publication of DE1068109B publication Critical patent/DE1068109B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03BAPPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
    • G03B19/00Cameras
    • G03B19/02Still-picture cameras
    • G03B19/12Reflex cameras with single objective and a movable reflector or a partly-transmitting mirror

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Cameras In General (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft eine einäugige Spiegelreflexkamera mit Zentralverschluß, dessen Spann- und Auslösevorrichtung durch je ein Übertragungs- bzw. Kupp lungs glied mit kameraseitigen Bedienungsmitteln zum Spannen und Auslösen des Verschlusses verbunden sind. Solche Verschlüsse, allgemein »Zweiwellenverschlüsse« genannt, sind auch in Verbindung mit einäugigen Spiegelreflexkameras bekannt, wobei sie so gebaut sind, daß durch Betätigen des Spannorgans des Verschlusses gleichzeitig die Verschluß Sektoren und die Blende zum Zwecke der Zwischenbeobachtung in Offenstellung gebracht werden. Durch Betätigen des Auslöseorgans des Verschlusses werden zunächst die Verschlußsektoren wieder geschlossen, die Blende auf eine vorgewählte Öffnungsstellung zurückgeführt und danach die Verschlußsektoren zum Zwecke der Belichtung des Aufnahmematerials für eine vorbestimmte Zeit geöffnet und wieder geschlossen.
Diese bekannte Verschlußart setzt ein genaues Abstimmen der zeitlichen Aufeinanderfolge des Einsatzes der verschiedenen Spiegel- und Verschlußfunktionen voraus, was bei bekannten Anordnungen beispielsweise durch justierbare Hemmwerke oder durch eine verhältnismäßig komplizierte Anordnung von genau aufeinander abgestimmten Steuergliedern erreicht wurde.
Es ist auch die Konstruktion einer einäugigen Spiegelreflexkamera bekannt, welche mit einem Schlitzverschluß ausgestattet ist und bei welcher die Spann- und Auslösevorrichtung des Verschlusses mit kameraseitigen Bedienungsmitteln zum Spannen und Auslösen des Verschlusses verbunden sind und bei welcher zwei Ablaufsperren für den Verschluß vorgesehen sind, derart, daß das Betätigen des Auslösers zunächst das Lösen der Ablaufsperre im Verschluß und dann die Freigabe des Spiegels bewirkt, wobei eine zweite Sperre den entriegelten Verschluß so< lange festhält, bis der Spiegel im Verlauf seiner Schwenkbewegung diese zweite Sperre aufhebt und den Verschluß zum Ablauf freigibt.
Diese bekannte Konstruktion hat wohl einen zwangläufig richtigen Ablauf der verschiedenen Spiegel- und Verschlußfunktionen zur Folge, jedoch ist es nicht möglich, diese Konstruktion ohne weiteres auch auf eine einäugige Spiegelreflexkamera zu übertragen, welche mit einem Zentralverschluß ausgestattet ist, da es mit einer solchen Kamera nicht möglich wäre, Zeitaufnahmen bei einer Verschlußeinstellung auf B-Belichtung vorzunehmen. Bei dieser Verschlußeinstellung ist es nämlich erforderlich, daß der Zentral-Verschluß so lange offenbleibt, bis der die Kamera Bedienende die Auslösehandhabe des Verschlusses wieder freigibt. Bei einer Kamera, bei welcher die Verschlußauslösung von der Spiegelbewegung abgeleitet wird, Einäugige Spiegelreflexkamera
mit Zentralverschluß
Anmelder:
Kodak Aktiengesellschaft,
Stuttgart - Wangen,
Hedelfinger Str. 54, 60, 70
Paul Härter, Stuttgart-Wangen,
und Erwin Staudt, Stuttgart,
sind als Erfinder genannt worden
würde also bei Verschlußeinstellung auf B-Belichtung der Verschluß so lange offenbleiben, als sich der in seine Ruhelage geschwenkte Spiegel außerhalb des Aufnahmestrahlenganges befindet. Ein Schließen des geöffneten Verschlusses wäre nur durch Zurückschwenken des Spiegels möglich, was selbstverständlich beim Gebrauch der Kamera in der Praxis nicht möglich ist.
Hier setzt die Erfindung ein, welche sich den bekannten Einrichtungen gegenüber dadurch unterscheidet, daß das Auslöseorgan für den Spiegel gleichzeitig auf eine Sperre innerhalb des Verschlusses einwirkt, mittels welcher bei Einstellung des Verschlusses auf B-Belichtung die Verschlußlamellen so lange in Offenstellung gehalten werden, als das Auslöseorgan niedergedrückt bleibt.
Durch diese Maßnahme wird mit einfachsten Mitteln erreicht, daß bei einer einäugigen Spiegelreflexkamera mit Zentralverschluß und vom beweglichen Spiegel gesteuerten Verschluß ablauf und gekuppeltem Aufzugsgetriebe für Verschluß und Spiegel nicht nur bei Einstellung des Verschlusses auf Momentbelichtung eine zeitlich richtige Aufeinanderfolge des Einsatzes der verschiedenen Spiegel- und Verschlußfunktionen gewährleistet ist, sondern daß auch bei Einstellung des Verschlusses auf B-Belichtung dafür Sorge getragen ist, den Verschluß so lange in seiner Offenstellung halten zu können, bis die Auslösehandhabe von dem die Kamera Bedienenden, wieder freigegeben wird.
Darüber hinaus erlaubt die erfindungsgemäße Anordnung die Verwendung eines handelsüblichen Zweiwellen-Reflex-Zentralverschlusses, an welchem zur Erreichung des angestrebten Zieles keinerlei Veränderungen getroffen werden müssen.
909 640/157
Nähere Einzelheiten der Erfindung gehen aus der nachfolgenden Beschreibung eines Ausführungsbeispiels sowie aus den Patentansprüchen hervor.
Das beschriebene Ausführungsbeispiel der Erfindung ist zeichnerisch dargestellt und zeigt die funktionellen Zusammenhänge der die Erfindung betreffenden Teile in schematischer Darstellung. Der innere Aufbau des Verschlusses, welcher nicht Gegenstand der Erfindung ist, wird als bekannt vorausgesetzt, weshalb lediglich die Verbindungs- bzw. Ubertragungsglieder vom Verschluß zur Kamera, in diesem Falle eine Spann- und eine Auslösewelle, dargestellt sind. Die Stellung der einzelnen Teile entspricht dem aufnahmebereiten Zustand der Kamera.
Eine an der Unterseite einer photographischen Kamera angeordnete Schalthandhabe 1 überträgt ihre hin- und hergehenden Bewegungen in bekannter und deshalb bildlich nicht dargestellter Weise auf die Einrichtung für den Filmtransport. Gleichzeitig werden die Bewegungen der Schalthandhabe 1 über eine Welle 2 und ein damit verbundenes Zahnrad 3 auf eine im Kameragehäuse gelagerte Zahnstange 4 übertragen, deren Verzahnung 4 a in das Zahnrad 3 eingreift. Die Verzahnung 4& der Zahnstange 4 greift in ein Zahnrad 5 ein, welches auf einer Welle 6 angeordnet ist. Ein Getriebeteil 8 ist lose drehbar auf die Welle 6 aufgesteckt und steht mit derselben über einen Kupplungslappen 8 a und einen auf der Welle 6 angeordneten Mitnehmer 7 mit Justierschraube 9 in Kupplungsverbindung. Auf dem Getriebeteil 8 ist ein Zahnrad 10 fest angeordnet, welches über ein Zahnrad 11 mit einem um die optische Achse gelagerten, teilweise außen und teilweise innen verzahnten Ring 12 zusammenarbeitet. Die innere Verzahnung 12 a des Ringes 12 greift in ein Zahnrad 13 ein, welches auf der Spannwelle 14 des nicht dargestellten Verschlusses angeordnet ist.
Die Welle 6 durchgreift eine Scheibe 15 und ist mit dieser fest verbunden. Die eine Seitenwand der Scheibe 15 weist einen Vorsprung 15 a auf, der sich über einen Teil des Umfangs der Scheibe 15 erstreckt und mit einem Schieber 16 zusammenarbeitet. Parallel zur Richtung ihrer Achse ist in die Scheibe 15 ein Stift 17 eingenietet oder eingeschraubt. Dieser ragt aus der anderen Seitenwand der Scheibe 15 hervor und arbeitet mit einem Schieber 18 zusammen. Die Schieber 16 und 18 sind im Kameragehäuse gelagert und stehen unter dem Einfluß von nicht dargestellten Federn, welche in Richtung der Pfeile A und B auf sie einwirken und somit bestrebt sind, die beiden Schieber 16 und 18 stets gegen die sie beeinflussenden Organe 15 a und 17 zu drücken. Die beiden Schieber 16 und 18 weisen Arme 16 a, 18 a auf, an welchen Blattfedern 19 und 20 angeordnet sind.
Auf einer Achse 21 sind die Lichtabschlußklappe 22 und der Beobachtungsspiegel 23 schwenkbar gelagert, und zwar derart, daß sie in bekannter Weise unter dem Einfluß von nicht dargestellten Drehfedern stehen, welche bestrebt sind, die Lichtabschlußklappe 22 und den Beobachtungsspiegel 23 stets aus dem Aufnahmestrahlengang heraus nach oben zu verschwenken. An hochgewinkelten Lappen 22 α und 23 a der Teile 22 und 23 sind Gleitrollen 24, 25 vorgesehen, welche sich im Wirkungsbereich der Arme 16a, 18a der Schieber 16,18 befinden.
Der Beobachtungsspiegel 23 arbeitet mit einem Schieber 26 zusammen, welcher unter dem Einfluß einer nicht dargestellten Feder steht, die im Sinne des Pfeiles C auf ihn einwirkt. Das abgewinkelte Ende 26 a des Schiebers 26 greift über den Rand des Spie-
gels 23, wodurch die Stellung des Schieber 26 von der Stellung des Spiegels 23 abhängig ist. Die auf den Spiegel 23 einwirkende Feder ist dabei stärker ausgebildet als die auf den Schieber 26 einwirkende Feder, so daß deren Wirkung durch die Kraft der ersteren aufgehoben wird, wenn der Rand des Spiegels 23 bei dessen Schwenkbewegung nach oben .auf das abgewinkelte Ende 26 α des Schiebers 26 trifft. Das untere Ende 26 & des Schiebers 26 legt sich vor einen seitlichen Lappen 22 b der Lichtabschlußklappe 22, wenn sich die Teile 22 und 23 in Beobachtungsstellung befinden. Dadurch wird die Lichtabschlußklappe 22 vor dem Bildfenster der Kamera gehalten und damit ein Lichtzutritt zur lichtempfindlichen Schicht des Aufnahmematerials verhindert, solange der Verschluß in bekannter Weise zum Zwecke des Beobachtens des Aufnahmeobjektes geöffnet ist.
Der Spiegel 23 wird durch eine federnde Klappe 27, welche einen seitlichen Lappen 23 b des Spiegels 23 umgreift, in Beobachtungslage gehalten. Eine nicht dargestellte Feder wirkt in Richtung des Pfeiles D auf die Klinke 27 ein. In die Klinke 27 ist ein Stift 28 eingenietet oder eingeschraubt, welcher unter dem Einfluß des Armes 29 a eines Schiebers 29 steht. Der Schieber 29 ist im Kameragehäuse verschiebbar gelagert und steht unter der Kraft einer nicht dargestellten Feder, deren Kraftrichtung durch den Pfeil E angegeben ist. An einem abgewinkelten Arm 29 b des Schiebers 29 ist eine Gleitrolle 30 vorgesehen, welche infolge der auf den Schieber 29 einwirkenden Federkraft E ständig am Umfang einer Scheibe 31 anliegt, welche mit dem Getriebeteil 8 fest verbunden ist. Eine Stelle des Umfangs der Scheibe 31 weist eine als Steuernocken ausgebildete Erhöhung 31 α auf, welche beim Auftreffen auf die Gleitrolle 30 den Schieber 29 entgegen der Federkraft E nach unten drückt, wodurch über den Arm 29a und den Stift 28 die Klinke 27 betätigt wird. Ein Auslöseknopf 32 ist in bekannter Weise im Kameragehäuse angeordnet und über ein Gestänge 33 mit einem federnd im Kameragehäuse gelagerten Schieber 34 verbunden. Eine nicht dargestellte Feder ist bestrebt, den Schieber 34 und damit auch den Auslöseknopf 32 stets in Richtung des Pfeiles F zu bewegen. Ein justierbarer Anschlag 34a des Auslöseschiebers 34 arbeitet mit dem Arm 29 a des Schiebers 29 zusammen, wodurch die Abwärtsbewegung des Auslöseschiebers 34 über den Stift 28 auf die Spiegelhalteklinke 27 übertragen wird. Ein Arm
34 & des Auslöseschiebers 34 arbeitet mit dem justierbaren Ende 35 a eines bei 35 & im Kameragehäuse gelagerten Schwenkhebels 35 zusammen. Eine nicht dargestellte Feder, welche im Sinne des Pfeiles G auf den Schwenkhebel 35 einwirkt, ist bestrebt, den Schwenkhebel 35 stets so um seinen Lagerpunkt 35 b zu verschwenken, daß dessen justierbares Ende 35α an dem Arm 34 & des Auslöseschiebers 34 anliegt. Ein Arm
35 c des Schwenkhebels 35 arbeitet mit einem Auslösehebel 36 zusammen, welcher auf der Auslösewelle 37 des Verschlusses angeordnet ist.
Ein Schieber 38 steht unter dem Einfluß einer Feder, welche in Pfeilrichtnug H auf ihn einwirkt und bestrebt ist, ihn stets in der Richtung zu halten, welche aus der Zeichnung ersichtlich ist. In dieser Stellung des Schiebers 38 befindet sich dessen oberes Ende 38 a vor der Lichtabschlußklappe 22 und sichert somit diese in ihrer Lage gegenüber dem Bildfenster der Kamera. Das obere Ende 38 α des Schiebers 38 weist zweckmäßigerweise eine Schräge 38 & auf, welche das Entlanggleiten des Schiebers 38 an der Unterkante 22 c der Lichtabschlußklappe 22 erleichtert. Ein Arm
38 c des Schiebers 38 ragt in den Bereich des Schiebers 16 hinein, während ein Arm 38 c? des Schiebers 38 sich bis zu einem Arm 34 c des Schiebers 34 erstreckt.
Ein zweiarmiger Hebel 39 ist bei 39 ff schwenkbar im Kameragehäuse gelagert und steht unter dem Einnuß einer nicht dargestellten Feder, welche in Richtung des Pfeiles K auf ihn einwirkt. Der Hebelarm
39 b reicht bis in den Schwenkbereich eines seitlichen Vorsprungs 23 c des Spiegels 23, während der Hebelarm 39c mit einer Sperrscheibe 40 zusammenarbeitet, welche mit dem Getriebeteil 8 fest verbunden ist.
Die Wirkungsweise der Einrichtung ist folgende: Durch Verschwenken der Schalthandhabe 1 bis zu einem nicht dargestellten Anschlag wird in bekannter Weise der Film um eine Bildlänge weitertransportiert. Gleichzeitig wird, ausgehend von dem Zahnrad 3, über Zahnstange 4, Zahnrad 5, Welle 6, Kupplung 7, 9/8 a, Getriebeteil 8, Zahnrad 10, Zahnrad 11, Ring 12, Zahnrad 13 und Welle 14 der Verschluß gespannt.
Während der Drehbewegung der Welle 6, an weleher auch die mit der Welle 6 fest verbundene Scheibe 15 teilnimmt, trifft die Kante 15 b des Vorsprungs 15 ο der Scheibe 15 auf den abgewinkelten Arm 16 & des Schiebers 16 und drückt diesen entgegen der Federkraft^ nach unten. Die mit dem Arm 16a des Schiebers 16 verbundene Feder 19 drückt dabei auf die Gleitrolle 24 der Lichtabschlußklappe 22 und verschwenkt diese in Richtung des Bildfensters. Gleichzeitig trifft das untere Ende 16 c des Schiebers 16 auf den Arm 38 c des Schiebers 38 und drückt denselben entgegen der Kraft der Feder H aus dem Bereich der Lichtabschlußklappe 22, wodurch dieser der Weg bis zum Bildfenster freigegeben ist. Sollte die Abwärtsbewegung des Schiebers 16 noch nicht abgeschlossen sein, während die Lichtabschlußklappe 22 bereits an dem Bildfenster ihren Anschlag gefunden hat, dann sorgt die Feder 19 für einen Ausgleich des Uberweges des Schiebers 16. Während der ganzen Aufzugbewegung der Welle 6 und damit der Scheibe 15 gleitet der Umfang 15 c des Vorsprungs 15 α der Scheibe 15 auf dem Arm 16 b des Schiebers 16 und hält diesen somit in seiner unteren Endstellung. Kurze Zeit nach Auftreffen der Kante 15 b auf den Arm 16 b des Schiebers 16 trifft der Stift 17 auf den abgewinkelten Arm 185 des Schiebers 18 und drückt denselben entgegen der Federkraft .5 nach unten. Die mit dem Arm 18 a des Schiebers 18 verbundene Feder 20 drückt dabei auf die Gleitrolle 25 des Spiegels 23 und verschwenkt diesen in Beobachtungsstellung gemäß der Zeichnung. Auch hier wirkt die Feder 20 als Ausgleichsmittel bei eventuellem Überweg des Schiebers 18. An der Drehung der Welle 6 und damit der Scheibe 15 hat bekanntlich auch der Getriebeteil 8 teilgenommen, wobei die Rolle 30 mit dem Umfang der Scheibe 31 in gleitender Verbindung stand. Der Steuernocken 31a ist so am Umfang der Scheibe 31 angeordnet, daß er die Gleitrolle 30 zu dem Zeitpunkt erreicht, in welchem der Spiegel 23 die Klinke 27 nahezu erreicht hat. Der Steuernocken 31 a drückt sodann über die Gleitrolle 30, den Schieber 29 und dessen Arm 29 α auf den Stift 28 der Klinke 27 und schwenkt diese kurzzeitig aus dem Bereich des Spiegels 23, um diesen ungehindert an ihr vorbeischwenken zu lassen.
Durch das Abwärtsschwenken des Spiegels 23 wird das den Spiegelrand übergreifende, abgewinkelte Ende 26a des Schiebers 26 frei, wodurch sich die Federkraft C auswirken kann und den Schieber 26 nach unten bewegt. In seiner unteren Endstellung legt sich das untere Ende 26 b des Schiebers 26 vor den seitlichen Lappen 22b der Lichtabschlußklappe 22.
Nachdem der Spiegel 23 seine Beobachtungsstellung erreicht hat, hat der Steuernocken 31 α der Scheibe 31 eine solche Stellung erreicht, daß er nicht mehr auf die Gleitrolle 30 einwirkt, wodurch der Schieber 29 infolge der Federkraft E und damit die Klinke 27 infolge der Federkraft D wieder nach oben bewegt werden. Die Klinke 27 umgreift somit den seitlichen Lappen 23b des Spiegels 23 und hält diesen in seiner Beobachtungslage fest.
Während der Drehbewegung der Welle 6 und damit des Getriebeteiles 8, an welcher auch die Sperrscheibe 40 teilnimmt, gleitet der Hebelarm 39 c des Hebels 39 mit seiner Sperrnase 39 d auf dem Umfang 40 a der Sperrscheibe 40. Nach Erreichen der Endstellung sämtlicher Teile, welche mit der Spannstellung des Verschlusses zusammenfällt, rastet die Sperrnase 39 d des EIebels 39 in eine Aussparung 40 b der Sperrscheibe 40 ein und hält damit den Getriebeteil 8 und die mit ihm in Getriebeverbindung stehende Spannwelle 14 des Verschlusses in dieser Lage fest.
Nach Loslassen der Schalthandhabe 1 wird dieselbe in bekannter Weise durch die Kraft einer nicht dargestellten Feder, die in Richtung des Pfeiles L auf sie einwirkt, wieder in ihre Ausgangslage gemäß der Zeichnung zurückgeschwenkt. Diese Bewegung wird wieder von dem Zahnrad 3 auf Zahnstange 4, Zahnrad 5 und Welle 6 übertragen, wobei die Kupplung 7, 9/8» gelöst wird.
Während der Rücklaufbewegung der Welle 6 und damit der Scheibe 15 verlassen nacheinander der Stift 17 den Arm 18 & des Schiebers 18 und der Vorsprung 15a den Arm 16 & des Schiebers 16, so daß beide Schieber 16, 18 infolge der Federkräfte A und B in ihre obere Endlage geführt werden, in welcher sie keine Berührung mehr mit der Lichtabschlußklappe 22 und dem Spiegel 23 haben. Durch die Aufwärtsbewegung des Schiebers 16 verläßt dessen unteres Ende 16 c den Arm 38 c des Schiebers 38, so daß sich die Federkraft H auswirken kann und den Schieber 38 vor die Lichtabschlußklappe 22 bewegt.
In der Stellung der Teile gemäß der Zeichnung befindet sich die Kamera in aufnahmebereitem Zustand. Der Arm 34 b des Schiebers 34 findet eine Abstützung in dem Arm 29a des Schiebers 29. Die auf den Schieber 34 einwirkende Federkraft F ist so stark bemessen, daß selbst starke Erschütterungen der Kamera dessen Lage nicht zu verändern vermögen. Dies hat zur Folge, daß selbst dann, wenn an sich die Masse des Schiebers 29 ausreichen würde, um bei Erschütterungen der Kamera die notwendigerweise schwach gehaltene Federkraft B zu überwinden, ein unbeabsichtigtes Auslösen des Spiegels 23 infolge der Anlage des Schieberarmes 345 an dem Schieberarm 29 a verhindert wird.
Da die auf den Schieber 26 einwirkende Federkraft C funktionsbedingt ebenfalls verhältnismäßig schwach gehalten werden muß, besteht auch hier die Gefahr, daß durch Erschütterungen der Kamera eine unbeabsichtigte Freigabe der durch den Schieber 26 gehaltenen Lichtabschlußklappe 22 erfolgt. Dies wird
doch dadurch verhindert, daß sich das obere Ende 38 a des Schiebers 38 vor die Lichtabschlußklappe 22 legt. Die auf den Schieber 38 einwirkende Federkraft H reicht aus, um eine ungewollte Lageveränderung des Schiebers 38 auch bei starken Erschütterungen der Kamera zu verhindern.
Durch Druck auf den Auslöseknopf 32 wird der Schieber 34 entgegen der Federkraft F nach unten geführt. Dabei drückt der Arm 34 & des Schiebers 34 gegen das justierbare Ende 35 α des Schwenkhebels 35

Claims (8)

und verschwenkt diesen entgegen der Kraft der Feder G. Der Hebelarm 35 c drückt dabei gegen den Auslösehebel 36 und bewirkt damit ein Verdrehen der mit ihm verbundenen Auslösewelle 37 des Verschlusses. Dies hat zur Folge, daß die innerhalb des Ver-Schlusses angeordnete Ablaufsperre freigegeben wird. Ein Ablaufen des Verschlusses ist jedoch noch nicht möglich, da die Sperrnase 39 d des Hebels 39 infolge ihres Eingriffs in die Aussparung 40 b der Sperrscheibe 40 über die Zahnräder 10,11, den Ring 12 und das Zahnrad 13 die Spannwelle 14 des Verschlusses an ihrem Rücklauf hindert. Während der Abwärtsbewegung des Auslöseschiebers 34 drückt dessen Arm 34 c auf den Arm 38 ti des Schiebers 38 und bewegt diesen entgegen der Federkraft H aus dem Bereich der Lichtabschlußklappe22. Der justierbare Anschlag 34a des Schiebers 34 trifft auf dem Abwärtsweg desselben auf den Arm 29 a des Schiebers 29, wobei der Anschlag 34a so justiert ist, daß er erst dann den Schieberarm 29 a erreicht, wenn die Ablaufsperre im Verschluß über den Schwenkhebel 35 bereits gelöst ist. Der Arm 29 α drückt gegen den Stift 28 und verschwenkt damit die Klinke 27 entgegen der Federkraft D, wodurch der Spiegel 23 freigegeben und infolge der auf ihn einwirkenden Federkraft nach oben geschwenkt wird. Auf diesem Schwenkweg des Spiegels 23 trifft dessen seitlicher Vorsprung 23 c auf den Hebelarm 39 & und verschwenkt den Hebel 39 entgegen der Federkraft K, wodurch die Sperrnase 39 d desselben aus dem Bereich der Sperrscheibe 4Q gelangt und sowohl diese als auch die mit ihr in Getriebeverbindung stehende Spannwelle 14 des Verschlusses freigibt. Die in dem Verschluß aufgespeicherte Kraft kann diesen somit ungehindert zum Ablauf bringen, wobei sich die verschiedenen, bei Objektivverschlüssen bekannten Ablauffunktionen in bekannter Weise und Reihenfolge abwickeln. An der Ablaufbewegung des Verschlusses nehmen infolge der von dem Zahnrad 13 ausgehenden Getriebeverbindung auch die Teile 12,11,10 und 8 teil und kehren somit in ihre Ausgangslage zurück. Für den Fall, daß die Federkraft des Verschlusses nicht ausreicht, um diese Getriebekette zusätzlich zu den zu bewegenden Teilen des Verschlusses anzutreiben, kann eine Feder vorgesehen werden, welche im Sinne des Pfeiles M auf den Ring 12 einwirkt. Nach dem Betätigen des Hebels 39 durch den seitlichen Vorsprung 23 c des Spiegels 23 trifft vor Erreichen seiner Endstellung der Spiegel 23 auf das abgewinkelte Ende26α des Schiebers 26 und nimmt diesen entgegen der Federkraft C mit. Dadurch gibt das untere Ende 26 b des Schiebers 26 die Lichtabschlußklappe 22 frei, so daß dieselbe unter Einwirkung einer nicht dargestellten Feder dem Spiegel 23 folgen und ebenfalls aus dem Aufnahmestrahlengang geschwenkt werden kann. Dann ist der Verschlußablauf so weit fortgeschritten, daß das für die Belichtung des Aufnahmematerials erforderliche öffnen und Schließen der Verschlußlamellen erfolgt. Nach der Belichtung befinden sich sämtliche Teile wieder in ihrer Ausgangsstellung und sind für die nächste Schalt- und Spannbewegung bereit. Bei Einstellung des Verschlusses auf B-Belichtung bleiben die Verschlußlamellen in bekannter Weise so lange geöffnet, als die Auslösewelle 37 durch den niedergedrückten Auslöseknopf 32 über das Gestänge 33, den Schieber 34, den Schwenkhebel 35 und den Auslösehebel 36 in Auslösestellung gehalten wird, und schließen erst dann, wenn der Auslöseknopf 32 wieder losgelassen wird. Selbstverständlich kann die Erfindung, welche in dem Ausführungsbeispiel an Hand einer Kamera mit fest eingebautem Zentralverschluß gezeigt ist, auch bei Kameras Anwendung finden, deren Verschlüsse auswechselbar sind, wobei die Spann- und die Auslösewellen der verschiedenen Verschlüsse mit den kameraseitigen Bedienungsorganen zum Spannen und Auslösen der Verschlüsse lösbar gekuppelt sind. Patentansprüche:
1. Einäugige Spiegelreflexkamera mit Zentralverschluß und vom beweglichen Spiegel gesteuertem Verschluß ablauf und gekuppeltem Aufzugsgetriebe für Verschluß und Spiegel, dadurch gekennzeichnet, daß das Auslöseorgan für den Spiegel gleichzeitig auf eine Sperre innerhalb des Verschlusses einwirkt, mittels welcher bei Einstellung des Verschlusses auf B-Belichtung die Verschlußlamellen so- lange in Offenstellung gehalten werden, wie das Auslöseorgan niedergedrückt bleibt.
2. Kamera nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Auslöseorgan für den Spiegel (Schieber 34) mit einem Schwenkhebel (35) zusammenarbeitet, der seinerseits mit dem Auslösehebel (36) des Verschlusses in Berührungsverbindung steht.
3. Kamera nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Hebelarm (35 a) des Schwenkhebels (35) infolge einer auf ihn einwirkenden Federkraft (G) stets in kraftschlüssiger Verbindung mit dem Arm (34 b) des Schiebers (34) steht.
4. Kamera nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Arm (35 a) des Schwenkhebels (35) und/oder der Arm (34 b) des Schiebers (34) justierbar ausgebildet ist.
5. Kamera nach den Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Schieber (34) zu dem Schieber (29) und dem Schwenkhebel (35) so justiert ist, daß die Klinke (27) den Spiegel (23) erst dann freigibt, wenn die Ablaufsperre im Verschluß gelöst ist.
6. Kamera nach den Ansprüchen 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Spiegel (23) auf dem Schwenkweg in seine Ruhestellung auf einen Hebel (39) einwirkt, welcher als zweite Ablaufsperre für den Verschluß vorgesehen ist und mit der Spannwelle (14) des Verschlusses oder einem mit dieser in Getriebeverbindung stehenden Sperrscheibe (40) zusammenarbeitet.
7. Kamera nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Sperrscheibe (40) in die von der Filmtransporteinrichtung beeinflußte Getriebekette (8, 10, 11, 12, 13, 14), welche das Spannen des Verschlusses bewirkt, eingegliedert ist.
8. Kamera nach den Ansprüchen 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß eine Federkraft (M) vorgesehen ist, welche auf das Verschlußaufzuggetriebe (8, 10, 11, 12) im Sinne der Abiaufrichtung des Verschlusses einwirkt.
In Betracht gezogene Druckschriften:
Deutsche Patentschrift Nr. 830 459.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
© 909 640/157 10.59
DENDAT1068109D Pending DE1068109B (de)

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DE (1) DE1068109B (de)

Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE830459C (de) * 1950-04-19 1952-02-04 Zeiss Ikon Ag Spiegelkamera mit vom beweglichen Spiegel gesteuertem Verschlussablauf

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DE830459C (de) * 1950-04-19 1952-02-04 Zeiss Ikon Ag Spiegelkamera mit vom beweglichen Spiegel gesteuertem Verschlussablauf

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