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DE1068154B - - Google Patents

Info

Publication number
DE1068154B
DE1068154B DENDAT1068154D DE1068154DA DE1068154B DE 1068154 B DE1068154 B DE 1068154B DE NDAT1068154 D DENDAT1068154 D DE NDAT1068154D DE 1068154D A DE1068154D A DE 1068154DA DE 1068154 B DE1068154 B DE 1068154B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
sole
studs
edge
height
sports shoe
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DENDAT1068154D
Other languages
English (en)
Publication date
Publication of DE1068154B publication Critical patent/DE1068154B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A43FOOTWEAR
    • A43BCHARACTERISTIC FEATURES OF FOOTWEAR; PARTS OF FOOTWEAR
    • A43B5/00Footwear for sporting purposes
    • A43B5/06Running shoes; Track shoes

Landscapes

  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • General Health & Medical Sciences (AREA)
  • Physical Education & Sports Medicine (AREA)
  • Footwear And Its Accessory, Manufacturing Method And Apparatuses (AREA)

Description

Die Erfindung bezieht sich auf eine durchgehende, absatzlose Sportschuhsohle aus Gummi oder Kunststoff mit einem tiefer' liegenden Flächenteil an der Laufseite, auf dessen Grund Gleitschutzmittel angeordnet sind.
Trotz des Bestrebens, die Bodenbeschaffenheit von Sportplätzen möglichst gleichmäßig zu gestalten, finden sich in den am meisten beanspruchten Bereichen, z. B. vor den Toren eines mit Rasen bepflanzten Fußballplatzes, abgespielte Stellen, die keinen Rasen mehr aufweisen und durch Regeneinwirkung aufgeweicht und sogar schlammig sein können. Es ist daher erforderlich, die Sportschuhe den verschiedenen Bodenverhältnissen anzupassen.
Bei Fußballschuhen werden z. B. niedrige Stollen auf harten Plätzen und hohe auf weichen Plätzen verwendet, während die Stollen für glatte Plätze besonders rauh sein sollen. Es sind bisher keine Stollensohlen bekanntgeworden, die den unterschiedlichen Anforderungen an die verschiedenen Oberflächen der Spielfelder gerecht werden. Hinzu kommt, daß bei der Ausbildung der Sohlenunterseite von Sportschuhen auch zu berücksichtigen ist, daß die Stollen trotz guten Gleitschutzes dennoch ■ ein Drehen des Fußes auf der Platzfläche zulassen, um Beinverletzungen des Schuhträgers nach Möglichkeit zu verhindern.
Es sind zwar schon Sportschuhsohlen mit Stollen, Rippen od. dgl. bekannt, die in einem Stück aus Gummi oder Kautschuk hergestellt sind und bei denen die Stollen, Rippen od. dgl. in einem gegenüber dem Rand tieferen Flächenbereich angeordnet sind. Derartige Ausbildungen sind jedoch nicht dazu geeignet, die Sportschuhsohle den verschiedenen Bodenverhältnissen auf einem Sportplatz anzupassen. Sie werden auch nur verwendet, um beim Gehen auf weichem Boden einen ausreichenden Gleitschutz und beim Gehen auf festem Boden, z. B. auf Straßen od. dgl., eine genügende Haftwirkung zu erreichen, ohne daß die Stollen od. dgl. störend wirken.
Die Aufgabe der Erfindung, besteht darin, die Sport-Schuhsohle so auszubilden, daß sie auch bei sehr unterschiedlicher Bodenbeschaffenheit des Spielfeldes den erforderlichen Gleitschutz bietet, was bei Sportschuhen mit den bekannten Stollensohlen nicht der Fall ist.
Die Sportschuhsohle ist erfindungsgemäß in der Weise ausgebildet, daß die Gleitschutzmittel aus einer Vielzahl über die tiefer liegende Grundfläche verteilter, an sich bekannter Stollen bestehen, die in ihrer Höhe über den Randstreifen überstehen, wobei die Höhe der einzelnen Stollen von der Sohlenspitze und von dem Fersenende nach dem etwa in Schuhmitte befindlichen Gelenk sowie vom Sohlenrand in Richtung auf die mittlere Sohlenlängsachse hin abnimmt.
Vorzugsweise sind diese Stollen und der Sohlen-Durchgehen.de, absatzlose Sportschuhsohle
Anmelder:
Quick SportschoenfabriekN. V.r
Hengelo (Niederlande)
Vertreter: Dr. H. Wilcken, Patentanwalt,
Lübeck, Breite Str. 52/54
Beanspruchte Priorität:
Niederlande vom 25. August 1956
rand in an sich bekannter Weise mit der Sohle in einem Stück aus Gummi oder ähnlichem Werkstoff ζ. B. Kunststoff oder präpariertem Leder, gefertigt.
Sportschuhe gemäß der Erfindung bieten auf harten Plätzen einen ausreichenden Gleitschutz, weil die Sohle sich auf Stollen abstützt, die dem Rand gegenüber verhältnismäßig niedrig sind. Durch die ungleiche Höhe der Stollen bestehen auch beim Drehen des Fußes um die A^ertikalachse keine Schwierigkeiten.
Auf weichen oder schlammigen Plätzen drücken sich die Stollen in den Boden ein, wobei für die Griffigkeit die Höhe der Stollen über ihrer eigenen Grundfläche innerhalb des Randes maßgeblich ist. Ein zu weites Absinken wird dadurch vermieden, daß nach dem Einsinken der Stollen in den weichen Boden schließlich auch der Sohlenrand zusätzlich trägt.
Ein Drehen des Sportschuhes auf weichem Boden wird auch in diesem Fall nicht behindert, weil die hinteren Stollen niedriger sind und somit beim Drehen um eine etwa durch die Zehenballen, wo die Stollen höher sind, gelegte Vertikalachse weniger Widerstand leisten.
Da der Übergang des Sohlenrandes und der Stollen in die Grundfläche gemäß einem weiteren Merkmal der Erfindung allmählich erfolgt, fällt Erdboden, der sonst zwischen den Stollen sowie zwischen den Stollen und dem Rande hängenbleiben kann, leicht wieder ab.
Die Erfindung wird im nachstehenden an Hand eines Ausführungsbeispiels in der Zeichnung erläutert. Es zeigt
Fig. 1 einen Längsschnitt nach Linie I-I der Fig. 2 durch eine aus einem einzigen Stück bestehende Sportschuhsohle gemäß der Erfindung,
909 640/163

Claims (5)

Fig. 2 eine Unteransicht dieser Sohle, Fig. 3 einen Querschnitt nach Linie III-III der Fig. 2. Nach dem Beispiel ist eine Sportschuhsohle 1 aus verhältnismäßig dickem Gummi oder ähnlichem Werkstoff, z. B. Kunststoff, mit einem mittleren vertieften Flächenteil 2 versehen, der von einem umlaufenden vorstehenden Rand 3 eingefaßt ist, der allmählich in den vertieften Flächenteil 2 übergeht. Auf der Grundfläche 4 dieses Teiles 2 sind als Kegelstumpf mit einer kugeligen Kappe ausgebildete Stollen angeordnet, deren konischer Teil am Fuß mit einer Hohlkehle in die Grundfläche übergeführt ist. Von der Spitze 5 und vom Rand 3 der Sohle nimmt die Höhe dieser Stollen ab, so daß der vorderste Stollen 6 und die Randstollen 7, 8, 9, 10, 11, 12, 13 und 14, absolut gemessen, höher über die Grundfläche hinausragen als die Stollen 15 und 16 in der Mitte und als der Stollen 17, der sich weiter nach hinten unter dem Fußlängsgewölbe befindet. Damit die mittleren Stollen 6, 15 und 16 an dem verhältnismäßig dünnen Sohlenteil 2 einen festen Halt bekommen, ist dieser in diesem Bereich durch einen Materialstreifen 18 verstärkt. Beim Spielen mit einem mit einer solchen Sohle versehenen Sportschuh auf einem harten Platz entspricht die Höhe der Stollen über dem Rand etwa der der niedrigen Stollen, die gewöhnlich auf harten Plätzen benutzt werden. Durch die sich allmählich nach der Mitte des Schuhes hin verringernde Höhe der Stollen verursachen sie beim Drehen des Fußes um eine durch die Zehenballen gelegte vertikale Achse keinen großen Widerstand, auch wenn sie aus rauhem Material gefertigt sind, so daß Knieverrenkungen od. dgl. beim Tragen solcher Schuhe weniger vorkommen. Der Höhenunterschied zwischen den Stollen braucht nur sehr gering zu sein, z. B. genügt eine Differenz von insgesamt 4 mm oder weniger zwischen dem höchsten und dem niedrigsten Stollen. Beim Spielen auf weichen und schlammigen Plätzen sinken je nachdem, ob der Boden mehr oder weniger weich ist, mehr Stollen in den Boden ein, wobei dem Einsinken ein progressiv höher werdender Widerstand entgegengesetzt wird, bis schließlich auch der flache Rand und die tief gelegte Grundfläche aufliegen. Die Stollen der erfindungsgemäßen Sohle entsprechen in dieser Weise den auf weichen Plätzen üblichen hohen Stollen. Es versteht sich, daß die Anzahl der Stollen je nach den Forderungen, die individuell an jeden Sport gestellt werden, variiert werden kann. Auch in dem Absatzteil 19 der Sohle ist solch ein niedriger liegender Teil 20 vorgesehen, in dem Stollen 21 angeordnet sind, deren Höhe zu der Mitte des Fußes hin abnimmt. Es liegt auf der Hand, daß es von großem Vorteil ist, wenn die Sohle mit den Stollen aus einem einzigen Stück gefertigt ist, weil sich dann die allmählichen Übergänge am besten verwirklichen lassen. Es ist jedoch möglich, die Stollen in bekannter Weise später auf der Grundfläche zu befestigen. Die Sohle und der Sohlenrand können auch als gesonderte Stücke, gegebenenfalls aus verschiedenen Materialien, hergestellt sein. Ferner kann ein Vorder- oder Hinterstück aus Leder vorgesehen sein, um die Abriebfestigkeit der Sohle im Spitzen- und Fersenbereich zu erhöhen. Patentanspkο c ι ι κ:
1. Durchgehende, absatzlose Sportschuhsohle aus Gummi oder Kunststoff mit einem tiefer liegenden Flächenteil an der Laufseite, auf dessen Grund Gleitschutzmittel angeordnet sind, dadurch gekennzeichnet, daß die Gleitschutzmittel aus einer Vielzahl über die tiefer liegende Grundfläche (2, 20) verteilter, an sich bekannter Stollen (6 bis 17, 21) bestehen, die in ihrer Höhe über den Randstreifen (3) überstehen, wobei die Höhe der einzelnen Stollen von der Sohlenspitze und von dem Fersenende nach dem etwa in Schuhmitte beiindlichen Gelenk sowie vom Sohlenrand (3) in Richtung auf die mittlere Sohlenlängsachse hin abnimmt.
2. Sportschuhsohle nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Stollen (6 bis 17, 21) und bzw. oder der Rand (3) in an sich bekannter Weise mit der Sohle aus einem einzigen Stück aus Gummi oder ähnlichem Werkstoff, wie Kunststoff oder präpariertem Leder, hergestellt sind.
3. Sportschuhsohle nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Übergang vom Rand (3) zu der tiefer liegenden Grundfläche (2, 20) mit abgerundeten Kanten erfolgt.
4. Sportschuhsohle nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Stollen in an sich bekannter Weise eine runde, konische Form mit kugeliger Kuppe aufweisen, wobei der konische Teil an seinem Fuß mit einer Hohlkehle in die Grundfläche übergeführt ist.
5. Sportschuhsohle ' nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß unterhalb der in oder in der Nähe der Sohlenlängsachse gelegenen Stollen (6, 15, 16) ein gegenüber der tiefer liegenden Grundfläche (2) erhöhter Flächenteil (18) vorgesehen ist, der jedoch nicht über den äußeren Rand (3) der Sohle übersteht.
In Betracht gezogene Druckschriften:
Deutsche Patentschrift Nr. 868 859;
deutsches Gebrauchsmuster Nr. 1 694 516;
schweizerische Patentschrift Nr. 197 263.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DENDAT1068154D Pending DE1068154B (de)

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1068154B true DE1068154B (de) 1959-10-29

Family

ID=593535

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DENDAT1068154D Pending DE1068154B (de)

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE1068154B (de)

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1211091B (de) * 1960-12-21 1966-02-17 Funck Kg Dr Ing Formsohle aus Gummi oder Kunststoff
US3593436A (en) * 1969-05-29 1971-07-20 Hyde Athletic Ind Inc Athletic shoe sole
DE2216872A1 (de) * 1972-04-07 1973-10-18 Adolf Dassler Laufsohle aus biegeelastischem kunststoff fuer sportschuhe

Citations (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
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CH197263A (de) * 1937-06-02 1938-04-30 Sophie Klein Gummisohle an Sport- und Jagdschuhwerk.
DE868859C (de) * 1949-12-29 1953-03-02 Adolf Dassler Fa Fussballstiefel
DE1694516U (de) * 1954-11-25 1955-03-10 Richard Girulatis Komblnierter strassen und sportschuh.

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