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DE1068090B - - Google Patents

Info

Publication number
DE1068090B
DE1068090B DENDAT1068090D DE1068090DA DE1068090B DE 1068090 B DE1068090 B DE 1068090B DE NDAT1068090 D DENDAT1068090 D DE NDAT1068090D DE 1068090D A DE1068090D A DE 1068090DA DE 1068090 B DE1068090 B DE 1068090B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
plate
sprocket wheels
shaft
roller
machine
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DENDAT1068090D
Other languages
English (en)
Publication date
Publication of DE1068090B publication Critical patent/DE1068090B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B02CRUSHING, PULVERISING, OR DISINTEGRATING; PREPARATORY TREATMENT OF GRAIN FOR MILLING
    • B02CCRUSHING, PULVERISING, OR DISINTEGRATING IN GENERAL; MILLING GRAIN
    • B02C4/00Crushing or disintegrating by roller mills
    • B02C4/28Details

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Food Science & Technology (AREA)
  • Crushing And Pulverization Processes (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft Zerkleinerungsmaschinen, in denen das Zerkleinern von stückigem Gut mittels umlaufender Mahlwalzen erfolgt. Bei derartigen Zerkleinerungsmaschinen treten leicht Verstopfungen in dem oberhalb der Mahlwalzen gelegenen Raum, dem sogenannten Aufgaberaum, ein; dies gilt insbesondere dann, wenn das zu zerkleinernde Gut feucht ist.
Es sind Zerkleinerungsmaschinen dieses Systems bekannt, bei denen im Aufgaberaum der Maschine eine Vorbrecherwalze oder ein Paar solcher Vorbrecherwalzen zur Vorzerkleinerung des aufgegebenen Guts vorgesehen ist. Bei einer bekannten Maschine befindet sich unterhalb des Vorbrecherwalzenpaares eine treppenförmige Platte, die durch einen Exzenter in horizontaler Richtung hin- und herbewegt wird. Der tiefsten Stelle der treppenförmigen Platte liegt eine frei hängende Stauklappe gegenüber. Nachdem das vorzerkleinerte Gut durch den Spalt zwischen dem unteren Ende der treppenförmigen Platte und der Unterkante der Stauklappe hindurchgetreten ist. fällt es über einen durch feststehende Leitwände gebildeten Trichter auf die eine der beiden Feinmahlwalzen, von wo aus es in den Mahlspalt des Feinmahlwalzenpaares gelangt. Diese Zerkleinerungsmaschine ist für die Verarbeitung von zähem und sperrigem Gut, wie beispielsweise Kork, bestimmt. Eine Zerkleinerung von feuchtem, backendem Gut, beispielsweise von feuchter Kreide, ist mit einer solchen Maschine nicht möglich. Auf der gegenüber der waagerechten, verhältnismäßig wenig geneigten Oberfläche der treppenförmigen Platte würde feuchte Kreide liegenbleiben und sich von der Oberfläche nicht lösen. Sie würde außerdem durch die parallele Verschiebung der Platte einer ständigen Verdichtungswirkung unterworfen, weil die treppenförmige Oberfläche als Stoßplatte wirkt. Verstopfungen der Maschine sowohl im Bereich der horizontal hin- und herbewegten Platte und der Stauklappe als auch in dem zu den Feinmahlwalzen führenden Trichter sind daher bei der bekannten Maschine bei schwierig zu zerkleinernden Gütern, beispielsweise feuchten, backenden Stoffen, nicht zu vermeiden.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, bei einer Zerkleinerungsmaschine der eingangs geschilderten Art. die umlaufende Mahlwalzen, einen Aufgaberaum, eine Vorbrecherwalze und eine durch einen Exzenter bewegte Platte aufweist, über die das Gut den Mahlwalzen zugeführt wird, jegliche Verstopfung auf dem Wege des Guts zu den Mahlwalzen auch bei backendem, beispielsweise feuchtem Mahlgut mit Sicherheit zu vermeiden.
Zur Lösung dieser Aufgabe wird erfindungsgemäß die Platte etwa in der Höhe der Vorbrecherwalze, Zerkleinerungsmas diine
Anmelder:
Aulmann & Beckschulte,
Maschinenfabrik,
Bergneustadt, Kölner Straße
Paul Beckschulte, Bergneustadt, ist als Erfinder genannt worden
dieser gegenüberliegend, angeordnet. Die Platte wird am unteren Ende federnd abgestützt und durch den in diesem Falle am oberen Plattenende angeordneten Exzenterantrieb sowohl in eine hin- und hergehende Bewegung in Längsrichtung der Platte als auch gleichzeitig in eine Kippbewegung versetzt. Ferner ragen durch gegenüber der Vorbrecherwalze in der Platte angeordnete Schlitze Stachelräder hindurch.
Brechwerke mit Messerwalzen, deren Messer durch Schlitze der ihnen gegenüberliegenden, federnd gelagerten Gegenplatten hindurchgreifen, sind an sich grundsätzlich bekannt.
Bei der erfindungsgemäßen Zerkleinerungsmaschine liegt die Platte der Vorbrecherwalze gegenüber und arbeitet mit dieser unmittelbar bei der A7Orzerkleinerung des Mahlguts zusammen. Durch die gleichzeitig mit der hin- und hergehenden Bewegung der Platte in Längsrichtung erfolgende Kippbewegung der Platte um ihr unteres, federnd abgestütztes Ende wird eine Auflockerung des Materials auf der Platte bewirkt und ein Anbacken des Mahlguts auf der Oberseite der Platte selbst dann, wenn es feucht ist, mit Sicherheit verhindert. Insbesondere erfolgt bei der Aufwärtsbewegung der Platte eine Lockerung des durch die Vorbrecherwalzen eingebrachten Mahlguts, und bei der Abwärtsbewegung der Platte wird durch die hierbei entstehende Vergrößerung des Zwischenraumes zwischen der Platte und der Vorbrecherwalze ein reibungsloser Abfluß erzielt. Diese Wirkung wird noch durch die durch die gegenüber der Vorbrecherwalze in der Platte angeordneten Schlitze hindurchragenden Stachelräder unterstützt; diese Stachelräder kerben das Mahlgut ein und lockern es dadurch auf. so daß ein Anbacken auf der Platte, insbesondere au der der Vorbrecherwalze gegenüberliegenden Stelle, auf die das Gut durch die Vorbrecherwalze aufgeschleudert wird, verhindert wird.
909 M0.'260

Claims (4)

Die untere Abstützung der Platte erfolgt zweckmäßig durch eine federnd abgestütze Rolle, auf der die Platte mit ihrem unteren Ende aufliegt. Die Welle der Stachelräder kann entweder federnd in den Gehäusewänden der Maschine oder auch in einem Ansatz der Platte selbst gelagert werden. Für beide Möglichkeiten wird jedoch kein selbständiger Schutz begehrt. Eine beispielsweise Ausführungsform der Erfindung ist in der Zeichnung im Schnitt in sehematischer Weise dargestellt: Im unteren Teil des Gehäuses 1 der Maschine sind zwei Walzen 2 und 3 angeordnet, die entgegengesetzt zueinander laufen. Oberhalb der beiden Walzen 2 und 3 ist eine auf diese hin gerichtete Platte 4 vorgesehen, deren Oberfläche 5 aufgerauht ist, beispielsweise durch Stacheln, Nasen od. dgl. Vorsprünge. Durch die Platte 4 ist in ihrem oberen Teil ein Exzenter geführt, dessen Welle mit 6 bezeichnet ist. Unten ruht die Platte auf einer Rolle 7, die durch den Bolzen 8 abgefedert ist. Auf einer durch die Platte geführten Welle 9 sitzen Stachelräder 10, die durch in der Platte vorgesehene Schlitze ragen. Gegenüber den Stachelrädern 10 ist eine Zerkleinerungswalze 11 angeordnet, die sich zur Platte 4 hin dreht. Der Antrieb der Walzen 2 und 3, des Exzenters sowie der Stachelräder 10 und der Vorbrecherwalze erfolgt in bekannter Weise. Durch die ständigen Vibrationen der Platte 4 und auch durch das Zusammenwirken der Stachelräder 10 und der Vorbrecherwalze 11 wird ein Festsetzen des zu zerkleinernden Guts in dem Aufgaberaum der Maschine verhindert. Die Welle 9 kann auch in den Gehäusewänden der Maschine federnd gelagert sein (in der Zeichnung nicht dargestellt); die Abfederung der Lagerung hat zur Folge, daß beim Ausweichen der Platte 4 auch die Welle 9 mit den Stachelrädern ausweichen kann. Schließlich ist es auch möglich, die Welle 9 der Stachelräder auf der Platte 4 zu lagern. P Λ T E N T Λ N S I' I! C C H E:
1. Zerkleinerungsmaschine mit umlaufenden Mahlwalzen, einem Aufgaberaum, einer Vorbrecherwalze und einer durch einen Exzenter bewegten Platte, über die das Gut den Mahlwalzen zugeführt wird, dadurch gekennzeichnet, daß die Platte (4) etwa in der Höhe der Vorbrecher walze (11) dieser gegenüberliegt, am unteren Ende federnd abgestützt ist und durch den am oberen Ende angeordneten Exzenterantrieb (6) sowohl in eine hin- und hergehende Bewegung in Längsrichtung der Platte als auch in eine Kippbewegung versetzt wird und daß durch gegenüber der Vorbrecherwalze in der Platte augeordnete Schlitze Stachelräder (10) hindurchragen.
2. Zerkleinerungsmaschine nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch eine federnd abgestützte Rolle (7), auf welcher die Platte (4) mit ihrem unteren Ende aufliegt.
3. Zerkleinerungsmaschine nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Welle (9) der Stachelräder (10) federnd in den Gehäusewänden der Maschine gelagert ist.
4. Zerkleinerungsmaschine nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Welle (9) für die Stachelräder (10) in einem Ansatz der Platte (4) gelagert ist.
In Betracht gezogene Druckschriften:
Deutsche Patentschriften Nr. 691 460, 651 335.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
© 909 640/260 10.
DENDAT1068090D Pending DE1068090B (de)

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1068090B true DE1068090B (de) 1959-10-29

Family

ID=593479

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DENDAT1068090D Pending DE1068090B (de)

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE1068090B (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1196942B (de) * 1961-04-15 1965-07-15 Polysius Gmbh Brechanlage
US3385531A (en) * 1965-06-02 1968-05-28 Johnson & Johnson Method and apparatus for grinding and distributing pulpboard

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1196942B (de) * 1961-04-15 1965-07-15 Polysius Gmbh Brechanlage
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