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DE1067867B - Schaltungsanordnung zur Kompensation des Einflusses von Netzspannungsaenderungen aufdie Ausgangsspannung bei Magnetverstaerkern - Google Patents

Schaltungsanordnung zur Kompensation des Einflusses von Netzspannungsaenderungen aufdie Ausgangsspannung bei Magnetverstaerkern

Info

Publication number
DE1067867B
DE1067867B DES61080A DES0061080A DE1067867B DE 1067867 B DE1067867 B DE 1067867B DE S61080 A DES61080 A DE S61080A DE S0061080 A DES0061080 A DE S0061080A DE 1067867 B DE1067867 B DE 1067867B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
voltage
constant
changes
arrangement according
independent
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DES61080A
Other languages
English (en)
Inventor
Paul Gerlach
Dipl-Ing Dr Gerhart Kessler
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens Corp
Original Assignee
Siemens Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Siemens Corp filed Critical Siemens Corp
Priority to DES61080A priority Critical patent/DE1067867B/de
Publication of DE1067867B publication Critical patent/DE1067867B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H03ELECTRONIC CIRCUITRY
    • H03FAMPLIFIERS
    • H03F9/00Magnetic amplifiers
    • H03F9/04Magnetic amplifiers voltage-controlled, i.e. the load current flowing in only one direction through a main coil, e.g. Logan circuits

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Control Of Eletrric Generators (AREA)

Description

  • Schaltungsanordnung zur Kompensation des Einflusses von Netzspannungsänderungen auf die Ausgangsspannung bei Magnetverstärkern Bei Magnetverstärkern wird die Ausgangsspannung durch Änderung der magnetischen Durchflutung mit Hilfe der Steuerwicklung gesteuert, wobei zur Festlegung des Arbeitspunktes auf vier Steuerkennlinie gewöhnlich eine feste Vormagnetisierung in einer Wicklung eingestellt wird. Bei Änderung der am Magnetverstärker angelegten \Tetzspannung ändert sich auch die Ausgangsspannung, und zwar in der Meise, daß für einen großen Teil der Kennlinie eine Parallelverschiebung stattfindet, die einer entsprechenden Änderung der Vormagnetisierung äquivalent ist. Bei Verwendung des Verstärkers in Regelkreisen werden zwar die durch das Netz hereingebrachten Störungen stationär ausgeregelt, aber es entstehen doch vorübergehend Störungen der Regelgröße, die unter Umständen die zulässigen Grenzen übersteigen.
  • Um den Einfluß der Netzspannungsschwankungen auf die Ausgangsspannung bei Magnetverstärkern zu kompensieren, ist bereits vorgeschlagen worden, daß man die Steuermagnetisierung des Magnetverstärkers Gien Netzspannungsänderungen entgegenwirkend beeinflußt, und zwar dadurch. daß man die Vorina-netisierungswiclclung und gegebenenfalls auch die Steuerwicklung des Magnetverstärkers aus dem gleichen Wechselspannungnetz speist. Da die für die Einstellung eines Arbeitspunktes notwendige Vorma-netisierun-sdurchflutung verschiedene Werte annehmen kann. ist die bei Speisung aus dem 1Tetz entstehende Änderung nur relativ gleich der des Ausgangskreises. nicht aber absolut, so daß mit dieser Maßnahme keine vollständige Kompensation des NIetzeinflusses erzielt werden kann. Ferner sind Schaltungsanordnungen mit Hilfe von Phasenbrükken u. dgl. zur Kompensation bekanntgeworden, die jedoch einen erheblichen Aufwand erfordern.
    Die Erfindui>; bezieht sich auf eine Schaltungsan-
    ordnung zur Kompensation des Einflusses von Netz-
    spannungsänderungen auf die Ausgangsspannung bei
    Magnetverstärkern. bei der die Vor- oder Steuer-
    niagnetisierung des Magnetverstärkers den Netz-
    spannungs:inderungen entgegenwirkend gcä ndertwird.
    Gemäß vier Erfindung wird eine wirksame Kompen-
    sation finit einfachen Mitteln dadurch erreicht. ciaß in
    dem Steuerkreis der aus -' -:n gleichen Wechselstrom-
    netz gespeisten Vorma:- .;jtisierungswiclclutig eine
    konstante lietzunabhangige Gegenspannung; einge-
    fügt ist.
    Durch diese Maßnahme ist die Konipelisations-
    wirkung nahezu unabhängig von der Einstellung des
    Arbeit.punktes. Ist die speisende Netzspannung bei-
    nun dieser gerade gleich, so ist der Vor-
    gleich Null. Durch Einschal-
    tung eilie# Widerstandes im @'ormagnerisicrungs-
    .trclitl:rei. kann (lie zur Kompensation der z\nderung
    der Netzspaliliulig notwendige Änderung der Vorinagnetisierung in einfacher Weise eingestellt werden.
  • Die Gegenspannung kann beispielsweise einer getrennten Gleichstronitluelle oder einem netzgespeisten Konstantgleichrichter entnommen werden, welcher eine konstante Spannung abgibt. Die Gleichspannungsquelle kann jedoch durch einen nichtlinearen Widerstand ersetzt werden, dessen Spannungsabfall in einem gewissen Bereich unabhängig vom Strom ist. Als solcher nichtlinearer Widerstand kann beispielsweise eine Glimmstrecke oder Diode verwendet werden. In gleicher Weise kann zur Erzeugung eines konstanten Spannungsabfalles der Schwellwert von Gleichrichterelenienten in Durchlaß- oder Sperrrichtung benutzt werden.
  • Bei Verwendung von nichtlinearen Widerständen ist die erzeugte Gegenspannung stets kleiner als die angelegte Speisespannung, so daß mit einem einzigen Steuerkreis nicht alle Tülle der Vormagnetisierung (z. B. Gegenspannung größer als Speisespannung) kompensiert werden 1<öniieli. Um auch diese Fälle zu erfassen, wird erfin<lungsgemüß eine -zweite Steuer-oder -#,rorniagnetisicruillr.wicl<ltilig vorgesehen, clie direkt vorn Speisenetz über einen Torwiderstand gespeilt wird. wobei die \lagneti#ierung dieser Wicklung der ersten entgegengerichtet ist. Die zweite Stcucrwickluiig wird vorzugsweise so stark erregt. daß die zur Einstellung des Arbeitspunktes notwen-
    lige Gegeninagnetisierung durch die erste Wicklung
    o groß gemacht werden kann, daß ihre netzabhängi-
    ;en Änderungen alle übrigen kompensiert.
    In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel dar-
    ;estellt. an Hand dessen die Erfindung näher erläu-
    ert wird.
    Fig. 1 zeigt ein Pritizil>sclialtl>il(I vier ertindungs-
    ;einiißei@ Schaltungsanordnung;
    -F ig. 2 gibt die Abhängigkeit der Ausgangsspan-
    lung voll der Vormagnetisierung wieder.
    In 1# ig. 1 ist finit :11l7 ein an sich bekannter lIa-
    ;lietver#tär1,er in Parallelschaltung mit Selbst-
    ,ättigung bezeichnet, der wechselstromseitig an die
    \etzkleinmen 1 und 2 des Wechselstromnetzes U"
    tugesclilossen ist. Mit Ra ist der Lastwiderstand be-
    :eichnet. an dein die Ausgangsspannung U" des
    Magnetverstärkers JIh abgenommen werden kann.
    erner sind mit a und h @"ormagnetisierungswick-
    ungen bezeichnet.
    Bei den bekannten Magnetverstä rkerschaltungen
    wird die @-orniagnetisierungswickluilg all eine kon-
    ;tallte Spannung gelegt und der Vormagnetisierungs-
    aroni mit Hilfe eines Widerstandes entsprechend
    iem gewählten Arbeitspunkt eingestellt. Bei Ände-
    -ung der Netzspannung ändert sich- die Ausgangs-
    :pannung in der Weise, daß für einen -rußen Teil
    ler Keimlinie eine Parallelverschiebung eintritt. Aus
    ig. ?, in der die Ausgangsspannung L'" über die
    )urchfutung () aufgetragen ist, ist zu entnehmen. (laß
    )ei einer fest eingestellten Vormaglietisierung 0, bei
    \etzncliwanlcungen sich die Ausgangsspannung G;"
    ait#prechend ändert. Uni unabhängig von den Netz-
    inderungen eine konstante Ausgangsspannung zu
    °rhalten, wirr( null die Steuerwicklung a nicht mehr
    1-on einer konstanten Gleichspannung. sondern von
    :irrer voll der 'Netzspannung abhängigen Gleichspati-
    [nnh t' ," gespeist, und zwar in der Weise. daß bei einer
    31i@tnutnigserliöhulig die Vormagnetisierung ebenfalls
    °rliülit wird, so claß die Ausgangsspannung U" wieder
    lie gewünschte Größe hat. Zu diesem Zweck ist ein
    Gleichrichter Gl vorgesehen, der an den Netzkleinnien 1
    und 2 angeschlossen ist. Die Vormagnetisierung
    sann null mit Hilfe eines Widerstandes Ri eingestellt
    werden. Wie eingangs beschrieben. ist aber die ent-
    :prechende Änderung der Vormagnetisierung nicht
    absolut. sondern nur relativ gleich der des Ausgangs-
    reises. Uni trotzdem eine Kompensationswirkung zu
    irreichen, wird eine konstante netzunabhängige
    3egenspannung El z. B. von einer Batterie B in den
    4ormagnetisierungskreis eingefügt. Ist diese z. B.
    ;leich der Netzspannung selber (El = (.'e"), so ist die
    Vormagnetisierung 0o=0. Die Änderung der \Tc:tz-
    cpannung gellt aber proportional dem Widerstand R,
    #in. Annähernd (las gleiche Ergebnis kann auf ein-
    iachere Weise dadurch erzielt werden, ((aß man all
    Stelle der Gleichspannungsquelle R einen nichtline-
    tren Widerstand Re setzt, bei dem der Spannungs-
    abfall in einem ausreichenden Gebiet vom `troni
    .tnabhängig konstant bleibt. was in Fig. 1 durch -e-
    :trichelte Linien angede-; ist.
    Bei der Verwendung . an solchen nichtlinearen
    stets kleiner als die angelegte Spannung Uff", so (laß
    mit einen einzigen Steuerkreis nicht alle Fälle der
    Vormaglietisierung, z. B. wenn El größer als UR"
    sein 5o11, kompensiert werden können. (rin auch in
    diesem Falle eine honipensationswirkting zu er-
    reichen. ist eine zweite Vormagnetisierungswicklung h
    vorgesehen. die über einen Widerstand R, direkt
    :in die netzabhängige Gleichspannung Ug" gelegt ist.
    Hierbei wirken die beiden Vormagnetisierungs-
    wicklun-en a und h eiliander entgegen, so daß auf
    diese Weise jeder Vorniagiletisierungswert eilige-
    stellt werden kann. Die tatsächliche Vormagneti-
    sierun- () ergibt sich dann aus der Differenz der
    Durchtlutung O., - @)i. wie Fig. 2 zeigt. Man hat es
    null in der Hand, zur Einstellung des Arbeitspunktes.,1
    die notwendige Gegcumagnetisicrung 0i so groß
    zu wählen, daß ihre netzabhängigen Änderungen alle
    übrigen kompensiert.

Claims (1)

  1. PATENT AVSPRCCIIE:
    1. Sclialtungsanor(lnutig zur Kompensation des Einflusses von \etzspannungsänderungcn auf die Ausgangsspannung bei Magnetverstärkern, bei der die Vor- oder Steuermagnetisierulig (les Magnetverstärkers den 1@\etzspannungsänderungen eiltgegemvirkend geändert wird. dadurch gekelni- zeichnet, daß in dem '#,teuerlcreis der aus dein gleichen Wechselstromnetz gespeisten `"orniagne- tisiertln,rswickIting eine konstante netzunabhangige (fegenspannung eingefügt ist. ?. Anordnung nach Anspruch 1, dadurch ge- kennzeichnet. daß die konstante Gegenspannung voll einer Hetzunabhängigen Gleichstromduelle bereitgestellt wird. 3. Anordnung nach Anspruch 1. dadurch ge- I<enu7eiclin(:t, (laß zur Erzeugung der konstanten Gegenspannung ein netzgespeister Konstant- gleichrichter dient. -1. Anordnung nach Allspruch 1. dadurch ge- 1<enn7eiclniet, daß zur Erzeugung der konstanten Gegenspannung in deni Steuerkreis der Vor- niagnetisieruilgswicliIuilg ein nichtlinearer Wider- stand eingefügt wird, dessen Spannungsabfall in einem gewissen Bereich unabhatigig voni Strolii ist. ä. Anordnung nach Anspruch 1 bis -1, dadurch gekennzeichnet. daß zwei einander entgegen- wirkende Vorniagnetisierungswicklungen vorge- sehen sind, die beide über Widerstände an einer netzabhängigen Gleichspannung liegen, wobei in dein Stromkreis der eineu Vorinagnetisierungs- wicklung die konstante Gegenspannung liegt.
    In Betracht gezogene I)ruclc:cliriften: 1_)etit#clie Patentschrift \r. 966 23-1; (letitsclie Auslegeschrift 'Ni-. 1022267; deutsche Patentanmeldung F 796,5 'T11 c/21 c (be- kanntgcinacht am ?. 10. 1952) ; Prospekt 7131E Reg. -179ä der Firma ASE-A, »Tlie Design of Transductor Circuits«, 19-1ß, S.7 und
DES61080A 1958-12-19 1958-12-19 Schaltungsanordnung zur Kompensation des Einflusses von Netzspannungsaenderungen aufdie Ausgangsspannung bei Magnetverstaerkern Pending DE1067867B (de)

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DES61080A DE1067867B (de) 1958-12-19 1958-12-19 Schaltungsanordnung zur Kompensation des Einflusses von Netzspannungsaenderungen aufdie Ausgangsspannung bei Magnetverstaerkern

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DE1067867B true DE1067867B (de) 1959-10-29

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DES61080A Pending DE1067867B (de) 1958-12-19 1958-12-19 Schaltungsanordnung zur Kompensation des Einflusses von Netzspannungsaenderungen aufdie Ausgangsspannung bei Magnetverstaerkern

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Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE966234C (de) * 1943-05-25 1957-07-18 Siemens Ag Magnetischer Verstaerker
DE1022267B (de) * 1956-10-23 1958-01-09 Hagenuk Neufeldt Kuhnke Gmbh Schaltungsanordnung zur Kompensation des Einflusses von Stoergroessen auf den Verstaerkungsgrad eines Transduktors

Patent Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE966234C (de) * 1943-05-25 1957-07-18 Siemens Ag Magnetischer Verstaerker
DE1022267B (de) * 1956-10-23 1958-01-09 Hagenuk Neufeldt Kuhnke Gmbh Schaltungsanordnung zur Kompensation des Einflusses von Stoergroessen auf den Verstaerkungsgrad eines Transduktors

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