DE1067665B - Steuervorrichtung fuer Walzenstuehle oder Walzwerke - Google Patents
Steuervorrichtung fuer Walzenstuehle oder WalzwerkeInfo
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- B21—MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
- B21B—ROLLING OF METAL
- B21B37/00—Control devices or methods specially adapted for metal-rolling mills or the work produced thereby
- B21B37/58—Roll-force control; Roll-gap control
- B21B37/62—Roll-force control; Roll-gap control by control of a hydraulic adjusting device
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B02—CRUSHING, PULVERISING, OR DISINTEGRATING; PREPARATORY TREATMENT OF GRAIN FOR MILLING
- B02C—CRUSHING, PULVERISING, OR DISINTEGRATING IN GENERAL; MILLING GRAIN
- B02C4/00—Crushing or disintegrating by roller mills
- B02C4/28—Details
- B02C4/32—Adjusting, applying pressure to, or controlling the distance between, milling members
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F15—FLUID-PRESSURE ACTUATORS; HYDRAULICS OR PNEUMATICS IN GENERAL
- F15B—SYSTEMS ACTING BY MEANS OF FLUIDS IN GENERAL; FLUID-PRESSURE ACTUATORS, e.g. SERVOMOTORS; DETAILS OF FLUID-PRESSURE SYSTEMS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- F15B21/00—Common features of fluid actuator systems; Fluid-pressure actuator systems or details thereof, not covered by any other group of this subclass
- F15B21/08—Servomotor systems incorporating electrically operated control means
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- B21B—ROLLING OF METAL
- B21B13/00—Metal-rolling stands, i.e. an assembly composed of a stand frame, rolls, and accessories
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf eine Steuervorrichtung für Walzenstühle oder Walzwerke, deren Walzen
mit Hilfe von Preßzylindern, die von einem Druckmittel über eine Umsteuervorrichtung gespeist werden,
angedrückt sowie aus- und eingerückt werden.
Es ist bekannt, die Walzen von Walzwerken vor Überlastungen dadurch zu schützen, daß in die Lagerspannungen
Federkörper eingebaut werden, welche beim Passieren von Fremdkörpern durch die Walzen
unter hoher Belastung nachgeben. Dadurch wird der Raum für den Fremdkörper freigegeben. Diese
Sicherheitsvorrichtungen haben aber den großen Nachteil, daß nach Passieren der Fremdkörper durch
die Walzen diese schlagartig gegeneinander oder gegen die Anschläge zurückbefördert werden. Die
Walzen können dadurch beschädigt werden. Außerdem können beim Passieren von großen oder harten
Fremdkörpern die Überlastdrücke derart hoch werden, daß Vertiefungen in der Walzenoberfläche entstehen.
Es ist bereits eine Regelvorrichtung für Walzen-Stühle mit Servomotor bekannt, der von der Überwachungsvorrichtung
im Mahlgutstaubehälter gesteuert wird und die Speiseklappe betätigt sowie das Ein- und Auskuppeln der Speisewalzen und das
Ein- und Ausrücken der Mahlwalzen veranlaßt. Bei dieser Regelvorrichtung dient aber der Servomotor
nur dazu, außer dem bekannten Einkuppeln der Speisewalzen und Einrücken der Mahlwalzen auch
deren Auskuppeln bzw. Ausrücken vorzunehmen, wenn der Zufluß von Mahlgut aufhört.
Ferner ist eine hydraulische Anpreßvorrichtung für Ein- oder Mehrwalzenreibmaschinen bekannt, bei der
die Maschine augenblicklich abgeschaltet, also stillgesetzt wird, wenn ein übermäßig hoher Druck in
einer zu diesem Anpreßzylinder führenden Druckleitung auftritt. Ein Stillsetzen der Maschine beim
Durchgang nicht zu großer Fremdkörper soll aber möglichst vermieden werden.
Bei einer anderen Anpreßvorrichtung für Walzenstühle ist eine hydraulische Feststellvorrichtung vorgesehen,
nicht aber eine Sicherheitsvorrichtung mit einem Umsteuerschieber, der bei Überlast die Richtung
der auf die Walzenlager wirkenden Kraft in die Gegenrichtung umsteuert. Durch die Feststellvorrichtung
werden die Preßkolben lediglich zwangläufig in eine bestimmte erwünschte Lage eingestellt.
Die Erfindung, die die geschilderten Nachteile vermeidet, besteht darin, daß die Umsteuervorrichtung
elektromagnetisch betätigbar ist, und zwar mittels eines mit der Andrückseite der Preßzylinder verbundenen
Schalters, der bei einem im Betrieb auftretenden unzulässig hohen Anpreßdruck anspricht und eine
elektrische Schaltvorrichtung betätigt, welche die Umsteuervorrichtung mit Hilfe eines Relais (mit
Steuervorrichtung für Walzenstühle
oder Walzwerke
oder Walzwerke
Anmelder:
Gebrüder Bühler, Uzwil (Schweiz)
Gebrüder Bühler, Uzwil (Schweiz)
Vertreter: Dr. K. Schwarzhans, Patentanwalt,
München 19, Romanplatz 9
München 19, Romanplatz 9
Beanspruclite Priorität:
Schweiz vom 28. Januax und 28. März 1955
Schweiz vom 28. Januax und 28. März 1955
Ernst Bosshard, Uzwil (Schweiz),
ist als Erfinder genannt worden
ist als Erfinder genannt worden
Selbsthaltekontakt) auf »ausrücken« umschaltet und umgeschaltet hält und mit Hilfe eines vom Relais eingeschalteten
Verzögerungsrelais nach Ablauf einer vorher einstellbaren Zeit in die Betriebsstellung zurückschaltet.
Auf diese Weise werden einerseits die Walzen vor Fremdkörpern geschützt, und andererseits wird ein
fortlaufender Betrieb gesichert. Ein weiterer Vorteil besteht darin, daß die zum Umsteuern erforderliche
Arbeit nicht von den Walzen unter dem Einfluß des Fremdkörperdruckes geleistet werden muß, sondern
von einer elektromagnetischen Schaltvorrichtung. Hierdurch wird erreicht, daß die Walzen schon bei
einem geringen Fremdkörperdruck auseinandergehen, so daß in hohem Maße Beschädigungen vermieden
werden.
Nach einem weiteren Kennzeichen der Erfindung ist ein Verzögerungsrelais vorhanden, welches, sofern
der unzulässig hohe Anpreßdruck über die einstellbare Zeit hinaus andauert, die Walzenantriebe und die
Druckmittelförderung abschaltet.
Da für jede bewegliche Walze zwei Preßzylinder notwendig sind, richtet sich die Anzahl der Walzensicherungen
in der Regel nach der Anzahl der Preßzylinder. Es sind auch Ausführungen bekannt, bei
welchen pro bewegliche Walze eine Walzensicherung verwendet wird. Die Erfindung ergibt eine große
Vereinfachung, wenn nach einem weiteren Merkmal allen vorhandenen Preßzylindern ein einziges Sicherheitsventil
zugeordnet ist. Vorteilhaft ist dem Sicherungsventil mindestens ein Druckreduzierventil nachgeschaltet.
Ferner sind bei den bevorzugten
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Ausführungsformen nach der Erfindung noch Rückschlagventile an geeigneter Stelle eingebaut. Die
Vorrichtung gemäß der Erfindung eignet sich für Walzenstühle und Walzwerke aller Art, besonders für
Zweiwalzen-Walzenstühle, wie sie in der Müllerei gebräuchlich sind, und für Mehrwalzenreibmühlen,
welche insbesondere in der Farbenindustrie und in der Schokoladeindustrie benutzt werden. Alle diese
Walzenstühle haben im allgemeinen eine oder mehrere fest gelagerte Walzen, welche mit mindestens einer
beweglich gelagerten Walze kombiniert sind.
Da allen Lagerspannvorrichtungen ein einziges Umsteuerventil zugeordnet ist, kann man den Walzenstuhl
mit einem einzigen Griff ein- und ausrücken.
Verschiedene Ausführungsformen der Erfindung werden in der Zeichnung schematisch dargestellt.
Fig. 1 zeigt eine Anlage mit einem Drei walzenwerk;
Fig. 2 zeigt das elektrische Schema einer leicht abgeänderten Ausführungsform der Erfindung;
Fig. 3 stellt ein Schema einer Ausführung mit mehreren Sicherheitsventilen dar;
Fig. 4 zeigt ein hydraulisches Schema der Erfindung;
Fig. 5 eine größere Darstellung eines Sicherheitsventils und
Fig. 6 das hydraulische Schema einer anderen Ausführungsform der Erfindung.
Der Druck des Druckmittels zum Zusammenpressen der Walzen 1 wird durch eine Druckquelle, z. B. eine
Pumpe 2, erzeugt. Das Druckmittel fließt von der Pumpe 2 über die Leitung 3, das Druckreduzierventil
4, die Leitung 5, das Umsteuerventil 6, die Leitung7, das Sicherheitsventile, die Leitung 9, die
Druckreduzierventile 11 für die einzelnen Kolben, die Leitungen 12 zu den Preßzylindern 13, welche als
Lagerspannvorrichtungen dienen. Das überschüssige Druckmittel fließt über das Druckreduzierventil 4
durch die Leitung 14 zurück zum Tank 15.
Tritt bei zusammengepreßten Walzen 1 ein Fremdkörper in eine der Passagen 16 ein, so wird die Überlast
über das bewegliche Lagergehäuse 17, den Kolben 18 auf das Druckmedium im Zylinder 13 übertragen.
\~on dort pflanzt sich der Überlastdruck über die Leitung 12, die Druckregulierventile 11, die Leitung 9
zum Sicherheitsventil 8 fort. Das Sicherheitsventil 8 tritt in Funktion, wobei der Ventilstößel 19 abgehoben
wird, welcher den Schalter 21 betätigt. Dadurch wird der Stromkreis durch das Relais 22 geschlossen. In
der Spule 23 fließt nun infolge des Einschaltens von Kontakt 24 ein Strom, der das Umsteuerventil 6
elektromagnetisch verschiebt, welches den ölstrom auf die Rückseite der Kolben 18 über die Leitungen
24 umsteuert. Dadurch heben sich die Walzen 1 in den beweglichen Lagergehäusen 17 von der Walze im
festen Lagergehäuse 25 so weit ab, bis die Kolben 18 an den Zylinderdeckeln anliegen. Sobald der Umsteuerschieber
6 auf Lösen umsteuert, geht der Schalter 21 in die Ausgangslage zurück. Das Relais
22 bleibt jedoch unverändert, da Kontakt 26 eingeschaltet bleibt, und hält die Stromkreise, in welchen
die Spule 23 des Umsteuerventils 6 und ein Verzögerungsrelais 27 liegen, geschlossen. Beim Schließen des
Stromkreises durch das Relais 22 wird durch den Kontakt 28 das Verzögerungsrelais 27 betätigt,
welches durch den Kontakt 29 den Stromkreis nach Ablauf einer eingestellten Zeit unterbricht. Dadurch
wird das Relais 22 abgeschaltet. Durch die Spule 23 fließt kein Strom mehr, wodurch das Umsteuerventil
6 in die Ausgangslage zurück verschoben wird. Der ölstrom fließt vom Umsteuerventil 6 wieder über
das Sicherheitsventil 8, die Leitungen 7 und 9, die Reduzierventile 11 und die Leitungen 12 zu den
Zylindern 13 zurück, wobei die Walzen 1 wieder zusammengepreßt werden.
Mit Hilfe eines zweiten Relais, dessen Schaltzeit eingestellt werden kann, und welches mit dem Zeitrelais 27 zusammengebaut ist, kann der Kontakt 31 nach einer gegebenen Zeit unterbrochen werden, wobei die Motorschutzschalter 32 und 33 des Antriebsmotors 34 und des Pumpenmotors 35 ausgeschaltet werden und die ganze Anlage stillgelegt wird. Dieses zweite Zeitrelais kann z. B. so eingestellt werden, daß der Schalter 31 5 Sekunden nach dem Schalter 29 ausgeschaltet wird. Dies hat folgenden Sinn:
Wenn beim Durchgang eines Fremdkörpers in der beschriebenen Weise die beweglichen Walzen ausgerückt worden sind und nach einer gewissen Zeit, welche im Zeitrelais 27 eingestellt ist, z. B. nach 30 Sekunden, der Kontakt 29 wieder unterbrochen wird, so daß die Walzen wieder eingerückt werden, so beginnt das Spiel von neuem, falls sich der Fremdkörper immer noch zwischen den Walzen befindet. Für diesen außergewöhnlichen Fall von besonders großen oder eingeklemmten Fremdkörpern zwischen den Walzen dient das zweite mit dem Zeitrelais 27 zusammengebaute Relais, welches nach dem ersten Unterbrechen von Kontakt 29 den Kontakt 31 beispielsweise nach 5 Sekunden unterbricht und in der beschriebenen Weise die ganze Anlage stillsetzt.
Neben der automatischen Walzenausriickung beim Passieren von Fremdkörpern in irgendeiner Passage 16 kann die Ausrückung der beweglichen Walzen sowie das Zusammenpressen derselben mit einem von Hand zu betätigenden Schalter 36 bewerkstelligt werden.
Mit Hilfe eines zweiten Relais, dessen Schaltzeit eingestellt werden kann, und welches mit dem Zeitrelais 27 zusammengebaut ist, kann der Kontakt 31 nach einer gegebenen Zeit unterbrochen werden, wobei die Motorschutzschalter 32 und 33 des Antriebsmotors 34 und des Pumpenmotors 35 ausgeschaltet werden und die ganze Anlage stillgelegt wird. Dieses zweite Zeitrelais kann z. B. so eingestellt werden, daß der Schalter 31 5 Sekunden nach dem Schalter 29 ausgeschaltet wird. Dies hat folgenden Sinn:
Wenn beim Durchgang eines Fremdkörpers in der beschriebenen Weise die beweglichen Walzen ausgerückt worden sind und nach einer gewissen Zeit, welche im Zeitrelais 27 eingestellt ist, z. B. nach 30 Sekunden, der Kontakt 29 wieder unterbrochen wird, so daß die Walzen wieder eingerückt werden, so beginnt das Spiel von neuem, falls sich der Fremdkörper immer noch zwischen den Walzen befindet. Für diesen außergewöhnlichen Fall von besonders großen oder eingeklemmten Fremdkörpern zwischen den Walzen dient das zweite mit dem Zeitrelais 27 zusammengebaute Relais, welches nach dem ersten Unterbrechen von Kontakt 29 den Kontakt 31 beispielsweise nach 5 Sekunden unterbricht und in der beschriebenen Weise die ganze Anlage stillsetzt.
Neben der automatischen Walzenausriickung beim Passieren von Fremdkörpern in irgendeiner Passage 16 kann die Ausrückung der beweglichen Walzen sowie das Zusammenpressen derselben mit einem von Hand zu betätigenden Schalter 36 bewerkstelligt werden.
Nach einer weiteren Ausführungsform des Erfindungsgedankens, wie sie Fig. 2 darstellt, steht die
Spule 23 beim Umsteuerschieber 6 während des Preßvorganges unter Strom. Tritt nun das Sicherheitsventil
8 bei Überlastung in Funktion, so schließt Kontakt 20 den Stromkreis, in welchem sich das Relais
22 befindet. Der Kontakt 24 dagegen unterbricht den Stromkreis, in welchem die Spule 23 liegt. Das Zeitrelais
27 tritt nach Betätigung des Relais 22 und damit des Kontaktes 28 in Funktion. Der Kontakt 29
unterbricht nun den Stromkreis von 22 nach Ablauf eines eingestellten Zeitintervalls. Der Stromkreis, in
welchem sich die Magnetspule 23 befindet, wird mit Hilfe des Kontaktes 24 wieder geschlossen. Die Spule
23 schaltet den Umsteuerschieber 6 auf Pressen.
Außerdem kann nach Ablauf des eingestellten Zeitintervalls durch das Zeitrelais 27 der Kontakt 31 betätigt
werden, welcher den Steuerstromkreis zu den Motorschutzschaltern unterbricht und dadurch die
Motoren stillsetzt.
Eine andere Ausführungsform des Erfindungsgedankens wird in Fig. 3 dargestellt. Es kann jedem
Zylinder ein Sicherheitsventil zugeordnet werden, das zwischen Zylinder und Druckregulierventil zu schalten
ist. Beim Passieren eines Fremdkörpers an irgendeiner Stelle einer Walzenpassage 16 tritt mindestens
eines der jedem Zylinder zugeordneten Sicherheitsventile 8 in Funktion. Dabei spricht der mit diesem
Sicherheitsventil 8 zusammengebaute Schalter 21 an und schaltet das Relais 22 ein, das seinerseits die
Spule 23 am Umsteuerschieber 6 betätigt. Dabei werden die Walzen 1 in der vorher beschriebenen Weise
ausgerückt. Zugleich wird das Zeitrelais 27 betätigt. Nach Ablauf der am Verzögerungsrelais 27 eingestellten
Zeit (z. B. zwischen Ound 60 Sekunden) öffnet
Claims (7)
1. Steuervorrichtung für Walzenstühle oder Walzwerke, deren Walzen mit Hilfe von Preßzylindern,
die von einem Druckmittel über eine Umsteuervorrichtung gespeist werden, angedrückt
sowie aus- und eingerückt werden, dadurch gekennzeichnet, daß die Umsteuervorrichtung (6)
elektromagnetisch (23) betätigbar ist, und zwar mittels eines mit der Andrückseite der Preßzylinder
(13) verbundenen Schalters (21), der bei einem im Betrieb auftretenden unzulässig hohen
Anpreßdruck anspricht und eine elektrische Schaltvorrichtung betätigt, welche die Umsteuervorrichtung
(6) mit Hilfe eines Relais (22) (mit Selbsthaltekontakt 26) auf »ausrücken« umschaltet und
umgeschaltet hält und mit Hilfe eines vom Relais (22) eingeschalteten Verzögerungsrelais (27) nach
Ablauf einer vorher einstellbaren Zeit in die Betriebsstellung zurückschaltet.
2. Steuervorrichtung nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch ein weiteres Verzögerungsrelais
(31), welches, sofern der unzulässig hohe Anpreßdruck über die einstellbare Zeit hinaus andauert,
die Walzenantriebe (34) und die Druckmittelförderung (35) abschaltet.
3. Steuervorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß allen vorhandenen Preßzylindern
(13) ein einziges Sicherheitsventil (8) zugeordnet ist, wobei beim Auftreten eines unzulässig
hohen Drucks an einem beliebigen Preßzylinder die Druckflüssigkeit beim Sicherheitsventil
überströmt und den Druck auf einen zulässigen Wert reduziert.
4. Steuervorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß allen vorhandenen Preßzylindern
ein einziges Umsteuerventil (6) zugeordnet ist.
5. Steuervorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß jedem Preßzylinder (13) ein
dem Sicherheitsventil (8) nachgeschaltetes Druckreduzierventil (11) zugeordnet ist.
6. Steuervorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß für mehrere Preßzylinder (13)
ein einziges dem Sicherheitsventil (8) nachgeschaltetes Druckreduzierventil (11) vorhanden ist.
7. Steuervorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß in den Druckleitungen (38)
zu den Preßzylindern (13) Rückschlagventile (37) eingebaut sind.
In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 665 343, 644 737,
102, 924 963;
USA.-Patentschriften Nr. 2 696 351, 2 610 801.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
© 909 639/184 10.59
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH1067665X | 1955-01-28 | ||
| CH783676X | 1955-01-28 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1067665B true DE1067665B (de) | 1959-10-22 |
Family
ID=27623597
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEB38741A Pending DE1067665B (de) | 1955-01-28 | 1956-01-16 | Steuervorrichtung fuer Walzenstuehle oder Walzwerke |
Country Status (4)
| Country | Link |
|---|---|
| BE (1) | BE544789A (de) |
| CH (1) | CH327393A (de) |
| DE (1) | DE1067665B (de) |
| FR (1) | FR1140591A (de) |
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| DE1507637B1 (de) * | 1966-10-26 | 1970-05-14 | Rieter Werke Haendle | UEberlastschutzvorrichtung fuer Feinwalzwerke |
| DE3724742A1 (de) * | 1987-07-25 | 1989-02-02 | Westfaelische Maschbau Gmbh | Walzenbrecher mit festwalze und loswalze |
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| DE924963C (de) * | 1951-09-23 | 1955-03-14 | Voegele Ag J | Hydraulische Anpressvorrichtung fuer Ein- oder Mehrwalzenreibmaschinen |
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- BE BE544789D patent/BE544789A/xx unknown
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- 1955-03-28 CH CH327393D patent/CH327393A/de unknown
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Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| BE544789A (de) | |
| CH327393A (de) | 1958-01-31 |
| FR1140591A (fr) | 1957-07-29 |
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