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DE1067117B - - Google Patents

Info

Publication number
DE1067117B
DE1067117B DENDAT1067117D DE1067117DA DE1067117B DE 1067117 B DE1067117 B DE 1067117B DE NDAT1067117 D DENDAT1067117 D DE NDAT1067117D DE 1067117D A DE1067117D A DE 1067117DA DE 1067117 B DE1067117 B DE 1067117B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
slip ring
belt
cutouts
brush
oil
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DENDAT1067117D
Other languages
English (en)
Publication date
Publication of DE1067117B publication Critical patent/DE1067117B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01RELECTRICALLY-CONDUCTIVE CONNECTIONS; STRUCTURAL ASSOCIATIONS OF A PLURALITY OF MUTUALLY-INSULATED ELECTRICAL CONNECTING ELEMENTS; COUPLING DEVICES; CURRENT COLLECTORS
    • H01R39/00Rotary current collectors, distributors or interrupters
    • H01R39/02Details for dynamo electric machines
    • H01R39/18Contacts for co-operation with commutator or slip-ring, e.g. contact brush

Landscapes

  • Transmissions By Endless Flexible Members (AREA)

Description

internat. kl. H 02 k
PATENTAMT
M 36018 VIIIb/21a1
anmeldetag: 28. NOVEMBER 1957
b ekanntmachunC5
der anmeldung dnd ausgabe der ads lege s ch rift:
15.0KTOBER 1959
Zur Übertragung elektrischer Energie auf umlaufende Maschinen und Maschinenteile, z. B. Elektromagnet-Kupplungen und -Bremsen dienen Bürsten, Schleifstücke od. dgl., die gegen Schleifringe angedrückt werden. Dabei besteht insbesondere dann, wenn die für diesen Fall aus Stahl bestehenden Schleifringe in öl oder öldunst laufen der Nachteil, daß infolge des als Isolation wirkenden Ölfilms ein schlechter Stromübergang stattfindet. Diesen Mangel hat man dadurch abzuhelfen versucht, daß entweder Vorrichtungen angebracht wurden, die den Ölfilm vor der Bürste od. dgl. von dem Schleifring abschieben, oder der Anpreßdruck, mit dem die Bürste od. dgl. gegen den Schleifring anliegt, so stark gemacht wurde, daß die Bürste od. dgl. den Ölfilm durchdringt und in beiden Fällen in metallische Berührung mit dem Schleifring kommt. Der hohe Anpreßdruck bedingt naturgemäß einen schnellen Verschleiß der Bürsten, so daß diese häufig erneuert werden müssen.
Schleifringe, die im Betrieb nicht mit öl oder öldunst in Berührung kommen, werden um gute Trockenlaufeigenschaften zu haben, aus Bronze hergestellt. Die Bürsten od. dgl. werden hier, um den Verschleiß zu mindern, nicht so stark aufgedrückt. Infolgedessen haben sie die Möglichkeit, durch äußere Einflüsse oder aufgeschaukelte Schwingungen leicht zum Springen auf den Schleifringen angeregt zu werden. Hierdurch entstehen Unsicherheiten und Unregelmäßigkeiten der Stromübertragung und insbesondere Funken, die sowohl an den Bürsten od. dgl. als auch an den Bronzeschleifringen Einbrände verursachen und die Bürsten und Schleifringe schnell unbrauchbar werden lassen.
Es sind auch bereits Vorrichtungen zur Stromüber tragung auf einen Schleifring od. dgl. mit einem den Umfang des Schleifringes ganz oder teilweise umschlingenden, eine Vielzahl von Übertragungskontakten aufweisenden, stillstehenden und an eine Stromquelle angeschlossenen Band od. dgl. bekanntgeworden, bei denen jedoch der Nachteil besteht, daß durch Reißen oder Abgleiten des Bandes vom Schleifring die Stromzufuhr zu diesem vollkommen unterbrochen wird. Dieses kann zu schwerwiegenden Betriebsstörungen führen.
Alle erwähnten Nachteile werden erfindungsgemäß dadurch vermieden, daß die beiden Enden des Bandes über Umlenkrollen od. dgl. an ein unter Federdruck stehendes Schleifstück, z. B. eine Bürste od. dgl., geführt und dort derart befestigt sind, daß, solange das Band den Schleifring umschlingt, das Schleifstück, die Bürste od. dgl. von dem Schleifring abgehoben ist. Reißt das Band oder fällt es vom Schleifring ab, dann wird das Schleifstück od. dgl. an den Schleifring angedrückt und übernimmt die Stromübertra Vorrichtung zur Stromübertragung auf einen Schleifring od. dgl.
Anmelder: Maschinenfabrik Stromag G.m.b.H., Unna (Westf.), Hansastr. 118
Dipl.-Ing. Horst Polchau1 Unna (Westf.), ist als Erfinder genannt worden
gung, so daß keine Unterbrechung der Stromzufuhr eintritt.
Ein besonders günstiger Stromübergang ist dann gewährleistet, wenn im Bereich des Umschlingungswinkels die Übertragungskontakte des Bandes aus mehreren in bezug auf den Schleifring nur radial beweglichen Schleifstücken, Bürsten od. dgl. bestehen, die durch das sie umschlingende federnd aufgehängte Band an den Schleifring angepreßt werden.
Die Übertragungskontakte können auch dadurch gebildet sein, daß das Band durch Ein- und/oder Ausschnitte in viele zusammenhängende Übertragungskontakte aufgeteilt ist. ^
Um ein seitliches Abgleiten des Bandes od. dgl. von dem Schleifring zu verhüten, ist es zweckmäßig, diesen auf seinem Umfang mit einer der Breite des Bandes entsprechenden Führungsnut zu versehen, in die das Band od. dgl. eingelegt ist.
In der Zeichnung ist in Abb. 1 schematisch eine als Beispiel dienende Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes und in Abb. 2 eine Einzelheit desselben dargestellt.
Ein aus Metall, Metallgewebe od. dgl. bestehendes unelastisches und gegebenenfalls Ausschnitte / (Abb. 2) aufweisendes Band g ist um einen Schleifring a geschlungen. Um eine Unterbrechung der Stromzufuhr zum Schleifring a bei Bruch oder Abgleiten des Bandes g von dem Schleifring a zu vermeiden, ist eine Schleifbürste t vorgesehen, die in einer Führungshülse k angeordnet und durch eine Feder/ gegen den Schleifring a verschiebbar ist. Zu beiden Seiten der Führungshülse k sind zwei Umlenkrollen m angebracht. Die beiden Enden des um den Schleifring a gelegten Bandes g sind über diese Umlenkrollen ;n geführt und derart an der Schleifbürste i befestigt, daß diese, solange das Bandgr ordnungsmäßig auf dem Schleifring a liegt, von diesem abgehoben ist. Reißt
909 638/149

Claims (4)

das Band oder gleitet es von dem· Schleifring α ab, * dann drückt die Feder I die Schleifbürste V an den Schleifring a. Durch die Ausschnitte f ist das Band g in eine Viel-. zahl von zusammenhängenden Ubertragungskontakteu aufgeteilt, die auch bei Anwesenheit von Schmiermitteln auf dem Schleifring einen einwandfreien Stromübergang sichern. Die gegen die Umlaufrichtung des Schleifringes α weisenden Kanten der Ausschnitte/' schieben nämlich den Ölfilm von dem Schleifring a ab. Um ölstauungen in den Ausschnitten / zu vermeiden, können diese schräg zur Axialrichtung angeordnet sein, so daß durch die Bewegung des Schleifringes a das in den Ausschnitten / angesammelte öl seitlich aus dem Bereich des Bandes herausgetragen wird. Patentansprüche:
1. Vorrichtung zur Stromübertragung auf einen Schleifring od. dgl. mit einem, den Umfang des ao Schleifringes ganz oder teilweise umschlingenden, eine Vielzahl von Übertragungskontakten aufweisenden, stillstehenden Band._od. dgl., das an die Stromquelle^ angeschlossen ist, dadurch gekennzeichne^_daß die beiden Enden des' Bandes (g) über Umlenkrollen (m) an ein unter Federdruck stehendes Schleif stück (i), z. B. eine Bürste od. dgl., geführt und dort derart befestigt sind, daß, solange das Band (g) den Schleifring (a) umschlingt, das Schleifstück, die Bürste od. dgl. (t) vom Schleifring (a) abgehoben ist.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß im Bereich des Umschlingungswinkels die Ubertragungskontakte des Bandes aus mehreren in bezug auf den Schleifring (a) nur radial beweglichen Schleifstücken, Bürsten od. dgl. bestehen, die durch das sie umschlingende federnd aufgehängte Band (w) an den Schleifring (a) angepreßt werden.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Band (g) durch Ein- und/ oder Ausschnitte (/) in viele Übertragungskontakte aufgeteilt ist.
4. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Schleifring (o) auf seinem Umfang eine der Breite des Bandes (g) entsprechende Führungsnut aufweist.
In Betracht, gezogene Druckschriften: , Deutsche Patentschrift Nr. 866 525; — v^A-wn/»* schweizerische Patentschrift Nr. 59 004; / französische Patentschrift Nr. 397 813. - JjZ: ύ IJ
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
© 909 638/149 10.59
DENDAT1067117D Pending DE1067117B (de)

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1067117B true DE1067117B (de) 1959-10-15

Family

ID=593069

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DENDAT1067117D Pending DE1067117B (de)

Country Status (1)

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DE (1) DE1067117B (de)

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1128936B (de) 1959-07-15 1962-05-03 Ohio Crankshaft Co Kontaktvorrichtung mit flexiblem Band fuer die Elektrodenrolle einer Widerstands-Schweissmaschine
DE1130515B (de) * 1960-02-04 1962-05-30 Paul Weiss Ernst Weiss Kollektorbuersten, insbesondere fuer Kleinstmotoren
DE1182735B (de) * 1960-01-08 1964-12-03 Sperry Gyroscope Co Ltd Schleifringeinheit mit einem wenigstens einen Schleifring tragenden Drehteil und mit je einem Schleifring zugeordneten Kohlesegmenten

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1128936B (de) 1959-07-15 1962-05-03 Ohio Crankshaft Co Kontaktvorrichtung mit flexiblem Band fuer die Elektrodenrolle einer Widerstands-Schweissmaschine
DE1182735B (de) * 1960-01-08 1964-12-03 Sperry Gyroscope Co Ltd Schleifringeinheit mit einem wenigstens einen Schleifring tragenden Drehteil und mit je einem Schleifring zugeordneten Kohlesegmenten
DE1130515B (de) * 1960-02-04 1962-05-30 Paul Weiss Ernst Weiss Kollektorbuersten, insbesondere fuer Kleinstmotoren

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