DE1067169B - Motor-Jacquard'flachstrickmaschine zur vollautomatischen Herstellung von Strickhandschuhen - Google Patents
Motor-Jacquard'flachstrickmaschine zur vollautomatischen Herstellung von StrickhandschuhenInfo
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- D—TEXTILES; PAPER
- D04—BRAIDING; LACE-MAKING; KNITTING; TRIMMINGS; NON-WOVEN FABRICS
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- D04B7/00—Flat-bed knitting machines with independently-movable needles
- D04B7/04—Flat-bed knitting machines with independently-movable needles with two sets of needles
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Description
DEUTSCHES
Die Erfindung bezieht sich auf die vollautomatische Herstellung von Strickhandschuhen in einem fortlaufenden
Band auf der Motor-Jacquardflachstrickmaschine unter Verwendung von Vierlingsfadenführern.
Die Verwendung von Vierlingsfadenführern ist bereits bekannt, jedoch sind diese entweder starr oder
umkippbar am Fadenführergehäuse befestigt, bzw. können die einzelnen Fadenführernüßchen mit der
Hand niedergedrückt werden. Solche Vierlingsfadenführer gestatten es zwar, mehrere Warenteile, in
diesem Fall die Handschuhfinger, dicht nebeneinander zu stricken; soll jedoch zu dem Handstück des Strickhandschuhes
übergegangen werden, dann stehen diese Fadenführer den noch benötigten anderen Fadenführern
im Wege. Infolgedessen können jene Fadenführer die noch arbeitenden Nadeln beschädigen und
begünstigen das Mitverstricken der Fingerfäden, die senkrecht über dem zu strickenden Warenstück hängen
müssen. Durch das mögliche Umkippen der Fadenführer kann zwar den Nadelbeschädigungen vorgebeugt
werden, jedoch stehen dann immer noch die Fingerfäden über dem zu arbeitenden Warenstück.
Um nun das Mitverstricken dieser Fingerfäden zu verhindern, um also einwandfreie Ware herstellen zu
können, ist es erforderlich, daß diese Fäden entfernt und wieder eingelegt werden. Alle diese Verrichtungen
müssen aber von Hand geschaltet werden, so daß von einer vollautomatischen Herstellung von Strickhandschuhen
nicht gesprochen werden kann, wie auch die Herstellung einwandfreier und der Paßform entsprechender
Fingerspitzen sowie ein einwandfreies Aussehen der Handschuhe bisher nicht zu erzielen
war.
Es sind auch schon zur Führung der Nadeln entsprechende Schloßteile zur Herstellung solcher Strick fingerhandschuhe
bekannt, jedoch nur in Form eines Vorlaufschlosses und eines Nachlaufschlosses, die aber
den Nachteil haben, daß alle Nadeln, also auch die nicht durch Jacquard in Arbeitsstellung gebrachten,
abgezogen und so gezerrt werden, daß oftmals, noch begünstigt durch den Warenabzug, die Fingerspitzen
platzen, so daß auch in Verbindung mit diesen Schloßteilen die Herstellung vollautomatischer Strickhandschuhe
auf der Motor-Jacqardflachstrickmaschine nicht möglich ist.
Diesen Nachteilen wird durch die Erfindung dadurch abgeholfen, daß die Schlauchnüßchen des Vierlingsfadenführers
federnd angeordnet sind und durch eine Gleitschiene mittels Kurventeilen während des
Auftriebes der Nadeln nach und nach so tief zwischen die Abschlagkämme gesenkt werden, daß bei dem
Stricken des Handstückes die über dem Warenstück senkrecht hängenden Fäden des Vierlingsfadenführers
nicht verstrickt werden können, sondern unter die
Motor- Jacquardflachstrickmaschine
zur vollautomatischen Herstellung
von Strickhandschuhen
Anmelder:
Erich Hofmann,
Karl-Marx-Stadt 33, Georg-Weerth-Str.2
Karl-Marx-Stadt 33, Georg-Weerth-Str.2
Erich Hofmann, Karl-Marx-Stadt,
ist als Erfinder genannt worden
ist als Erfinder genannt worden
Nadeln zu liegen kommen, während bei dem Fingerstricken die Schlauchnüßchen zwecks Erfassens und
Verstrickens der Fingerfäden so in Arbeitsstellung gebracht werden, daß die Fäden des Handstückes sowie
die Zwischenwarenfäden (Trennfäden u. a.) nicht erfaßt und daher nicht mit verstrickt werden können,
wobei bei dem Schlittengang von rechts nach links, bei dem Arbeiten der Nadeln des vorderen Nadelbettes,
die Nadeln des hinteren Nadelbettes durch das hintere Nachlauf schloß bereits für die jeweils nächste Maschenreihe
in Arbeitsstellung gebracht werden. Zu diesem Zweck sind den üblichen Schlössern und Fadenführern
drei Vorlaufschlösser sowie zwei Nachlaufschlösser und zwei Abzugschloßteile und ferner ein halbnädliger
Nadelbettversatz zugeordnet. Außerdem ist dem Vierlingsfadenführer und der Gleitschiene eine in Schlitzen
geführte Schaltschiene zugeordnet. Die Gleitschiene ist zur Einstellung der Vierlingsfadenführer
mit unterschiedlich hohen Gleitflächen versehen, an der außer den Gleitflächen noch mehrere Kurventeile
zum Arbeiten des Handstückes angebracht sind. Jedes Schlauchnüßchen des Vierlingsfadenführers steht unter
der Wirkung je einer Zugfeder. Infolge des halbnädligen
Nadelbettversatzes kommen die Nadeln des hinteren und vorderen Nadelbettes genau gegenüber zu
stehen, so daß die schmalen Nüßchen des Vierlingsfadenführers zwischen die Nadeln gedrückt werden.
Der Gegenstand der Erfindung ist als ein bevorzugtes Ausführungsbeispiel in der Zeichnung dargestellt.
Es zeigt
Abb. 1 in Draufsicht mehrere in an sich bekannter Weise aneinanderhängend nahtlos, als Schlauchware
gearbeitete Vierfingerhandschuhe,
Abb. 2 die oberen Schloßteile des vorderen Schloßsystems einer Motor-Jacquardflachstrickmaschine für
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3 4
die oberen Nadelfüße bei dem Arbeitsgang von rechts (Abb. 3) gebildet. Dadurch ist nun.,1 das Netz für
nach links, den Mittelfinger 21 mit je einer Scnlauchreihe auf
Abb. 3 die unteren Schloßteile des vorderen Schloß- den Nadeln des hinteren und vorderen Nadelsystems
für die unteren Nadelfüße mit Doppelfuß- bettes hergestellt. Um die Fingerspitze ovalrund
nadeln, 5 zu strecken, arbeiten beim Schlittengarig von links
Abb. 4 die oberen Schloßteile des hinteren Schloß- nach rechts nur die mittelsten vier bis fünf der
systems für die oberen Nadelfüße, ebenfalls beim Ar- Nadeln, die für den Mittelfinger 21 in dem hinteren
beitsgang von rechts nach links, Nadelbett bestimmt sind. Bei der nächsten Maschen-
Abb. 5 die unteren Schloßteile des hinteren Schloß- reihe von rechts nach links arbeiten dagegen nur die
Systems für die unteren Nadelfüße, io mittelsten vier bis fünf der Nadeln, die für den Mit-
Abb. 6 in Ansicht eine Gleitschiene mit der je- telfinger 21 in dem vorderen Nadelbett vorgesehen
weiligen Stellung der Vierlingsfadenführer beim Ar- sind. Bei jeder weiteren Maschenreihe wird durch die
beiten der Handschuhfinger bzw. des Handstückes, üblichen Jacquardvorrichtungen in beiden Nadelbetten
Abb. 7 einen Schnitt A-B nach Abb. 6, der Strickmaschine je eine Nadel rechts und links
Abb. 8 einen Schnitt C-D nach Abb. 6, 15 mehr in Arbeit gebracht, bis alle zwölf Nadeln für
Abb. 9 den Vierlingsfadenführer in Draufsicht und den Mittelfinger arbeiten, wodurch die Mittelfinger-
Abb. 10 eine Schaltschiene mit Führungsschlitzen spitze fertiggestellt ist. Der Vierlingsfadenführer V
in Draufsicht. und die Schloßteile 1,1 h,2,2h, 8,9,9h, 12,12 h, 13,
Die An- und Zuordnung der einzelnen Teile an der 13h werden außer Tätigkeit gesetzt. Alle Nadeln,
Motor-Jacquardflachstrickmaschine, sowie deren Wir- 20 außer den zwölf Nadeln für den Mittelfinger 21, wer-
kungsweise und das Zusammenarbeiten derselben wird den durch die Jacquardvorrichtung in Arbeitsstellung
wie folgt beschrieben: gebracht, und durch die Schloßteile 10, 10h, 11, 11 h,
Die Motor-Jacquardflachstrickmaschine ist zusatz- 4, Ah, 18, 18 h und einen üblichen Fadenführer wird
lieh mit drei Vorlaufschlössern 1, 2, Z, lh, 2h, Zh, 8, eine sogenannte Ausgleichware in Rechts-Rechts aus
9,9h und zwei Nachlaufschlössern 5, 5h, 7h, IAh, 25 geringerem Material hergestellt, um die verschiedenen
15 h, 16 sowie zwei Abzugschloßteilen 17, 17h und Längen der Finger auszugleichen. Bei der Herstellung
einem auf einer üblichen Fadenführungsschiene lau- der Ausgleichware wird die erste und letzte Maschen-
fenden Vierlingsfadenführer V mit den üblichen reihe in Schlauch gestrickt, um diese nach Fertigstel-
Schlauchnüßchen, einer am Schlitten befestigten lung des Handschuhes abtrennen bzw. ausziehen zu
Gleitschiene G mit verschiedenen Gleitflächen und 30 können. Nach dem Fertigstellen der Ausgleichware
Kurven H, H', H", ferner mit einer Schaltschiene A werden die Fingerspitzen des Zeige- und Ringfingers
mit halbnädligem Nadelbettversatz versehen. Die Vor- 20, 22 in vorher beschriebener Weise hergestellt und
laufschloßteile und das Nachlaufschloß mit Abzug- nach Bedarf wieder Ausgleichware gestrickt, um dann
schloßteilen bringen die Nadeln so hoch in Arbeits- die Fingerspitze des kleinen Fingers 19 zu stricken.
Stellung, daß die geöffnete Nadelzunge kurz vor der 35 Nach der Herstellung der Fingerspitzen wird ein
alten Masche wieder in die Ruhestellung kommt. In Nadelbett um eine halbe Nadel versetzt, so daß die
dieser Ruhestellung der Nadeln legt der Vierlings- vorderen und hinteren Nadeln genau gegenüberstehen,
fadenführer V die Fäden über alle vier Finger. Dann Durch genaue links- und rechtsseitige Begrenzung des
bilden die Abzugschloßteile die neuen Maschen, nach- Vierlingsfadenführers V kommen die Schlauchnüßchen
dem durch die Gleitschiene G die senkrecht federnden 40 des Vierlingsfadenführers V zwischen die Nadeln eines
Schlauchnüßchen des Vierlingsfadenführers V zwi- jeden Fingers zu stehen. Ferner werden durch die
sehen die bestimmten Nadeln gedrückt sind. Gleitschiene G die Schlauchnüßchen (Abb. 6) in senk-
Auf Grund dieser Ausbildung der Motor-Jacquard- rechter Richtung reguliert, um ein sicheres Einlegen
flachstrickmaschine beginnt das Stricken der Hand- des Fadens und das Stricken aller vier Finger bis zur
schuhe zuerst mit dem Mittelfinger, indem in beiden 45 Handwurzel zu ermöglichen. Bei den letzten zwei
Nadelbetten der Strickmaschine beim Schlittengang Reihen der Finger wird der Vierlingsfadenführer V
von rechts nach links je etwa zwölf Nadeln durch die um je eine Nadel nach links und nach rechts getrieben,
übliche Jacquardvorrichtung in Arbeitsstellung ge- so daß bei dem Schlittengang von rechts nach links
bracht und durch die Vorlaufschlösser 1, lh, 2, 2h, 3, der links liegende Finger den Faden von dem rechts
Zh so weit hoch getrieben werden, daß die alte Masche 5° liegenden Schlauchnüßchen verstrickt. Beim Schlittenvor
die geöffnete Nadelzunge zu liegen kommt. Der gang von links nach rechts erhält der rechts liegende
Vierlingsfadenführer V (Abb. 6) legt den Faden über Finger den Faden von dem links liegenden Schlauchdie
geöffneten Nadelzungen, und die neuen Maschen nüßchen, wodurch ein kreuzweises Verstricken im
(Netzmaschen) werden durch die Schloßteile 4, Ah Fingerzwickel und ein vollständig geschlossener
(Abb. 2, 4) gebildet. Durch die Nachlaufschloßteile 55 Zwickel zwischen den Fingern erreicht wird. Nun-
14h, 15h (Abb. 5) werden die durch die Jacquardvor- mehr werden der Vierlingsfadenführer, die üblichen
richtung in Arbeitsstellung gebrachten zwölf Nadeln Jacquardwalzen und alle Schloßteile, außer den Schloßschon
für die nächste Maschenreihe in die entspre- teilen 4, 12, 13 und Ah, 12h, IZh, 18, 18h, auschende
Arbeitsstellung gebracht und bleiben so lange geschaltet. Das Handstück 23 wird in üblicher Weise
in Ruhestellung, bis bei dem Schlittengang von links 60 an die Finger angestrickt und mit Daumenzeichen 24
nach rechts der Vierlingsfadenführer V den Faden versehen. Drauf reihen 26 schließen die Lücke zwischen
einlegt und das Schloß teil 17 h (Abb. 5) die neuen Handstück und Fingerspitzen. Um eine gute Haltbar-Maschen
bildet. keit der Handschuhe und die richtige Fingerweite zu
Bei dem Schlittengang von links nach rechts ar- erhalten, ist es zweckmäßig, die Finger verstärkt und
beiten nur die zwölf Nadeln für die Mittelfinger in 65 locker zu arbeiten.
dem hinteren Nadelbett. Die Maschen werden durch Die Gleitschiene G, die am Schlitten befestigt ist,
das Schloßteil 17h gebildet. Bei dem Schlittengang wird nur in Arbeitsstellung gebracht beim Stricken
von rechts nach links arbeiten nur die zwölf Nadeln der Handschuhfinger, während sie bei dem Stricken
für den Mittelfinger 21 in dem vorderen Nadelbett, des Handstückes außer Arbeitsstellung ist, und nur die
und die Maschen werden durch das Schloßteil 17 70 daran angebrachten Kurventeile H, H', H" betätigen
die Vierlingsfadenführer V so, daß beim Stricken das Einbinden der Trennreihen-, Draufreihen- und anderen
Fäden verhindert wird, indem beim Hochtreiben Nadeln durch die zugehörigen Schloßteile jeder der
Vierlingsfadenführer so in Stellung gebracht wird, daß die Nadeln die Fäden nicht erfassen und daher
auch nicht verstricken können. Jeder der Vierlingsfadenführer V ist einzeln nacheinander vermittels Zugfedern
Z (Abb. 9) federnd auf- und abbeweglich und wird beim Arbeiten der Handschuhfinger durch die
untere unterschiedlich hohe Gleitschienenfläche F in die Arbeitsstellung gebracht. Beim Arbeiten des
Handstückes dagegen werden die Fadenführer V durch die an der Gleitschiene G aufgeschraubten Kurventeile
H, H', H" betätigt, um das Einstricken der Fingerfäden 27, der Trennreihen 26 und der Draufreihenfäden
25 zu verhindern. Die Verschiebung der Gleitschiene G geschieht durch eine mit Führungsschlitzen B versehene Schiene A, so daß einmal die
Flächen F und das andere Mal die Flächen der Kurventeile H, H', H" über den Vierlingsfadenführern V
stehen (Abb. 6, 7, 8). Geführt werden die Vierlingsfadenführer V in einer Führungsschiene E (Abb. 6, 9).
Die Herstellung der Fingerhandschuhe kann in allen Schlauchstrickarten, wie Schlauch glatt, Schlauchköper,
Schlauchjacquard, vollautomatisch als laufendes Band und ohne Unterbrechung erfolgen. Dabei entfallen
alle bisher zusätzlichen Arbeiten, wie Aufstoßen, Maschenaushängen, Decken und Ketteln. Da
alle vier Finger gleichzeitig gearbeitet werden, kann eine Arbeitskraft bis zu drei Motor-Jacquardflachstrickmaschinen
bedienen, wobei auf jeder Maschine mindestens zwei Paar Handschuhe zugleich gestrickt
werden können und dadurch eine acht- bis zehnfache Mehrleistung erreicht wird.
Claims (5)
1. Motor-Jacquardflachstrickmaschine zur vollautomatischen
Herstellung von Strickhandschuhen unter Verwendung von Vierlingsfadenführern, dadurch
gekennzeichnet, daß die Schlauchnüßchen des Vierlingsfadenführers (V) federnd angeordnet
sind und durch eine Gleitschiene (G) mittels Kurventeilen (H, H', H") während des Auftriebes der
Nadeln so tief zwischen die Abschlagkämme gesenkt werden, daß bei dem Stricken des Handstückes
die über dem Warenstück senkrecht hängenden Fäden des Vierlingsfadenführers nicht
verstrickt werden können, sondern unter die Nadeln zu liegen kommen, dagegen bei dem Stricken der
Finger die Schlauchnüßchen zwecks Erfassens und Verstrickens der Fingerfäden (27) durch die Nadeln
so in Arbeitsstellung gebracht werden, daß die Fäden des Handstückes sowie die Zwischenwarenfäden,
Trennfäden u. a. nicht erfaßt und daher nicht mit verstrickt werden können, wobei bei dem
Schlittengang von rechts nach links, beim Arbeiten der Nadeln des vorderen Nadelbettes, die Nadeln
des hinteren Nadelbettes durch ein hinteres Nachlaufschloß bereits für die jeweils nächste Maschenreihe
in Arbeitsstellung gebracht werden.
2. Motor-Jacquardflachstrickmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß den üblichen
Schloßteilen und Fadenführern Vorlaufschlösser (1, 2, 3, lh, 2h, 3 h, 8, 9, 9h) sowie
Nachlaufschlösser (5, 5h, 7h, IAh, 15h, 16h) und
zwei Abzugschloßteile (17, 17 h) zugeordnet sind.
3. Motor-Jacquardflachstrickmaschine nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß
die Gleitschiene (G) durch eine in Schlitzen (B) geführte Schaltschiene (A) nach hinten verstellbar
ist.
4. Motor-Jacquardflachstrickmaschine nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß
zur Einstellung der Vierlingsfadenführer (V) die Gleitschiene (G) mit unterschiedlich hohen Gleitflächen
(F) versehen ist, an der außer den Gleitflächen (F) mehrere beim Arbeiten der Finger und
des Handstückes wirksame Kurventeile (H, H', H") angebracht sind.
5. Motor-Jacquardflachstrickmaschine nach den Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß
jedes Schlauchnüßchen des Vierlingsfadenführers (V) unter der Wirkung einer besonderen Zugfeder
(Z) steht.
In Betracht gezogene Druckschriften:
Deutsche Patentschriften Nr. 10 403, 216 497,
321559,322 140,723 847;
Deutsche Patentschriften Nr. 10 403, 216 497,
321559,322 140,723 847;
USA-Patentschrift Nr. 2 214 517.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
1 909 638/12 10.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1067169B true DE1067169B (de) | 1959-10-15 |
Family
ID=593108
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT1067169D Pending DE1067169B (de) | Motor-Jacquard'flachstrickmaschine zur vollautomatischen Herstellung von Strickhandschuhen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1067169B (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| FR2620598A1 (fr) * | 1987-09-18 | 1989-03-24 | Centre Nat Rech Scient | Perfectionnements apportes aux aliments d'elevage d'animaux, et notamment aux aliments d'elevage d'animaux invertebres, en particulier d'escargots |
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- DE DENDAT1067169D patent/DE1067169B/de active Pending
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| FR2620598A1 (fr) * | 1987-09-18 | 1989-03-24 | Centre Nat Rech Scient | Perfectionnements apportes aux aliments d'elevage d'animaux, et notamment aux aliments d'elevage d'animaux invertebres, en particulier d'escargots |
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