DE1067095B - - Google Patents
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Classifications
-
- H—ELECTRICITY
- H01—ELECTRIC ELEMENTS
- H01B—CABLES; CONDUCTORS; INSULATORS; SELECTION OF MATERIALS FOR THEIR CONDUCTIVE, INSULATING OR DIELECTRIC PROPERTIES
- H01B17/00—Insulators or insulating bodies characterised by their form
- H01B17/26—Lead-in insulators; Lead-through insulators
Landscapes
- Insulators (AREA)
Description
In der Hochspannungstechnik werden oft Isolieranordnungen verwendet, die aus mehreren Isolatorteilen
zusammengesetzt sind. So sind z. B. Durchführungen bekannt, die aus einer Reihe konzentrisch ineinander
gesteckter Porzellanrohre bestehen. Der zwischen den einzelnen Rohren verbleibende Zwischenraum wurde
bislang mit öl oder wo besondere Bedingungen eine Trockendurchführung verlangen mit Porzellansplitt
oder einer Verzugsmasse gefüllt.
Es ist auch'schon vorgeschlagen worden, die einzelnen Rohre einer solchen Durchführung aus Gießharz
zu fertigen. Will man nun eine nach solcher Art aufgebaute Durchführung zum Zwecke der besseren
Witterungsbeständigkeit mit einen Porzellanüberwurf versehen, dann entstehen Schwierigkeiten, welche
durch die unterschiedlich großen Ausdehnungskoeffizienten von Gießharz und Porzellan bedingt sind.
Auch bei elektrischen Wandlern in Gießharzausführung, insbesondere bei solchen für hohe Spannungen,
tritt dieses Problem wieder auf. Hier ist nun schon bekanntgeworden, den Ausdehnungskoeffizienten des
Gießharzes dadurch an den der Spule, des Magnetkernes bzw. des Porzellanüberwurfes anzupassen,
indem den zum vergießen verwendeten Harz ein Füllstoff, z. B. Quarzsand, Porzellanmehl oder ähnliche
Stoffe, zugesetzt werden.
Um ein einwandfreies Vergießen trotz der durch den zugesetzten Füllstoff erheblich gestiegenen Viskosität
zu gewährleisten, wird das Gießen bei vibrierender Form bzw. unter Vakuum durchgeführt. Trotz der
Anwendung von vibrierenden Formen war es aber nicht möglich, daß Absetzen der Füllstoffe im Gießharz
zu vermeiden. Ganz abgesehen davon, daß die bei diesen Verfahren dem Gießharz zuzusetzende Menge
Füllstoff begrenzt ist. ZurVermeidung dieses Mangels wurde nun bereits ein Verfahren angegeben, bei dem
zunächst der einzubettende Körper in die Form gebracht wird und daraufhin der Hohlraum der Form
mit Füllstoff angefüllt wird. Erst jetzt wird gemäß dieses Verfahrens der eigentliche Gießprozeß durchgeführt.
Trotz der schon erreichten hohen Angleichung des Füllstoffes an das Gießharz ist eine vollständige Anpassung
des Ausdehnungskoeffizienten des Gießharzes an die Ausdehnungskoeffizienten der anderen zur
Verwendung kommenden Materialien, z. B. des Porzellans, noch nicht vorhanden.
Es wurden auch schon andere Wege zur Vermeidung der oben beschriebenen Schwierigkeiten begangen.
So ist es bekannt, zwischen dem Gießharzkern und dem Porzellanüberwurf einen freien Raum vorzusehen,
der zum Ausgleich der Ausdehnungsdifferenzen dient. Di eser Ausführung haften aber große Nachteile an,
nämlich die, daß der mit Luft gefüllte Zwischenraum Verfahren zur Herstellung der mechanischen Verbindung
zwischen einem Isolierkörper und einem vorzugsweise mit Kunstharz umkleideten metallischen Kernteil,
insbesondere für elektrische Durchführungen
:
Anmelder:
VEB Transformatoren- und
Röntgenwerk Dresden, Dresden-N 30, Overbeckstr. 48
i : :
Theodor von Scfaieszl, Dresden, ist als Erfinder genannt worden
einen relativ großen Anteil der Spannung zu tragen hat und dadurch zum Glimmen neigt, und weiter
kommt es bei Temperaturänderungen zu Schwitzwasserbildung.
Um diese Nachteile auszuschalten, ist weiter bekannt, diesen Raum mit öl zu füllen. Diese Maßnahme
kann die erstgenannten Nachteile aber nicht ganz überwinden, denn auf die ölstrecke entfällt noch
immer ein relativ großer Anteil der Spannung und ferner gehen die Vorteile der öllosen Durchführung
oder des Trockenwandlers verloren.
Die Erfindung, deren Aufgabe darin besteht, die Nachteile, die durch die unterschiedlichen Ausdehnungskoeffizienten
der verwendeten Materialien entstehen, zu vermeiden, stützt sich auf ein bekanntes
Verfahren, bei dem die mechanische Verbindung zwischen dem Isolierkörper und dem mit Kunstharz
umkleideten Kernteil so hergestellt wird, daß der zwischen Isolierkörper und Kernteil vorhandene freie
Raum zunächst mit Füllstoffen gefüllt wird und danach das Vergießen erfolgt. Die vorerwähnten, auch
diesen Verfahren noch anhaftenden Nachteile werden erfindungsgemäß dadurch beseitigt, daß der in den
Hohlraum eingefüllte Füllstoff mit einer vorzugswei? leicht verdampfbaren Flüssigkeit, z. B. H2O, zuZweck
der Verdichtung benetzt wird, anschließe; diese Flüssigkeit durch Austrocknung ausgetr.iet
wird, dann vorzugsweise mittels Vakuum die Fi
909 6:
Claims (2)
1. Verfahren zur Herstellung der mechanischen Verbindung zwischen einem Isolierkörper, z. B.
einem aus witterungsbeständigem Isoliermaterial, wie Porzellan, bestehenden Überwurf, und einem
vorzugsweise mit Kunstharz umkleideten metallischen Kernteil, z. B. einem Durchführungsleiter
bei elektrischen Durchführungen oder einer Innenarmatur, wobei zwischen dem Isolierkörper und
dem Kernteil ein Hohlraum vorhanden ist, in den ein Füllstoff eingefüllt, danach Gießharz einge-
gössen wird und anschließend die Aushärtung desselben erfolgt, dadurch gekennzeichnet, daß der in
den Hohlraum eingefüllte Füllstoff mit einer vorzugsweise leicht verdampfbaren Flüssigkeit, z. B.
Wasser, zum Zwecke der Verdichtung benetzt wird, anschließend diese Flüssigkeit durch Austrocknung
ausgetrieben wird, dann vorzugsweise mittels Vakuum die Füllmasse mit Kunstharz, vorzugsweise
Epoxydharz, getränkt wird und anschließend die Aushärtung des Kunstharzes erfolgt.
2. Durchführung oder Isolator, bei denen die mechanische Verbindung hergestellt ist gemäß dem
Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Kernteil von einem vorzugsweise
metallenen oder metallisierten Kunststoffrohr umkleidet ist, welches mit zahlreichen in radialer
Richtung angebrachten Löchern versehen ist zum Zwecke des besseren Angriffes des Vakuums bzw.
besseren Verteilung des einzugießenden Kunst-
ao harzes.
In Betracht gezogene Druckschriften:
Schweizerische Patentschriften Nr. 268951, 251641, 254, 278 740;
as französische Patentschrift Nr. 1 040850;
Schweizerische Patentschriften Nr. 268951, 251641, 254, 278 740;
as französische Patentschrift Nr. 1 040850;
USA.-Patentschriften Nr. 1764 418, 2 285 964;
deutsche Patentschrift Nr. 931 181;
deutsche Patentanmeldung L 9186 VIII/21 c (bekann tgemacht am 18. 9. 1952);
Zeitschrift »Kunststoffe« 1951, Bd. 41, Heft 11 und 12, S. 365 bis 373 bzw. 457 bis 462;
deutsche Patentschrift Nr. 931 181;
deutsche Patentanmeldung L 9186 VIII/21 c (bekann tgemacht am 18. 9. 1952);
Zeitschrift »Kunststoffe« 1951, Bd. 41, Heft 11 und 12, S. 365 bis 373 bzw. 457 bis 462;
Zeitschrift »Elektro-Post« 1955, Jahrgang 8, Heft 8/9, S. 223 bis 227; - _
Zeitschrift »Deutsche Elektrotechnik« 1956, Heft 5, S. 172 bis 176;
Zeitschrift ETZ — B — 1953, Heft 1, S. 7.
© 909 638/262 10.59
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1067095B true DE1067095B (de) | 1959-10-15 |
Family
ID=593051
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT1067095D Pending DE1067095B (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1067095B (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1128027B (de) * | 1959-12-17 | 1962-04-19 | Licentia Gmbh | Verfahren zur Herstellung eines Trocken-Transformators, insbesondere Klein-Transformators, mit einem die Wicklung und den Eisenkern umgebenden topfartigen Gehaeuse |
| DE3521518A1 (de) | 1985-05-20 | 1986-11-20 | BBC Aktiengesellschaft Brown, Boveri & Cie., Baden, Aargau | Hochspannungsstromwandler |
-
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- DE DENDAT1067095D patent/DE1067095B/de active Pending
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1128027B (de) * | 1959-12-17 | 1962-04-19 | Licentia Gmbh | Verfahren zur Herstellung eines Trocken-Transformators, insbesondere Klein-Transformators, mit einem die Wicklung und den Eisenkern umgebenden topfartigen Gehaeuse |
| DE3521518A1 (de) | 1985-05-20 | 1986-11-20 | BBC Aktiengesellschaft Brown, Boveri & Cie., Baden, Aargau | Hochspannungsstromwandler |
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