DE1066677B - Vorrichtung zum Hochfrequenzschweißen von Rohren, insbesondere Kabelmänteln - Google Patents
Vorrichtung zum Hochfrequenzschweißen von Rohren, insbesondere KabelmäntelnInfo
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B23—MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- B23K—SOLDERING OR UNSOLDERING; WELDING; CLADDING OR PLATING BY SOLDERING OR WELDING; CUTTING BY APPLYING HEAT LOCALLY, e.g. FLAME CUTTING; WORKING BY LASER BEAM
- B23K13/00—Welding by high-frequency current heating
- B23K13/04—Welding by high-frequency current heating by conduction heating
- B23K13/043—Seam welding
- B23K13/046—Seam welding for tubes
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Description
Es sind bereits verschiedene Verfahren zum Hochfrequenzschweißen von aus einem längsverlaufenden
rohrförmig gebogenen Band bestehenden Rohr bekannt, bei denen der Hochfrequenzstrom auf seinem
Wege an den Bandkanten entlang letztere auf Schweißtemperatur bringt. Die Zuführung des Stromes kann
in bekannter Weise auf induktivem Wege oder, noch besser, auf konduktivem Wege erfolgen. Das letztere
Verfahren, auf das sich die Erfindung bezieht, ist in der Fig. 1 der Zeichnung veranschaulicht, in der das
rohrförmig gebogene Metallband mit 10 und die als Schleifenkontakte ausgeführten Stromzuführungselektroden
mit 11 bezeichnet sind. Vom rechts liegenden Schleifkontakt ist nur der untere Teil abgebrochen
dargestellt. Der über die Schleifkontakte 11 zugeführte Hochfrequenzstrom verteilt sich sowohl in Längsrichtung
als auch in Querrichtung des Rohres. In der Figur sind nur die in Längsrichtung entlang den
Bandkanten fließenden Ströme / und /' angedeutet, von denen vorzugsweise die in Richtung Schweißpunkt
fließenden Ströme / für den Schweißprozeß maßgebend sind.
Die Erfindung geht von der Erkenntnis aus, daß durch den rechtwinkligen Weg der Ströme von den
Schleifkontakten auf die Bandkanten, d. h. aus der nahezu radialen Richtung einer Sekante in die Richtung
der Rohrachse, die Stromdichte besonders groß an den Enden der Schleifkontakte, d.h. an den dem
Schweißpunkt 12 zu- und abgekehrten Kontaktecken 13 und 13' ist, wobei der in der Rohrbewegungrichtung
fließende Strom / der größere und der entgegengesetzt hierzu fließende Strom /' der kleinere ist. Betrachtet
man die von den Schleifkontakten ausgehenden Strombahnen iv it und ig sowie I1',. i2' und i'3'so sieht
man, daß diese bis zu. den Punkten 14 und 14', wo sie bereits einen gemeinsamen Weg haben, verschieden
lange Wege besitzen. Dazu kommt, daß sich die Ströme der einzelnen Strombahnen an dem von den
Stirnflächen der Bandkanten gebildeten Schlitz addieren und daher auch entsprechend höhere Spannungsabfälle
verursachen. Von den sechs gezeichneten Strombahnen sind die Bahnen I1 und I1' also die weitaus
bequemeren. In ihnen fließen entsprechend höhere Ströme, die dann auf dem bequemeren Weg den
gleichen Spannungsabfall verursachen wie die kleineren Ströme auf ihrem längeren Weg einzeln bzw.
in ihrer Summe. Die stark erhöhte Stromdichte an den Ecken 14 und 14' kann nachteilig für die Gleichmäßigkeit
des Schweißvorganges sein. Aufgabe der Erfindung ist es, die Stromdichte auf der Kontaktfläche in
Rohrrichtung möglichst gleichmäßig zu verteilen.
Die Erfindung betrifft eine neuartige Vorrichtung zum Hochfrequenzschweißen von vorzugsweise aus
einem einzigen rohrförmig gebogenen Metallband be-.
Vorrichtung
zum Hochfrequenzschweißen von Rohren, insbesondere Kabelmänteln
Anmelder:
Siemens-Schuckertwerke
Aktiengesellschaft,
Berlin und Erlangen,
Erlangen, Werner-von-Siemens-Str. 50
Alfred Strelow, Berlin-Siemensstadt,
ist als Erfinder genannt worden
ist als Erfinder genannt worden
stehenden Rohren, insbesondere Kabelmänteln, unter Benutzung von auf den äußeren Bandkanten beiderseits
des Schlitzes zwischen den Bandkanten aufliegenden Schleifkontakten zur Zuführung der Hochfrequenzströme,
und löst die gestellte Aufgabe dadurch, daß den einzelnen Stromfäden entsprechend dem Spannungsabfall
im Schlitz elektrische Scheinwiderstände vorgeschaltet sind, die über die Längeneinheit der
Schleifkontakte in der Rohrlängsrichtung möglichst die gleiche Stromdichte erzeugen. Die Erfindung läuft
also praktisch darauf hinaus, den elektrischen Scheinwiderstand der Strombahnen der Schleifkontakte in
Richtung auf die Endbereiche der Schleifkontakte, d. h. nach den Ecken 13 und 13' hin, möglichst stetig
zu vergrößern.
Es ist zum elektrischen Erhitzen von Metallbarren bereits bekannt, die an den Barren fest angelegten
Kontakte so auszubilden, daß die einzelnen Stromfäden im Kontakt und im Barren den gleichen Widerstand
erhalten, um partielle Überhitzungen zu vermeiden. Dies geschieht z. B. in der Weise, daß der
feste Kontakt in mehrere Teilkontakte aufgelöst wird, die, vom Ende des Barrens aus gesehen, aufeinanderfolgend
einen vergrößerten Widerstand haben, und zwar entweder durch Verwendung von Teilkontakten
aus Materialien verschiedenen elektrischen Widerstandes oder aus Teilkontakten verschiedenen Quer-Schnitts
und verschiedener Länge. Demgegenüber betrifft die Erfindung eine Weiterbildung des bekannten
Längsschweißens von Rohren unter Benutzung von auf den äußeren Bandkanten aufliegenden Schleifkontakten.
Hier liegen die Verhältnisse schon des-
909 637/329
Claims (6)
1. Vorrichtung zum Hochfrequenzschweißen von vorzugsweise aus einem einzigen rohrförmig gebogenen
Metallband bestehenden Rohren, insbesondere Kabelmänteln, unter Benutzung von auf
den äußeren Bandkanten beiderseits des Schlitzes zwischen den Bandkanten aufliegenden Schleifkontakten
zur Zuführung der Hochfrequenzströme, dadurch gekennzeichnet, daß den einzelnen Stromfäden
am Kontakt entsprechend dem Spannungsabfall im Schlitz elektrische Scheinwiderstände
vorgeschaltet sind, die über die Längeneinheit der Schleifkontakte in der Rohrlängsrichtung möglichst
die gleiche Stromdichte erzeugen.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der elektrische Widerstand für
die in den dem Schweißpunkt zugekehrten Endbereichen der Schleifkontakte in größerem Maße
erhöht ist als für die in den entgegengesetzten Endbereichen fließenden Ströme.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der elektrische Widerstand der
Stromfäden durch Verlängerung der Stromwege erhöht ist.
4. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der elektrische Widerstand
durch Anordnung von Materialien mit höherem spezifischem Widerstand erhöht ist.
5. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der elektrische Widerstand
durch Anordnung von Nuten im Strom weg erhöht ist.
6. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Schleifkontakte in ihren
Endbereichen (15, 16) trompetenartig erweitert sind (Fig. 2).
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1066677B true DE1066677B (de) | 1959-10-08 |
Family
ID=592719
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT1066677D Pending DE1066677B (de) | Vorrichtung zum Hochfrequenzschweißen von Rohren, insbesondere Kabelmänteln |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1066677B (de) |
-
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