DE1066662B - - Google Patents
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Classifications
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- H—ELECTRICITY
- H01—ELECTRIC ELEMENTS
- H01F—MAGNETS; INDUCTANCES; TRANSFORMERS; SELECTION OF MATERIALS FOR THEIR MAGNETIC PROPERTIES
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- H01F27/32—Insulating of coils, windings, or parts thereof
- H01F27/323—Insulation between winding turns, between winding layers
-
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- H01F41/00—Apparatus or processes specially adapted for manufacturing or assembling magnets, inductances or transformers; Apparatus or processes specially adapted for manufacturing materials characterised by their magnetic properties
- H01F41/02—Apparatus or processes specially adapted for manufacturing or assembling magnets, inductances or transformers; Apparatus or processes specially adapted for manufacturing materials characterised by their magnetic properties for manufacturing cores, coils, or magnets
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Description
D EUTSCH E
Die Erfmclung bezieht sich auf ein Verfahren zur Herstellung von T [ochspannungsspulen für Iloclispannungstransformatoreii.
Es sind PTochspannungstransformatoren bekannt, deren innere Isolation vorwiegend
aus Papier besteht und die zur Isolation und Kühlung in einer organischen oder anorganischen
Flüssigkeit untergebracht sind.
Bei einer bekannten Ausbildung der Hochspannungsspule eines solchen Transformators sind zum
Zwecke der Lagenisolation über die Wicklung herausi'agende Zwischenlagen aus glattem Papier verwendet,
wobei die Papierzwischenlagen radial nach außen umgekrempt sind. Diese Ausbildung ist günstig zur Erhöhung
der Durchschlagsfestigkeit an den Stirnflächen der Spulen.
Zur Verdeutlichung der Spannungsbeanspruchung ist in Fig. 1 der Aufbau eines bekannten Transformators
im Schnitt dargestellt, wobei alle unwesentlichen Teile fortgelassen sind. Das Wicklungsfenster in einem
geerdeten Eisenkern ] enthält dabei die Unterspannungswicklung 2 und die Hochspannungswicklung 3.
Die Hochspannungswicklung ist als Lagenwicklung ausgebildet und auf den Isolierzylinder 4 aufgebracht.
Zur gegenseitigen Isolation der Lagen sind zwischen fliesen Papicrzwischenlagen 5 angeordnet. Die sich
beim Betrieb dieses Transformators im Raum zwischen der Wicklung 3 und der geerdeten Begrenzung
1 ausbildende Potentialverteilimg des elektrischen Feldes wird an Hand von Äquipotentialflächen 6
verdeutlicht.
Während innerhalb der Spule 3 die Beanspruchung der Papierisoiierbahnen senkrecht zur Papierebenc
und damit in glinstiger Weise erfolgt, tritt an den Stirnflächen eine erhebliche Tangentialbeanspruchung
der Papierbahnen auf, die so hoch werden kann, daß die zulässige Durchschlagsspannung überschritten
wird. Diese unerwünscht hohe Längsbeanspruchung kann sehr klein gehalten werden und sogar verschwinden,
wenn man die Papierbahnen an den Stirnflächen so umkrempt. daß diese annähernd in Richtung
der Äquipotentialflächen weiterlaufen. Die Feldstärke wirkt dann immer senkrecht oder annähernd
senkrecht zu den Papierbahnen.
Zum Zvxcke der Umiegung der Fapierbalmen an den Sntdencnden hat man bei einer bekannten Spule
für die LagenisolaSion Kreppapiere benutzt. Kachtei-
d.i sie die
rwünschicr W eise ve
ereil bekannien \ eri
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bei diesel1, Kreppapieren wirkt iedocl
Spulenhöhe in
Nach einem
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die über die W
asm äußeren 1
streifenförmig t
einander Hinget
/.ei ί raubend mit
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ung üherstehcr
ureliniesser der
!!!geschnitten und
appt. Dieser You
kostspielig mnl
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Spuk
nach
ang
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hive, werden 'apierbahueu beginnend, außen nächst Siber sehr dem in der
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Verfahren zur Herstellung
von Hochspannungsspulen
für Hochspannungstransformatoren
Anmelder:
C H. F. Müller Aktiengesellschaft,
Hamburg 1, Mönckebergstr. 7
Alfred Kuntke, Hamburg-Wellingsbüttel,
ist als Erfinder genannt worden
ist als Erfinder genannt worden
Praxis nicht befriedigend, weil man die Einschnitte in das Papier bis an die sehr dünndrähtige Lackdrahtwicklung
durchführen muß, so daß Beschädigungen der Wicklung möglich sind oder daß die zwischen
zwei Lagen bestehende Spannungsdifferenz zu einem Durchschlag durch den Einschnitt in die Papierbahn
führt.
Diese Schwierigkeiten werden durch die Erfindung behoben. Durch Anwendung des Verfahrens nach der
Erfindung gelingt es, die über die Wicklung iiberstehenden Papierbahnen an den Stirnflächen nach
Fertigstellung der Wicklung völlig gleichförmig in Richtung der Aquipotentialebcnen aufz.ukrempen und
zu formen, so daß eine —- vom Standpunkt der Hochspannungstechnik aus betrachtet — optimale Gcstaltu
ng erreicht wird, über diesen Fortschritt hinaus erhält die Flochspannungswicklung eine große mechanische
Festigkeit, die die Kurzschlußsicherhcit erhöht. Während man bei einer Anordnung nach Fig. I während
des Wicklungsvorganges eine Verklebung des Drahtes mit dem Wickclpapicr vornehmen muß. um
genügende mechanische Festigkeit zu erreichen — ein Vorgang, der zeitraubend ist und zu unterschiedlichen
unterschiedlichen m man auf fliese r Erfindung ver-
Spuienhöhcn
führt weg\
Auftragens der Klebemun
Klebung beim Vorgehen
Auftragens der Klebemun
Klebung beim Vorgehen
ziehten, so daß auch herstellungstechnische Vorteile erwachsen.
Gemäß der lirtnidung liegt bei einem Verfahren zur Herstellung von 3 Tochspamruigssptilen für Tlochsnan·-
inaioren unter Verwendung von über die Ieu Zwischenlage!! aus glattem Iai ion. bei der die Papier-Kich
außen lungekrcnipt sind, annähernd den Äquipotential
909 :m
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C !IH
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■■ ickiiing !Uiiatisrnge'
'apier zur LagenF
\visehenlagen radial
ο daß sie iiiinde-sien
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Claims (2)
- ! 0 6 6 6 6 2flächen des elektrischen Feldes augepai.it sind, das Papier mit seiner Herstellungsrichtung quer zur Whckelrichtung. und nach Fertigstellung des Wicklungsvorganges werden durch die Befeuchtung der Stirnflächen »He Papicmvischeiilagen unter Vermeidung von Finschnnten uingekrempt. worauf die Spule zum Trocknen zwischen zwei Formstücke eingeklemmt wird.Der Erlindung liegt folgender (iedanke zugrunde: Bekanntlich ist die Dehnung von Isolierpapieren abhängig von der Hcrstellungsrichtung des Papiers. In der Herstellungsrichtung der Papicrlxilnien ist die noch nicht zum Zerreißen führende Dehnung bei höherem Feuchtigkeitsgehalt sehr klein, senkrecht dazu ist sie wesentlich größer und kann bei speziellen Papicrsorten noch wesentlich gesteigert werden, und zwar — wie Versuche ergeben haben — bis 20°/» Verlängerung. Während man bisher die Wickelpapierbahiicn von Rollen abschnitt, bei denen in Richtung der Papierbahn die Dehnung klein ist, weil sie der Herstellungsrichtung entspricht, werden beim Verfahren nach der Erfindung die Wickelpapierbahnen in ihrer Längsrichtung senkrecht zur TTerstellungsrichtung des Papiers geschnitten. Das spätere Auskrempen der Stirnfläche, das einer Verlängerung des Umfanges entspricht, erfolgt somit in Richtung der größeren Dehnung.Weitere Einzelheiten ergeben sich aus der Beschreibung der Fig. 2.Die Spulenwicklung füllt die TrIache 3, während die entsprechend der Erläuterung im Zusammenhang mit Fig. 1 hergestellten Papierzwischenlagen nach dem Winkelvorgang das Volumen ausfüllen würden, das durch die gestrichelte Linie 7 begrenzt wird.Befeuchtet man die Stirnseiten der Spulen beispielsweise durch Eintauchen in warmes Wasser, so kann nach dem Entfernen des überschüssigen Wassers nach kurzer Zeit das über die Wicklung hinausragende Wickelpapier umgekrempt werden, Zweckmäßig legt legt man die Spule auf einen Drehtisch und krempt jeweils eine Papierdicke von 1 ... 2 mm. vom äußeren Durchmesser der Spule beginnend, bei gleichzeitigem Drehen der Spule nacheinander um, so daß im Endzustand die Spulenenden eine Form annehmen, die in Fig. 2 unter 8 angedeutet ist.Durch beiderseitig angebrachte und mechanisch miteinander verbundene tellerförmige Formstücke kann man die Spulenköpfe bei eng aneinanderliegenden, umgekrempten Papierlagen, gegebenenfalls im Vakuum bei höheren Temperaturen, trocknen lassen.Auch bei sehr dünnen Drriliteii in der Stärke von 0,1 mm ist bei dieser Behandlung die mechanische Belastung klein. .VTan erhält so Hoehspannungsspulen von ausgezeichneten mechanischen und elektrischen Eigenschaften.Man erkennt durch den Vergleich mit dem Fotentialbild der Fig. E daß die Übereinstimmung des Verlaufs der Papierbahnen mit den Poteiitialflächen sehr befriedigend ist.ίο lrs ist auch möglich, die Deformation der Papierlagen durch Zentrifugalkräfte zu erreichen, indem man die Spule nach dem Befeucliten um ihre Mittelachse schnell rotieren läßt. Die auftretenden Zentrifugalkräfte sorgen für eine gleichförmige, gleichzeitige FiChnung und Aufrichtung der stirnseitigen Papierbahnen, und durch Einbringen in die vorgenannte Preßform kann die endgültige Form der Stirnseiten erreicht werden. Es ist selbstverständlich, daß die so hergestellte Spule je nach den hochspannungstechnischen Erfordernissen durch weitere Papierbandagen verstärkt werden kann.P a t ext λ N7 s i> r π c. μ κ:I. Verfahren zur Herstellung von Hoehspannungsspulen für Hochspantiungstransformatoren unter Verwendung von über die Wicklung hinausragenden Zvvischenlagen aus glattem Papier zur Lagenisolation, bei der die Papierzwischenlagen radial nach außen umgekrempt sind, so daß sie mindestens annähernd den Äquipotentialflächen des elektrischen Fehles angepaßt sind, dadurch gekennzeichnet, daß das Papier mit seiner Herstellungsrichtung quer zur Wickelrichtung liegt und daß nach Fertigstellung des Wicklungsvorganges durch Befeuchtung der Stirnflächen die Papierzwischenlagen unter Vermeidung von Einschnitten umgekrempt werden, worauf die Spule zum Trocknen zwischen zwei Formstücke eingeklemmt wird.
- 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Umkrempen durch Zentrifugalkräfte bei schneller Rotation der Spule um ihre Achse bewirkt wird.Tn Betracht gezogene: Druckschriften :Deutsche Patentschriften Nr. 593 776. 720 443;französische Patentschrift Nr. 840 161;USA.-Patentschrift Nr. 1 970 406;deutsche Patentanmeldung S 7774 VTIIb/21 d2 (bekanntgeniacht am L5. 10. L953)Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1066662B true DE1066662B (de) | 1959-10-08 |
Family
ID=592709
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT1066662D Pending DE1066662B (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1066662B (de) |
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1292745B (de) * | 1964-07-08 | 1969-04-17 | Comp Generale Electricite | Transformator oder Drosselspule grosser Leistung |
| DE2830757A1 (de) * | 1978-07-13 | 1980-01-24 | Messwandler Bau Gmbh | Als lagenwicklung ausgebildete transformatorwicklung und verfahren zur herstellung einer derartigen lagenwicklung |
| EP0022207A1 (de) * | 1979-07-06 | 1981-01-14 | Siemens Aktiengesellschaft | Verfahren zur Herstellung einer Hochspannungsisolierung und Anwendung des Verfahrens zur Isolierung von elektrischen Spulen |
-
0
- DE DENDAT1066662D patent/DE1066662B/de active Pending
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1292745B (de) * | 1964-07-08 | 1969-04-17 | Comp Generale Electricite | Transformator oder Drosselspule grosser Leistung |
| DE2830757A1 (de) * | 1978-07-13 | 1980-01-24 | Messwandler Bau Gmbh | Als lagenwicklung ausgebildete transformatorwicklung und verfahren zur herstellung einer derartigen lagenwicklung |
| EP0022207A1 (de) * | 1979-07-06 | 1981-01-14 | Siemens Aktiengesellschaft | Verfahren zur Herstellung einer Hochspannungsisolierung und Anwendung des Verfahrens zur Isolierung von elektrischen Spulen |
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