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DE106646C - - Google Patents

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Publication number
DE106646C
DE106646C DENDAT106646D DE106646DA DE106646C DE 106646 C DE106646 C DE 106646C DE NDAT106646 D DENDAT106646 D DE NDAT106646D DE 106646D A DE106646D A DE 106646DA DE 106646 C DE106646 C DE 106646C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
drill
needles
fabric
threads
sides
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Active
Application number
DENDAT106646D
Other languages
English (en)
Publication of DE106646C publication Critical patent/DE106646C/de
Active legal-status Critical Current

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Classifications

    • DTEXTILES; PAPER
    • D05SEWING; EMBROIDERING; TUFTING
    • D05BSEWING
    • D05B3/00Sewing apparatus or machines with mechanism for lateral movement of the needle or the work or both for making ornamental pattern seams, for sewing buttonholes, for reinforcing openings, or for fastening articles, e.g. buttons, by sewing
    • D05B3/04Sewing apparatus or machines with mechanism for lateral movement of the needle or the work or both for making ornamental pattern seams, for sewing buttonholes, for reinforcing openings, or for fastening articles, e.g. buttons, by sewing with mechanisms for work feed

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Treatment Of Fiber Materials (AREA)
  • Perforating, Stamping-Out Or Severing By Means Other Than Cutting (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 52: Nähmaschinen.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 30. Oktober 1897 ab.
Bei den bisher gebräuchlichen Bohrvorrichtungen für Hohlsaum-Nähmaschinen, bei welchen die Hohlsaumbildung vermittelst zweier zu beiden Seiten des Bohrers angeordneten Nadeln bewirkt wird, hat der Bohrer glatt zulaufende Seitenkanten, an welche die Nadeln sich beim Einstechen mehr oder weniger dicht anschliefsen. Hierbei kommt es nun vor, dafs sich zwischen die Bohrerkanten und die Nadeln Stofffäden einklemmen, wodurch Unregelmäßigkeiten entstehen; sodann erhält auch das Saumloch eine ungl'eichmäfsige Form, da die Nadeln bedeutend stärker sind als die zugeschärften Seitenkanten des Bohrers und mithin Bohrer und Nadeln kein gleichmäfsiges Ganzes bilden.
Bei der den Gegenstand vorliegender Erfindung bildenden Bohrvorrichtung für Hohlsaum-Nähmaschinen mit zwei zu beiden Seiten des Bohrers angeordneten Nadeln wird zu einer gleichmäfsigen Saumbildung nicht nur dadurch beigetragen, dafs der Bohrer und die zu beiden Seiten desselben angeordneten Nadeln die Stofflängsfäden gleichmäfsig nach links und rechts schieben, indem der Bohrer nach seinem Einstechen stillsteht und den Stoff festhält, während die Nadeln noch weiter abwärts gehen und das Loch seitlich erweitern, sondern wesentlicher noch durch den Umstand, dafs die Nadeln hierbei in zu beiden Seiten angeordneten , gleichzeitig zur Führung derselben dienenden Bohrerrinnen sich bewegen, die an diesem einen Steg von der Breite des an der Einstechstelle befindlichen dünnen Steges der die Schiffchenbahnen trennenden Scheidewand zwischen sich lassen.
Auf beiliegender Zeichnung ist eine derartige Bohrvorrichtung dargestellt, und zwar zeigen Fig. ι den Kopf der Maschine mit der Bohrvorrichtung in der Vorderansicht, Fig. 2 denselben in der Seitenansicht, theilweise im Schnitt nach der Linie x-x der Fig. 1, Fig. 3 und 4 den Bohrer mit der Bohrerstange in der Vorderansicht bezw. in der Seitenansicht, Fig. 5 den Bohrer im Horizontalschnitt nach der Liniey-y der Fig. 4 vergröfsert und Fig. 6, 7 und 8 die Nadeln und den Bohrer in drei verschiedenen Arbeitsstellungen.
Die die Bohrvorrichtung besitzende Maschine ist eine Längsschiffchen-Nähmaschine mit zwei zu beiden Seiten des bewegbaren Bohrers b getrennt angeordneten, an drehbaren Winkelhebeln WJ1 bezw. m2 sitzenden Nadeln n1 und n2, welche in bekannter Weise seitliche Verstellungen erhalten, derart, dafs dieselben bei je drei zur Benähung eines Saumelementes erforderlichen Einstichen in einer Arbeitsstellung von dem Bohrer abstehend bezw. mit einander parallel einstechen, während sie in zwei Arbeitsstellungen dem Bohrer genähert bezw. mit einander nach unten convergirend einstechen.
Zu diesem Zwecke hat die Scheidewand P zwischen den Bahnen der mit den Nadeln n1 und rc2 zusammenarbeitenden Schiffchen S1 und S2 an der Einstechstelle der Nadeln unterhalb des Bohrers statt eines Ausschnittes einen dünnen Steg mit der Stellung der Nadeln entsprechenden Einbuchtungen. Dieser Steg verhindert die bei Maschinen mit ausgeschnittener Scheidewand vorkommende Verwickelung der Nadelfäden, ist daher geeignet, die genaue Thätigkeit der Maschine zu sichern.
Der Bohrer b ist an einer besonderen Bohrerstange B angebracht, welche neben der Nadelstange N vertical beweglich im Maschinenkopf A1 geführt ist (Fig. 2); der Bohrer ist von oval länglicher Form und sitzt an- einem rechtwinklig zum Bohrer abgekröpften, mit demselben aus einem Ganzen bestehenden Arm b3, welcher vermittelst einer Klemmschraube Z»4 an der Stange B festgespannt ist. Dieser Bohrer hat an seinen den Nadeln zugekehrten Seiten je eine Rinne b1 bezw. b-(Fig. 5), welche Rinnen gegen einander und in Bezug auf die Mittelebene des Bohrers entsprechend der Breite des Steges versetzt sind, derart, dafs die eine Rinne in der Transportrichtung schräg vor der anderen Rinne steht. Dementsprechend stehen die Nadeln und der Bohrer nicht genau in einer Reihe neben oder hinter einander, sondern die eine der Nadeln (n1) steht hinter, die andere (n2) vor der Mittelebene des Bohrers bezw. dem Steg (Fig. 7). In diese Rinnen legen sich nun die Nadeln ein, einerseits bevor die Verdrängung der Stofflä'ngsfäden stattgefunden hat, andererseits bei der seitlichen Bindung der letzteren, wogegen Bohrer und Nadeln zusammen die Stoff längsfäden nach rechts oder links verschieben.
Die Bewegung des Bohrers und der Nadeln erfolgt so, dafs, wenn die Nadeln und .der Bohrer weit genug abwärts gegangen sind und in den Stoff eingestochen haben, der bis ungefähr zur Mitte im Stoff befindliche Bohrer stillsteht, während die Nadeln in den Bohrerrinnen abwärts gehen und das durch den Bohrer gebildete Loch noch seitlich erweitern (Fig. 7). Die Nadeln können bei ihrem Einstechen den Stoff nicht verzerren, da der Stoff auch noch durch den stillstehenden Bohrer festgehalten wird. Nach dem Einstich der Nadeln werden Bohrer und Nadeln wieder aufwärts bewegt, wobei jedoch der Bohrer den Stoff früher verläfst als die Nadeln (Fig. 8), so dafs die Schiffchenfäden vollständig freie Bahn haben und die Verknüpfung und Bindung frei und ungestört vor sich gehen kann.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Bohrvorrichtung für Hohlsaum-Nähmaschinen, bei welcher das Einklemmen von Fäden zwischen den Bohrer und die beiden sich dicht an ihn anlegenden Nadeln dadurch verhindert werden soll, dafs die letzteren in gleichzeitig zu ihrer Führung dienenden Rinnen an beiden Seiten des Bohrers sich bewegen, die an diesem einen Steg von der Breite des an der Einstechstelle . befindlichen dünnen Steges der die Schiffchenbahnen trennenden Scheidewand zwischen sich lassen.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT106646D Active DE106646C (de)

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE106646C true DE106646C (de)

Family

ID=376793

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DENDAT106646D Active DE106646C (de)

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE106646C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2869517A (en) * 1953-09-26 1959-01-20 Sulzer Ag Once through steam generating plant

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2869517A (en) * 1953-09-26 1959-01-20 Sulzer Ag Once through steam generating plant

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