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DE106633C - - Google Patents

Info

Publication number
DE106633C
DE106633C DENDAT106633D DE106633DA DE106633C DE 106633 C DE106633 C DE 106633C DE NDAT106633 D DENDAT106633 D DE NDAT106633D DE 106633D A DE106633D A DE 106633DA DE 106633 C DE106633 C DE 106633C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
screw
tool
lathe
tooth
rod
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Active
Application number
DENDAT106633D
Other languages
English (en)
Publication of DE106633C publication Critical patent/DE106633C/de
Active legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23BTURNING; BORING
    • B23B29/00Holders for non-rotary cutting tools; Boring bars or boring heads; Accessories for tool holders
    • B23B29/03Boring heads
    • B23B29/034Boring heads with tools moving radially, e.g. for making chamfers or undercuttings
    • B23B29/03432Boring heads with tools moving radially, e.g. for making chamfers or undercuttings radially adjustable during manufacturing
    • B23B29/03446Boring heads with tools moving radially, e.g. for making chamfers or undercuttings radially adjustable during manufacturing by means of inclined planes
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23BTURNING; BORING
    • B23B2260/00Details of constructional elements
    • B23B2260/088Indication scales

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Drilling And Boring (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Das in beiliegender Zeichnung dargestellte Werkzeug soll dem Dreher für die verschiedensten Arbeiten dienen, um es als Bohr- oder als Gewindeschneidstange sowohl auf einer Normaldrehbank wie auch auf verticalen oder horizontalen Bohrmaschinen und auf Revolverdrehbänken verwenden zu können. Besonders vortheilhaft eignet es sich zur gleichartigen Bearbeitung von Massenartikeln, die mit Bohrungen versehen sind, welche nicht mit gleichem Durchmesser glatt durchlaufen, sondern Aussparungen haben, d. h. im Verlauf der Bohrung einen gröfseren Durchmesser aufweisen als am Eingang der Bohrung. Aber auch das Gewindeschneiden gestaltet sich mittelst dieses Werkzeuges besonders sicher und gleichmäfsig. Dabei ist das Werkzeug so beschaffen, dafs man es sowohl in ein Bohrfutter als auch zwischen die Drehbankspitzen oder auf dem Support, also feststehend einspannen kann.
Fig. i, 2 und 3 zeigen ein vollständiges Werkzeug mit nur einem Schneidzahn. Fig. 4 ist ein einzelner Schneidzahn in zwei Ansichten und in Fig. 5 ist ein Bohrstangenkopf mit zwei diametral gegenüber stehenden Schneidzähnen dargestellt.
Das Werkzeug besteht aus einer mit Längstheilung o, 5, 10 .... 80 versehenen, der Länge nach von einer Bohrung b durchzogenen Stange a. In der genannten Bohrung befindet sich ein an den Enden keilförmig zugespitzter Stift, welcher als kraftschlüssiges Zwischenglied zwischen der Schraube c und dem Schneidzahn d (Fig. 3) bezw. Schneidzähnen d (Fig. 5), den Zahn d herausdrängt, wenn die Schraube c hineingedreht wird, und umgekehrt. Um eine Verdrehung des Stiftes b zu verhindern, ist sein bei der Schraube c liegendes Ende mit einer rundlichen Nuth versehen, in welcher die Schraubenspitze c entlang gleitet.
Die Schraube c ist mit Scala versehen zum genauen Einstellen der zu bohrenden oder zu schneidenden Durchmesser. Der Zeiger e, an welchem die Schraubenscala eingestellt wird, greift mit einer abgebogenen Nase in die aus der Zeichnung ersichtliche Umfangsnuth der Schraube c ein, macht also die axiale Bewegung der Schraube mit. Diese Bewegung wird durch ein zweites Schräubchen f begrenzt, welches in eine Längsnuth des Zeigerhalses e eingreift und, wenn fest angezogen, die axiale Bewegung der Schraube c gänzlich verhindert.
Das andere Ende der Stange b beherrscht . die Bewegung des Zahnes d. Letzterer (Fig. 4) ist an seinem hinteren Ende lappenartig umgebogen, und gegen diesen Lappen drückt eine Feder g (Fig. 3 und 5), die· den Zahn dann wieder zurücktreten läfst, wenn durch Herausdrehen der Schraube c der Stange b eine Rückwärtsbewegung ermöglicht wird.
Die Ausführungsform nach Fig. 3 eignet sich besonders für Bohrstangen, mit denen verhältnifsmäfsig enge Löcher bearbeitet werden sollen., Denn wie die Figur erkennen läfst, gestattet die excentrische Anordnung der Stange b eine verhältnifsmäfsig kräftige Ausbildung der einzelnen Theile. Eine federnde Bewegung des Werkzeuges ist infolge dieser zweckmäfsigen Anordnung vermieden.
Der hauptsächlichste Werth des beschriebenen Werkzeuges besteht darin, dafs der Arbeiter in ihm eine Art Universaldrehwerkzeug besitzt,
welches ihn mit der erforderlichen Genauigkeit
Bohrungen der verschiedensten Form und Gewinde ausführen läfst, ohne zur Erzielung der
verschiedenen Formen das Werkzeug oder das
Arbeitsstück umspannen zu müssen.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Bohrstange, welche sowohl zwischen den
    Drehbankspitzen als auch in einem Bohrfutter
    oder in einem Drehbanksupport eingespannt werden kann und das Eindrehen von Rillen in den Lochwandungen gestattet, dadurch gekennzeichnet , dafs der oder die Schneid-Zähne (d) durch Verschieben einer an beiden Enden keilförmig gestalteten Zwischenstange (b) vermittelst einer Einstellschraube (c) mit konischem Ende nach Bedarf während des Bohrens auf bestimmten Durchmesser eingestellt werden können.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
    BERLIN. GEDRUCKT IN DER REICHSDRUCKEREI.
DENDAT106633D Active DE106633C (de)

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE106633C true DE106633C (de)

Family

ID=376780

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DENDAT106633D Active DE106633C (de)

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE106633C (de)

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