DE1065460B - Anordnung zum Ein- und Ausschalten von Induktivitäten - Google Patents
Anordnung zum Ein- und Ausschalten von InduktivitätenInfo
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- H—ELECTRICITY
- H03—ELECTRONIC CIRCUITRY
- H03K—PULSE TECHNIQUE
- H03K17/00—Electronic switching or gating, i.e. not by contact-making and –breaking
- H03K17/51—Electronic switching or gating, i.e. not by contact-making and –breaking characterised by the components used
- H03K17/56—Electronic switching or gating, i.e. not by contact-making and –breaking characterised by the components used by the use, as active elements, of semiconductor devices
- H03K17/60—Electronic switching or gating, i.e. not by contact-making and –breaking characterised by the components used by the use, as active elements, of semiconductor devices the devices being bipolar transistors
- H03K17/64—Electronic switching or gating, i.e. not by contact-making and –breaking characterised by the components used by the use, as active elements, of semiconductor devices the devices being bipolar transistors having inductive loads
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Description
Die nachstehend beschriebene Erfindung bezieht sich auf eine Anordnung zum Ein- und Ausschalten von
Induktivitäten mit großer Leistungsaufnahme, beispielsweise von elektromagnetischen Kupplungen.
Zum Ein- und Ausschalten elektrischer Kreise wurden ursprünglich ausschließlich mechanisch betätigte
Schalter verwendet. Da derartige Schalter zu ihrer Betätigung einer mechanischen Kraft bedürfen
und infolge der zu bewegenden Massen der Schaltvorgang nicht beliebig schnell ausgelöst werden kann,
ging man zu elektronischen Schaltgliedern über. Die Anwendung derartiger elektronischer Schaltglieder in
Form von Elektronenröhren blieb jedoch auf bestimmte Anwendungsfälle beschränkt und war im übrigen mit
einem erheblichen Unsicherheitsfaktor behaftet, den die leichte Zerstörbarkeit der Elektronenröhren bedingte.
Nachdem die Transistoren als elektronische Schaltelemente einen ausreichenden technischen Entwicklungsstand
erreicht hatten, ging man dazu über, auch Transistoren zur Durchführung von Ein- und
Ausschaltungen zu verwenden. Für die dafür besonders geeigneten Transistoren wurde die Bezeichnung
Schalttransistor geprägt.
Das Anwendungsgebiet von Schalttransistoren ist jedoch auf die Fälle beschränkt, bei denen die Verlustleistung
in den Transistoren die zulässigen Werte nicht überschreitet. Da bei ohmisch induktiver Last
der Arbeitspunkt eines Transistors weit in das Gebiet hoher Verlustleistung hineinwandert, lassen sich Induktivitäten
nicht ohne weiteres durch Schalttransistoren ein- und ausschalten; denn meist ist die Induktivität
so groß, daß der Schalttransistor durch die auftretenden Überspannungen zerstört wird. Die auftretende
Verlustenergie, je Schaltzyklus läßt sich auch durch Verkürzung der Schaltzeit nicht beliebig verkleinern,
da fast die gesamte Energie an den Transistor abgegeben wird.
Die Anordnung zum Ein- und Ausschalten von Induktivitäten mit großer Leistungsaufnahme, beispielsweise
von elektromagnetischen Kupplungen, nach der Erfindung zeigt nun einen Weg, die bisher aufgetretenen
Schwierigkeiten zu überwinden. Die Anordnung nach der Erfindung ist gekennzeichnet durch zwei mit
ihren Arbeitsstromkreisen in Reihe zu der Induktivität liegenden Transistoren als Schaltglieder, von. denen
der eine entsprechend dem Schaltbefehl den Speisestromkreis für die Induktivität öffnet oder schließt
und der andere, zu dessen Arbeitsstromstrecke ein Widerstand parallel geschaltet ist, in Abhängigkeit
von der Größe des Stromes im Speisestromkreis derart beeinflußt ist, daß er sperrt, wenn die Größe des
Speisestromes der Induktivität einen vorgegebenen Wert erreicht, so daß dann der Speisestrom über den
Widerstand fließt, der so bemessen ist, daß er den Anordnung
zum Ein- und Ausschalten
von Induktivitäten
von Induktivitäten
Anmelder:
LICENTIA Patent-Verwaltungs-G.m.b.H., Hamburg 36, Hohe Bleichen 22
Dr.-Ing. Wilfried Fritzsche, Berlin-Charlottenburg,
ist als Erfinder genannt worden
ist als Erfinder genannt worden
Strom auf einen für die Transistoren zulässigen Wert begrenzt.
Zur Steuerung des mit der Induktivität in Reihe liegenden Transistors kann eine von dem Steuerbefehl
beaufschlagte Kippstufe dienen, die den Transistor öffnet oder schließt. Die Kippstufe kann in an sich bekannter
Weise ebenfalls mit Transistoren ausgelegt sein. Auch für die Steuerung des Transistors, der parallel
zu einem in Reihe mit der Induktivität geschalteten Widerstand liegt, kann eine Kippstufe dienen.
Wird diese Kippstufe von dem Spannungsabfall an einem Widerstand im Speisestromkreis der Induktivität
beaufschlagt, so schließt und öffnet sie den Transistor in Abhängigkeit von dem Strom durch die Induktivität.
Dadurch wird eine Begrenzung auf den zulässigen Strom erreicht. Sobald nämlich dieser
Strom erreicht ist, wird durch das öffnen des einen Transistors ein zusätzlicher Widerstand eingeschaltet
und somit ein weiteres Wachsen des Stromes vermieden, das bedeutet, daß sich auch die Verlustleistungen
der Transistoren im zulässigen Rahmen bewegen.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Schaltung nach der Erfindung dargestellt. .An den
Klemmen 1 und 2 liegt eine nicht dargestellte Spannungsquelle, die zur Speisung der Induktivität 3
dient. Diese mit 3 bezeichnete Induktivität kann beispielsweise die Induktivität einer Magnetpulverkupplung
sein. In dem Speisestromkreis liegen der Transistor 4 und die Parallelschaltung von Transistor 5
und Widerstand 6. Die Steuerung des Transistors 4 geschieht durch die Kippstufe 7, die des Transistors'5
durch die Kippstufe 8. Wird auf die Kippstufe 7 über ihren Eingang 9 ein Befehl zum Einschalten der Magnetpulverkupplung
gegeben, so bedeutet dies, daß
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durch die Induktivität 3 ein Strom fließen muß, damit sie das notwendige Magnetfeld aufbauen kann, das
zum Ansprechen der Magnetpulverkupplung erforderlich ist. Zu diesem Zeitpunkt sei der Transistor 5
durch die ihn steuernde Kippstufe 8 in einen Zustand versetzt, der einen Stromfluß durch den Transistor 5
ermöglicht, d. h., dieser Transistor sei geschlossen. Der auf die Kippstufe 7 wirkende Steuerbefehl bewirkt
nun ein Schließen des Transistors 4, so daß ein Stromfluß
von der Klemme 1 über die Transistoren 4 und 5 durch die Induktivität 3 zur Klemme 2 möglich ist.
Dieser Stromfluß bewirkt das Auftreten eines Span-(nungsabfalles
an dem Widerstand 10. Sobald dieser Strom seinen zulässigen Grenzwert erreicht, reicht der
an dem Widerstand 10 auftretende Spannungsabfall aus, um in der Kippstufe 8 einen Steuerbefehl auszulösen,
der den Transistor 5 öffnet. Das bedeutet, daß der Strom nicht mehr über diesen Transistor, sondern
über den Widerstand 6 fließen muß. Dieser Widerstand ist nun so bemessen, daß er den Strom auf den
zulässigen Wert begrenzt und somit eine Überbeanspruchung der Schalttransistoren verhindert. Zusätzlich
ist in dieser Schaltung noch ein über einen Gleichrichter 11 geführter Ausgleichsstromkreis vorgesehen,
über den die beim Abschalten der Induktivität auftretenden Ausgleichsströme fließen können. Das Abschalten
der Induktivität geschieht in analoger Weise dadurch, daß der die Kippstufe 7 beaufschlagende
Steuerbefehl ein Öffnen des Transistors 4 und damit eine Unterbrechung des Stromflusses bewirkt.
Claims (3)
1. Anordnung zum Ein- und Ausschalten von Induktivitäten mit großer Leistungsaufnahme, beispielsweise
elektromagnetischen Kupplungen, gekennzeichnet durch zwei mit ihren Arbeitsstromkreiseu
in Reihe zu der Induktivität liegenden Transistoren als Schaltglieder, von denen der eine
entsprechend dem Schaltbefehl den Speisestromkreis für die Induktivität öffnet oder schließt und
der andere, zu dessen Arbeitsstromstrecke ein Widerstand parallel geschaltet ist, in Abhängigkeit
von der Größe des Stromes im Speisestromkreis derart beeinflußt ist, daß er sperrt, wenn die Größe
des Speisestromes der Induktivität einen vorgegebenen Wert erreicht, so daß dann der Speisestrom
über den Widerstand fließt, der so bemessen ist, daß er den Strom auf einen für die Transistoren
zulässigen Wert begrenzt
2. Anordnung nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch eine von dem Steuerbefehl beaufschlagte
Kippstufe zur Steuerung des mit der Induktivität in Reihe liegenden Transistors, die den Transistor
öffnet oder schließt.
3. Anordnung nach Ansprüchen 1 und 2, gekennzeichnet durch eine von dem Spannungsabfall an
einem Widerstand im Speisestromkreis der Induktivität beaufschlagte Kippstufe zur Steuerung des
Transistors, der parallel zu einem in Reihe mit der Induktivität geschalteten Widerstand liegt, die den
Transistor schließt und öffnet.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
© 909 628/267 9.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1065460B true DE1065460B (de) | 1959-09-17 |
Family
ID=591797
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT1065460D Pending DE1065460B (de) | Anordnung zum Ein- und Ausschalten von Induktivitäten |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1065460B (de) |
Cited By (6)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1089804B (de) * | 1959-01-28 | 1960-09-29 | Siemens Ag | Schaltungsanordnung zum Schutz von Schalttransistoren gegen UEberlastung |
| DE1185221B (de) * | 1962-12-01 | 1965-01-14 | Bosch Gmbh Robert | Impulsgesteuerter elektronischer Schalter |
| DE1202826B (de) * | 1962-05-14 | 1965-10-14 | Gen Electric | Anordnung zur schnellen kontaktlosen Unterbrechung eines Stromes mittels einer Vierschichtentriode |
| DE1563754B1 (de) * | 1966-09-23 | 1971-03-04 | Siemens Ag | Schaltungsanordnung zur elektronischen sicherung eines lastkreises |
| DE2545919A1 (de) * | 1975-10-14 | 1977-04-21 | Merten Kg Pulsotronic | Zweipoliges, beruehrungslos wirkendes wechselspannungsschaltgeraet |
| DE3928651A1 (de) * | 1989-08-30 | 1991-03-07 | Wabco Westinghouse Fahrzeug | Elektronische schaltung zur ueberwachung eines endverstaerkers und seiner last |
-
0
- DE DENDAT1065460D patent/DE1065460B/de active Pending
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| US5205619A (en) * | 1989-08-30 | 1993-04-27 | Wabco Westinghouse Fahrzeugbremsen Gmbh | Electronic circuit for surveillance of final amplifier and its load |
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